Käsekuchen Himbeer Limette Rezept vegan

Sweet Dreams: Himbeer Limetten Käsekuchen

Käsekuchen Himbeer Limette Rezept vegan
Kann denn Liebe Sünde sein?
Irgendwie nicht, denn meine Leidenschaft für süße Leckereien und fürs vegane Backen beschert mir immer wieder großen Spaß in der Küche und süße Momente auf dem Teller.
Ich habe euch auf Instagram schon so oft den Mund wässrig gemacht, heute ists nun an der Zeit, euch mein veganes Käsekuchenrezept zu verraten, an dem ich lange getüftelt habe. Das Rezept geht einfach und schnell: der Mürbeteig macht sich im Schlaf, die Füllung rührt der Mixer, nur den Limetten müsst ihr fleißig selbst abreiben.
Hier nun also meine frühlingsfrische Variation davon: ein Traum aus Himbeeren auf Mürbeteig mit einem Hauch Limette.

Zutaten
für den Teig:
250g Dinkelmehl
120g Rohrohrzucker
100g Pflanzenmargarine
30g Kokosöl
1 Prise Salz

für die Käsekuchenfüllung
200ml Mandelmilch
200g Sojajoghurt Vanille
1 Packung Vanillepudding
180g Rohrohrzucker
2-3 unbehandelte Limetten (Abrieb + Saft)
600g Naturtofu
125g frische Himbeeren

Käsekuchen vegan Rezept Zutaten

Zubereitung
Mürbeteig
Fett, Mehl und Zucker: der gute alte Mürbeteig, einfacher ist wohl kaum ein anderer Kuchenteig. Die Margarine zusammen mit dem Kokosöl in einer großen Tasse in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen und das Fett mit Mehl, Zucker und einer Prise Salz in eine große Schüssel geben. Alles gut durchkneten, bis ihr eine homogene Teigmasse habt, die beim Zusammendrücken fest zusammenhält und nicht zu krümelig/ zu trocken ist. Dein Teig gleichmäßig in eine gefettete Springform drücken und während der Zubereitung der Füllung im Kühlschrank zwischenparken.

Füllung
Zuerst die Limetten und Himbeeren gründlich abwaschen. Sollten die Limetten sehr klein sein, braucht ihr 3 Stück, sonst reichen zwei. Die Limetten mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft auspressen. Dann kommen zuerst die flüssigen Zutaten in den Mixer: Mandelmilch, Sojajoghurt (vorzugsweise einen mit Vanille), Limettensaft + Abrieb, Zucker und eine Packung Vanillepudding (idealerweise den von Alnatura oder Rapunzel, Aufkochen nicht notwendig). Alles kurz durchmixen und anschließend den leicht mit der Hand ausgedrückten Tofu in den Mixbehälter bröseln, am besten im Käsekuchen schmeckt mir übrigens der Naturtofu von Taifun, der günstige von Rewe ist aber auch top. Jetzt nochmal alles für ein paar Minuten ordentlich durchmixen bis ihr eine joghurtartige Konsistenz habt, die übrigens jetzt schon verboten lecker schmeckt. Hier auf Instagram könnt ihr die Konsistenz im Bewegtbild ganz gut sehen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Nun holt ihr den Mürbeteig aus dem Kühlschrank, gießt die Füllung in die Springform und gebt die Himbeeren obendrauf.
Der Kuchen muss nun für 60 Minuten bei 180 Grad backen. Macht unbedingt eine Stäbchenprobe, am Stäbchen sollte außer ein paar kleinen Krümeln nichts sehr Flüssiges hängenbleiben. Sollte die Füllung nach nach einer Stunde noch nicht fest genug sein, reduziert die Hitze etwas und lasst den Kuchen nochmals für 10 Minuten in den Ofen wandern. Die Füllung verfestigt sich übrigens beim Erkalten später im Kühlschrank noch weiter, nur Geduld.
Und voilá, fertig!
Am besten schmeckt der Käsekuchen, wenn er einen Tag lang durchziehen konnte und der Mürbeteig schön durchgesaftet ist.
Ihr könnt den Käsekuchen natürlich auch in der Klassikvariante machen, an Stelle der Limetten gebt ihr einfach den Abrieb und Saft einer Zitrone.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren und vielleicht probiert ihr diesen sehr simplen Käsekuchen ja auch mal aus.
Erzählt unbedingt, wie er euch geschmeckt hat.

Kennt ihr noch andere leckere vegane Käsekuchenvariationen, habt ihr ein Lieblingsrezept?
PS: nächste Experimente: auch mal glutenfrei Backen und gucken, obs ebenso schmeckt.
Mehr süße Sünden werden folgen. Ohjaa.

Süße Grüße in die Welt.

Käsekuchen Himbeer Limette vegan backen

Ponyhütchen Lip Butter Kiss me quick tinted Lip Balm

zum Knutschen: die Ponyhütchen Lip Butter „Kiss me quick“

Ponyhütchen Lip Butter Kiss me quick
„Kiss me quick while we still have this feeling“, das hat er gesagt, der Elvis und ein solches Liebeslied möchte ich heute auf die gleichnamige Lip Butter von Ponyhütchen singen, denn tatsächlich hat sie sich in den letzten Monaten zu meinem absoluten Lippenliebling entwickelt.
Mal eben ein bisschen Farbe auf die Lippen zu tupfen, das ist wahrscheinlich die flotteste Variante, zwischendurch Frische ins Gesicht zu bringen und genau deshalb greife ich gern zu Tinted Lipbalms und bin ganz besonders vernarrt in dieses kleine Döschen.

Ponyhütchen Lip Butter Kiss me quick tinted Lip Balm

Farbton, Auftrag, Pflege & Haltbarkeit
Hach! Ich liebe, liebe, liebe diesen kräftigen Pinkton, der zusammen mit meinem natürlichen Lippenrot als beerig kühles Himbeer-Rot herauskommt. Ich muss nicht lange mit dem Finger im Döschen herumrühren und die Entnahme und auch der gleichmäßige Auftrag mit den Fingern klappt super. Sie zaubert schon in einer  ganz sheer aufgetupften Schicht eine gute Portion Farbe auf die Lippen, diejenigen, die es gern übertreiben, nehmen eine Fingerspitze mehr und legen somit noch mehr Farbintensität und glossy Pflege obendrauf. Ganz besonders mag ich, dass sie nicht so wachsig-klebrig wie manch anderes Lippenprodukt ist und meine Lippen trotzdem ganz wunderbar pflegt. Nach dem Einziehen bleibt kein schmieriger Film, dafür aber ein wunderschöner Stain auf meinen Lippen zurück, der sogar nach einigen Stunden noch sichtbar ist. In meinen Augen ist diese Lippenbutter viel mehr als nur ein zarter Pinkton, sondern eigentlich schon ein Liptint mit charmantem „Hallo, da bin ich“-Charakter.

Verpackung, Inhalt & Preis
Mit 15ml Inhalt ist das kleine Aludöschen wirklich sehr ordentlich befüllt. In leidenschaftlicher Dauernutzung trage die Lippenbutter nun schon ein knappes halbes Jahr mit mir herum und würde schätzen, dass ich ungefähr die Hälfte davon vercremt habe. In meiner Hosentasche ist sie schon so einige Male warm (und recht weich) geworden, aber niemals aus der Form geraten. Sie kostet zwischen 5-8€ und ist im hauseigenen Ponyhütchen Flagshipstore in Berlin und im Onlineshop und beispielsweise bei Cosa Kosmetik und Talea Naturkosmetik erhältlich. Nicht nur mit Blick darauf, dass es sich bei Ponyhütchen um handgefertigte Produkte handelt,  sondern auch, weil sie auf den Lippen grandios knallig abliefert und sehr ergiebig ist, finde ich den Preis dafür absolut in Ordnung.

Ponyhütchen Lip Butter Kiss me quick Inhaltsstoffe

Inhaltsstoffe
Butyrospermum Parkii Butter*, Hydrogenated Soybean Oil, Cocos Nucifera Oil*, Aroma*, CI 15850 *aus Bio-Anbau
Ja genau, Fett und Farbe aromatisiert mit ein bisschen Grüntee-Extrakt – das war es schon. Ich mag die zartschmelzend leichte, aber dennoch pflegende buttrige Textur unheimlich gern. Die starke Farbabgabe rührt vom synthetischen Farbpigment CL 15850, welches auch in den Lippifarben von ILIA und rms zu finden ist. Schimmer ist nicht enthalten.

unterm Strich
Ruckizucki Pflege und Farbe, die stundenlang sitzt! Ich muss wahrscheinlich nicht nochmal erwähnen, wie toll ich diese Lippenbutter finde. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann gern mal bei Veggie Love vorbeiluschern, dort findet ihr nochmal alle vier Ponyhütchen Lip Butter Nuancen nebeneinander.

Wie gefällt euch „Kiss me quick“?
Kennt ihr die Lippenbutter von Ponyhütchen?

Tragt ihr auch so gern Tinted LipBalms?

Ponyhütchen Lip Butter Kiss me quick Lippen

aufgelistet: vegane dekorative Kosmetik von Terra Naturi

Terra Naturi dekorative Naturkosmetik Theke
Ich bin ja schon lange Fan von Terra Naturi, der Naturkosmetik Hausmarke von Müller und tatsächlich ist die dekorative Kosmetiktheke stets mein erster Anlaufpunkt, wenn ich bei Müller bin. Auch schon zu meinen nicht veganen Zeiten fuhr ich leidenschaftlich gern durch die gut pigmentierten Texturen und bestaunte diese schnieke und gut sortierte Theke, die ein angenehmes Mittelmaß aus „von allem ein bisschen“ in hübschen und tragbaren Farben bietet. Obwohl ich gar keinen Müller in meiner direkten Umgebung habe, übt diese Marke doch einen gewissen Zauber auf mich aus, was einerseits definitiv am guten Preis-Leistungsverhältnis –  andererseits vielleicht auch an der etwas zähflüssigen Informationspolitik bei Müller liegt, die meinen Entdeckergeist zu wecken scheint.
Bei meinem letzten Besuch habe die dekorative Terra Naturi Theke auf ein Neues akribisch durchkämmt und eine vegane Liste erstellt, voilá da ist sie.
[Stand: April 2017]

Make Up, Concealer & Puder
Liquid Make Up 03 Natural Beige, 04 Soft Sand, 05 Dark Beige, 06 Summer Bronze
Kompaktpuder 01 Ivory, 02 Natural Beige, 03 Soft Noisette, 04 Sun Kissed
Concealer 03 Beige Rosé, 04 Sand
Loser Puder 01 transparent

Bronzer, Highlighter & Blush
Bronzing Puder Duo 01 Golden Bronze
Shimmer Powder 01 Golden Highlight, 02 African Dream
Rouge Puder 03 Sugar Brown, 05 Charming Rose

Lidschatten, Kajal, Eyeliner, Augenbrauen
Lidschattenpalette 06 Greenfield
Kajal 01 Carbon Black, 02 Rich Brown, 03 Steel Grey, 04 Jade Green, 06 Ice Blue
Dip Eyeliner 01 Classic Black, 02 Brilliant Stars
Liquid Eyeliner 01 Black, 02 Espresso
Augenbrauenstift 01 Black Coal, 02 Cacao Bean, 03 Cashmere
Augenbrauenpuder 01 braun

Mascara
Extreme Black Mascara
Perfect Lash Mascara

Lippen
Lipliner 01 Natural Brown, 04 Cherry Blossom , 05 Brick, 06 Chocolate, 08 Red Berry

Nagelpflege
Nagelaufbauserum
Nagelpflegeöl

Meine Terra Naturi Angucktipps?
Definitiv die Extreme Black Mascara, meine derzeit liebste vegane Mascara aus der Drogerie. Das buschige Bürstchen gibt gut Farbe ab und zaubert ein ausgewogenes Verhältnis von Volumen & Länge auf meine Wimpern und auch die Haltbarkeit überzeugt mich voll und ganz. Ebenfalls großartig und mehr als einen Blick wert finde ich die Lipliner bei Terra Naturi, denn sie sind herrlich farbstark und cremig. Die Nuance „08 Red Berry“ ist mein absoluter Favorit. Das Brauenpuder gehört mittlerweile zu meinen Alltagshelden, ich mag es deutlich lieber als das von alverde und günstiger ist es übrigens auch.
Auch die Puder mag ich ich wegen ihrer guten Deckkraft wirklich gern, überhaupt finde ich, dass Terra Naturi den Dreh mit den pudrigen Produkten drauf hat und hoffe auf mehr vegane Lidschatten. Ganz neu ist die LE „Sweet like a Cupcake“, die aus zwei 5-free Lacken, einer Mascara, drei gebackenen Lidschatten, zwei geswirlten Lipglossen und zwei Pinseln besteht. Bis auf die beiden Glosse ist diesmal alles vegan.

Grundsätzlich findet ihr die Vegan-Deklaration bei Terra Naturi auf den jeweiligen Produkten selbst und zusätzlich auch an den Regalen der Theke, was ich sehr löblich finde, jedoch sind mir ein paar Unstimmigkeiten bezüglich der veganen Auslobung an der Theke und online aufgefallen (beispielsweise wird der nicht vegane Lipliner 07 Red am Regal als vegan gekennzeichnet, andersherum ist es bei der Nuance 08 Red Berry der Fall). Ich hoffe, dass diese Liste ein bisschen für Ordnung sorgt und euch langes Suchen erspart, ich werde versuchen, die sie halbwegs aktuell zu halten. Falls ihr Anmerkungen und Neuigkeiten habt, dann gern immer her damit.
Mehr Informationen zu den Terra Naturi Produkten und Inhaltsstoffen findet ihr auf der Terra Naturi-Seite bei Müller.

Bunte Grüße,
Mexi

 

Love Lova Beauty Box giveaway Naturkosmetik

ausgepackt: die LoveLula Beauty Box + Giveaway

Love Lula Box Februar 2017 Naturkosmetik
Ihr seht schon, heute wird ausgepackt und erzählen muss ich euch auch was.
Ihr wisst ja, dass ich Naturkosmetik gern online kaufe, gern auch mal im Ausland. Naturisimo, iHerb, LoveLula und wie sie alle heißen, ich liebe es, ab und zu mal zu luschern, was sich so im Ausland tut. Den im englischen Städtchen Middlewich beheimateten Onlineshop LoveLula kenne und schätze ich schon seit ein paar Jahren, daher hat es mich um so mehr gefreut, als mir kürzlich eine Einladung zum LoveLula Bloggerprogramm und meine erste LoveLula Box ins Haus flatterte.
Bei LoveLula findet ihr angefangen bei den „Großen“ wie RMS Beauty, Pacifica, John Masters, PHB, ecoTOOLS & Co. auch kleinere Marken wie MOA, Pure Chimp, Oils of Heaven oder Ere Perez aus Australien. Nicht zuletzt, weil die ein oder andere Marke hierzulande gar nicht zu bekommen oder wenn doch oft zu einem deutlich höheren Preis, lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Der Versand ist bei LoveLula weltweit kostenfrei (!) und dauert ab Bestelltag in der Regel etwa ein bis zwei Wochen.
Im Rahmen des Bloggerprogramms bekomme ich monatlich ein kleines Budget an LoveLula Points gutgeschrieben, die ich ganz gezielt in die Produkte investieren kann, die ich spannend finde. Ich habe schon ein bisschen was in der Pipeline, ihr werdet von nun an also öfter von meinen neuen Entdeckungen lesen und ich freue mich sehr auf meine Expeditionen durch die bunte LoveLula-Welt.
Los gehts erstmal mit der letzten LoveLula Box*, welche als klassische Überraschungskiste einmal monatlich mit einer feinen Auswahl an Marken daherkommt.

LoveLula Beauty Box Februar 2017
Mádara Mizellenwasser [100ml, £14]
Starten wir gleich mal mit meinem Lieblingsprodukt dieser Box. Vor allem abends zum Abschminken greife ich gern zum Mizellenwasser, um Make Up, Sonnenschutz und die Reste vom Tag herunterzuholen und genau das tut es sehr zuverlässig. Es basiert hauptsächlich auf Aloe Vera und Rosen- und Hamamelishydrolat und enthält außerdem Hyaluronsäure. Ich mag den dezent floralen Duft und das angenehm durchfeuchtete Gefühl auf meiner Haut nach der Reinigung sehr. Durch die enthaltenen Hautbefeuchter und die schnieke Formulierung geht es eigentlich fast schon als ein 2in1 Toner-Reinigungs-Produkt durch, eigentlich eine Schande, dass ich dem Team Reinigungsprodukte abnehmen angehöre und immer nochmal mit Wasser nachspüle, aber das ist natürlich absolut Geschmackssache.

Ooh! Marula Oil Kleingröße [15ml, £9,50]
Oh, Oils of Heaven! Ich bin ja schon lange Freundin von Gesichtsölen und vor allem im Winter liebe ich es, meine Gesichtscremes mit ein paar Tropfen Öl zu pimpen und sie so meinem aktuellen Hautbedürfnis anzupassen. Ich mag solche Kleingrößen sehr, gerade wenn es um Öle geht. Da ich pro Anwendung maximal 2-3 Tropfen Öl brauche, werde ich mit diesem kleinen Fläschchen lange meine Freude haben. Derzeit umfasst das kleine aber feine Oils of Heaven Sortiment fünf Öle, darunter auch Baobab-, Cacay- und das in dieser Box enthaltene Moringaöl. Das Öl wird aus den Samen der Früchte des Elefantenbaums gewonnen, fühlt sich schön leicht auf der Haut an, zieht relativ flott weg und bringt außerdem ordentlich essentielle Fettsäuren und Vitamin E und C mit.
Meine Ölliebe geht weiter. Als nächstes auf meiner Wunschliste ganz oben: das Ooh! Cacay Öl.

PHB Brightening Cleanser Ylang Ylang & Papaya [100ml, £13,95]
Habt ihr gewusst, dass PHB Ethical Beauty eine familienbetriebene Manufaktur ist und dass 15% des Gewinns an soziale Projekte geht?
Ich jedenfalls nicht, denn bislang hatte ich dabei immer ein größeres Unternehmen im Kopf, zumal das komplett vegane und halal-zertifizierte Sortiment bei PHB wirklich sehr breit gefächert ist.
Der cremige Ylang Ylang & Papaya Cleanser basiert auf Wasser, Kokosöl & Sonnenblumenöl und enthält bis auf Cetearyl Glucoside (Emulgator/ Tensid) keine weiteren Tenside. Papaya als Antioxidantienbombe soll regenerieren, während das Mandarinenöl ausgleichend auf Pigmentflecken wirken soll. Für meine Nase ist er schon recht stark mit Ylang beduftet, die zahlreichen Duftstoffe im Cleanser feiern hier eine sehr ausgelassene Party.

Greenfrog Botanical Body Wash Kleingröße [100ml, £3.90]
Beim Auspacken der Box dachte ich erst „Oh, ein Duschgel.“, bis ich dann auf der Artikelkarte irgendwas mit Soapberries las. Und tatsächlich enthält das Duschgel von Greenfrog unter anderem einen Extrakt der Nuss des Seifenbaums, welcher durch die enthaltenen Saponine eine natürliche Reinigungswirkung hat. Es ist relativ flüssig, hat von der Konsistenz eher etwas von einer Cremedusche, schäumt kaum auf und macht bei mir nicht so ein spannendes Supersaubergefühl nach dem Duschen (hallo, du immernoch trockene Winterhaut). Den zitrisch-frischen Duft von Neroli und Limette mag ich total.

Weleda Skin Food [10ml,  £2.25]
Zum Schluss war noch eine Tube der Allzweckcreme von Weleda im kompakten Handtaschenformat enthalten. Die Skin Food Hautcreme wird als eine Art Mädchen für alles ausgelobt, wenn die Haut ein bisschen Extrapflege braucht, egal ob an Ellenbogen, den Händen oder den Füßen. Da sowohl Bienenwachs als auch Lanolin enthalten sind, ist sie das einzige nicht vegane Produkt in der Box.
Weleda und generell deutsche Naturkosmetik-Marken werdet ihr im Ausland definitiv nicht günstiger finden, deshalb lohnt es sich einmal mehr, beim Kauf im Ausland lieber gleich nach allem zu stöbern, was ihr hier nicht bekommt. ,)

Unterm Strich
Mit einem Gesamtwert von rund 43 Pfund ist die Box sehr ordentlich bestückt und wenn man sich die letzten Boxen so anguckt, scheint der Wert immer bei um die £40 zu liegen, nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass ein 3-Monats Abo £52,50 kostet. Runtergerechnet auf eine Box liegt der Preis also bei rund £17, was umgerechnet etwa 20€ entspricht.
Ganz besonders hab ich mich über das Mádara Mizellenwasser gefreut, welches im Originalpreis fast schon den Kaufpreis der Box ausmacht. Auf die Duschgele von Greenfrog und die tollen Öle von Ooh! wäre ich wohl nie gekommen, da werde ich aber definitiv nochmal weiterstöbern und nachkaufen. Für alle, die gern Neues Ausprobieren ist das natürlich super und auch ich lasse mich auch immer wieder gern überraschen & inspirieren, dennoch bleibt das Risiko, dass doch mal was dabei ist, womit man nicht anzufangen weiß, wie hier in meinem Fall die nicht vegane Skin Food und der PHB Cleanser, der mir persönlich mit allergenen Duftstoffen etwas übertreibt. Schade eigentlich, dass die Box überwiegend mit pflegender Kosmetik daherkommt, denn auch in Sachen dekorative Kosmetik gibts bei LoveLula einiges zu sehen.
Die LoveLula Box erscheint monatlich und ist entweder im 3-Monats -oder im Jahresabo erhältlich. Hier findet ihr weitere Infos zur Box und könnt gucken, was in den Vorgängerausgaben enthalten war.
Love Lova Beauty Box giveaway Naturkosmetik

Giveaway
Es ist soweit, die LoveLula Box sucht ein neues Zuhause! .)
Da mir die Februarausgabe der Box gleich in doppelter Ausführung zur Verfügung gestellt wurde, habt ihr jetzt die Chance, ein bisschen LoveLula-Luft zu schnuppern.
Um teilzunehmen würde mich brennend interessieren, welche Marken bei LoveLula für euch besonders spannend sind. Angenommen ihr hättet drei Wünsche frei, was würde bei euch im Einkaufswagen landen?

Nehmt euch einen Moment Zeit und stöbert durch die Brands bei LoveLula.com und hinterlasst mir bis Sonntag, den 2.4.2017 einen Kommentar dazu unter diesem Beitrag (Teilnahmebedingungen** siehe unten).
Ich drücke euch kräftig die Daumen und freue mich schon auf eure Wunschzettel und euer Feedback zu LoveLula.

Edit:
Ihr Lieben, ich habe mich sehr über euer Feedback zu LoveLula gefreut, ganz besonders auch, weil ihr einige Brands genannt habt, die ich persönlich auch äußerst spannend finde. Von Ere Perez, Pacifica, Kimberly Sayer, rms und einigen mehr werdet ihr demnächst auf jeden Fall mehr hören und sehen, Bescheid!
Und hurra, die Glücksfee war da.
Liebe Julia, du Glückspilz hast die Lovelula Box abgeräumt und bereits eine Email im Postfach, herzlichen Glückwunsch!
Hab ganz ganz viel Freude mit der Box. 🙂

 

Liebste Grüße,
Mexi

 

**Teilnahmebedingungen
1. Sei LeserIn meines Blogs via WordPress, Email, Bloglovin oder Facebook.
Angenommen ihr hättet bei LoveLula drei Wünsche frei, was würde bei euch zuerst in eurem Einkaufswagen landen?
Habt ganz viel Spaß beim Stöbern und hinterlasst mir einen Kommentar unter diesem Beitrag.

2. Die Verlosung endet am Sonntag, 2.4.2017 um 23.59 Uhr. Der/ die Gewinner/in wird im Laufe der folgenden Woche ausgelost und per Mail benachrichtigt.

3. An der Verlosung teilnehmen können alle LeserInnen meines Blogs ab 18 Jahren (TeilnehmerInnen unter 18 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung der Eltern) mit Wohnsitz in Deutschland. Da es sich um eine private Blogverlosung handelt, ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Bei massiven Störungen oder in Fällen höherer Gewalt behalte ich mir vor, diese Verlosung jederzeit abzubrechen.

*wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

Pure Skin Food Vivaness 2017

Neues von der Vivaness Teil II

Nachdem ich euch letzte Woche durch meine Highlights der dekorativen Neuigkeiten der Vivaness geführt habe, kommt heute der zweite Teil zwei meines Rundgangs mit dem Fokus auf pflegende Kosmetik. Ein bisschen Farbe ist auch diesmal mit dabei, denn ich konnte zwei neue spannende Pflanzenhaarfarben entdecken.

dabba
dabba Vivaness 2017

Hach, dabba. Ich bin jedes Mal aufs Neue verzaubert von der entspannten Lässigkeit & Authentizität, die die Menschen hinter dieser Marke aus dem Norden aus allen Poren ausstrahlen. Ergänzend zu den acht Hydrolaten sind bereits im letzten Jahr Öle und Haarpflegeprodukte gekommen, an denen noch ein bisschen gefeilt wurde. Ganz neu dabei sind zwei Ölseren: ein Himbeersamenöl und der Klassiker, ein Wildrosenöl. Beide Seren enhalten Squalan und neben dem Himbeer- bzw. Hagebuttenkernöl eine kleine Menge Jojoba- und Sonnenblumenöl, welche als Auszugsöle der enthalten Himbeerblatt- bzw. der Hagebuttenfruchtextrakte fungieren.

Laboratoires de Biarritz
Laboratoires de Biarritz Algamaris getönte Gesichtscreme hell SPF30 Vivaness
Algamaris, die Sonnenschutzlinie von Laboratoires de Biarritz, ist nach der Vivaness im letzten Jahr ordentlich eingeschlagen. Der Erfolg gibt ihr recht, denn guter mineralischer Sonnenschutz, der nicht weißelt oder im Gesicht zu sehr fettet, das ist wohl die Königsdisziplin in der Naturkosmetik. Bei Algamaris gibt es nun auch eine helle Version der getönten Gesichtscreme mit SPF30. Sie ist mild formuliert und gleicht dank der Tönung kleinere Unebenheiten und Rötungen aus. Erstaunlich finde ich auch, wie unfassbar leicht die Creme ist, als alleinige Pflege fast schon zu leicht für meine derzeit durstige Winterhaut. Für Schneewittchen wäre sie wahrscheinlich zu dunkel und auch zu meinem blassen Winterteint passt sie noch nicht hundertprozentig, aber der Sommer kommt, yesss.

Pure Skin Food
Pure Skin Food Vivaness 2017
Superfruchtig sind die beiden neuen Masken und das Peeling in Pulverform zum Anrühren mit Hydrolat oder Wasser von Pure Skin Food, welche aus gemahlenen Superfruits wie Maca, Lucuma & Sprirulina bestehen (100% Bio) und die Haut ordentlich nähren sollen.
Nicht neu, aber trotzdem spannend fand ich als geschwollene Augen-Queen auch das Stunning Eyes Öl für die Augenpartie mit Kaffee-Extrakt im praktischen Roll-On.

Cattier
Cattier rosa Tonerde Vivaness 2017
Auf die Wirkung von Heilerde wird bei Cattier ja schon immer gesetzt, allerdings bislang vorrangig in der Gesichtsreinigung bei Masken & Co. Die neue Gesichtspflegeserie besteht aus einer Tages- und Nachtcreme und einem Mizellen Reinigungsgel und die in allen drei Produkten enthaltene Rosa Heilerde soll die Haut mineralisieren und beruhigen. Die Produkte sind mild formuliert und definitiv nicht nur für Sensibelchen einen Blick wert. Das Mizellengel habe ich nun schon seit einigen Tagen in Verwendung und ich bin schwer begeistert, denn das Verteilen des Gels funktioniert wunderbar auch ohne Wattepads und reinigt sehr sanft und gründlich. Weiterer Pluspunkt: der dezente Rosenduft rührt vom enthaltenen Rosenhydrolat, es sind keine weiteren Duftstoffe enthalten.

Martina Gebhardt
Martina Gebhardt Eye Care Fluid Vivaness 2017
A propos ohne Duftstoffe, da gibts auch bei Martina Gebhardt etwas neues auf die Augen, nämlich das Eye Care Fluid, welches nun das alte, ähnlich formulierte Rose Eye Care Fluid ablöst. Da ich die leichten, aber dennoch sehr nährenden Lotionen sehr mag, diese den für mein Empfinden doch recht fettigen Cremes bei MG absolut vorziehe und es im Naturkosmetikbereich gar nicht so leicht ist, eine milde Augenpflege ohne Duft zu finden, freut mich das neu aufgelegte Augenfluid ganz besonders.

Santaverde
Santaverde Aloe Vera Hydro Repair Gel ohne Duft Body Serum Vivaness
Nächste Runde ohne Duftstoffe.
Wie schön, dass nun auch das Aloe Vera Hydro Repair Gel ohne Duft erhältlich ist. Aloe ist ein wahrer Allrounder und genau so lässt sich auch das Hydro Repair Gel einsetzen: als leichte Solopflege, als kühlender After Sun-Durstlöscher oder als extra Feuchtigkeitsunterlage unter der normalen Pflege.
Außerdem neu, jedoch limitiert ist das Body Serum, welches die Haut mit Aloe Vera und Meeresalgenextrakten einerseits intensiv durchfeuchten und sie gleichzeitig mit Koffein und Pflanzenextrakten aus Tigergras, Efeu und Mäusedorn aktivieren und beleben soll.

Styx
Styx Apfel Kiwi Körpercreme Vivaness 2017

Ich liebe, liebe, liebe die besonderen und intensiven Düfte bei Styx. Besonders die Körpercremes mag ich nicht nur wegen der betörenden Düfte (Solantha <3), sondern auch wegen ihrer langanhaltenden Pflegewirkung sehr. Sehr fruchtig ist die neueste Komposition Apfel Kiwi, die ganz frisch aufgetragen so ein bisschen wie Hubba Bubba Apfel riecht, aber längst nicht so süß, sondern etwas herber daherkommt.

Zoya goes Pretty
Zoya goes pretty Vivaness 2017
Auch ordentlich durchgeschnuppert habe ich mich durch die Hand- und Bodybalms von Zoya goes Pretty. Bislang setzte die bulgarische Marke eher auf kaltgepresste Sheabuttern (mit Duft), jetzt ganz neu sind die genial-zartschmelzenden Balms aus Kakoabutter und Mandelöl in Duftrichtungen wie Kokos Orange, Strawberry Mousse oder Minze Kakao, soo lecker!
Auch neu ist der Rosehip Face Balm, der herrlich puristisch formuliert ist: Sheabutter, Jojobaöl und Hagebuttenkernöl, sonst nix.

Primavera
Primavera Yogaflow Sonnengruß Vivaness 2017
Aromatherapie trifft Yoga.
Wie immer gibts im Frühjahr wieder dufte Neuigkeiten bei Primavera. Die neue Duftmischung Yogaflow setzt sich zusammen aus den ätherischen Ölen aus Sandelholz, Myrte und Grapefruit und kombiniert erdige Noten mit einem Hauch Zitrus, vereint somit Ruhe und Bewegung begleitend zur Yogasession auf der Matte. Die Duftmischung gibts mit Duftstein im Geschenkset, ebenso den Yogaflow Aroma Roll-On mit Lavendel-Leinsamen Kissen für die Augenpartie. Passend zur Matte ist nun auch ein Yogamattenspray erhältlich, welches nicht nur den Raum und die Matte beduftet, sondern auch von Keimen befreit.

Cultivator’s Colors from Nature
Cultivator Henna Vivaness 2017

Mit der lieben Regina von Sonnensprossen habe ich die Henna-Ecken der Vivaness unsicher gemacht und zwei interessante Marken entdeckt, die erste ist Cultivator’s aus Indien.
Hier hat mich zum einen die sehr breite Farbpalette an Nuancen (20 an der Zahl!) begeistert, zum anderen die Zusammensetzung der Farben. Hier wird neben den beiden klassischen Farbgebern Henna und Indigo nämlich mit einer ganzen Menge an farbverstärkenden und pflegenden Kräutern gearbeitet. Das Wine Red beispielsweise enthält jede Menge Hibiskus, Rote Beete, Amla und Färberwurzel und außerdem unter anderem Extrakte aus Aloe Vera, Kamille und Kurkuma.
Außerdem wurde bei Cultivator’s die Nebenline Casfwe, eine neue 2-Komponenten Pflanzenhaarfarbe mit einer fix und fertig abgestimmten Mischung aus Farbpulver und Kräuterwasser zum Ineinandermixen, vorgestellt.
Die Pflanzenhaarfarben werden leider noch nicht in Deutschland vertrieben, ich drücke aber ordentlich die Daumen, dass sich das demnächst ändert. Bis dahin findet ihr hier mehr Infos zum Cultivator’s Farbspektrum.

ColourWell
Colourwell Pflanzenhaarfarbe Mascara vegan Vivaness
Zwar in der Farbpalette nicht so breit gefächert wie Cultivator’s, aber ähnlich spannend von der Zusammensetzung her sind die Pflanzenhaarfarben von Colourwell aus den Niederlanden. Das kleine, aber feine Sortiment besteht derzeit aus  fünf Farben, darunter ein Rotton, der neben Henna auch Amla, Shikakai und Kaffeeextrakt enthält. Am Stand ging es natürlich auch um die anderen üblichen Pflanzenhaarfarben-Verdächtigen und die beiden Ladies erzählten uns freudig, dass die Rückmeldungen zu den Farben bislang durchweg positiv sind und dass sie vor allem in Sachen Grauhaarabdeckung ordentlich zaubern. Colourwell bietet außerdem ein klitzekleines Sortiment an dekorativer Kosmetik, interessant finde ich die Mascara, die vegan und ohne Duftstoffe ist, yay!

Zoya goes pretty Naturkosmetik Vivaness

Das war er nun, mein zweiter und letzter Teil zur Vivaness 2017.
Einige Beiträge der anderen Bloggerladies werden noch kommen und beim dem Lesen der bisherigen Recaps wurde mir eines wieder klar: egal wieviel Zeit man im Vivaness Naturkosmetik-Wunderland verbringt, man wird nie alles sehen können und das muss man auch nicht.

Allerdings bin ich im Nachhinein doch wieder über einiges gestolpert, das ich mir zu gern angeguckt hätte.
Verpasst habe ich beispielsweise jede Menge Düfte, beispielsweise die Cremeparfums von La Saponaria, die neuen Düfte von Unique Beauty, das neue Pink Pepper Öl von Mahlenbrey, die Cremedeos von We love the Planet, die neue parfumfreie Tolérance Serie von Florame, die neue Sonnenmilch ohne Duft von eco cosmetics, die dekorative Kosmetik von Helan aus Italien, das Mineral Make Up Sortiment von FARAN und die Kosmetik von Provida mitsamt der dekorativen Mineral-Linie Earth Minerals (damn!).

Weitere Impressionen findet ihr bei Pretty Green Woman, PuraLiv, BeautyjagdPusteblume, BeautycalypseConscious lifestyle of mine, Trends.Travels. and Berlin, dem Blog des Naturkosmetik Camps und auf dem Kanal von BioMarktInfo (Video).
Eine kunterbunte Linksammlung findet ihr auch in meinem Vivaness Post Teil I, alle weiteren noch kommenden Beiträge zur Vivaness verlinke ich gern wieder hier.

Was interessiert euch, auf welche Vivaness Neuigkeiten freut ihr euch besonders?
An welchem Stand hättet ihr unbedingt Halt gemacht?

Dufte Grüße,
Mexi

purobio Lippenstift Vivaness 2017

bunte Neuigkeiten von der Vivaness 2017 Teil I

Vivaness Biofach Halle 7a 2017
Alle Jahre wieder kommt der Februar und mit ihm viel Trubel & Neues in der Naturkosmetik Branche. Letzte Woche war es wieder soweit: die internationale grüne Szene traf sich in Nürnberg auf der Vivaness, um über aktuelle Naturkosmetik Trends und neue Produkte & Marken ins Gespräch zu kommen.

Für mich war es der vierte Besuch auf der Vivaness und auf den ersten Blick schien eigentlich alles wie immer: eine lange Liste mit Terminen und „Muss ich hins“, spannende Einblicke in Marken und die Menschen dahinter und unfassbar viele Neuigkeiten, für die man jedes Jahr gefühlt doch irgendwie viel zu wenig Zeit hat. Ich blicke zurück auf sehr intensive Gespräche und je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass rückblickend im Vergleich zu den ersten Jahren doch ein bisschen was anders war.
Zum einen das Verhältnis Marke-Blogger. Sicherlich spielt dabei auch der Umstand, dass man nach ein paar Jahren Bloggerei anders auf eine Marke zugeht, eine Rolle, jedoch scheint es so, dass Marken so langsam begriffen haben, was wir, die über Kosmetik Schreibenden, machen und immer mehr den ernsthaften Austausch auf Augenhöhe mit uns suchen und nutzen.
Zum anderen scheint sich die Naturkosmetik immer selbstverständlicher an aktuellen Themen & Trends und vor allem am Bedürfnis der Konsumenten zu orientieren.
Naturkosmetik ist dynamischer denn je.

Ich habe viel gesehen, geschnuppert & gestaunt. Da es ein bisschen mehr geworden ist, habe ich thematisch in Dekoratives & Deo und in Pflege unterteilt und zwei Posts draus gemacht.
Ich nehme euch nun mit auf einen kleinen Schnelldurchlauf durch meine Highlights, los gehts mit meinen bunten und duften Entdeckungen, zu Teil zwei gehts hier entlang.

BAIMS Natural Make Up
Baims Make Up Vivaness 2017
Ich fange gleich mal mit der für mich größten Überraschung in der Breeze an, nämlich der dekorativen Kosmetik von BAIMS, die nach dem Mädchennamen der Gründerin Luisa benannt ist. Diese noch sehr junge deutsch-brasilianische Marke hat bei mir tatsächlich ganz schön baim gemacht und ist durchweg vegan und Ecocert-zertifiziert. Hier treffen seidige, sehr ordentlich pigmentierte Texturen auf absolut tragbare und erwachsene Faben, die in dem schnieken Bambus-Packaging mit Refill-Option gleich noch viel toller aussehen. Die Palette ist breit: von der BB Cream über den cremigen Flüssigconcealer, Lidschattenduos- und Quattros, einem genialen Primer mit Samt-Finish bis hin zu Serum und Gel Eyeliner ist alles dabei. Starke Farben, tolle Texturen, nachhaltiges Verpackungskonzept, kaum/teils keine Beduftung der Produkte (yay!), 100% vegan und Qualität, die überzeugt. Ich war so baff und ging glatt noch ein zweites Mal am Stand vorbei um herauszufinden, wem ich denn jetzt dazu gratulieren kann, das alles derart perfekt auf die Spitze getrieben zu haben. Ich bekam augenzwinkernd zur Antwort, dass das gar nicht das Ziel war. Na gut, gratuliert habe ich trotzdem.
Die Produkte sind seit Sommer 2016 in Brasilien am Markt, werden aktuell allerdings noch nicht in Deutschland vertrieben. Ich will doch hoffen, dass sich das bald ändern wird. Bis dahin könnt ihr schonmal bei BAIMS.de herumstöbern.

boho Green Make Up
boho Make Up Vivaness 2017
Ein weiterer bunter Farbklecks in der Breeze war die dekorative Kosmetik von boho, ebenfalls eine noch recht junge Marke aus Frankreich.
Vor allem die kunterbunte und breite Vielfalt an gut pigmentierten und veganen Lidschattenfarben fiel mir sofort ins Auge, erhältlich ist vom Kajal bis zum 7-free Nagellack außerdem alles, was das Herz begehrt. Die Produkte sind cosmebio-zertifiziert und kommen in hübschen festen Karton-Döschen aus recyceltem Papier daher, ein wahrer Augenschmaus ist auch die runde wiederbefüllbare Palette aus Holz mit 8 Lidschatten.
boho steht schon mit einem Bein auf dem deutschen Markt und ist erhältlich bei Stararoma, dort findet ihr übrigens auch eine Liste des veganen Boho Sortiments.

Purobio
purobio Lippenstift Vivaness 2017
Ich weiß noch, wie ich letztes Jahr auf der Vivaness geguckt habe, als ich zum ersten Mal meinen Finger in einem puroBIO Lidschatten und den großartigen Primer auf dem Handrücken hatte. Vorher hatte ich noch nie etwas von der Marke aus Italien gehört und dann schlug sie 2016 ganz schön ein auf dem deutschen Markt. Auch hier hat sich einiges getan, der neue bunte Reigen wurde in einem Extra-Aufsteller präsentiert. Darunter vier neue Blushes (alle vegan), knallige Lidschatten, (nudefarbener) Kajal, Lippis und ein transparenter Phantom-Schminkstift für perfekte Konturen an Augen und Lippen. Die Lippenstifte sind nun nicht mehr in Stiftform, sondern in der klassischen Lippenstifthülse zum Herausdrehen verpackt. Außerdem gibts jetzt auch allerlei verschiedene Lippenbalsame und sogar einen leicht getönten Lip Balm im puroBIo Sortiment.

veg-up
veg-up vegan Make Up Vivaness 2017
veg-up habe ich im letzten Jahr verpasst, ein klarer Fall von entsetztem „Echt jetzt, die waren da?“-Gefühl im Nachhinein. Um so besser, dass ich dieses Jahr die Gelegenheit hatte, ein Auge über die komplett vegane Dekolinie dieser kleinen Marke aus Italien werden konnte. Auch hier wird auf nachhaltiges Packaging gesetzt, die Verpackungen der bunten Lidschattenduos, Blushes und Puder sind zum Großteil aus festem Karton aus recyceltem Material. Die Puder- und Teintprodukte fand ich eine Idee zu dunkel für Blassnasen wie mich, dafür fand ich die neuen fünf Flüssig-Eyeliner in lila, bronze, grün, blau und anthrazit wirklich gelungen. Auch die sieben verschiedenen Liquid Lipsticks sahen sehr verlockend aus.
Bislang gibt es leider noch keinen Vertrieb für Deutschland, im hauseigenen veg-up Shop könnt ihr euch aber schonmal Appetit holen.

Weleda
Weleda getönter Lippenbalsam Vivaness 2017
Juchu, getönte vegane Lippenpflege! Als ich neulich plötzlich über Bilder der Balms bei Instagram stolperte, dachte ich ja, ich kuck nicht richtig, aber ja, da hätten wir nun also das erste dekorative Produkt aus dem Hause Weleda. Die Farben nude, rose und berry red wirken sehr natürlich, fühlen sich angenehm leicht auf den Lippen an und geben ordentlich Glanz, wobei mir der zarte Beerenton am besten gefallen hat. Soweit ich weiß, gibt es die neuen Lip Balms auch schon bei dm.

The Ohm Collection
The Ohm Collection Vivaness 2017
Deodorants mit Natron erfreuen sich ja schon seit längerem großer Beliebtheit, allerdings kannte ich sie bislang eher in Form von Deocremes- oder Sticks. Ganz ohne cremige Basis kommen die Deos in Puderform von The Ohm Collection aus, die es in neun verschieden Duftrichtungen gibt. Neben Natron als aktive Substanz gegen Geruch bestehen sie aus Maca und Amethystpulver beduftet mit verschiedenen ätherischen Ölen. Ich habe mich bei den Jungs aus Holland einmal durchs Sortiment geschnuppert und blieb natürlich sofort an den intensiv duftenden Blumenpülverchen von Jasmin und Gardenia hängen, auch die süßliche Kokosvariante fand ich sehr verlockend.
Meinen Bikini, einen Cocktail und Strand bitte. Jetzt.

Ben&Anna
Ben & Anna Deodorant Vivaness 2017
Brandneu sind die Deos von Ben&Anna, die mich sehr an die Deos von Schmidt’s erinnern. Sie kommen ebenfalls im Glastiegel bzw. in Stickform daher und auch die fünf erhältlichen Duftrichtungen dürften euch bekannt vorkommen. Die Deos wurden am Stand tatsächlich als „wie Schmidt’s, nur besser“und weniger crunchy vorgestellt, sie sind Icada-zertifiziert und natürlich habe ich sofort zu meinem alten Liebling Ylang Ylang + Calendula gegriffen und staunte nicht schlecht über die intensive Vanillenote, welche ich von meinem Schmidt’s Deo nicht kannte, die hier aber ganz deutlich herauskommt. Bis auf die süßliche Ylang Calendula Interpretation bleiben die anderen drei Düfte und die parfumfreie Version dufttechnisch recht nah am Original.
Erhältlich sind sie seit letzter Woche im hauseigenen Shop bei Ben-Anna.com

Acorelle Deosticks
Acorelle Deostick Vivaness 2017
Ha, einen hab ich noch. Ihr seht schon: in Sachen Natrondeo und fingerfreiem Auftrag hatte die Vivaness dieses Jahr einiges zu bieten. Da ich die Acorelle Düfte wirklich mag, hab ich mich schon im Vorfeld auf den neuen Deobalsam gefreut und musste ein bisschen schmunzeln, als ich im Gespräch am Stand einmal mehr auf das Thema Schmidt’s Deodorant kam. Auch hier versucht wurde, eine bessere Formulierung zu finden, die sich schön fein auf der Haut anfühlt und auch bei wärmeren Temperaturen nicht schmilzt. Die Deos sind recht fest und werden durch Anfeuchten (wichtig!) der Oberfläche des Sticks vercrembar. Sie fühlen sich auf der Haut ein bisschen so an wie eine Mischung aus Puder und Deocreme, nicht so trocken wie Puder und längst nicht so cremig wie Deocreme. Sie sind in den Varianten Wacholder & Minze, Zitrone & grüne Mandarine, Ylang & Palmarosa und ohne Duft (von links nach rechts) erhältlich, wobei mir die zitrisch-blumige Ylang und und die Variante mit Pfeffi natürlich am besten gefallen haben.

Das war es erstmal mit dem ersten Streich, der zweite Teil meiner Vivaness Neuigkeiten folgt in den nächsten Tagen.
Bis dahin könnt ihr euch schonmal zu den anderen Vivaness-Posts bei Pretty Green Woman, Washing Green, Schminkumstellung, Good For NatureNaturlily, Conscious lifestyle of mine, Ginger & Aloe, TerraVeggia, Alabaster Blogzine, PuraLiv & Beautyjagd rüberklicken, wenn ihr mögt.

Kunterbunte Grüße,
Mexi