getestet: Jukona Deogel Rose

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Ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich schonmal über das Thema Aluminiumsalze in herkömmlichen Deodorants berichtet und bin seitdem stets auf der Suche nach einer zuverlässigen Alternative. Gerade jetzt, wo die Temperaturen wieder in den roten Bereich steigen, ist das Thema Deo wieder ganz heiß und neben einem guten Schutz ist mir unheimlich wichtig, was ich auf die Haut unter den Achseln auftrage, da das Deo schließlich den ganzen Tag auf meiner Haut verbleibt.
Im Zuge dessen habe ich dank Jukona das Deogel Rose getestet und möchte euch heute davon berichten.

Jukona ist ein noch relativ junges Naturkosmetik-Unternehmen mit dem Anspruch, in ihren Produkten Wirksamkeit, Verträglichkeit und Nachhaltigkeit miteinander zu vereinen. Dabei wird auf Silikone, Paraffine, künstliche Farbstoffe und weitestgehend auf den Einsatz tierischer Rohstoffe verzichtet und außerdem ressourcenschonend und in kleinen Mengen produziert.

Jukona zum Deogel Rose:
Dieses milde Deodorantgel enthält keine Aluminiumsalze und ist dank seiner einzigartigen Schutzformel besonders wirksam. Mit der gewählten Zusammensetzung bleibt der natürliche Transpirationsprozess des Körpers erhalten. Das Gel wird, anders als bei herkömmlichen Deos, nicht gesprüht, sondern direkt auf die entsprechenden Körperstellen aufgetragen. Der dezente Rosenduft sorgt für einen angenehm weichen Duft, der sich sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden tragen lässt. Im Vordergrund stehen Akzente von Rose, Jasmin und Lavendel, die von sanften Nuancen der Bergamotte und Limette begleitet werden. Würzig-holzige Noten wie z. B. Amyris und Rosenholz runden diese edle Komposition ab.

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Auftrag, Duft & Preis:
Das Deogel lässt sich dem speziellen Airless-Pumpspender kleckerfrei und einfach entnehmen. Es wird mit den Fingern in der Achselhöhle verrieben. Ein Pumpstoß reicht locker pro Achsel und die enthaltenen 30ml Inhalt sind sehr ergiebig. Die Textur des milchig weißen Gels ist recht flüssig ,lässt sich wunderbar verteilen und das Nässegefühl unter den Armen ist schnell weg, da es gut und flott einzieht. Den Duft finde ich feminin frisch und unheimlich natürlich nach Rose mit einer ganz hauchzarten Zitrusnote, sehr angenehm.
Es ist im Jukona Onlineshop für 6€ zu haben.

Inhaltsstoffe:
Aqua (Wasser), Alcohol (Ethanol), Prunus Domestica Kernel Oil (Pflaumenkernöl), Cetyl Alcohol, Chitosan, Hydrogenated Jojoba Oil (Jojobawachs), Hydroxyethylcellulose (Cellulose), Parfum**, Lactic acid (Milchsäure), Bisabolol, Tocopherol, Citronellol**, Limonene**, Geraniol**, Linalool**, Eugenol**, Citral**, Farnesol**
**Duftstoffe in diesem Gel sind zu 100 Prozent natürlich und entsprechen der ISO-Norm 9235

Wie ihr vielleicht wisst, versuche ich für gewöhnlich in Sachen Alkohol bei Körper- und Haarpflege eher auf Sparflamme zu haushalten, weil er austrocknend wirkt. Der Alkohol an zweiter Stelle der Zutatenliste hat hier allerdings durchaus praktische Gründe, da er zusätzlich zur Desinfizierung dient und den Bakterien die Grundlage nimmt. Selbst auf meiner frisch rasierten Achselhaut hat er ürbigens überraschenderweise keine Probleme gemacht.

Wirkung
jukona deogel roseIch finde super, dass dieses Deo meine natürlichen Hautfunktionen respektiert und meine Poren nicht verschließt. Was man bei der Deoverwendung wie ich finde nicht außer Acht lassen sollte ist, dass die Natur hat nicht ohne Grund den Regulationsmechanismus des Schwitzens eingerichtet hat. Schwitzen an sich ist etwas ganz natürliches und es wird durch das Deogel auch nicht verhindert. Seitdem ich Deos ohne Aluminiumsalze verwende, achte ich auch auf eine etwas intensivere Achselhygiene: morgens unter der Dusche wasche ich mich unter den Armen nicht mehr nur mit Duschgel, sondern zusätzlich mit Pflanzenseife, um wirklich rambazamba zu machen. Schweiß ist im Grunde geruchslos, die Bakterien sind es, die ihr übriges zu den „Gerüchen“ tun und diesen rücke ich somit irgendwie besser auf die Pelle. Das Deogel hält sich bei mir in den ersten Stunden sehr tapfer, verströmt diesen herrlich blumigen Duft und vermittelt ein sehr angenehmes Frische-Gefühl. Allerdings muss ich sagen, dass ich als wenig-mittelmäßig Schwitzerin besonders an langen oder warmen Tagen damit nicht den ganzen Tag müffelfrei überstehe. Dagegen hilft zwar eine kleine Achselreinigung zwischendurch und erneutes Nachlegen des sehr handlichen Deogels, aber dazu kommt man leider nicht immer und muss immer das passende Equipment dabei haben. Schlichtweg zwischendurch eine neue Schicht davon aufzutragen hat bei mir gegen den Geruch nicht ankommen können. Als Rundumgeruchssorgloswaffe eignet sich das Deogel Rose speziell in meinem Fall nicht und ich habe mich hin- und hergewunden, woran das liegen könnte. Ich vermute, dass es die eigentlich tolle Duftkomposition ist, die einfach mit meinem eigenen Geruch nicht ganz so gut harmoniert. In puncto Verträglichkeit, Inhaltsstoffe und Handhabung kann ich es wirklich empfehlen und ich nutze es sehr gern an ruhigen Tagen als sehr milde Deovariante.

Jukona ist sehr bemüht, an den Qualitätsstandards der angebotenen Produkte zu arbeiten & die Belange der Kunden ernst zu nehmen und setzt daher auch auf einen engen Kundenkontakt. So werden neue Produkte beispielsweise als „First Edition“ angeboten. Im Deosortiment von Jukona gibt es derzeit auch 3 Deosprays als solche zu kaufen. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, könnt ihr im Rahmen dieser First Edition Reihe die Möglichkeit nutzen, neue Produkte auf Herz und Nieren zu prüfen und euren Einsatz mit einem 10€ Gutschein von Jukona belohnen zu lassen.

Was ist euch bei einem Deo wichtiger: Inhaltsstoffe oder Wirkung?
Seid ihr Viel- oder Wenigschwitzer?
Welches Deo verwendet ihr derzeit am liebsten?

Liebste Grüße
eure Mexi

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7 Gedanken zu “getestet: Jukona Deogel Rose

  1. Hallo 🙂 wieder ein schöner Test von dir.
    Also ganz ehrlich gesagt ist mir die Wirkung wichtiger, denn was nützt mir ein Deo, das zwar supertoll natürlich ist, aber ich genauso schwitze und müffel wie ohne? Dann kann ichs gleich komplett lassen. Aber ich probiere mich auch durch die Naturkosmetik-deos, hab bisher leider nicht das richtige gefunden. Ich bin eher wenig-schwitzer, außer ich hab stress, also auch sehr ein nervösitäts-schwitzer 😛 Am allerliebsten benutze ich die Deos von Yves Rocher, ich hab da jetzt auch so ein neues, Bio mit Aloe Vera, müsst ich mal drauf kucken ob da Alu-salze drin sind.
    Liebe Grüße 🙂

  2. Wie Du so schön geschrieben hast, Schwitzen hat schon seinen Sinn. Daher mag ich diese Antitranspirants nicht.

    Ich benutze seit einem Jahr Wolkenseifen und bin superglücklich damit. Die Deos bewähren sich auch bei den höchsten Temperaturen und die Düfte lösen bei mir keine Kopfschmerzen aus – ein perfektes Produkt für mich!

  3. Hallo, erstmal danke fürs testen. Ich schwitze leider recht stark und natürlich hin oder her, ein paar Poren mehr unter den Armen zu verstopfen wird mich nicht umbringen schließlich schwitzt man doch über die ganze Haut. Ich setze auch auf ’normale‘ Deos mit Aluminium, da die bisher die einzigen sind, die bei mir wirken (z.Zt. nutze ich Produkte von Balea und Fa, wechsel aber häufig durch).
    Da Wolkenseifen quer durch alle Blogs bejubelt wird habe ich mir jetzt auch mal was zum testen bestellt und bin leider gar nicht zufrieden. Schon nach wenigen Stunden wirkt es nicht mehr und ich fange an zu müffeln. Eigent sich bei mir wohl nur für ruhige Tage, auf der Arbeit werde ich es sicher nicht mehr verwenden.

    @giftmischerin86: Dein Deo ist laut Yves Rocher Website „ohne Aluminiumsalze, Farbstoffe und Parabene. Zertifiziert von Ecocert.“ Das hört sich doch ganz gut an.

  4. Ich hab grad erst angefangen, mich mit dem Thema Aluminiumsalze zu befassen. Benutze bisher auch eine Rexona-Bombe… Bei Temperaturen wie im Moment schwitze ich total, nicht nur unter den Achseln, deshalb befürchte ich, dass ich Probleme haben werde, eine Alternative zu finden. Ich hatte vor, es mal mit Lavera zu versuchen. Hast du die schon mal ausprobiert? Was ist denn bisher dein Favorit? LG Anette

  5. ²Giftmischerin:
    Ganz klar, ein Deo muss funktionieren, sonst isses schlecht. Durchprobieren muss man grade bei NK Deos wirklich, denn nicht alle funktionieren auch mit dem Eigengeruch, der bei ordentlichem Schwitzen nach einigen Stunden nunmal dazukommt. Gute Erfahrungen habe ich mit Deocremes machen können, die bei mir schonmal einiges mehr können NK als Deosprays, Deoroller und wie sie alle heißen.
    Auf deine Review zum YR Deo bin ich gespannt!

    ²Anita: Ja, Wolkenseifen! Da habe ich auch schon soo viel gutes von gehört und neulich wollte ich mir auch das Kleingrößenset zum Testen zulegen, aber leider gibt es das nicht mehr. Schweinerei!
    Ich probiere mich grade durch die relativ unbekannten Deocremes von SAGA Seifen und mache aus gegebenem Anlass den Ultraschwitztest. Ich bin von meinen ersten beiden Proben schon sehhr angetan in Sachen Wirkung und Duft. Wahnsinn!
    Und danke für deine liebe Mail, ich freu mich schon! .)

    ²diealex: Schade, dass die Deocremes für dich nicht funktioniert haben und in deinem Fall ist es wirklich schwierig, eine brauchbare Alternative zu finden. Letzten Endes muss und sollte in jedem Fall jeder für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko Aluminium in Kauf nehmen möchte, denn es belastet den Körper etwas mehr als nur Poren zu verschließen. Ich empfehle dazu „Die Akte Aluminium“. Ich find den Deostick von Speick auch gar nicht mal verkehrt, allerdings muss man den Geruch mögen. ,) Hast du den schonmal probiert? Vielleicht ist der was für dich?

    ²nettebücherkiste:
    Nur Mut, probier es unbedingt aus. Ich denke, im Moment schwitzen wir wohl alle, thihi. Ich habe vor meiner Umstellung auch nichts auf rexona kommen lassen und hier stehen auch noch Reste davon rum, aber ich komme da echt nicht mehr dran… Da wir alle unterschiedlich sind, gibt es wohl kein Universalrezept für _das_ Deo schlechthin, Von Lavera habe ich leider noch keins ausprobiert. Meine Favoriten bisher sind der Speick Deo Stick (für ca 4 € bei Dm) und „petit jardin“ & „femme fatale“ von SAGA Seifen.

  6. Mein Favourite Deo an heissen Tagen ist eindeutig Tom’s of Maine. Die meisten sind 100% natürlich (darauf achten, dass es auf Propanediol (vegetable derieved) basiert, habe leider eines mit Propylene Glycol, was mit grösster Wahrscheinlichkeit aus Erdöl ist). Der Duftstoff könnte allenfalls auch konventionell sein, stört mich aber hier nicht so sehr.

    Früher habe ich immer Fa Deos benutzt, zumindest waren die ohne Alu, dafür mit sonstigem Mist drin. Und genützt hats auch nicht, bereits nach wenigen Stunden hat der Müffel begonnen. Ich habe festgestellt, dass es meist an meiner Kleidung liegt, bei Kunstfasern müffel ich, bzw. die Kleidung extrem schnell, bei Baumwolle und Co. müffel ich kaum bis gar nicht, trotz schwitzen.

    Mein „Hausfrauen“-Tipp für besonders heisse Tage:
    Etwas Zitronensaft (entweder frisch oder aus Flasche) mit Wasser verdünnen (wenig Saft nehmen, da es die Haut reizen könnte!) und unter die Achseln sprühen. Die Säure zieht die Poren zusammen, man schwitzt weniger, man hat so quasi den Alu-Effekt-light. 🙂

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