Hallo 2017, hallo Kraft der Gedanken

 

Moleskine Wochen Notizkalender 2017
Grundsätzlich halte ich nicht viel von diesen vollmundigen guten Vorsätzen, die man im neuen Jahr meist hochmotiviert vor sich herschiebt. Dennoch hat sich bei mir zum Jahreswechsel etwas verändert und eigentlich fing das schon viel früher in meinem Kopf an.
Ich liebe es, meine Fühler auszustrecken, mich inspirieren zu lassen, Neues auszuprobieren und viel zu oft ist es mir in der Vergangenheit passiert, dass sich meine glorreichen Ideen, Geistesblitze und Gedanken & Schlüsse über mich und das Leben entweder in einem losen Zettelhaufen aus To Do-Listen und „Hey, das merke ich mir mal“-Notizen verirrten oder nach ein paar Tagen in Vergessenheit gerieten. Und ja, manchmal stellt meine chaotische Hälfte meiner kreativen Schokoladenseite ein Bein und dann kommt sie, die zermürbende Unzufriedenheit, die oft negative Gedanken und noch mehr Durcheinander mit sich bringt.
Anstatt mich damit abzufinden, eine kleine Organisationsknalltüte zu sein und mich weiter in meinem Hamsterrad zu verheddern, möchte ich meine Gedanken, Ziele und Wünsche künftig besser strukturieren und organisieren, aus dem Kopf direkt zu Papier, alles an einem Ort bitteschön.
Einen Ort dafür habe ich in meinem Moleskine gefunden. Auf der Suche nach einem schmalen, handtaschentauglichen Format fiel meine Wahl auf den Wochen-Notizkalender, der in der Wochenansicht einerseits Platz für Termine bietet und außerdem auf der rechten Seite Raum für alles andere schafft, was mir noch so im Kopf herumfliegt, quasi ein Kalender und Notizbuch in einem.
Ich habe ein bisschen Zeit und Liebe in den Kalender investiert und nach meinen Bedürfnissen umgestaltet, mit Washi Tape verziert und ein paar kleine Dashboards eingebaut, die mir dabei helfen werden, meine Termine, Ideen und Ziele zu strukturieren. Eine große Inspiration für mich war und ist Ella The Bee, eine Organisationsbiene auf Youtube, von der ich mir in Sachen Organisation und Kalendergestaltung einiges abgucken konnte.

Moleskine Kalender 2017 Ziele

Und so sieht es nun von innen aus, mein neues Gehirn.
In meiner Wochenansicht reist eine Postkarte mit, die zum einen als Lesezeichen dient, zum anderen wird mich ein Zettel an der Rückseite der Karte an meine Monatsziele erinnern, die ich dank Tape immer wieder neu anlegen kann.
Auf den ersten sechs Seiten des Moleskine befinden sich meine persönlichen Dashboards, die inzwischen schon voll mit Klebezetteln sind (hurra, es funktioniert!). Diese habe ich thematisch passend mit Ausschnitten aus Zeitschriften gestaltet & beklebt und anschließend mit Buchfolie „einlaminiert“, so dass ich sie immer wieder neu mit Post Its und Notizen bekleben kann.
Los geht es auf der ersten Seite mit einem Braindump, einer Art Gedankenablage, auf der ich alle wilden Gedanken abladen kann, die erstmal nicht in eine Kategorie passen, meinen Arbeitsspeicher aber nicht unnötig belasten sollen. Direkt gegenüber auf Seite zwei befindet sich meine To Do-Liste, auf der momentan oben ein Zettel mit den dringlichsten Aufgaben (wichtig!) klebt und auf der unteren Seite ist ein kleinerer mit Dingen, die ich in den nächsten Tagen angehen werde (wichtig, aber nicht dringend). Meine Seite Nr. 3 ist gedacht fürs große Träumen und Wagen, hier möchte ich meine Wünsche und Ziele festhalten und in die Ferne schweifen. Auf Seite vier befinden sich meine Einkaufszettel für Lebensmittel, Kosmetik & Co., zum Teil auch mit Dingen, die ich bald im Netz nachbestellen möchte. Auf dem fünften Dashboard sammle ich Geschenk- und DIY Ideen sowie Rezeptverweise, die ich gern ausprobieren möchte. Das sechste und letzte Dashboard möchte ich als meine Blog- und Instagram Schatzkiste nutzen. .)
moleskine 2017 Kalender dashboards braindump

Einerseits warten viele Aufgaben auf mich, andererseits bringt diese Büchlein neue Struktur und eine herrliche Sicherheit in mein Leben. Ich freue mich auf dieses neue Jahr und die Kraft meiner Gedanken.
Falls ihr jetzt noch sehen wollt, wie mein neues Gehirn To Go  live und in Farbe aussieht, könnt ihr es euch hier auf Instagram mal anschauen.

Denn es kommt überall nicht auf den Gegenstand, sondern auf das Auge an, das ihn betrachtet, und unter den Sinnen eines Denkers wird alles zum Stoff.“
Heinrich von Kleist

In diesem Sinne wünsche ich viel Liebe, Sonne und kräftige Gedanken in 2017 und hoffe, euch ein wenig inspiriert zu haben.
Liebste Grüße,
Mexi

Wie plant & organisiert ihr eure Gedanken, Zeit und das, was euch wichtig ist?

Rise & Shine: von Steinen, Chlorophyll, Ernährung & leeren Tuben

aufgebraucht Instagram Naturkosmetik Oktober 2015

Es rauscht und raschelt, ich komme dann jetzt auch mal wieder aus der Hecke.
Viel Zeit ist ins Land gegangen, verdammt viel ist passiert und nun sitze ich hier und weiß absolut nicht, wo ich anfangen soll.
Sicherlich habt ihr euch schon gefragt, in welcher Galaxie ich umherschwebe und ob ihr hier jemals wieder von mir hören werdet. Die Antwort lautet: Hier, wo ich nun stehe, ist es wunderbar. Es fühlt sich alles rund und richtig an und ja, das werdet ihr.

Nachdem ich euch kurz nach meiner SD Op im März schon auf den neuesten Stand brachte, war ich damals noch euphorisch und völlig berauscht davon, mich meinem lang prokrastinierten gesundheitlichen Sorgenkind auf der mittleren Geraden zwischen Kopf und Herz gestellt zu haben. Versteht mich nicht falsch, die Entscheidung, meine Schilddrüse loszulassen, einen Termin im Krankenhaus zu machen und dann tatsächlich auch durchzuziehen, war wahrscheinlich die wichtigste und richtigste, die ich seit langem getroffen habe. Dennoch folgte nach dem tapfer sein im Krankenhaus eine noch viel längere Phase der Tapferkeit, denn Hormone sind doch deutlich langsamer und leider auch mächtiger als ich dachte. Nach der Euphorie schlug mir erstmal blanke Ernüchterung ins Gesicht, gepaart mit all den widerlichen Dingen, die es so mit sich bringt, wenn der Schilddrüsenwert längerfristig untertourig vor sich hin siecht. Als wäre es nicht schon schlimm genug, körperlich langsam zu sein, gefühlt in Zeitlupe herumzuwaten und so gar nicht aus der Knete zu kommen, die besagte Langsamkeit machte sich freilich auch im Kopf breit, und das beim vollem gelähmten Bewusstsein, dass man sich gerade selbst nicht genügt, die Welt sich trotzdem weiterdreht, alles bitteschön schneller gehen muss, weil man Erwartungen zu erfüllen hat und schließlich funktionieren muss.

rise & shine
Seltsam, ich Nebel zu wandern, so umschrieb es Hermann Hesse und genau so würde auch ich dieses abgründige Gefühl beschreiben, das mich während der Suche eines hübschen L-Thyroxinwerts umgab. Wenn ich ich ganz ehrlich zu mir selbst bin und zurückblicke, war mir der Gedankendunst aber auch schon lange vor der Op auf den Fersen. Zumindest kann ich jetzt sagen, dass ich inzwischen auf eine merkwürdige Weise klarer und anders sehe und dass sich seitdem so viel für mich verändert hat. Es kamen Veränderungen, vor denen ich stets zurückgeschreckt bin, die mich nun allerdings zu einem völlig neuen Zugang zu mir selbst, meinem Körper und dem, was mich umgibt, gebracht haben. Plötzlich waren die Zusammenhänge da, halleluja.

Im Schnelldurchlauf: ich hatte nach der Op monströsen Haarausfall, noch viel monströseres Hormonkarussel, genoss einen hellen & fürstlichen Sommer, machte meinen ersten Segeltörn, ließ die Sonne rein, kaufte mir einen Hochleistungsmixer, fand heraus, dass all die Leute mit ihren grünen Smoothies doch nicht nur ultrahippe Hipster sind und dass andere Wege auch schöne Steine haben, ließ mich davon nicht beirren, machte meinen Frieden mit alten Kameraden, entdeckte meine Leidenschaft für Wildgrün, Botanik und das alte Wissen dahinter, guckte mir Faith No More in Berlin, einen fabulösen Brant Bjork in Hannover, zuletzt Causa Sui in München und viele andere großartige Kapellen live an, hatte mein erstes Facial bei OLE Berlin mit der glorreichen Silberlinie von JULISIS, sammelte unendlich Inspiration an allem Grandiosen, das mir vor die Füße kam, war wann immer es ging draußen in der Welt, stellte fest, dass es mein vibe ist, der meinen tribe beeinflusst und ernähre mich mittlerweile völlig zwanglos zu  irgendwo zwischen 90 und 100% vegan, mit recht ordentlichem Grünanteil und wo immer möglich roh und wenig verarbeitet. Vor allem der Punkt mit der Ernährung hat mich zu einem völlig anderen Energielevel und damit zu einem guten Stück mehr Lebensqualität gebracht, von dem ich gar nicht wusste, dass es existiert. Ich erwische mich inzwischen dabei, vorm Weckerklingeln fit zu sein, ohne nach mindestens 8 Stunden Dornröschenkoma wie ein chinesischer Faltenhund aufzuwachen, grundsätzlich wendiger und wacher zu sein, gern erstmal positiv zu denken und auch dabei, weniger Concealer benutzen zu müssen.
Und nochwas wurde mir klar: das letzte Jahr hat bedeutend zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen und mich zu einem ganz anderen Bewusstsein gebracht.

aufgebraucht Naturkosmetik oktober 2015

aufgebraucht
Ihr seht schon, es ist ein wenig mehr und um ehrlich zu sein längst nicht alles, was mir unterwegs so leergegangen ist. Aus praktischen Gründen bin ich so frei, mir ein paar Dinge herauszupicken, die mir wichtig erscheinen. Sollte euch mein Urteil zum ein oder anderen doch noch mehr interessieren, gebt gern Laut, ich werde darauf eingehen. Der warm wohlige Duft der alverde Pflegedusche Kardamom Vanille aus der letzten Winter LE hat mir unheimlich gut gefallen. Um so schöner, dass er jetzt wieder in limitierter Form erhältlich sein wird, denn nicht nur für die kalte Jahreszeit ist dieses Duschgel ein wahrer Seelenwärmer. Ebenfalls begeistert hat mich das 2in1 Weiße Heilerde Minze Duschgel von Cattier, welches ich zunächst mit Skepsis aus der Biobox Beauty & Care fischte. Wer mich kennt, weiß, dass ich eine absolute Pfefferminzprinzessin bin und egal ob unter der Dusche oder als Shampoo hat es mir stets einen gehörigen Frischekick verpasst und war trotz ALS absolut zu vertragen auf der (Kopf-)Haut. Ich hab hier noch ein paar andere Flaschen zum Duschen und Shampoonieren zu stehen, aber dieses werde ich mir bestimmt mal nachkaufen, denn Minze finde ich absolut prickelnd, das fetzt!. Den Speick Deostick habe ich mir ganz zu Beginn meiner NK Phase zugelegt und fand ihn überraschend zuverlässig und um Längen besser als all die anderen Naturkosmetikdeos, die man in der Drogerie kaufen kann, auch wenn dieser hier eher naturnah ist. Nachkaufen werde ich mir diesen auch auch die herrlich cremigen und absolut zuverlässigen Ponyhütchen Deos (Blütenzauber & das herb-frische a perfect match(a)) trotzdem erstmal nicht, da es so viel günstiger, wirksamer und obendrein spaßiger ist, sich sein Lieblingsdeo selbst anzurühren. Ich hab in letzter Zeit ein bisschen an einem stickfähigen Deo á la Schmidt’s herumgebastelt und genau dafür hab ich die alte Hülse des Speick Sticks aufgehoben, seid gespannt, ich werde das Rezept nicht für mich behalten. In puncto Gesichtspflege hab ich in den letzten Monaten ordentlich herumgewirbelt. Meine Haut ist deutlich fauler geworden und braucht mehr Pflege. Ihr wisst ja, dass ich auf Gesichtsöle stehe, dennoch bin ich nach Miraculous Therapy von Shamanic*, estelle & thild, dem großartigen Gesichtsöl von Pure Chimp (mit Hanföl und Bananenextrakt) und Co. erstmal wieder bei Cremes gelandet und pflege derzeit absolut begeistert mit ananne und gern auch möglichst reizarm. Die Weleda Reinigungsmilch Mandel ist so ein toller Kandidat, den ich aus Begeisterung schon mehrfach nachgekauft habe. Sehr exzessiv habe ich Lights Off von aem* verschlungen, zunächst nur als Reinigungsöl und dann recht schnell auch als Nachtpflege. Lights Off emulgiert beim Kontakt mit Wasser sofort und entwickelt sich zu einer zart cremigen Reinigungsmilch, die den Schmutz vom Tag einerseits zuverlässig runternimmt, gleichzeitig aber ganz wunderbar streichelzart und aalglatt pflegt. Dieses Hautgefühl vorm ins Bett hüpfen war schlichtweg gigantisch, allerdings muss ich sagen, dass mir der kleine Spender mit Blick auf den Preis und etwa 6 Wochen Benutzungsdauer doch etwas zu schnell leerging. Zu einem verlässlichen Partner ist der for your beauty Konjac (hier in der Variante mit schwarzer Bambuskohle) geworden. Ich nutze den Konjac nicht täglich, aber ungefähr alle 1-2 Wochen kommt er bei mir als abschließendes Peeling nach der Gesichtsreinigung zum Einsatz. Er macht meine Haut schnell mal schön glatt und rosig und das ganz ohne zusätzliche Peelingprodukte, stark.
Zwei dekorative Produkte habe ich bis auf den letzten Krümel geleert: meinen allerliebsten Studio 78 Concealer im helleren Ton „at dawn“*, von dem ich euch hier schon lang und breit vorgeschwärmt habe und das großartige Physicians Formula Organic Wear Puder. Beide hab ich mir nachgekauft, bei letzterem hatte ich Glück, es bei Tk Maxx zu erwischen, denn leider hat PF die Organic Wear-Reihe ordentlich zusammengekürzt und dabei ging es auch diesem Puder an den Kragen, ein Jammer, aber ich werde meine Backups in Würde aufbrauchen.

Ich danke dem Universum, danke den prächtigen Steinen auf meinem Weg und danke Volcano Choir fürs kurzweilig treibende Taktschlagen meiner Gedanken, während ich hier auf meinen Tasten herumklimperte und überhaupt, danke. . .
Und achja, nochwas muss ich schnell noch loswerden. Solltet ihr seit ungefähr drölf Tagen, Wochen und Monaten auf eine Antwort eurer Mails, Kommentare und Nachrichten auf sämtlichen Kanälen warten, ich werde dieses häppchenweise und step by step angehen, denn ich habe sie alle gelesen und obwohl mir das alles sehr am Herzen liegt, war ich mir diese Pause wohl ganz eindeutig mehr als schuldig.
Dies ist keine Entschuldigung, sondern vielmehr ein Erklärung.

Liebste Grüße nach da draußen.

*PR-Sample, wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

eine Füchsin muss tun, was sie zur Füchsin macht.

Lange war es hier ruhig und das hatte einige Gründe.
Ein bisschen schrecke ich vor mir selbst zurück, wenn ich daran denke, wie ignorant man sich selbst begegnen kann und das, obwohl man es doch eigentlich besser weiß. Ich bin eine große Freundin meiner inneren Mitte und im Grunde weiß ich die Zeichen und Signale, die mir mein Körper gibt, sehr wohl zu deuten und mich entsprechend zu verhalten. Die simplen Dinge der mehr oder weniger alltäglichen Bedürfnisse kennen wir alle, über Situationen, die neu und schwierig erscheinen, stolpern wir auch alle und dann gibts da noch Dinge, die so unangenehm anmuten, dass man sie wegdrücken möchte und ja, manchmal tun wir das auch. Ich für meinen Teil habe nun viel zu lange versucht, meine knotige Schilddrüse wegzudrücken und ihr ahnt es schon – sie blieb mir weiter auf den Fersen und mit ihr das dumpfe Gefühl im Hinterkopf, dass man da irgendwann einmal etwas machen müsste.
Der Moment des irgendwann hätte sicherlich schon eher sein können, dennoch bin ich so unglaublich dankbar und glücklich, mich endlich diesem Schritt, der sich zu lange zu groß angefühlt hat, gestellt zu haben. Leider kam ich an einer OP nicht vorbei und niemals gibt man gern etwas leichtfertig weg, ich für meinen Teil habe dafür jedoch verdammt viel bekommen und es tut gut, dass mit dem Abschied meiner Schilddrüse auch die damit verbundenen sorgen- und angstgeschwängerten Gedanken gegangen sind.
Zwar steht mir die Einstellung auf einen angenehmen TSH-Wert noch bevor, dennoch bin ich frohen Mutes. Mir gehts blendend und ich lasse mir gerade ein großes Stück köstliche Lebensfreude schmecken.
Faszinierend, wie wenig man zum Glücklichsein braucht.

Rise and shine!
Der Titel dieses Posts kommt nicht von ungefähr, denn auch auf meinem Kopf hat sich in den letzten Tagen etwas getan. Seit zwei Jahren färbe ich meinen von Natur aus mittelblonden Schopf nach jahrelanger synthetischer Färbegeschichte ganz begeistert mit Pflanzenhaarfarben und Henna und endlich weiß ich wieder, wie sich meine natürliche Haarstruktur wirklich anfühlt. Soweit, so wundervoll. Henna färbt recht ordentlich: in mehreren Farbschichten (und davon habe ich mittlerweile besonders im unteren Drittel einige) vertieft und intensiviert sich das Ergebnis immer fort, so dass ich seit geraumer Zeit dazu übergegangen bin, ganz bewusst nur noch meine Ansätze einmal im Monat zu behandeln. Das satte & tiefrote Farbergebnis des Wine Red von Radico, das ich zuletzt im geliebten Dauereinsatz hatte, sucht zweifelsohne seinesgleichen, dennoch hatte ich nun nach so viel Dunkelheit, Winter und meinem persönlichen Aufwind der letzten Tage Appetit auf feierliche Veränderung. Irgendwie ist es manchmal schon ein bisschen verrückt, wie sehr man das will, was man nicht bekommen kann. In meinem Fall war es tatsächlich ein original Hennarot, welches fuchsig und hell wie von der Sonne geküsst um die Ecke kommt. Butter bei die Fische: bei meinen gesättigten Längen hätte selbst der dickste Sonnenkuss nicht ausgereicht, um genug Licht ins hartnäckige Dunkel zu bringen, denn wenn Pflanzenhaarfarben einmal richtig sitzen und eine gewisse Tiefe erreicht haben, dann gibts kein zurück. Das fuchsige Haarziel startete ich am Ansatz und schon im letzten Monat stieg ich erstmal kurzerhand um aufs reine Henna von Khadi, angerührt mit Amla und Kamillentee anstelle von starkem Schwarztee. Und dann passierte es, mir fiel beim Ausmisten doch tatsächlich ein Sprühaufheller vor die Füße, bei dem ich mich noch fragte, wo der eigentlich herkommt, denn meine blonden Tage sind nun doch schon eine sehr lange Weile her. Aus Respekt vor dieser Flasche trug ich meine hellen Gedanken zunächst noch ein paar Tage mit mir herum: brauche ich das wirklich? Henna und ein Schuss Wasserstoffperoxid, ob das gut geht? Zunächst mussten erstmal die Haare aus meiner Bürste als Testobjekte herhalten. Es hat weder geraucht, noch buff oder peng gemacht und nachdem ich meine beiden Fragen dann sicher mit Ja! beantworten konnte, gings ganz flott. Siehe da: meine Mähne leuchtet nun in den Spitzen etwa eine handbreit deutlich heller als der Rest. Auch die Haare meiner unterm Deckhaar versteckten Nackenpartie sind dank kleiner Extrabehandlung jetzt recht amtlich goldig fuchsig und ich bekomme beim Blick in den Spiegel schlagartig gute Laune.
Ich hab Frühling auf und im Kopf, hervorragend!

Meinen just gestern frisch gehennten Schopf habe ich heute gleich mal vor die Linse gestreckt.
Voilá hier isse, Frau Fuchs aus der Asche.
Verzeiht mir den Sonnenschein, der ließ sich einfach nicht wegdrücken.  ,)
Haare Henna Khadi rot Sprühaufheller 2015
Allerliebste Grüße an alle!

ein Geburtstag ohne Torte, ein tausendfaches Dankeschön und ein paar Zahlen

Mexicolita Blog Geburtstag 2014
Ihr Lieben,
gestern wollte ich hier eigentlich eine kleine Naturkosmetik-Wishlist erstellen und habe ein bisschen darüber reflektiert, wo ich derzeit stehe und was eigentlich noch alles auf meinem Wunschzettel steht. Im Zuge dessen bin ich dann vom einen zum anderen gekommen und blieb zunächst eher noch in der Gegenwart stehen. Beim Stöbern in den aktuellen Blog-Statistiken ging ich weiter zurück und wisst ihr, was mir aufgefallen ist? Ich habe meinen eigenen Blog Geburtstag verpennt! *konfetti*
Ich schreibe hier nun schon seit über einem Jahr über meine neuesten Beautystreiche, meine Erfahrungen mit Naturkosmetik und freue mich immer wieder riesig über euer großartiges Feedback. Eure Anregungen, Hinweise und Kommentare hier bringen mich immer wieder ins Staunen & Schmunzeln und ich möchte euch an dieser Stelle einfach mal meinen herzlichsten Dank aussprechen. Der Austausch mit euch ist mir unheimlich wichtig geworden und es ist unglaublich, dass sich hier stets so viele interessierte Menschen versammeln, die mindestens genauso beautyverrückt sind wie ich selbst. Ich fühle mich hier in allerbester Gesellschaft und so platt es auch klingen mag: ohne euch wäre dieser Blog nichtmal halb so spannend und eigentlich nichts weiter als ein Tagebuch.

Gerade in den letzten drei Monaten sind die Zahlen hier deutlich in die Höhe geschnellt, besonders was die Klickzahlen und Aufrufe der Beiträge generell angeht. Wie ich finde, spricht das ganz für sich und ich sehe diese auch als eine Art Messinstrument für das, was für euch da draußen spannend und relevant ist.
Die sechs bis zum heutigen Tage am häufigsten aufgerufenen Beiträge heben sich ganz deutlich vom Rest ab und vielleicht seid ihr ja gespannt, welche das sind.

Violá, meine 6 Topklicks:
1. Ich seh mahagonirot mit SANTE Pflanzenhaarfarbe
2. Meine durstige Mähne liebt: Haarkur mit Jojobaöl & Sheabutter
3. ausprobiert: Henna!
4. brandneu mit echtem Begeisterungspotential: der Alterra 6 in 1 Beauty Balm
5. BB Creams mit Makeln?
6. piekfein: das rote Henna von Khadi

Mehr als deutlich lässt sich erkennen, dass die Posts zum Thema Haare & Pflanzenhaarfarbe eine besondere Beachtung finden und tatsächlich werden diese Beiträge täglich geklickt und via Google & Co. gesucht. Bei der Auswertung der Suchbegriffe freue ich mich immer, wenn ich in den Searchterms meinen Namen wiederfinde, denn wenn explizit nach mir gesucht wird, dann ist das für mich das allergrößte Fest. Überhaupt finde ich das große Interesse an Naturkosmetikthemen schlichtweg überwältigend und noch sind die Zahlen auch nicht so richtig bei mir angekommen.
Nicht nur das alles, sondern auch das große drumherum um den Blog macht mir große Freude und ich freue mich auf alles, was es hier noch zu entdecken geben wird.

Ein bisschen (weiter-)feiern werde ich in der kommenden Woche mit euch, denn noch bin ich dabei, ein kleines Geburtstags-Giveaway vorzubereiten.
Bis dahin sage ich einfach nochmal DANKE.

Allerliebste Grüße
Mexi

[TAG] going green/ Liebster Award

going green tag  blog

Hallo ihr Lieben,

die liebe Bobbly von Nixenhaar hat mich mit dem Liebster Blog Award getaggt.
Weil ich mich nicht nur darüber selbst, sondern vor allem über ihre tollen Fragen gefreut habe, die fast schon dem „going green“-TAG gleichkommen, bin ich sehr gern von der Partie und mache jetzt einfach mal die Plaudertasche auf. .)

1. Wie bist du zur Naturkosmetik gekommen?
Begonnen hat alles vor zwei Jahren mit der Umstellung meiner Gesichtspflege auf Cremes von Alterra, eigentlich eine reine Verzweiflungstat. Meine Haut war schon immer relativ empfindlich und zudem auch nach dem pubertären Hautausnahmezustand sehr fettig und unrein. Ausprobiert habe ich eins nach dem anderen und alles wild durcheinander in dem festen Glauben, dass doch irgendetwas endlich helfen muss. Nach und nach ist die Umstellung dann auch auf meine restlichen Pflegeprodukte übergegangen, wobei es mir ganz besonders schwer gefallen ist, meine Haarpflege durch passende NK-Äquivalente auszutauschen. Meine jahrelange Färbepraxis mit Syoss & Co. haben mein feines Haar ziemlich rampuniert und der Silikonentzug hat die ungeschönte Wahrheit dann Stück für Stück ans Licht gebracht, autsch, das war echt hart.

2. Und warum geblieben? Warum bist du davon überzeugt?
Meine Haut hat sich seit der Umstellung sichtlich beruhigt und bestätigt mir immer wieder, dass weniger für mich eindeutig mehr ist. Ausgehend von diesem Aha-Erlebnis fing ich an, mich mehr und mehr mit den Puzzleteilen und Inhaltsstoffen meiner Kosmetik zu beschäftigen und auch wenn ich längst nicht am Ende der Weisheit angekommen bin, so bin ich doch irgendwie heilfroh, Naturkosmetik eine Chance gegeben zu haben, die ich vorher (ihr lacht euch jetzt bestimmt kaputt) ganz ernsthaft für unglaublichen Hokuspokus und Hippiekram gehalten habe. Inzwischen gehts mir, meiner Haut und meinen inzwischen hennaroten Haaren ganz prächtig und ich staune immer wieder, denn je tiefer man in dieses Thema eintaucht, desto schillernder werden die Welten, die sich einem auftun.

3. Wie wichtig ist dir in anderen Lebensbereichen ein grünes Verhalten?
Hand aufs Herz: noch vor ein paar Jahren habe ich mich auf grüne Gedanken mit dem Hintern draufgesetzt, zum Teil auch aus völliger Ignoranz gepaart mit Naivität. Umdenken wird dadurch erschwert, dass viele vielleicht relevante Informationen und Denkanstöße nicht einfach auf dem Silbertablett vorliegen, sondern man sich selbst bemühen muss, eigene Wahrheiten zu finden und selbst diese bereitwillig hin und wieder zu hinterfragen. Informieren, sich bereit machen für Veränderungen und kritisch sein ist unbequem und da liegt der Knackpunkt. Das Älterwerden und meine Wege auf Naturkosmetikpfaden haben sicher ihren Teil dazu beigetragen, mich sensibler für das Thema Nachhaltigkeit, Verantwortung, Produktionsbedingungen, Entfremdung von dem, was wir sind und dem, was wir tun, zu machen.
Auch hier bin ich lange nicht am Ende des Regenbogens angekommen und vor allem was meine Ernährung angeht, gelingt es mir leider nicht immer, aber grundsätzlich bin ich sehr bemüht, respektvoll mit Ressourcen umzugehen und mache mir immer wieder Gedanken darüber, ob und wie es noch ein bisschen grüner geht.

4. Bist du schon auf Greenwashing hereingefallen? Vielleicht bevor du dich mit dem Thema intensiver auseinandergesetzt hast?
Bevor mir ein Licht aufgegangen ist und ich noch nicht vor dem Kauf einen grundsätzlichen Blick auf die INCI-Listen warf, habe ich eigentlich ständig genau das für bare Münze gehalten, was mich vorn auf den Etiketten eines Produkts angelacht hat. Leider muss nicht alles, wo natural und natürlich draufsteht auch so sein und die Maschinerie, die Industrie, die Konzerne und das Geld dahinter machen mich manchmal wirklich wütend. Letzten Endes liegt es wieder am mündigen Verbraucher, sich selbst zu informieren, wachsam zu sein und für sich selbst herauszufinden, was gut oder schlecht ist, auch wenn ich mir manchmal mehr Transparenz und Aufklärung echt wünschen würde.

5. Woher kam die Idee für deinen Blogtitel bzw. deinen Domainnamen?
Hehe, sicher haben sich so einige von euch schon gefragt, woher mein merkwürdiges Pseudonym kommt und ich werde das Geheimnis jetzt lüften. Mexicolita ist eine kleine Abwandlung des Songtitels „Mexicola“ von Queens of the Stone Age, einer der Bands neben NIN, Pearl Jam und Tool, die mich durch meine Adoleszenz begleitet haben, haha! Inzwischen mag ich nicht mehr ganz so gern, was die Steinzeitköniginnen in jüngerer Zeit hervorgebracht haben, die ersten beiden Alben kriegen mich aber immer noch wieder wegen der kryptischen Texte & der Energie und tja, mein Name ist auch geblieben.

6. Du bloggst gern, klar. Aber welche Hobbies hast du noch?
Meinen Hobbies gehe ich aufrund der Verknappung meiner Zeit durch Arbeit & Studium eigentlich viel zu wenig nach. Wenn ich Zeit habe und sich die Gelegenheit ergibt, verbringe ich meine Freizeit gern auf Festivals oder lieber noch Konzerten, denn an mir ist eine echte Musiknärrin verlorengegangen. Schade eigentlich, dass ich nie ein Instrument gelernt habe, ich glaube, ich wäre eine echte Könnerin gewesen. ,)
Ansonsten liebe ich es, mir schräge Filme á la David Lynch, Kubrick und Coen Brüder anzuschauen, über das Leben zu philosophieren, ausgiebig zu kochen oder stundenlang im Wald herumzulaufen und Beeren und Pilze zu sammeln.

7. Wie verbringst du am liebsten deinen Sonntag?
Ruhig! Mein Traumsonntag beginnt ohne Weckerklingeln und geht weiter mit einem laangen Frühstück, zwei leckeren fünfeinhalb-Minuten-Eiern, vielen Brötchen und dazu die Sendung mit der Maus oder einer schönen Terra X-Doku. Generell find ichs total schön, Sonntag einfach mal die Seele baumeln zu lassen, gern auch in meiner Lieblings-Soletherme um die Ecke.

8. Und was unternimmst du am liebsten Abends? Oder gönnst du dir einen schönen Film daheim?
Abends komme ich nach der Arbeit meist erst spät nach Haus und dann passiert da nicht mehr viel. Oft klicke ich mich zum Runterkommen noch ein bisschen durchs Netz, skype mit meinem Freund (Fernbeziehung, jaja) und trinke ein Teechen. Wenn ich denn Zeit habe und die Runde groß ist, spiele ich total gern, Spieleabende sind toll!

9. Was läuft am ehesten bei dir im Fernsehen?
Ich gucke extrem wenig Fern, weil mir die Flimmerkiste sehr selten einen Anreiz gibt. Wenn mir dann doch mal ein interessantes Filmchen unterkommt (denn witzigerweise gucke ich regelmäßig ins TV-Onlineprogramm), schalte ich aber schonmal ein.

10. Was isst du am liebsten?
Ich liebe alles, was aus der Pfanne kommt und habe eine fiese Schwäche für Käse. Am liebsten mag ich momentan Blumenkohlkuchen mit Blätterteig, Lauchzwiebeln, vieel Muskat, Käse und natürlich Blumenkohl. – Viel besser als Pizza!
Ansonsten pflege ich eine lange Kartoffelliebe, die gehen immer (bitte mit viel Soße!).

11. Was ist dein liebstes Getränk?
Ich bin eine echte Teetante, am liebsten trinke ich leichte Kräutertees in allen Variationen, gern auch mal einen Roibusch-oder Gewürztee mit einem Schuss Milch. Aktuell reibe ich mir total gern ein Stückchen Ingwer in Scheiben und mache mir einen Ingwertee, denn die Schärfe und die anregende Wirkung haben es mir richtig angetan.

Ui, ich hoffe, dass ihr noch da seid und dass ihr ein bisschen Spaß an dem TAG und meinem Geplauder dazu hattet.
Falls ihr nun auch Lust auf diesen TAG bekommen habt, dann macht gern mit, ich würd mich freuen, von eurem Geplauder zu lesen, besonders was die ersten vier Fragen angeht. Gern könnt ihr euch auch in den Kommentaren austoben, wenn ihr zu einer oder mehreren Fragen aus dem Tag eure Gedanken und Antworten loswerden wollt.
Fühlt euch alle getaggt!

Liebste Grüße und kommt alle gut ins Wochenende
Mexi

Dauerbrenner: meine Beauty Favoriten 2013

beauty favoriten 2013 herzchen

Hallo ihr Lieben,
2013 war fürwahr ein sehr interessantes Beautyjahr für mich.
Ich habe viele Naturkosmetikprodukte entdeckt, die mich sehr begeistert haben, meinen Haut- Haar- und auch den Gemütszustand sehr positiv beeinflusst haben und mich genau deshalb aus gutem Grund begleiten durften und dürfen. Umgestellt habe ich meine Gesichts- und Körperpflege bereits im letzten Jahr auf Naturkosmetik, im vergangen Jahr habe ich die Umstellung mit Ausnahme einiger dekorativer Produkte auch auf alles andere ausgeweitet.
Ich zähle mich selbst nicht wirklich zu denen, die so sehr auf die in Beautykreisen manchmal inflationär gehandelten Favoriten-Posts abfahren. Dennoch finde ich den Jahresfavoritengedanken sehr spannend, da es schon etwas heißen muss, wenn ich über einen längeren Zeitraum immer wieder gern zu gewissen Produkten greife und um genau diese soll es nun gehen.

Es ist nun also endlich an der zeit, ein kleines, ähm ausgedehntes Resumée zu ziehen,
darf ich vorstellen:
meine Beauty-Liebhaber des Jahres 2013!

beauty favoriten 2013 pflege reinigung deo herz

Im Bereich Reinigung & Pflege haben sich einige Produkte in mein Herz geschlichen.

Martina Gebhardt Eye Care & Rose Care Eye Fluid
Meine Augenpflege wird ganz eindeutig von Martina Gebhardt dominiert.
Da meine Augenpartie sehr pflegebedürftig ist, braucht sie besondere Zuwendung, welche mich teils schier in den Wahnsinn getrieben hat. Zu oft haben meine Augen getränt und mir regelmäßig mein mühevoll aufgepinseltes Augen Make Up ruiniert, oft auch völlig unvermittelt. Dies hat sich durch Weglassen meiner Augencreme-Experimente deutlich verbessert, aber ohne wollte ich dann doch nicht sein. Um so besser, dass ich diese beiden Schätzchen gefunden habe. Die Eye Care ist eine sehr (!) reichhaltige Augencreme, die gleich nach dem Auftragen auf der Haut schmilzt und meiner Haut abends ordentlich Pflege verpasst. Großes Plus: sie ist ohne ätherische Öle und reizt meine empfindlichen Äuglein keine Spur. Da sie mir für tagsüber unter dem Concealer etwas zu fettig ist, habe ich mir außerdem das Rose Eye Care Fluid zugelegt. Ich lieeebe die milchige Konsistenz des Fluids, welches wunderbar feuchtigkeitsspendend ist und morgens nach dem Cremen angenehm schnell wegzieht.

not.a.sponge* Reinigungsschwamm
Zur Gesichtsreinigung verwende ich morgens unter der Dusche nur Wasser und meinen Konjacschwamm. Konjacschwämme habe ich dieses Jahr als sehr sanfte Möglichkeit der Gesichtsreinigung für mich entdeckt und er erweckt meine müde Haut am frühen Morgen ganz hervorragend zum Leben, ohne dabei zu reizen. Der Volcanic Power von not.a.sponge* Reinigungsschwamm hat mich vor allem wegen seiner Feinporigkeit und der weichen Performance überzeugt. Probiert habe ich auch schon den Konjac Sponge von Jislaine, der zwar deutlich günstiger ist, dafür aber im Hautschmeichelfaktor dem Exemplar von Pacific Spirit nicht das Wasser reichen kann.

Gentle Cleansing Melt von evolve
Zum Entfernen meines Make Ups setze ich gern auf Produkte, die diese manchmal unbequeme (weil oft späte) Prozedur möglichst schnell und in einem Schritt schaffen, ohne ein zusätzliches Entfernerprodukt fürs Augen Make Up einsetzen zu müssen. Die Gesichtsreinigung mit Seife hat meiner Gesichtshaut zwar sehr gut getan, dennoch musste ich dabei immer zum zusätzlich zum AMU-Entferner greifen, da Seifenschaum im Auge wirklich nicht spaßig ist und dieser leider gerade meinen wasserfesten Lidstrich als härteste Kür eher verschmiert als entfernt hat. Das cremige Gentle Cleansing Melt begeistert mich durch seine übersichtliche INCI-Liste und sehr gründliche und (!) schonende Reinigung selbst meines AMUs und das, ohne dabei in den Augen zu brennen oder meine empfindliche Haut zu reizen.
Faaab!

SAGA Seifen Deocreme „Petit Jardin“
Umgestiegen bin ich in diesem Jahr endgültig auf Deo ohne Aluminiumsalze, was sich zunächst schwierig gestaltete. Zwar gibt es einige (NK-)Deos aus der Drogerie, die im Gegensatz zu aluminiumhaltigen Deos Schwitzen als Körperfunktion respektieren nicht unterbinden, dabei aber nicht den ganzen Tag gegen unangenehmen Geruch wirken. Sehr zuverlässig schützt mich die Deocreme „Petit Jardin“ von SAGA Seifen, die ich nicht nur wegen der astreinen Deowirkung sehr schätze, sondern vor allem, weil sie bezaubernd toll schnuppert. Den fast schon parfumartig anmutenden Duft würde ich als blumig-elegant und sehr feminin beschreiben, groooße Liebe!

Belmar 11 Wildblumen Blütenwasser Duschgel
Ihr merkt schon, ich bin in Sachen Duft ein echtes Blumenmädchen, denn blumig gehts auch mit meinem Duschliebling, dem 11 Wildblumen Blütenwasser Duschgel von Belmar weiter, welches ich der lieben Anita zu verdanken habe. Nicht nur der zauberhafte Duft, sondern auch die Inhaltsstoffe, die größtenteils aus kontrolliert biologischer Wildsammlung stammen, machen dieses unscheinbar weiße Fläschchen zu einem absoluten „Bitte geh niemals leer“-Kandidaten für mich. Es enthält keinen Alkohol und nur ein einziges und dazu noch mildes Tensid, nämlich Sodium Cocoyl Glutamate. Die kurze INCI-Liste steht für sich selbst und liest sich mehr als gut.

Terra Naturi Körperöl Jojoba

Nach dem Duschen pflege ich meine Haut sehr regelmäßig: sogar fast täglich, sollte mich nicht akutem Zeitmangel davon abhalten. Sehr gern greife ich zu Körperöl, welches ich nach dem Abtrocknen auf die noch feuchte Haut auftrage. Öle geben meiner Haut ausreichend Pflege, ohne dass es mich irgendwann vor Trockenheit juckt und krabbelt. Ich ziehe sie Lotions sogar vor, weil sie flott einziehen und mich gefühlt weniger Zeit zum Auftragen kosten, da sie wie die ein oder andere NK Bodylotion einfach keine Schlieren ziehen, Oil & Go! Das Körperöl Jojoba von Terra Naturi trumpft mit einer Mischung aus Sonnenblumenkernöl, Mandelöl und Jojobaöl zwar eher mit vergleichsweise günstigen Inhaltsstoffen auf, betört mich aber immer wieder durch den frischen Duft, den ich so liebe und die gute Pflegewirkung.
Schon mehrmals nachgekauft, mjammi!

beauty favoriten 2013 haare herz

Repair Shampoo Klettenwurzel Arganöl von eubiona & alverde Volumen Shampoo Henna Olive
Viel verändert hat sich auch auf meinem Kopf. Bis Anfang des Jahres habe ich tatsächlich noch meine silikonhaltigen Shampoos und Spülungen aufgebraucht und mich dann mit viel Respekt, Schweiß & Tränen an das Regenerieren und mühsame Pflegen meiner chemierampunierten Mähne gemacht. Viel Pflege und imposanten Glanz verleiht mir das Repair Shampoo Klettenwurzel Arganöl von eubiona, welches in meiner Nase wieder so ein Super-Schnupperkandidat ist. Es enthält kein Glycerin und nur sehr wenig Alkohol, einziger Wermutstropfen: zu den Zuckertensiden gesellt sich ein Sulfat-Tensid, ansonsten gibt es aber absolut nix zu meckern.
Zum Waschen meiner Mähne vor Henna-Anwendungen oder wenn ich das Gefühl habe, dass meine Haare von zu viel Pflege umschirmt sind, reinige ich von Zeit zu Zeit mit dem Volumen Shampoo Henna Olive von alverde ordentlich durch. Es enthält für ein alverde Shampoo löblich wenig Alkohol und kein Glycerin, dafür aber das recht harsche Ammonium Lauryl Sulfat, weshalb ich es nicht für den dauerhaften Gebrauch verwende.

neobio Henna Balsam plus
Neben Ölkuren über Nacht hat mir vor allem der Henna Balsam plus von Neobio bei der Pflege meiner völlig dehydrierten Längen auf Silikonentzug geholfen und ich habe bereits einige Ladies in meinem Dunstkreis mit diesem Zauberbalsam angesteckt. Zwar handelt es sich hierbei nicht um zertifizierte Naturkosmetik, sondern eher um ein naturnahes Produkt, dafür enthält er weder Glycerin, noch Alkohol, welche ich in beiden Fällen soweit möglich auf meinem Haar zu umgehen versuche. Ich verwende nach dem Waschen übrigens gar keine Spülung mehr, sondern nur noch diesen als Leave-In und fahre damit super. Meine Haare werden damit wunderbar weich, glänzend und geschmeidig, auch wenn er ein bisschen nach Omi schnuppert. ,)
Danke lieber Henna Balsam, dass du mich über über den Silikonentzug gebracht hast!

Tangle Angel von Richard Ward
Nach meinem monströsen Haarausfall pünktlich zu Hormonumstellung und Wechsel auf die dunkle Jahreszeit habe ich mich endlich (?!) dem sozialen Druck der Detangler hingegeben und mir die Tangle Angel zugelegt, meine vielleicht beste Beauty-Investition des Jahres. Im Gegensatz zum Tangle Teezer und vielen anderen Detanglern liegt sie durch den Griff wie eine ganz normale Bürste prima in der Hand. Sie hat mich nicht nur durch diese schwere Zeit getröstet, sondern beschert mir noch immer deutlich weniger Haarverlust beim täglichen Kämmen meiner feinen und empfindlichen Haare, denn die weichen Silikonborsten geben nach bevor es autsch macht. Neben weiß & rosa ist sie übrigens auch in fröhlichem, authentischen Schwarz erhältlich. ,)

Khadi Pflanzenhaarfarbe reines Henna rot
Eine weitere Veränderung hat der Umstieg von Chemie auf das Färben mit Pflanzenhaarfarbe auf meinem Schopf gebracht, der es mir in allen Belangen sichtbar dankt. Ich habe mit so einigen PHF und reinem Henna experimentiert, meine Anrührtechnik perfektioniert und großartige Farbergebnisse erzielt, so dass ich meiner früher granatroten Mähne inzwischen keine Träne mehr nachweine. Ehemals mit Syoss „intensives Rot“ gefärbt, verbleibe ich unsterblich verliebt in das reine Henna Rot von Khadi, welches unvergleichlich fein gemahlen ist und mir den mit Abstand schönsten mit PHF gefärbten Rotton beschert, ohne dabei orangestichig zu werden oder ins Bräunliche zu verblassen.
Für mich ganz eindeutig der Ferrari unter den Pflanzenhaarfarben!

beauty favoriten 2013dekorative kosmetik herz

In dekorativer Hinsicht befinde ich mich teilweise noch immer auf der Suche, vor allem mit Blick auf haltbare Produkte für die Augen, denn bevor ich einen Eyeliner oder eine Mascara verwende, die sich zeitnah nach dem Auftrag dorthin verabschiedet, wo ich sie überhaupt nicht brauche, ziehe ich die konventionelle Variante vor bis ich auf meiner Suche nach geeignetem Ersatz fündig geworden bin. Die Reise geht weiter! ,)

Dr. Hauschka Lipliner „01“ & Alterra Lippenbalsam „cherry & shine“
Da meine Lippen nicht nur recht schmal sind, sondern auch meine Lippenlinie ziemlich unregelmäßig, helfe ich der Kontur gern mit Lipliner nach. Oft verwendet habe ich dazu den rosenholzigen Ton „01“ von Dr. Hauschka. Er gibt meinen Lippen eine schöne natürliche Färbung, unterstreicht mein natürliches Lippenrot und ist nicht zu dunkel. Mit einem Schuss Lippenbalsam drüber macht er mir den perfekten Lippenstift, super für tagsüber! Begeistert hat mich auf den Lippen außerdem der getönte Lippenbalsam von Alterra in der Nuance „05 cherry & shine“. Gerade weil er mehr cherry als shine ist, gibt er einen tollen Hauch rote Frische und verleiht Pflege ohne zu krümeln.

Alterra 6 in 1 Beauty Balm
Den 6 in 1 Beauty Balm von Alterra in „hell“ habe ich sehr gern im Sommer verwendet. Er ist sogar für mich vornehme Blassnase hell genug und obwohl er laut Herstellerangabe nur Lichtschutzfaktor 10 hat (für mich definitiv gefühlt höher), schaffte er es, mich auch im hitzigen Sommer ohne zusätzlichen LSF im Gesicht vor einigen Sonnenbränden zu bewahren. Bei meiner Mischhaut bedarf er zwar zusätzlich Puder zum Mattieren, da er etwas nachölt und obendrein sollte er für ein schönes Ergebnis gut einmassiert werden, trotzdem macht er einen sehr schönen Teint und gleicht Unebenheiten und Rötungen überraschend gut aus.

Logona Concealer Cream „01 pearl“

Concealertechnisch habe ich auch verzweifelt herumprobiert und musste feststellen, dass NK Teintprodukte nicht immer einfach in der Handhabung sind, weil sie oft schneller antrocknen als sie auftragbar sind. Das bisher beste Ergebnis hat mir der Conealer von Logona geliefert. Er ist wunderbar hell und lässt sich durch seine flüssige Konsistenz super einarbeiten und sogar schichten ohne Krümelei und Würstchenbildung.
Bravo!

Alterra Nagelhärter Kur Bio-Koffein & Bio-Mango
Ein weiteres Alterra Produkt, welches zu meiner unverzichtbaren Nagelpflege-Routine geworden ist, habe ich in der Nagelhärter Kur Bio-Koffein & Bio-Mango gefunden. Ich verwende sie sehr regelmäßig, besonders nach und vor dem Lackieren, denn dann brauchen meine Nägel besonders viel Stärkung, um nicht brüchig zu werden. und genau das kann dieses Teil wie kein zweites. Ich habs erst selbst nicht geglaubt: meine Nägel werden damit unverwüstlich hart. Tolles Produkt!

Was sind/ waren eure absoluten Beauty Dauerbrenner des Jahres 2013?
Kennt und verwendet ihr eins meiner Dauerbrenner selbst?
Was haltet ihr von der regelmäßigen Flut an Beauty Favoriten, lest ihr sie gern?

Liesbte Grüße
Mexi

random Sonntagsplapperei: aloha Dezember!

alnatura adventskalender

Sonntagsfüller im Advent

Gesehen
habe ich diese Woche die großartigen White Lies in der Großen Freiheit 36 , für die ich einen kurzen Abstecher nach Hamburg gemacht habe.
Endlich mal wieder ein Konzerterlebnis, welches bei mir noch immer nachwirkt.
Meine Wartezeit in Hannover am Bahnhof habe ich mir im Betterlife  vertrieben und gesehen, dass es dort auch ganz neu Konjacschwämme von Jislaine zu 4,99€ im Sortiment gibt, die ich sonst immer bei BUDNI gekauft habe.
Jetzt komme ich da viel schneller dran, sehr gut!

Gelesen 
geschmökert habe ich bei meinen liebsten Blogs und in der aktuellen Ausgabe der Flair.

Gehört 
habe ich  ganz bewusst mal gar nichts, denn die Ruhe heute fühlt sich für mich tausendmal besser als alles andere an.
Muss auch mal sein.

Getan
ausgeschlafen, gelesen, Wohnungsputz, gekocht, für die Uni geschreibselt & schlussendlich viel zu lange im Netz herumgetrieben

Gegessen
eine leckere Pfanne mit Kartoffeln, Zucchini, Aubergine & geräuchterm Tofu. *mjam*

Getrunken
neben meinem obligatorischen Frühstückskaffee vor allem Tee! Und zwar den leckeren Bergkräuter Tee von Alnatura aus dem Tee Adventskalender.
Aus Adventskalendern mit Leckereien mache ich mir eigentlich nicht so viel, einen Kalender mit Tee gönne ich mir aber jedes Jahr.

Gedacht
überlegt habe ich diese Woche, mein Blogdesign mal etwas generalzuüberholen, ein paar Ergänzungen zu machen, feierlich eine Blogroll mit meinen liebsten Naturkosmetikblogs einzurichten und endlich eine Trennung zwischen dem About-/Kontaktbereich und dem Impressum vorzunehmen, die ich mir schon länger vorgenommen hatte. Dank einem Klick zuviel durch die WordPress Themes fiel mir das dann leichter als gedacht, denn irgendwie hat mich irgendwas davon abgehalten. Ich hoffe, dass es euch auch gefällt. .)

Geärgert
habe ich mich darüber, dass ich kaum Zeit dafür finde, meine „neue“ alte Anker Nähmaschine wiederzubeleben oder vielmehr meine Nähskills denn ich möchte unheimlich gern mehr selbst machen und habe dazu schon einige Pläne im Kopf. Grooßartig finde ich die Schmuckstücke von Schuldig Groben Unfugs aus Berlin, vor allem die T-Shirts.
Arrrr, ich brauche mehr Zeit!

Gewünscht
habe ich mir mehr Zeit, aber ich glaube, ich wiederhole mich.

Gekauft
habe ich diese Woche in Sachen Kosmetik *trommelwirbel*nix, denn ich bin gerade wunschlos glücklich mit meinen Produkten und konnte selbst den vielen weihnachtlichen Rabatten allerorts widerstehen.

evolve organic beauty pinkmelonGefreut
habe ich mich trotzdem über ein kleines Beautypaket von Pinkmelon mit zwei Produkte von evolve organic beauty; das Gentle Cleansing Melt und die Multi Peptide Double Cream. Beide Produkte sind ecocert-zertifiziert und für normale bis trockene/ sensible Haut gedacht.  Bisher war mir diese Marke aus England noch nicht bekannt, die INCIs aber spontan sympathisch ich bin sehr gespannt darauf, wie sie sich auf meiner empfindlichen Mischhaut schlagen werden.

Gestaunt 
habe ich diese Woche über die die milde, aber gründliche Waschleistung des Reetha Pulver von Khadi. Vielleicht habt ihr es schon gesehen, meinen ersten Eindruck dazu könnt ihr hier nachlesen. Ich habe auch die ayurvedische Anrührtechnik gestern schon probiert, allerdings hat der Sud für mein Empfinden nicht ganz soo gut gereinigt. Vielleicht habe ich das Pulver auch einen Tick zu lange aufgekocht? Ich werde diesbezüglich weiter experimentieren. ,)

Geklickt 
habe ich mich fleißig durch ein paar schöne Naturkosmetik-Adventskalender, die ich ich bei Facebook in einem kleinen Post zusammengefasst habe. Falls ihr selbst keinen Adventskalender habt, aber trotzdem Lust aufs Türchen öffnen, dann findet ihr den Beitrag hier.

Wie war eure (Beauty-)Woche?
Gab es diese Woche etwas, was euch besonders gefreut/ geärgert hat?
Habt ihr einen Adventskalender?
Habt ihr euch auch was schönes gegönnt/ gekauft, wie habt ihr euren ersten Advents-Sonntag gefüllt?

Ganz liebe Grüße
und
noch einen kuscheligen restlichen Advents-Sonntag wünscht

eure Mexi
.)

überstanden: mein Besuch beim Friseur

trockenhaarschnitt

Ihr Lieben,

manchmal frage ich mich wirklich, warum ich derart Panik vor Friseurbesuchen schiebe, die bei mir gleich nach dem Zahnarzt kommt.
So oft habe ich mich schon darüber geärgert, dass meine feinen Haare lustlos und nicht akurat geschnitten wurden, meine Haarstruktur nicht berücksichtigt wurde, beim Kämmen nach der Wäsche rabiat von oben nach unten an meinen Haaren gezerrt wurde und dass ich schlichtweg nicht das bekommen habe, was ich mir vorgestellt habe.

Das letzte Mal Haareschneiden beim Friseur war nun tatsächlich schon so lange her, dass ich mich überhaupt nicht mehr daran erinnern kann, wann das genau war. Es muss wohl so um die 1,5/ 2 Jahre her sein.
In dieser Zeit habe ich meine Haarspitzen hin und wieder je nach Trockenheits- und Ausgefranstgrad selbst mit Haarschere und Haarschneideclips selbst bearbeitet und ich finde, dass man mit der richtigen Technik auch zu Hause prima wieder Schwung in müde Längen bringen oder einfach den Schnitt vom Friseur etwas auffrischen kann.

Nach meiner Umstellung auf silikonfrei und natürliche Haarpflege war mir besonders wichtig, dass an mein mühsam entsilikoniertes Haupt bitte keine silikonhaltigen Shampoo-/ Pflegeprodukte kommen, aber wie sollte ich das nur anstellen? Ich habe anfangs überlegt, mir mein eigenes Shampoo & Spülung mitzunehmen, die verdatterten Blicke beim Friseur und ein erneutes „es gibt auch gute und natürliche Silikone“-Gespräch wollte ich mir dann aber doch ersparen.
Im Sommer hatte ich zuletzt selbst Hand angelegt und schon seit Wochen habe ich stundenlang bei Google nach Naturfriseuren in meiner Nähe gesucht, denn in meiner direkten Umgebung gibt es leider keinen; ein schöner Grund, diesen unliebsamen Besuch weiter herauszuschieben. ,)
Dann kam mir die Idee, doch einfach nur zum Schneiden zum Friseur zu gehen, obwohl ich doch Bedenken hatte, ob ein Trockenschnitt überhaupt schön werden kann. Bisher wurde bei mir immer nass geschnitten und irgendwie ging der Gedanke trockenes Haar und Schere in meinem Kopf nicht so richtig zusammen. Ich verbrachte also ein paar weitere Stunden, um überhaupt einen Salon zu finden, der trockenes Schneiden anbietet, denn bei vielen Friseuren scheint das allerhöchste der Gefühle waschen-schneiden-selbst fönen zu sein und auf vielen Preislisten habe ich vergeblich nach der trockenen Variante gesucht.
Gefunden habe ich tatsächlich einen Salon, der witzigerweise nur ein paar hundert Meter entfernt von meiner Wohnung ist und ich habe mich diese Woche endlich überwunden, mich bei Romina von Unique Style auf den Stuhl zu setzen. Was soll ich sagen, ich bin unglaublich begeistert.

IMG_7502Erstmal war das Gefühl natürlich komisch, sich hinzusetzen und sofort die Haare fallen zu sehen, aber daran werde ich mich gern gewöhnen. Die Handgriffe waren an sich genau die gleichen, die ich auch sonst von stufigen Nasshaarschnitten gewöhnt war, nur wurde die vordere Partie am Gesicht zum Schneiden etwas mit Wasser angefeuchtet. Der durchgestufte Schnitt hat dann überraschenderweise doch um die 30-40 Minuten gedauert, was ich für einen Preis von 15€ sehr geldbeutelfreundlich finde.
Ich habe zwar etwas mehr Haar gelassen als eigentlich geplant, aber es ist mir eine Freude, die trockenen Enden nun los zu sein und endlich wieder neuen Schwung auf dem Kopf zu haben. Meine Haare fühlen sich wieder richtig gesund an und hängen nun nicht mehr so schwer herunter; eine echte Befreiung! Mein monströser Haarausfall, von dem ich euch vor ein paar Wochen erzählt habe, hat sich inzwischen übrigens wie von Zauberhand normalisiert. Viel dazu getan habe ich nicht, außer auf zusätzliche Eisenzufuhr zu setzen, ich vermute, dass dieser krasse Haarschwund wirklich von der Umstellung auf die dunkle Jahreszeit kam.

Was den Trockenschnitt angeht würde ichs jederzeit wieder tun und freue mich riesig, meine Panik überwunden und die Sorgen um silikonhaltige Friseurprodukte vergessen machen zu haben. Meinen neuen Haarschnitt sehe ich ein bisschen als Neuanfang und ein paar neue Babyhaare habe ich übrigens auch schon entdeckt. .)
Dennoch bin ich noch immer total neugierig auf einen Schnitt beim Naturfriseur, um den ich beim nächsten Mal sicher nicht herumkommen werde.

Habt ihr auch solche Panik vor dem Friseur oder genießt ihr diesen Gang?
Wieviel gebt ihr beim Friseur aus und habt ihr schonmal trocken schneiden lassen?
Wart ihr schon bei einem Naturfriseur?

Liebste Grüße
Mexi

Verlinkt & festgehalten: tolle Naturkosmetik Blogs

Da ich nicht nur gern meine Erfahrungen und neuesten Streiche mit euch teile, sondern natürlich auch auch viele interessante Naturkosmetik Blogs & Youtube Channels lese & verfolge, kommt hier meine kleine Literatur- und Guckliste, die mittlerweile ganz schön lang geworden ist. .)
Achtung, Listenpanik!
Habt viel Vergnügen beim Stöbern, Gucken und Entdecken!

Blogs
Beautyjagd
pretty green woIman
Washing Green
Herbs & Flowers
wasmachtHeli
Pura Liv
Beautyjungle
Die Schwarze Schönheit
Nixenhaar
Owl Night Long
Tried It Out
Mrs Rosemary
Kosmetik natürlich
Konsumfrau
Projekt Schminkumstellung
Pusteblume
Wuscheline
Nur mal kurz gucken
Fräulein Immergrün
Sonnensprossen
Pandas Mum
Elisabeth Green
Einfach grünlich
Durch grüne Augen
Once Upon A Cream
ALABASTER MAEDCHEN
Blanc et Noir
50percentgreen
ein bisschen vegan
Ohne mit (afk)
Pretty Little Lari (afk)
die Ente bleibt draußen (afk)
In Peace and Beauty may I walk (afk)
Anitas Welt (afk)
Keep calm and think green (afk)
Just my cup of… (afk9
Schminkfräulein (afk)

Youtube
Jumairah Rose
Cheery Chrissy
Chick! von Emma
hallihallopenny
LadyLandrand

keine Naturkosmetik, aber absolute Youtube-Juwelen
Wayne Goss
Leila Buffery
Kai Sacki Sackmann
Herr Zelinski
Mehr als Rohkost
Rawberryvegan

Sonstiges
Label Online
Sie haben das Ende des Internet erreicht

Kennt ihr noch andere tolle Naturkosmetik Blogs, die ihr gern lest und guckt?

ein paar Tage am Meer, der Haarausfall meines Lebens & Geplapper

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Ihr Lieben,

ich melde mich zurück von meinem Kurzurlaub an der Ostsee in Zingst.
Was soll ich euch sagen, es war wunderbar, mal wieder richtig Urlaub zu haben: keine Uni, kein Arbeiten, keine Hektik.

IMG_6981Ich habe meine Tage an der Ostsee in einer schnuckligen Ferienwohnung direkt am Hafen verbracht, die nicht nur wirklich bezahlbar war (35€ pro Nacht), sondern so viel unkomplizierter ist als das Übernachten in einem Hotel oder einer Herberge, da man sich dank Küchenzeile größtenteils selbst versorgen kann und selbst bestimmen kann, wann und erst recht wie lange es Frühstück gibt. .)

 
 
Ich habe mich großartig erholt und vor allem die Natur und den goldenen Herbst in Zingst bewundert, konsequent ausgeschlafen, bin mit dem Rad herumgebraust, frische Luft & steife Brise genossen, Kraniche gesehen, bin durch sternenklare Nächte am Hafen spaziert und habe viele bunte Fische, Haie und die großartigen Schildkröten im Stralsunder Meeresmuseum gesehen.
Sooo schön!
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Ein bisschen zu schaffen macht mir nach all der Erholung dennoch mein monströser Haarausfall, der sich etwa 4 Wochen nach Absetzen der Pille eingestellt hat und mir nun also schon fast 3 Monate auf den Fersen ist.
Da ich eh schon recht feines Haar habe, fällt mir der kontinuierliche Haarverlust schon sehr auf und ich bin einigermaßen ratlos, was ich dagegen unternehmen soll und kann.
 
haarausfall 2013 KopieAm schlimmsten ist es, wenn ich mir meine Haarbürste nach dem Haarewaschen angucke, denn die ist dann unfassbar voll mit Haaren. Natürlich ist es völlig normal, tagtäglich Haare zu verlieren, aber neulich habe ich nach 200 Haaren nach dem Waschen deprimiert aufgehört weiterzuzählen, weil noch viel viel (!) mehr davon in meiner Bürste hingen. [siehe rechts: die Haarausbeute nach 1 Mal waschen und bürsten]
Vor allem im nassen Zustand nehme ich mir für das Entwirren und Kämmen meiner Haare wirklich viel Zeit und gehe sehr behutsam vor, so dass ich eigentlich kaum vorsichtiger und liebevoller sein kann.
 
Ich denke, dass dies noch viel mit der Hormonumstellung zu tun hat, obwohl sich die Problemchen mit der Haut und ein paar Unreinheiten bei der Umstellung schon nach etwa einem Zyklus in Wohlgefallen aufgelöst haben.
Um zumindest ein weiteres zusätzliches Rupfen und Zerren etwas einzudämmen, habe ich mir auf dem Rückweg meines Kurzurlaubs in Hamburg einen Detangler gekauft, von dem ich euch demnächst in meinem gesammelten Herbst-Kosmetikhaul berichten werde.

Wie & wo habt ihr in letzter Zeit entspannt und euch erholt?
Habt ihr auch schonmal mit Haarausfall gekämpft und wenn ja, wie habt ihr ihn wieder in den Griff bekommen?

Ganz liebe und erholte Grüße
eure Mexi