Pure Chimp Reinigungsmilch

mild & gut: der Pure Chimp Super Cleanser

PureChimp Cleanser
Nachdem ich euch neulich meine aktuelle Gesichtspflege im Urlaub gezeigt habe, soll es heute um einen Cleanser gehen, der aus Platzgründen zu Hause bleiben musste. Den Pure Chimp Super Cleanser* verwende ich nun seit einigen Wochen zur morgendlichen Gesichtsreinigung und eines kann ich vorweg schonmal sagen: sein Name ist Programm.

Schon vor zwei Jahren stolperte ich bei LoveLula über ein Gesichtsöl mit Hanföl und Bananenextrakt und blieb bei PureChimp, einer kleinen, 2013 gegründeten  Naturkosmetikmanufaktur aus England, hängen. Ich mag es, wenn Naturkosmetik simpel und mild formuliert ist und dabei das tut, was sie soll. Genau diese simple, tensidfreie Formulierung war es, die mich neugierig gemacht hat.

Pure Chimp Reinigungsmilch
Anwendung, Reinigungswirkung und Hautgefühl
Wie ihr schon seht, ist der Super Cleanser eine Art feste Masse, die mich übrigens sofort an die Hauschka Gesichtswaschcreme erinnert hat, welche ich vor ein paar Jahren unheimlich gern verwendet habe.
Im Grunde ist die Anwendung auch die gleiche. Ich entnehme mit der Fingerspitze eine kleine Menge, gebe sie in die Mitte meiner Handinnenfläche, träufle ein paar Tropfen Wasser hinzu und rühre beides mit dem Finger zusammen. Der Duft des Bananenextrakts strömt mir direkt in die Nase (lecker!), während das Gemisch nun ganz leicht emulgiert und bereit für den Auftrag ist. Ich verteile die Masse in beiden Handinnenflächen, drücke sie aufs Gesicht, verteile sie in sanft kreisenden Bewegungen auf der Haut und lasse sie kurz einwirken. Beim Einmassieren merkt man die feinen, runden Körnchen des enthaltenen Mandelmehls, nach dem Abspülen die nährende Wirkung der enthaltenen Öle und natürlich die herrlich sanfte Reinigungswirkung der weißen Tonerde (Kaolin). Diese hat durch die feine Partikelgröße die Eigenschaft, Schmutz an sich zu binden. Ich liebe die milde Waschkraft von Kaolin in Gesichtsmasken und tatsächlich habe ich den Super Cleanser auch schon sehr oft als Maske angewandt und einfach die doppelte Menge genommen und die Einwirkzeit von rund einer Minute auf zehn erhöht und dann abgewaschen.
Das Hautgefühl danach ist einfach wunderbar: mein Gesichtshaut fühlt sich weich, glatt und genährt an und ein hauchfeiner, samtiger Pflegefilm liegt auf der Haut.

PureChimp Cleanser Reinigungsmilch Wasser
Inhalt & Preis
Mit 80g ist das Glas wirklich gut befüllt und da ich pro Anwendung nur eine Fingerspitze brauche, bin ich damit ganz schön lange hingekommen. Den Preis von umgerechnet rund 13€ finde ich in Relation zu den INCIs und der Ergiebigkeit absolut okay. Leider gibt es keinen Vertrieb in Deutschland, bei LoveLula gibt es die Marke wie gesagt schon eine ganze Weile im Sortiment. 5% des Umsatzes geht übrigens an Save the Chimps.

Inhaltsstoffe
Mandelmehl, Glycerin, Olivenöl, Kaolin, Ringelblumenblüten, Bananenextrakt, Sanddornöl, Tocopherol, that’s it.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich diese simple Zusammensetzung toll finde?
Im Gegensatz zur Waschcreme vom Doc wird hier auf ätherische Öle und deklarationspflichtige Duftstoffe verzichtet, vorausgesetzt man drückt bei den Ringelblumenblüten ein Auge zu, denn streng genommen ist in den getrockneten Blüten natürlich auch ätherisches Öl drin. Der intensive, extrem leckere Duft nach Bananen stammt von Bananenextrakt, der sich in allen PureChimp Produkten wiederfindet. Dieser liefert Vitamine wie Vitamin A & E, Mineralien und soll entzündungshemmend und antioxidativ wirken (mehr dazu hier im PureChimp Blog). Während Kaolin und Mandelmehl sanft reinigen, sorgt das Oliven- und Sanddornöl für leichte Rückfettung.

Mein Glas neigt sich langsam sehr sicher dem Ende zu und der Cleanser steht schon auf der Wenn-es-soweit-ist-Nachkaufliste. Vorher werde ich mich aber mal wieder an ein DIY-Experiment wagen und versuchen, diese superduper Kaolin-Reinigungsmilch nachzubasteln, nur ohne Banane und Ringelblumen. Obwohl ich noch ein bisschen Reinigungsmilch zum Aufbrauchen da habe, brauche ich jetzt doch ganz bald Nachschub – schon allein, um ihn als Turbo-Reinigungsmaske unter der Dusche zu verwenden.
Diese wunderbar einfache Rezeptur schreit meinen Namen.

PureChimp Cleanser INCI

Seid ihr auch so angetan von Kaolin und Waschcremes zur Gesichtsreinigung?
Kennt ihr PureChimp?

Liebste Grüße,
Mexi

*wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

Sonnenuntergang Moon Bay Strunjan Slowenien

Naturkosmetik unterwegs: meine Gesichtspflege im Urlaub

Gesichtspflege Naturkosmetik Urlaub
Gerade sitze ich auf der Terrasse unserer Airbnb Ferienwohnung in Seča nicht weit entfernt von der slowenischen Küste und dachte eben noch über einen längeren Instagram-Post nach, stoppte mich dann aber doch dabei und beschloss kurzerhand, diese Zeilen hier im Blog zu tippen. Okay, na dann mal los. zurück zu den Wurzeln.
Früher fiel es mir auf Reisen immer unheimlich schwer, mich auf wenige Produkte zu beschränken. Weniger einzupacken fühlte sich immer ein bisschen nach Verzicht an. Inzwischen schaffe ich es, meine Maske und selbst die Augencreme zu Hause zu lassen ohne dass mir unterwegs etwas fehlt und ich freue mich, mit wenigen Basics auszukommen.

Reinigung
Für gewöhnlich reinige ich morgens tensidfrei mit Reinigungsmilch und schminke abends schaumig ab. Zu Gunsten des leichten Reisegepäcks und weil ich absolut überzeugt davon bin, wandert auf Reisen nur ein Reinigungsprodukt in meine Kulturtasche, nämlich das All-Over Wash von Urtekram aus der No Perfume Baby Reihe (hier ganz rechts als kleine Abfüllung). Ich kenne kein anderes Reinigungsprodukt in der Naturkosmetik, das gleichermaßen mild formuliert ist.
Keine Duftstoffe, ohne Alkohol – dafür milde Tenside, die mein Gesicht hervorragend reinigen ohne dieses typisch quietschig ausgetrocknete Gefühl danach auf der Haut. Morgens verwende ich nur einen Miniklecks des Gels und schäume es mit Wasser kurz auf, abends darf es zum Abnehmen von Make Up und Sonnenschutz etwas mehr davon sein. Auch zum Haare waschen eignet es sich für kurze Wochenendtrips übrigens prima.

Pflege & Sonnenschutz
Vielleicht war es die Hektik vorm Urlaub, möglicherweise war es auch der Umstieg auf eine leichtere Creme, die ich eingepackt hatte. Jedenfalls war meine empfindliche Gesichtshaut außer Rand und Band als ich losfuhr und in Slowenien ankam. Brennen, staubtrockene Haut und Schuppen vom Feinsten rund um die Mundpartie. Yay. Ich ohrfeige mich im Nachhinein ein bisschen, Experimente mit neuen Cremes ausgerechnet kurz vor dem Urlaub zu machen, bekam meine Haut dann nach ein paar Tagen wieder in den Griff. Die Experimentiertube wanderte also erstmal auf die Wartebank und statt dessen kam eine Creme ins Spiel, die ich nochmal neu kennengelernt habe, nämlich die alverde Med Pflegecreme. In meiner Not musste sie beim Einkauf bei dm in Portorož mit und ich war heilfroh, a) überhaupt einen dm Markt hier in Slowenien vorzufinden und b) ohne langes Suchen eine milde Creme im Ausland kaufen zu können. Diese Creme hatte ich im letzten Winter schon fleißig in Verwendung und fand sie in Ordnung, wenn auch etwas zu fettig-filmig und für meinen Geschmack zu wenig feuchtigkeitsspendend. Interessanterweise war genau das, was mir im Winter zu viel des Guten war, jetzt genau das richtige für mich, denn meine Haut bettelte quasi nach extra Okklusion und Schutz, halleluja. Über der Creme habe ich besonders gereizte Stellen mit dem Marulaöl von Oils of Heaven*/ Ooh! besänftigt. Ich habe auf Reisen immer eine kleine Größe an Gesichtsöl dabei als Spezial- und Extrapflege und es hat sich diesmal als Rettungsanker Nr. 2 perfekt gemacht. Das hellgelbe Öl zieht erstaunlich schnell weg, fühlt sich herrlich leicht auf der Haut an und eignet sich auch prima als Augenpflege.
Unter meiner Pflege verwende ich morgens und abends den Hyaluron + Bloom Nectar von Lovely Day, den ich bei meiner Bestellung versehentlich als Voll- und nicht als Kleingröße im Paket hatte, als ich mir die Charcoal Manuka PHA Maske kaufte. Inzwischen bin ich dem Praktikanten für diese Verwechselung sehr dankbar, denn dieses Serum ist eine wahre Feuchtigkeitsbombe – wahrscheinlich die beste, die mir bislang in die Finger gekommen ist. Ich liebe die nährende, nicht klebende und zugleich leichte Formulierung aus Kamillenhydrolat, Aloe, Babassu- und Kaktusfeigenöl, die mit Hyaluronsäure und Niacinamiden als aktive Wirkstoffe noch einen drauf setzt. Meine Haut wird damit nachhaltig durchfeuchtet und sieht wunderbar glattgebügelt aus. Das Serum ist unheimlich ergiebig (eine Fingerspitze davon reicht) und die gelige Textur bleibt beim Verteilen auf der Haut lange feucht und verpufft nicht wie manch anderes Serum sofort – Hydration², genial.

Alga Maris Gesicht Sonnenschutz SPF 30 Naturkosmetik
Über dem Serum und der Creme ist Sonnenschutz Pflicht, nicht nur im Urlaub. Ohne die getönte Sonnencreme mit SPF 30 von Alga Maris in der hellen Variante geht bei mir seit Anfang des Jahres nichts mehr – endlich ein mineralischer Breitband-Sonnenschutz (mit Titan- und Zinkoxid) fürs Gesicht, der nicht zu schwer und speckig ist, sich gut einarbeiten lässt und gleichzeitig Unebenheiten ruckizucki verschwinden lässt, jetzt bleibt keine Ausrede mehr für Sonnencreme-Muffel (wie ich übrigens viel zu lange auch einer war). Ich liebe die für einen mineralischen Schutz relativ leichte Textur und die Tönung, die meine Rötungen um Mund und Nase wunderbar ausgleicht. Da sie mir Blassnase auch jetzt im Sommer noch etwas zu dunkel ist, mische ich derzeit zu meinen zwei Pumphüben Sonnenschutz einen halben Pumper der mir momentan zu hellen Ere Perez Oat Milk Foundation in „light“* (mehr dazu bald) und bekomme so das beste aus zwei Welten und meinen perfekten Ton. Im Frühjahr habe ich den Sonnenschutz gern zum Aufhellen mit ein paar Krümeln meiner sehr hellen Mineralfoundation in der Handfläche gemischt und habe so sogar noch mehr Deckkraft erreichen können. Mit kleinem Punktabzug bezüglich der Nuancen ist sie mein liebster Sonnenschutz und ich wünsche mir heimlich, dass hier zusätzlich zu den beiden erhältlichen Farbtönen noch einer für sehr helle Haut nachgelegt wird. Tolle Textur, großartiges Preis-Leistungsverhältnis, absoluter Nachkaufkandidat: da mein PR-Sample von der Vivaness schon fast leer war, musste eine neue Flasche mit ins Gepäck, sicher ist sicher. Pssst, ihr werdet sie wahrscheinlich nirgends günstiger als bei Violey finden.

Kleiner Nachtrag: Für das Erreichen des ausgelobten Sonnenschutz von SPF 30 ist natürlich die Auftragsmenge entscheidend. Die liebe Pretty Green Woman schreibt, dass etwa vier Pumphübe der Creme einem Gramm entsprechen und somit ein guter Richtwert für den vollen ausgelobten Schutz sein dürften. Sie mischt die getönte Version gern mit der ungetönten 30er Variante um ihren hellen Hautton zu treffen, Green Conscience und Fräulein Immergrün machen es ebenso.
In den letzten Tagen habe ich meine tägliche Dosis Sonnenschutz testweise auf drei Pumphübe erhöht und diese mit einer guten Messerspitze von meiner derzeit zu hellen Mineral Foundation von Everyday Minerals (ivory 1n) gemischt und aufgehellt. Diese Variante macht die Sonnencreme noch eine Idee fester und trotzdem noch wunderbar vercrembar und ich büße kein Verwässern des SPF durch die helle Flüssigfoundation ein.

Ich bin nachhaltig beeindruckt von der Schönheit der Natur hier in Slowenien und kann euch einen Abstecher an die Adriaküste nur empfehlen. Selten habe ich so wunderschöne, naturbelassene Strände gesehen und mich unsterblich in die Mondbucht von Strunjan verliebt. Mehr Urlaubsimpressionen und ein paar längere Posts zum Urlaub in Slowenien findet ihr aktuell auch auf Instagram, wenn ihr mögt.

Wart ihr dieses Jahr schon im Urlaub?
Was muss(te) unbedingt mit in euer Naturkosmetik-Reisegepäck?

Sonnige Grüße ,
Mexi

 

Sonnenuntergang Moon Bay Strunjan Slowenien

meine Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015

Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015
Auch wenn 2016 bereits im vollen Gange ist, hab ich eins nicht vergessen, nämlich bei aller Liebe zur Gegenwart von Zeit zu Zeit in die Vergangenheit zurückzuspulen, denn manchmal lehrt sie uns Dinge, die von Bedeutung sind. Hier an dieser Stelle wird es zwar keine geschichtsträchtigen Ereignisse mit eindeutigen Kausalzusammenhängen geben, dennoch möchte ich die Gelegenheit ergreifen und kurz und knackig über meine Beautylieblinge aus 2015 plaudern, denn einige davon werden mich wohl definitiv länger begleiten. Und ja verdammt, dieses 2015 wird ein Jahr bleiben, an das ich mich erinnern werde.
A propos Gegenwart, für 2016 habe ich ganz bodenständige und pragmatische Vorsätze ins Auge gefasst. Ich möchte mehr glitzern, mehr Kuchen essen und bei dringender Notwendigkeit mehr pöbeln. Nun sitze ich hier mit einer dampfenden Kanne Drei Zimt Tee, PJ Harvey, einem überdimensional großen Stück Schokokuchen und besinne mich nochmal kurz auf meine Ziele. Da es grad keinen Grund zum Pöbeln gibt, gibts stattdessen Glitzer.
Ich spule zurück, Bahn frei für meine Liebhaber des letzten Jahres.

Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015 dekorative Kosmetik
dekorative Kosmetik
Los gehts mit meinen liebsten dekorativen Begleitern. Einige davon werden mich aus Gründen leider nur bis zum letzten Krümel begleiten, denn ja, es sind limitierte oder inzwischen ausgelistete Sachen dabei. Nichtsdestotrotz bleibt auch ein limitiertes Produkt mit Begeisterungspotential ein gutes Produkt, auch wenn weder ich noch irgendjemand anderes es (nach-)kaufen kann und genau deshalb sollen auch jene an dieser Stelle wohlverdiente Würdigung finden.
Gute Texturen und Naturkosmetik wollen nicht immer gut miteinander funktionieren, manchmal aber sehr wohl, auch im dekorativen Bereich. 2015 war definitiv ein Jahr, in dem ich die Liebe zu Cremetexturen für mich entdeckt habe. Grundsätzlich schminke ich mich inzwischen tendenziell weniger, dafür aber anders. Obwohl meine Haut um einiges ruhiger geworden ist, greife ich immer mal wieder gern zu Kompaktmakeups, um Müdigkeit oder kleinere Rötungen aus meinem Gesicht zu vertreiben. Zu schade, dass ich nicht eher auf das 2in1 Cream To Powder Make-up von Terra Naturi (leider ausgelistet) gekommen bin, denn die leicht gelbstichige Nuance passt sich meinem hellen Hautton perfekt an ohne kalkweiß, schweinchenrosa oder braungefleckt im Gesicht auszusehen. Es deckt je nach Dosierung gut bis sehr gut ohne merkwürdige Streifenbildung, so dass ich eigentlich kaum zusätzlich Concealer brauche und das beste ist, dass ich damit stundenlang angenehm matt bleibe. Im Zuge des cremigen Make Up-Auftrags habe ich mein ebelin Make Up Ei zu schätzen gelernt und endlich verstanden, warum diese Schwämmchen seit Erscheinen so sehr gehypt werden. Es ist so herrlich einfach, damit gleichmäßig und obendrein flott Foundation aufzutragen und diese eben nicht nur aufzutragen, sondern ordentlich in die Haut einzuarbeiten. Oftmals war es mir bei Foundations, egal ob Naturkosmetik oder konventionell, zu mühselig, so viel Zeit für einen gleichmäßigen Auftrag zu investieren, der dann doch manchmal maskenhaft oder over the top war, inzwischen mache ich das morgens mit links, auch im Halbschlaf und möchte unbedingt irgendwann mal den originalen Beautyblender ausprobieren. Brauche ich doch hier oder dort mal etwas zusätzliche Deckkraft, ist der „un“ cover-up von rms jederzeit eine sichere Bank. Ich hatte ihn mir damals als Tröster für meine Augenringe zugelegt, aufgrund der recht reichhaltigen Textur konnte er jedoch speziell im Augenbereich nie meinem geliebten Studio 78 Concealer das Wasser reichen, da er dafür einfach zu cremig ist und sich für meinen Geschmack zu schnell in die (Lid-)Falten absetzt. Dafür hat er andere Qualitäten, nämlich seine starke Deckkraft, die ich mir am liebsten punktuell zu Nutze mache. Er lässt Unreinheiten zuverlässig und langanhaltend verschwinden und die gelbstichige Nuance „11“ passt mir persönlich perfekt, das war Liebe auf den zweiten Blick. Liebe auf den ersten Blick war es übrigens, als ich das UNE Breezy Cheeks Blush „B23“ im Budni in der Europa Passage in Hamburg vor mir hatte. Die Nummer „B23“ würde ich als peach mit kraftigem Rosteinschlag beschreiben, welcher das Gesicht schön anwärmt und nicht nur Frische, sondern zugleich auch einen kleinen Sonnenkuss auf die Wangen zaubert. Ich liebe diese intensive und feine Pigmentierung, die sich so herrlich gleichmäßig auftragen lässt und mir ist jetzt schon klar: das wird nicht mein letztes Cremerouge von UNE bleiben, denn wenn die eins können, dann Cremerouge. Noch eins drauf in Sachen Wangen setzt der Magic Touch Highlighter von Couleur Caramel (Ethno Summer LE), der für mich ein echtes Highlight im wahrsten Sinne ist. Im Vergleich zum bekanntem Living Luminizer kommt er nicht so fettig und eher pudrig daher, strahlt dafür aber mit der Sonne um die Wette, auch wenn sie mal nicht scheint. Den Schimmer hat CC mal wieder vielschichtig gehalten, denn der sehr helle, weißlich schimmernde Rosaton wirkt zwar erstmal eher kühl, der feine Hauch Gold darin gibt je nach Lichtverhältnissen noch ein bisschen Wärme mit rein. Auf den Wangenknochen geht er sowieso immer, ich gebe ihn auch sehr gern in den Augeninnenwinkel und zack, der Blick wirkt geöffnet, ich sehe sofort wacher aus. A propos wacher, ich habe letztes Jahr nochwas gelernt. Ich wollte es erst nicht glauben, aber es leuchtet ein: lieber oben ohne als unten ohne. Gemeint ist der Lidstrich, auf den ich als Rahmengeber am oberen Wimpernkranz jahrelang nicht verzichten wollte, inzwischen lasse ich diesen weg und betone eher den unteren Wimpernkranz mit dem dunkelbraunen Alterra Khol Kajal 04 Dark Nights, der ohne viel Druck gut Farbe abgibt und sich gut verblenden lässt. Warum? Die Linie oben drückt optisch zu sehr auf meine ohnehin kleinen Augen, eine Rahmung untenrum macht viel mehr her. Optional gibt mir Mascara am oberen Wimpernkranz einen fluffigeren Rahmen obendrauf und da kommt „Nightfall“ von ILIA* ins Spiel, eine Mascara, die ich vor noch nicht allzu langer Zeit lieben gelernt habe und das, obwohl ich das Gummibürstchen unterirdisch finde. Ich hatte schon ein bisschen in meinem Post zur Puritybag von ihr geschwärmt und bin noch immer begeistert von ihrer astreinen Haltbarkeit und dem natürlichen Wimpernergebnis. Für mich ist sie eine wunderbare Alltagsmascara: ich finde sie so toll, dass ich die Umständlichkeit in Kauf nehme und regelmäßig mein ausrangiertes Mascaravolumenbürstchen in die Kartusche stecke – ohne Wimpernzucken, weil ich die Mascara mag. Auf den Lidern mag ich es nach wie vor natürlich und arbeite gern mit Licht und Schatten. Die für mich perfekte Base für jedes Augen Make Up ist der alverde Mono Matt „Vanilla 20“ (ehemals warm vanilla), den ich aus Begeisterung schon unzählige Male nachgekauft habe. Er hellt das Lid schön auf, mattiert und lässt sich durch die intensiv feine, fast schon seidige Pigmentierung hervorragend verteilen. Soviel zum Licht mit warmer Vanille, was die Schatten angeht, hatte ich seit der Jahresmitte fast  täglich die (limitierte) Lidschattenpalette „Diary of Love“ von Terra Naturi beim Wickel. Gleich mal vorweg: ja, na klar, es gibt besser pigmentierte Lidschatten im Naturkosmetikbereich und ich muss hier keine Namen nennen, dennoch begeistert mich diese Palette durch ihre sehr (!) kompakte Form und die natürlich wirkenden, teils ins rötliche gehenden Lidschatten. Man kann sie kaum überdosieren und ist damit auch im morgendlichen Schlaftaumel immer auf der sicheren Seite. Falls ihr sie in eurem Müller noch entdeckt, kauft sie.
Euch wundert es wahrscheinlich nicht, das Ylang Ylang Aroma Spray von Florascent hier bei der Deko zu sehen, denn eins ist klar: ich bin und bleibe ein Blumenmädchen und Düfte/ speziell Parfums laufen bei mir unter der Kategorie das gewisse Etwas. Ylang Ylang gilt bekanntlich als Blume der Blumen und das möchte ich unterschreiben. Jederzeit könnte ich mich in diesem sinnlich-femininen Duft baden, dieser florale Zauber beflügelt meinen Geist immer wieder, für mich ist er das perfekte Accessoire.
Hach!Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015 Pflege
Pflege
Wo wir gerade bei floralen Düften sind, mache ich gleich mal weiter. Der Flower Power Badeextrakt von Maienfelser ist ein wahrer Blütenreigen, aus u.a. Ylang Ylang, Jasmin, Lindenblüte, Holunderblüte und der intensive (!) Duft verwandelt beim Baden nicht nur meinen Körper und mein Badezimmer in eine Blumenwiese, sondern die ganze Wohnung gleich mit. Ich liebe diesen Duft und könnte mir diesen sogar als verspieltes Parfum vorstellen, deshalb ist es jammerschade, dass sich dieser Badezusatz sang- und klanglos aus dem Sortiment verabschiedet hat, ein Nachfolger wird dringend gesucht. Ebenfalls herrlich blütig schnuppert das Königin der Nacht Körperöl von farfalla*, welches florale Noten aus Jasmin und Ylang Ylang mit einem klitzekleinen Hauch fruchtiger Mandarine verbindet und so intensiv duftet, dass ich mir ein zusätzliches Parfum fast schon sparen kann. Ich liebe die sinnliche und reichhaltige Begegnung mit Hautölen (in diesem Fall Jojobaöl) ohnehin, auf diesem hier steht ganz eindeutig mein Name drauf. Oh, und einen hab ich noch. Bevor mir „Lilac Blossom“ von deep steep vor die Nase kam, ist mir noch keine Bodylotion mit fröhlichem Fliederduft untergekommen und ich  l i e b e  sie, aber nicht nur wegen der Blümchen, sondern viel mehr, weil deep steep einfach göttliche Bodylotions macht, die statt Wasser & Alkohol reichlich Aloe Vera & Sheabutter enthalten und großartig langanhaltend pflegen. Obendrein sind die Duftkombis toll und wann immer ich bei Tk Maxx eine deep steep Bodylotion sehe, kaufe ich sie. Bei aller Liebe zu Düften habe ich in puncto Gesichtspflege mittlerweile einen anderen Weg eingeschlagen und pflege & reinige weitestgehend ohne Beduftung, mild, ohne Alkohol. Meine sensible Mischhaut dankt es mir, indem sie deutlich ruhiger geworden ist und durch den Verzicht auf Reizpotential zu einer neuen Balance gefunden hat. Was die Reinigung angeht, habe ich das Mizellenwasser von Jonzac aus der REhydrate-Serie in mein Herz geschlossen, welches meine Haut abends schonmal recht gründlich und ruchzuck von Make Up und den Spuren des Tages befreit. Das hier gezeigte ist sehr mild beduftet, von Jonzac gibt es in der REactive-Linie aber auch noch noch ein ganz unbeduftetes Wässerchen, das weit oben auf meinem Wunschzettel steht, da mich die Reinigung mit Mizellenwasser einigermaßen begeistert. Morgens bzw. im Anschluss ans Mizellenwasser reinige ich mein Gesicht mit der No Perfume Reinigungsmilch von urtekram nach. Ich mag sie unheimlich gern, da sie schön milchig ist, gut emulgiert und meine Haut gründlich, aber dabei schön sanft reinigt. Zum Schluss möchte ich noch ein kleines Liebeslied auf die noch relativ neue Haarpflege von benecos singen. Mein feines Haar ist zwar relativ schnell überpflegt und hängt schlapp und schwer herunter, braucht aber trotzdem bei und nach der Wäsche immer einen Happen Pflege, um gesund und vor allem glänzend zu sein. Genau diesen Bogen schaffen viele Haarprodukte für mich nicht, denn entweder bringen sie zuviel des Guten, oder zu wenig davon. Anders ist es beim Aprikose & Holunderblüte Shampoo von benecos*, welches für mich die perfekte Mischung aus zuverlässiger Reinigung und einer Idee Pflege in sich vereint, genau deshalb habe ich mir neulich gleich schonmal Nachschub davon geordert. Noch lange nicht leer ist mein benecos Conditioner Melisse*, der soo unfassbar reichhaltig cremig ist, dass ich davon nach dem Waschen nur eine Fingerspitze benötige, um meine Längen kämmbar zu machen. Obendrein mag ich den authentisch frischen Duft nach Melisse sehr. Diese beiden Haarmeister hat benecos auf den Punkt hinbekommen und ähnliches ist mir bislang bei so günstiger NK für die Haare noch nicht untergekommen.
Ich ziehe meinen Hut, die Rückspultaste ploppt hoch und das Tape stoppt.

Was sind/waren für euch die Dauerbrenner aus 2015?
Was wünscht ihr euch für 2016?
Wenn ihr ein limitiertes/ nicht mehr erhältliches Produkt zurückholen könntet, welches wäre das?

Liebste & glitzernde Grüße von hier nach dort,
Mexi
Wintersonnenwende 2015
*wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

ein Sonntagsspaziergang auf der on beauty in Frankfurt

on beauty Naturkosmetik Messe Frankfurt Villa Kennedy Spa Luxus
Man muss nicht verrückt sein, um Beauty-Bloggerin zu werden, aber eine gewisse Portion hilft definitiv dabei, andernfalls hätten mich wahrscheinlich keine zehn Pferde dazu gebracht, sonntags um 4.30 Uhr aufzustehen und mal eben flugs bis nach Frankfurt zu düsen.
So kam es, dass die liebe pretty green woman mich und Strawberrymouse’s Mailbox einpackte und gemeinsam machten wir uns auf den feuchtfröhlichen Weg zur on beauty.  Feuchtfröhlich deshalb, weil ich die Autofahrt mit sehr viel Lachen & Gackern in Erinnerung behalten habe und das schallende Lachen von Frau Erdbeermaus noch immer im Ohr.   .)
Die on beauty ist eine Fachmesse für Naturkosmetik, die sich Nischen- und Premium-Naturkosmetik verschieben hat und diese fand nun zum zweiten Mal in der Villa Kennedy statt. Ganz nebenbei ging es am vorletzten Wochenende nicht nur um die Ausstellung von Namen und Kosmetik, sondern auch darum, in zahlreichen Workshops, Diskussionen und Vorträgen miteinander in den Dialog über Naturkosmetik zu treten.

Für mich persönlich war dieser Messebesuch sehr eindrucksvoll und im Vergleich zu meinem Besuch bei der VIVANESS angenehm anders, was nicht nur daran lag, dass die Ausstellerliste erheblich übersichtlicher war und damit auch meinen „Da muss ich unbedingt hin, weil…“-Zettel beruhigend kurz gehalten hat. Vielmehr hat mich begeistert, dass die Gespräche an den Ständen vor Ort (vielleicht auch durch die intimere Atmosphäre und weniger Gewimmel) deutlich tiefgründiger waren und sich mir ganz andere Einblicke über den Hintergrund einiger Marken boten und es ist doch immer wieder wahnsinnig spannend, zu lauschen & zu staunen und dabei leidenschaftliche Überzeugungstäter vor sich zu haben. Außerdem habe ich bei mir selbst beobachtet, dass ich wesentlich unbefangener an Namen herangehe, die ich noch nicht kenne und davon haben sich auf der on beauty einige getummelt. Es liegt wohl im Kern der Sache selbst, dass bei neuen Dingen zum einen sehr viel Neugier und Interesse hängt und zum anderen geht man ohne diese gewisse Erwartungshaltung an die Stände. Es war nicht so, dass ich beispielsweise zum Messestand von lavera gehe und vorher schon genau weiß, dass ich dort an einem neuen Duschgel schnuppern, mir die neue LE angucken kann und mein Blick dabei immer von meinem ganz persönlichen Bild von einer Marke gelenkt wird, denn diese Begegnungen und „Bilder“ sind am vergangen Sonntag teils ja erst entstanden.
Ich habe in der letzten Woche die vielen Eindrücke und Bilder in meinem Kopf sortiert und nehme euch jetzt mit auf einen kleinen Spaziergang durch die on beauty.


on beauty care of gerd Naturkosmetik aus Schweden c/o gerd

c/o Gerd
Der Stand von Care of Gerd war einer der ersten, an dem ich Halt gemacht habe und ich weiß ich auch ganz genau, warum ich dort erstmal lange nicht weg kam. Zum einen war es definitiv der Charme des schwedischen Geschwisterpaars Johan und Anna-Lenna Wiklund, die ihre Kosmetik nach ihrer Mutter benannten und zum anderen die wunderbar fruchtig schnuppernden Haar-, Körper- und Gesichtspflegeprodukte, die ich dort fand. Ganz begeistert habe ich mich mit Anna-Lena über die Benefits der bei c/o Gerd eingesetzten Beerensamenöle aus Heidelbeere, Moltebeere und Preiselbeere unterhalten, die diese Leidenschaft für Öle mindestens genauso teilt wie ich. Euch wird es sicher nicht wundern, dass ich die drei Gesichtsöle (die übrigens mitsamt Duftstoffen voll deklariert sind) ganz besonders spannend fand und wenn ich ganz ehrlich bin, waren diese mein Highlight der Messe. Ganz verzaubert haben mich auch die intensiven und herrlichen Düfte der drei Duschgele mit Rosmarin, Mandarine und Lemongras (ahh!).

on beauty living nature dekorative Kosmetik

 

Living Nature
Die Kosmetik von Living Nature kannte ich bislang nur vom Hörensagen und bin im Geschäft mal hier und da an einem Aufsteller vorbeigeschlendert. Das hat sich nun geändert und ich war sehr angetan, vor allem von der dekorativen Kosmetik, die ich gleich mal so richtig ausprobieren konnte, denn am Stand hat mich Silke geschminkt und mir Smokey Eyes gezaubert. Dazu hat sie zu meiner Überraschung Farben verwendet, zu denen ich wahrscheinlich nicht so ohne weiteres gegriffen hätte, nämlich schwarz (!) und rauchblau und gekonnt verblendet sah das verdammt gut aus. Überrascht hat mich die Foundation, die sich schön leicht auf der Haut angefühlt hat und auch die Mascara, die echt erstaunlich gut gehalten hat und ihr wisst ja, dass ich gerade bei Wimperntusche sehr pingelig bin. Ich erzählte ihr, dass ich manchmal ein bisschen Probleme mit NK-Flüssigfoundations habe, weil sie oft schneller „weg“ sind als ich sie einarbeiten kann oder bei meiner Mischhaut ganz schnell zu cremig-ölig und over the top sind. Sie riet mir dazu, die Foundation nur ganz minimal mit dem Pinsel aufzunehmen, sie Stück für Stück aufzubauen und bei Bedarf hier & da nochmal nachzulegen. Die Farbpalette der zehn Lidschatten finde ich wunderschön: die Nuancen sind insgesamt schön stimmig und kurz gesagt: das sind sehr erwachsene und alltagstaugliche Farben, die sich prima kombinieren lassen. Das besondere „Etwas“ bei Living Nature ist der eingesetzte Manukahonig, der sich nicht nur positiv auf die Haut auswirkt, sondern auch konservierend wirkt: auf Alkohol wird in Living Nature Produkten strikt verzichtet. Auf der Seite von Living Nature könnt ihr übrigens sehen, wo ihr die Produkte in eurer Nähe findet.

on beauty ponyhütchen pure essence Naturkosmetik

Ponyhütchen
Richtig gefreut habe ich mich, Hendrike von Ponyhütchen persönlich kennenlernen zu dürfen nachdem ich mich in die superduper cremigen Deos (die heißen in der Tat nicht ohne Grund „Cremedeodorants“) verliebt habe, die ich mir im Mai bestellte. Während meines Bestellvorgangs wurde ich sogar dufttechnisch ganz persönlich von Hendrike, die  witzigerweise in diesem Moment auch gerade online war, beraten  und wir landeten daraufhin in einem total schönen Gespräch via hauseigenem Shopmessenger. Hendrike scheint mir eine Powerfrau zu sein, so wie es im Buche steht und auf der on beauty hat sie ihre neue Pflegelinie „pure essence“ vorgestellt, darunter Gesichtsöle- und Cremes, Toner, Cleansing Balm, Aloe Vera Gel, Bade- und Körperöle, Bodybutter und 5 neue wunderbar unaufdringlich duftende & dazu absolut natürlich beduftete Deos. Das spannende an dieser Linie ist nicht nur das ausgebuffte Baukastenprinzip, mit dem sich die Pflege individuell je nach Belieben regulieren lässt, sondern vor allem, dass alles wichtige sofort auf dem Etikett ersichtlich ist. Die drei Zahlen zeigen schwarz auf weiß auf den ersten Blick an, zu wieviel Prozent das jeweilige Produkt natürlich ist, wie hoch der Bio-Anteil ist und wieviele Inhaltsstoffe enthalten sind. Liest man also die Zahlen „100 – 100 – 6“ auf dem Aloe Vera Gesichtsöl, dann bedeutet das, dass das Öl zu 100% naturrein ist, die Inhaltsstoffe allesamt organic sind und davon 6 an der Zahl stecken.
Großartig, oder? Ich persönlich finde diese Linie sehr spannend, da sie einerseits vielfältig, dabei andererseits aber trotzdem so herrlich reduziert aufs Wesentliche ist.

on beauty dr jackson cosmeceuticals

Dr. Jackson’s Natural Products
Die aus England stammende Kosmetik von Dr. Jackson basiert auf dem Cosmeceuticals-Prinzip, was bedeutet, dass in den Produkten Wirkstoffe eingesetzt werden, die einen pharmazeutischen Nutzen haben: quasi natürliche Medizin für die Haut. Die Pflegelinie setzt sich zusammen aus Tagespflege (mit SPF 20), Nachtpflege, Gesichtsöl, Lippen- und Augenpflege, einem Body Perfecting Gel und ist erst ganz frisch auf dem deutschen Markt gelandet. Das Gesichtsöl basiert auf einigen sehr schönen Ölen zusammen, darunter Mandel- und Weizenkeimöl als Basis und (als für Dr. Jackson typische Exoten) Baobab- und Marulaöl. Es duftet recht erdig herb, fühlt sich schön leicht auf der Haut an und ich bin gespannt, wie sich diese Ölmischung sich auf meiner Haut machen wird.

on beauty dr sponge konjac
Dr. Sponge
Wer kennt ihn eigentlich noch nicht, den Konjacschwamm? Irgendwie scheint es mir unmöglich, dass jemand im letzten Jahr an diesem kleinen Ding vorbeigekommen ist und er zieht mittlerweile große Kreise. Gewundert hat es mich deshalb nicht, als ich sah, dass selbst Nivea inzwischen auf den Konjac gekommen ist und er hat zu recht einen ziemlichen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Es gibt ihn in so vielen verschiedenen Formen für Körper und Gesicht und als ich auf der on beauty diesen bunten Haufen mit den unterschiedlichsten Varianten von Dr. Sponge sah, wurde mir klar, dass der Konjac mittlerweile mehr als nur ein weißer Schwamm ist.

on beauty zuii lidschatten aufsteller
Zuii
Erst kürzlich habe ich euch in meinem Nachgeschminkt-Post von den Zuii Lidschatten vorgeschwärmt . Natürlich habe ich am Stand vorbeigeschaut und wahrscheinlich schlägt das Herz einer jeden beautyverrückten Lady sofort höher, wenn man vor dem Aufsteller mit der gigantischen Palette an Farben steht. Da meine Umgebung auf der Zuii-Landkarte leider Niemandsland ist, habe ich die Gunst der Gelegenheit genutzt um mir vor allem die etwas rotstichigeren Lidschatten vor Ort anzugucken, denn ganz ehrlich, die Vorschaubilder, die man zu den Zuii-Farben online findet haben sehr wenig mit der tatsächlichen Farbe zu tun und können die Intensität und Leuchtkraft der Farben ohnehin nicht abbilden. Nun definitiv auf meinem Wunschzettel gelandet ist der wunderschöne Mono „Flame“, der das Grün meiner Augen ganz bestimmt bald zum Leuchten bringen wird. Was die Neuheiten bei Zuii angeht, wollten Mia & Heinz nicht so recht raus mit der Sprache, aber eines haben sie durchsickern lassen: 2015 wird das Jahr der vieeelen Neuigkeiten bei Zuii sein. Auf der australischen Facebookseite von Zuii sind hier und da ein paar Sneak Peak-Bilder aufgetaucht. Hier habe ich außerdem den neuen Aufsteller entdeckt, welcher ganz deutlich macht, dass das Sortiment demnächst deutlich mehr Platz in Anspruch nehmen wird. ,) Durch Zufall bin ich übrigens neulich über die Kosmetikpraxis von Juliane Reimann gestolpert, die auch Zuii anbietet und ihre Base in Braunschweig hat. Vielleicht ist das ja eine hilfreiche Info für euch Zuii-LiebhaberInnen aus Niedersachsen, die neugierig sind.

Hach, was war das für ein schönes Gettogether! Nicht nur die Gespräche an den Ständen fand ich sehr spannend und inspirierend, ich habe mich auch riesig gefreut, ein paar liebe Green Beauty Blogger-Ladies (wieder-) zu sehen, obwohl die Zeit eigentlich viel zu knapp war, um entspannt Zeit füreinander zu haben. Ich hoffe auf ein ganz baldiges Wiedersehen, ein paar von euch sehe ich ja schon auf der BioNord in Hannover wieder, die schon am kommenden Sonntag stattfindet. Bei der BioNord werden einige euch wahrscheinlich bekanntere Naturkosmetik-Namen anzutreffen sein, zum Beispiel alva, benecos, Dr. Hauschka, i+m, Lakshmi, Martina Gebhardt, Melvita, Oceanwell, PRIMAVERA und Urtekram. A propos, solltet ihr Fragen in Bezug auf bestimmte Marken & Produkte haben, die ich für euch an die Leute direkt vor Ort richten soll, dann lasst es mich gern wissen (hier gehts zur Ausstellerliste), her mit euren Anregungen & Wünschen, ich mache gern die Karla Kolumna für euch.

Hier könnt ihr ein bisschen in den Eindrücken und Beiträgen der anderen Greenbeauties weiterstöbern, die auch mit von der Partie waren. Berichtet haben bereits:
pretty green woman, Frau WuseligErbse von Kosmetik Vegan, Nixenhaar, Beautyjagdein bisschen vegan, die Posts von Strawberrymouse’s Mailbox und Schminkfräulein folgen bestimmt noch.
So, ich habe jetzt drölf Tabs offen und werde genüsslich in den Beiträgen zur on beauty schmökern, die ich mir bis jetzt verboten habe und hoffe, dass ich euch auch ein bisschen inspirieren konnte.

Welche Marke hätte euch ganz besonders interessiert?
Kennt ihr ein paar Namen/ Produkte von der Ausstellerliste der on beauty ?
Erwischt ihr euch auch manchmal dabei, euch sehr von eurer Erwartungshaltung zu einer Marke leiten zu lassen?
Was interessiert euch an hochpreisiger (Luxus-)Naturkosmetik, bzw. interessiert sie euch überhaupt?

Liebste & sonnige Grüße,
Mexi

on beauty Naturkosmetik Messe Frankfurt Spa Villa Kennedy

Liebe im Alltag: meine Gesichtspflegeroutine im Sommer 2014


Gesichtspflegeroutine Naturkosmetik Sommer 2014 mexicolita
Meine Pflegeroutine habe ich hier bislang eher in Bits & Pieces präsentiert und angeregt von der lieben pretty green woman, die kürzlich ihre tägliche Gesichtsroutine vorgestellt hat, habe auch ich nun die Einzelteile meiner Gesichtspflege der letzten Wochen und Monate zu einem Ganzen zusammengeführt.
Grundsätzlich versuche ich, meine empfindliche Mischhaut, die je nach Hormonkurve und Ernährungs- und Stressfaktor zu Unreinheiten neigt, möglichst sanft zu reinigen & pflegen und setze dabei gern auf Konstanten, vor allem, wenn meine Haut mal wieder zickt. Auch wenn man gerade in solchen Momenten manchmal versucht ist, besonders viel gegen den Hautnotstand zu unternehmen, habe ich festgestellt, dass ich mit Ruhe bewahren und auf bekannte Retter zurückgreifen sehr gut fahre und ich bin so froh, eben diese Retter zu kennen, die für mich funktionieren.

Gesichtspflegeroutine Naturkosmetik Sommer 2014 Reinigung
Reinigung
Gründliche Reinigung scheint im Fall meiner Gesichtshaut ein echter Knackpunkt zu sein und ich merke immer wieder, wie sehr sich meine Haut auf regelmäßige Reinigung eingeschossen hat und prompt unreiner wird, sobald ich nachlässiger bin. Lange Zeit habe ich meine Haut morgens unter der Dusche nur mit Wasser gereinigt, weil ich dachte, dass Wasser pur nicht nur schonender ist, sondern auch völlig ausreichen müsste. Der Hautstoffwechsel läuft nachts auf Hochtouren und mir war gar nicht so klar, dass es ruhig etwas mehr als Wasser sein darf, um diese „Spuren“ morgens abzunehmen. Nachdem ich also im Februar bei der Hauschka Hautberatung ein paar für mich neue Dinge über Haut & Hautfunktionen gehört hatte und mir eine Kleingröße der Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme zulegte, war es um mich geschehen: ich verwende sie seitdem täglich, gebe mir etwa eine Menge von zwei Erbsengrößen auf die Hände und drücke sie sanft auf mein Gesicht. Sie befreit mein Gesicht gründlich, aber sanft von meinen nächtlichen Hautaktivitäten und hinterlässt einen hauchfeinen Pflegefilm auf meiner Haut. Das enthaltene feine Mandelmehl sorgt bei mir außerdem für eine ganz leichte Peelingwirkung und macht mir einen schönen „Hallo wach“-Effekt. Auf dem Foto seht ihr übrigens schon das vorsorglich gekaufte, noch jungfräuliche und extra für diesen Post rausgekramte Backup meiner derzeitigen Tube, die ich nun schon seit Anfang Juni im Gebrauch habe. Abends verwende ich zum Runterholen meines Make Ups zur Zeit sehr gern die Melvita Apicosma Reinigungsmilch. Sie ist wunderbar cremig, aber nicht zu schmierig und holt mein leichtes Tages-Make Up ohne zusätzliches ChiChi sehr zuverlässig runter: Concealer, Puder, Lidschatten und sogar mein Lidstrich weichen damit im Nu und sie duftet soo herrlich nach Honig. Ein bisschen vorsichtig muss ich damit allerdings an den Augen sein, sie brennt zwar nicht, aber meine Augen tränen nach der Reinigung manchmal, wenn ich es doch ein wenig übertrieben habe. Sehr überrascht hat mich das Aliqua Waschgel Minze & Maris Sal, welches ich aus purer Neugier mitgenommen hatte, als ich mir bei BUDNI in Hamburg das neue NK Eigenmarken-Sortiment nach der alverde-Auslistung angeschaut habe. Dieses alkoholfreie Waschgel reinigt sehr gründlich, trocknet aber entgegen meiner Befürchtung nicht aus und es ist sehr (!) ergiebig. Mir reicht schon eine ganz kleine Menge, um mein Gesicht damit ordentlich einzuschäumen und ja, ich gestehe, dass ich manchmal trotz aller Liebe zu Reinigungsmilch & Co. total gern auch mal eine Schaumschlägerin im Gesicht bin.
Die Reste meiner Entfernerprodukte nehme ich mit warmen Baumwoll- oder Mikrofasertüchern ab. Dazu habe ich mir gleich einen ganzen Satz zugelegt, damit ich jeden Tag einen frischen parat habe. Lange habe ich zum Abnhemen und Sauberwischen Babytücher verwendet, mit Blick auf den Wegwerfwahnsinn und die Dinge, die sich selbst in Sensitiv-Babytüchern tummeln, habe ich mit meiner Waschlappen-Alternative ein besseres Gefühl. Ganz selten, wenn ich richtig faul bin oder für unterwegs greife ich auch gern mal auf die alverde Baby Pflegetücher zurück, denn sie tun ihren Job perfekt, fleddern auch nicht so sehr wie manch anderes waschechtes Abschminktuch und dadurch, dass sie so schön groß sind, passt da auch jede Menge rein. ,)
Gesichtspflegeroutine Naturkosmetik Pflege Kameliensamenöl Dabba Apfelwasser Kneipp Augen Roll On
Pflege
Wer hier schon länger mitliest, der weiß, dass ich mittlerweile eine ausgesprochene Gesichtsöl-Liebhaberin bin und ich pflege mein Gesicht seit Februar mit großer Begeisterung absolut cremefrei und ausschließlich mit reinen Ölen oder Ölmischungen. Angefangen und rangetraut habe ich mich an Öle zur Gesichtspflege erstmals mit dem Inka Nuss Öl, ebenfalls sehr begeistert hat mich Miraculous Therapy von Shamanic und momentan bin ich Hals über Kopf verliebt in das Kameliensamenöl von Primavera**. Das goldgelbe Öl nährt intensiv und besänftigt meine Haut ganz wunderbar: ich trage es morgens direkt nach der Reinigung auf mein noch tröpfchennasses Gesicht auf und massiere es kurz ein. Diese Mischung aus Wasser & Öl macht mir derzeit die simpelste und beste Gesichtscreme, die ich je hatte und ich genieße mein morgendliches Pflegeritual und die kurze Gesichtsmassage mit dem Öl immer sehr. Je nach Feuchtigkeitszustand meiner Haut variiere ich gern auch ein bisschen in Sachen mal mehr Wasser oder mal etwas mehr Öl und vertraue dabei ganz auf mein Hautgefühl. Verbesserungswürdig finde ich die riesigen Öffnungen der Gesichtsöle ohne Tröpfchensieb oder Pipette bei Primavera, die eine gezielte Dosierung echt schwer machen (AllerleiJulchen hat sie treffenderweise mal „Schwarze Löcher“ genannt) und gerade mit meinen hochwertigen Ölen möchte ich eigentlich wirklich nicht herumaasen. Außerdem ist es mir mit dem leidigen Verschluss nun schon zum zweiten Mal passiert, dass sich der Ring oben am Flaschenkopf durch das häufige Zudrehen spaltet und die Flasche undicht macht, arr! Abgesehen von dem Verschlussdrama finde ich die Bandbreite der Öle bei Primavera großartig und ich erwische mich immer wieder bei BUDNI, wie ich Ewigkeiten staunend vor dem Regal zubringen könnte und mich bei aller Neugier mahnen und zügeln muss, thihi!
Zusätzlich zur Gesichtspflege mit Ölen und zum Anfeuchten der Haut vor dem Öl verwende ich derzeit das DABBA Apfelwasser*, welches ich schon Anfang des Jahres auf der VIVANESS bewundert hatte und das mich nun dank pretty green woman täglich begleitet. Darin ist genau das, was auch draufsteht, nämlich Apfelwasser ohne Alkohol und Duft und ja, es duftet herrlich frisch und natürlich nach Apfel. Zwar gehen die Meinungen in Bezug auf Hydrolate ja manchmal auseinander, aber für mich ist dieses Wässerchen mehr als nur Wasser, denn es macht meine Haut irgendwie spürbar weicher und glatter. Übrigens verwende ich es derzeit auch zur alleinigen „Pflege“ abends nach der Reinigung, denn seit einigen Wochen kommt nach dem Abschminken nix auf mein Gesicht und meiner Haut bekommt dieses Sichselbstüberlassen über Nacht momentan sehr gut. Wie sich das entwickeln wird, wenn es wieder richtig kalt draußen ist, das wird sich herausstellen. Vielleicht gehe ich dann wieder auf Hydrolat mit etwas Öl zurück, mal schauen.
Den Kneipp Augen Roll On aus unserer BIOty Box habt ihr kürzlich schon hier gesehen. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, den Roll On nur kurz für einen ersten Eindruck auszuprobieren und danach meinen alten Alterra Roll-On brav aufzubrauchen, aber nun komme ich gar nicht mehr davon weg. Trotz der im Vergleich etwas kleineren Metallkugel ist er für mich morgens oft verquollenes Augenopfer ein echtes Abschwell- und Pflegewunder und die Wirkung hat mich echt überrascht. Die weiße creme-gelige Formulierung zieht gut weg, ist nicht klebrig und pflegt die Augenpartie zu meiner Überraschung ganz hervorragend. Ich lege davon bei meiner morgendlichen großen (!) Tasse Kaffee gern mehrere Schichten auf und klopfe ihn in kreisenden Bewegungen von innen nach außen ein. Schade eigentlich, dass es ihn nicht bei Dm in der Kneipp Regeneration-Ecke gibt, denn für leidgeplagte „dicke Augen“-Ladies kann ihn  wärmstens empfehlen.
Zombie-Augen adé, yay it works!

Gesichtspflegeroutine Naturkosmetik Spezialreinigung Suki cleanser Absolution le soin purifant qua organic double phase make up remover
Spezialreinigung
In der dritten Kategorie meiner Gesichtspflege tummeln sich drei Produkte, auf die ich nicht täglich, aber sehr regelmäßig zurückgreife.
Den Qua Organic Double Phase Make Up Remover* nutze ich eigentlich fast immer dann, wenn ich Mascara oder sehr aufwendige Augen Make Ups runterbekommen möchte. Er basiert auf Aloe Vera Saft, Squalan, Glycerin und Macadamianussöl und mir gefällt nicht nur die übersichtliche INCI-Liste sehr, sondern auch seine fabelhafte Reinigungsleistung, die nicht in den Augen brennt.
In meiner Elite Skincare Selection Box, die ich mir im Februar bei Love Lula bestellte, war auch eine Kleingöße (30ml) des  suki Exfoliate Foaming Cleanser dabei. suki  war mir vorher noch gar kein Begriff, aber diesen zitronig duftenden Reinigungsfreund habe ich sehr ins Herz geschlossen, denn er macht mein Gesicht blitze-blank und ich verwende ihn gern als zusätzliche Porentief-Reinigung. Die Konsistenz ist im Tiegelchen zunächst sehr fest und bröckelig, die kleinen Zuckerkrümelchen lösen sich in Verbindung mit Wasser auf dem Gesicht auf, peelen ganz leicht und schäumen schließlich etwas auf. Was nach dem Abspülen bleibt, ist ein echter Zitronen-Frischekick und eine unglaublich weiche, glatte und saubere Haut, Knaller! Generell finde ich suki echt spannend, zwar ist die Kosmetik auch luxuriös was den Preis betrifft, aber der Cleanser wird sicher nicht das letzte Produkt von suki sein und oh my, die haben auch Gesichtsöle! *zwinker*
Die Le Soin Purifant Maske von Absolution* ist derzeit mein allerliebster Rettungsanker bei zickiger Gesichtshaut, auch wenn ich mit diesen drei französischen Worten zunächst trotz 6 (!?) Jahren Französisch in der Oberstufe zunächst rein gar nichts anfangen konnte und erstmal ein bisschen skeptisch war. Diese Maske mit weißer Tonerde ist spürbar aktiv auf der Haut und prickelt ähnlich wie die Martina Gebhardt Salvia Mask etwas beim Auftragen, was mich zunächst etwas irritiert hat, hinterlässt meine Gesichtshaut deutlich entspannter und absolut tiefengereinigt. Bei akuten Unreinheiten verwende ich sie auch gern mal mehrere Tage hintereinander abends nach der Reinigung und ich kann nach der Anwendung fast dabei zugucken, wie meine Rötungen und Pickelchen abklingen und zudem lässt sie meine Gesichtshaut deutlich feiner erscheinen. So langsam neigt sich mein Tübchen schon dem Ende entgegen und auch wenn sie sehr teuer ist (ca 28€), würde ich mir diesen Hautschmeichler aus Überzeugung wieder zulegen, weil sie für mich und meine manchmal unruhigen Hautzustände absolut funktioniert, vielleicht wird es aber auch erstmal die Salvia Mask, ich bin noch unentschlossen.

Na hoppala, das war wohl ein kleiner Monster-Post, seid ihr noch da?

Wie sieht eure derzeitige Gesichtspflegeroutine aus?
Kennt und verwendet ihr eines oder mehrere meiner gezeigten Produkte?
Was sind eure Rettungsanker, wenn eure Haut mal wieder durchdreht?

Liebste Grüße
Mexi

* Dieses Produkt habe ich bei einem Gewinnspiel gewonnen
** Presse-Sample, dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt und von mir wie es sich gehört ehrlich behandelt

Adieu Juni – Monatsrückblick & aufgebraucht

juni aufgebraucht monatsrückblick instagram
Der Juni verging wie im Fluge und schwupp, war der Juli da.
Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass es letzten Monat etwas ruhiger hier auf dem Blog zuging, was vor allem damit zusammenhing, dass ich ab der zweiten Junihälfte einen kleinen oder besser gesagt ganz schön großen Abstecher zu zwei Festivals gemacht habe. Die Reise hat mich zuerst aufs wie immer brütend heiße Novarock nach Nickelsdorf und anschließend aufs eher mäßig temperierte Hurricane Festival nach Scheeßel geführt. Auf beiden Festivals habe ich wie immer unfassbar viel gearbeitet, gefunkt, den Seelentröster gespielt, telefoniert, tragische & witzige Geschichten gehört (am Infopoint: „Wurde hier zufällig meine Hose abgegeben?“), hatte eine tolle Crew um mich herum und habe nach Feierabend sogar ein paar Bands sehen können. Da ich vor und nach meinen langen Schichten zusehen musste, zumindest ein bisschen zu schlafen, blieb mir nicht viel Raum für viel „Beautykram“ zwischendrin, aber meine Zeit fürs Schön sein und Schönmachen morgens und mein geplättetes Abschminkritual abends habe ich dafür um so mehr ausgekostet.
Ein bisschen stolz bin ich schon irgendwie, denn inzwischen gelingt es mir immer besser, mich kosmetiktechnisch aufs wesentliche zu beschränken, während ich vor ein paar Jahren noch am liebsten mein ganzes Badezimmerinventar mitgenommen hätte. Zwar kostet es mich beim Zusammenschütten meiner Tasche zielgenaue Planung und zweckgemäße Überlegung, was denn nun mit soll, jedoch packe ich nichts mehr ein, was ich eventuell verwenden könnte, sondern nur noch das, was ich wirklich brauche.
Wie sah mein Festival-Kosmetikgepäck für die beiden Festivals nun also aus?
kosmetik festival sommer 2014 novarock Hurricane Festival
Geduscht habe ich mit dem lavera Pink Energy Duschgel, dessen fruchtig herber Duft mir sehr zusagt. Nach der morgendlichen Dusche habe ich mir trotz Kürze der Zeit eine Extraportion Pflege mit der Bodylotion Lavendel Vanille von Primavera gegönnt. Ich liebe den göttlich frischen Duft der Lotion, die flott einzieht und sehr leicht ist, aber dennoch streichelweich pflegt. Besonders auf dem heißen Nova habe ich meiner Haut nach vieeel Sonne mit dem noch relativ neuen alverde Après Gel Aloe Vera etwas Feuchtigkeit zurückgeben können. Das Gel hat eine flüssig-gelige Konsistenz und klebt zu meiner Überraschung keine Spur. Die Inhaltsstoffe sind mit Wasser, Aloe Vera Saft, Glycerin und Alkohol auf den vorderen Rängen alverdetypisch günstig, aber die pflegende und erfrischende Wirkung ist super. Toll, dass alverde nun auch ein Aloe Gel im Sortiment hat. Als Sonnenschutz hatte ich das lavera Family Sun Spray mit praktischem Sprühkopf für Cremefaule dabei. Obwohl es mit LSF 15 nur einen mittleren Schutz bietet, habe ich mich als Blassnase damit gut aufgehoben gefühlt und den Lichtschutz empfinde ich als gefühlt deutlich höher. Trotzdem habe ich mir aus Nachlässigkeit und Unerreichbarkeit einen ordentlichen Sonnenbrand im Nacken und am oberen Teil meines dank luftiger Kleidung freigelegten Rückenausschnitts eingefangen, der sich recht kräftig gepellt hat. Meine Haut kam mit so viel Verhornung auf einen Schlag gar nicht klar und die unzähligen Punkte und Pickelchen behandle ich momentan noch immer jeden Tag morgens unter der Dusche mit meiner liebsten Armverlängerung, einer Rückenbürste mit Naturborsten, und milder Reinigung. Und die Moral von der Geschicht: Vergiss das Eincremen lassen auch am Rücken nicht.
Auch auf die Deocreme „A perfect match(a)“ von Ponyhütchen war Verlass und ich mag den herb-frischen Duft, der original nach Elizabeth Ardens „Grean Tea“ schnuppert, soo gern. Die Deowirkung finde ich gut, bei Sonne total, viel Rumgeflitze und gefühlten 40 Grad auf dem Nova habe ich meine Achseln meist aber bei Tagesmitte mit einem Feuchttuch nachgereinigt und neu gecremt, denn da hätte wohl jedes Deo schlapp gemacht. Zur Gesichtsreinigung hatte ich die alverde Baby Pflegetücher und meine geliebte Mandel Reinigungsmilch von Weleda dabei, die auch mein Augen Make Up zuverlässig und sanft herunter nimmt. Mein Gesicht habe ich morgens und abends mit meiner neuesten Liebe gepflegt: dem Kameliensamenöl von Primavera, welches meine empfindliche Gesichtshaut ganz wunderbar beruhigt und nährt. Ich trage es auf mein nach der Reinigung noch tröpfchennasses Gesicht auf und für mich bilden Öl und Wasser derzeit die simpelste & tollste Gesichtscreme der ganzen Welt. Die Zähne putze ich mir momentan sehr gern mit der fluoridfreien Zahncreme Kräuter von Alviana, welche nicht nur prima reinigt, sondern auch schön kräuterig frisch schmeckt und mir für eine Naturkosmetik-Zahncreme auch lange einen frischen Atem beschert. Meine Nägel habe ich mir mit dem wunderschönen Koralleton „coral hibiscus“ von Korres lackiert, welcher mir richtig gute Laune macht und auch zu leicht gebräunter Haut wie meiner nach dem Novarock formidable aussieht. Die Deckkraft des Lacks ist eher mittelmäßig und man braucht definitiv zwei Schichten Lack, aber dann sieht er super aus und hält auch wacker ein paar Tage durch. Zur Haarwäsche hatte ich das regulierende Pflegeshampoo von Pinus Vital aus der letzten Biobox dabei, welches mich wirklich überrascht hat. Den Duft hätte ich mir lange nicht so frisch vorgestellt und auch die Waschwirkung fand ich trotz Ultra-Festivalstaub auf dem Kopf super. Meine Haare glänzten nach der Wäsche sehr ordentlich, haben sich sehr gut gepflegt angefühlt und eigentlich hätte ich die lavera Sofort Pflege Sprühkur zum Entwirren nach der Wäsche gar nicht unbedingt gebraucht, ein tolles Shampoo! Da Festivals nicht wirklich zum Düfte-Paradies zählen und ich gern etwas heimeliges in der Nase habe, durfte das nach Rose und Orange schnuppernde SOS Spray als duftes und erfrischendes Wässerchen für zwischendurch mit und auch mein Kopfkissen habe ich damit eingesprüht.
Geschminkt habe ich auf den Festivals wirklich nur das nötigste ohne viele aufwändige Spielereien: Concealer (für die müden Augen und zum Ausgleichen von Rötungen (Studio 78 Off we go „at dawn“), Puder zum Mattieren (alverde mattierender Puder aus der Elegant Dark LE), Lidschatten (Dr. Hauschka Eyeshadow Duo 07 aus der Slow Mood LE & alverde Mono Lidschatten „20 warm vanilla“), Eyeliner (Alterra Liquid Eyeliner), Augenbrauen (Alterra Kajal Eyeliner 10 Taupe & alverde Brauengel blond), Rouge (lavera „charming rose“ )und etwas getönte Lippenpflege/ Lipgloss (Alterra Wellness Pflege LE Lippenbalsam Kirsche & benecos Lipgloss „kiss me“).

Aufgebraucht im Juni 2014
aufgebraucht Naturkosmetik 2014 neuSchon Anfang des Monats leergegangen ist meine SAGA Seifen Deocreme „Nostalgie“, welche original nach Nivea Creme schnuppert und dessen Deowirkung mich nie im Stich gelassen hat. Im Moment probiere ich andere Deocremes aus, da sie mir aber ganz hervorragend gefallen hat, würde ich sie mir in jedem Fall nachkaufen. Neugierig ausprobiert habe ich im vergangenen Monat eine neue Pflanzenhaarfarbe, von der ihr hier bald genaueres lesen werdet. Das Farbergebnis mit unglaublich sattem Rot lässt mich kaum glauben, dass es sich hierbei um eine rein pflanzliche Farbe handelt und auch die Pflegewirkung hat mich sehr begeistert. Außerdem leergemacht habe ich die alverde 5 in 1 Mundspülung Nanaminze (mit Fluorid, ohne Alkohol) , welche ich wohl nicht wirklich vermissen werde. Der süßlich-minzige Geschmack war in Ordnung, einen echten Frischekick hat sie mir jedoch nicht verpasst. Die Kneipp Reinigungsmilch war sehr ergiebig und über die vielen schönen Öle darin kann ich mich wirklich nicht beklagen. Auch der praktische Spender hat mir sehr gut gefallen, jedoch ist mir der relativ starke Duft und das schmierige Gefühl auf der Haut während der Reinigung auf Dauer dann doch ein bisschen auf die Nerven gegangen. Das Primavera Gesichtspflegeöl Neroli Cassis (eine Ölmischung aus Jojobaöl, Mandelöl, Aprikosenkernöl und Johannisbeersamenöl) hat mir aufgrund der guten (im Vergleich zum Inka Nuss Öl etwas reichhaltigeren) Pflegewirkung sehr gut gefallen, auch wenn mich der intensive frisch-fruchtige Duft im Gesicht zunächst erstmal verdutzt hat, denn im Vergleich zu den Gesichtsölen, die ich bislang verwendet habe, schnuppert dieses alles andere als nach purem Öl, was natürlich auch an der Beduftung mit ätherischen Ölen liegt. Als Dickes Plus empfinde ich den kleinen Pumpspender, der ein kleckerfreies und zielgenaues Dosieren möglich macht und den ich mir für alle Primavera Gesichtsöle wirklich wünschen würde. Die lavera Baby & Kinder Sonnenmilch LSF 20 hatte ich im letzten Jahr schon fleißig im Einsatz, nicht ganz aufgebraucht und den Versuch gewagt, sie über den Winter einzumotten, leider ist sie mir in der Zwischenzeit gekippt und in ihre Einzelbestandteile zerfallen. Den Sonnenschutz, die Verteilbarkeit und die Überraschend gute Wasserabweisung beim Planschen fand ich aber auch als nicht mehr ganz soo kleines Kind echt gut. Der blumig-feminine Duft der Amitola Body Lotion hat mir ganz wunderbar gefallen. Die Konsistenz ist eher milchig, sie fühlt sich schön leicht auf der Haut an und ich möchte in diesem herrlichen Geruch baden, allerdings braucht sie ihre Zeit, um sie auf der Haut zu verteilen, denn das Cremen damit war teils ein echtes weißelndes Geschiebe, sehr schade. Das Love Your Planet Duschgel Orange (ohne Alkohol) riecht tatsächlich so, als würde jemand eine Orange schälen und ich habe es aufgrund des tollen zitrisch-herben Dufts sehr gern verwendet. Die Primavera Feuchtigkeitscreme Neroli Cassis (Kleingröße) ist eigentlich als Gesichtspflege für normale bis trockene Haut gedacht, da ich mein Gesicht momentan ausschließlich mit Ölen pflege, hat mir diese kleine Tube als sehr (!) reichhaltige und nährende Handpflege hervorragende Dienste geleistet, mir samtweiche Pfötchen beschert und nochmals bekräftigt, dass die Neroli Cassis-Reihe eine wunderbar pflegende ist.

Und sonst so?
Ich freue mich tierisch, denn schon am Freitag werde ich endlich mal wieder einen kleinen Abstecher nach Berlin machen, diesmal aber nicht, um liebe Leute zu besuchen oder der Musik zu frönen, sondern um das erste mal die Berliner Fashion Week live und in Farbe zu sehen. Im Juni habe ich freudigst meine Akkreditierungsunterlagen für den lavera Show­floor erhalten und ich bin schon total gespannt, ahh!

Wie war euer Beauty-Monat Juni?
Habt ihr den Festivalsommer schon eingeläutet, was musste bei euch unbedingt mit?

Kennt & verwendet ihr eines meiner erwähnten Produkte?

Liebste Grüße
Mexi

eingekauft: meine neuen Naturkosmetik-Schätzchen

Naturkosmetik Haul Mai 2014
Lang ist er her, mein letzter Haul hier und genau deshalb habe ich tatsächlich einiges an neuen Errungenschaften, die ich euch herzeigen möchte.
Eingekauft habe ich hier und da, genauer gesagt online bei Hautbalance & All for Eves, vor Ort beim Kosmetik Bazar in Hannover und in der Drogerie bei Rossmann und Dm. Teils habe ich ein paar schnieke Rabatte mitgenommen, die sich ganz hervorragend in meinen Einkaufszettel gefügt haben. .)
Im Moment warte ich übrigens noch ganz sehnsüchtig auf meine erste Deocreme-Bestellung bei Ponyhütchen und auf meine neue Bibel für unterwegs: das INCI-Lexikon „Kosmetik-Inhaltsstoffe von A bis Z: Der kritische Ratgeber“ von Knieriemen/ Silas Pfyl.

Drogerie & Kosmetik Bazar
Bei Rossmann haben sich nach dem Alterra Relaunch und der Umstellung auf naTrue sehr viele Neuprodukte eingefunden. Während der 20% Rabattaktion sind mir zuallererst zwei wunderschöne Lippis ins Körbchen gehüpft: der Farbe & Schutz in der natürlichen Nuance „03 coral“ (2,79€) und der wunderschöne „08 classic red“ (2,39€) . Außerdem mitgenommen habe ich den neuen Reinigungsschaum Hamamelis & Lotusblüte (1,80€), der zwar alles razzifazzi runterholt, mir auf Dauer aber definitiv zu austrocknend und reizend wäre. Für die ab und zu „jetzt aber schnell“-Gesichtsreinigung geht er im Fall der Fälle aber in Ordnung. Wesentlich sanfter, aber nicht weniger gründlich reinigt die Mandel Reinigungsmilch von Weleda (5,58€), die ich inzwischen sehr mag. Überdem großartig finde ich die sehr übersichtliche INCI-Liste und dass sie völlig unbeduftet ist (Gesichtsprodukte ohne zusätzliche Beduftung, yeah!). Ganz zufällig entdeckt habe ich die neue Sandelholzseife (0,65€), die wie ich finde für eine günstige Drogerieseife erstaunlich anders schnuppert. Sie riecht sehr intensiv und natürlich herb. Neben blumigen und frischen Zitrusnoten bin ich auch für solche Düfte gern zu haben, auch könnte ich mir diese Seife prima bei den Herren der Schöpfung vorstellen. Da ich feste Seife sehr gern zur Achselhygiene nutze, ist sie prompt in meinem Seifenbeutel gelandet. Bei Dm wollte ich mir eigentlich nur schnell ein Backup meines liebsten Tiefenreinigungsshampoos, dem alverde Olive Henna Shampoo (1,95€), zulegen und staunte über die neue Rezeptur (mehr dazu gibts gesondert in aller Ausführlichkeit). Völlig ungeplant habe ich mir dann noch den neuen Ebelin Blendepinsel (2,95€) mitgenommen, von dem ich übrigens äußerst angetan bin. Die schmal zulaufende Pinselspitze macht sich bei mir und meinen schlüpfrigen Lidern ganz hervorragend in der Lidfalte. Der Kosmetik Bazar in Hannover ist eine großartige Anlaufstelle für Selbstrührer und die Lady dort im Shop ist nicht nur was das SeifenSieden angeht sehr kompetent und hilfsbereit. Ich habe mir dort ein naturreines Orangenblütenwasser (100ml für 3,50€) und ein Perlglanz Farbpigment (5g für 1,50€) gekauft, welches ich demnächst mal für eine selbstgerührte Schimmer-Bodycreme verwenden möchte.

All for Eves
Endlich habe ichs gemacht und mir das Lulu Organics Trockenshampoo (9,50€) von meinem Naturkosmetik Wunschzettel gekauft. Die Gunst der Stunde und den tollen 10% Muttertagsrabatt habe ich gleich voll ausgenutzt und meinen Geschenkgutschein eingelöst, der hier schon viel zu lange unangetastet gewartet hat. Von Less is More durfte gleich noch das Aloe Mint Volume Shampoo und das Proteinspray  (je 25€) mit, beides für feines Haar gedacht und ich bin schon sehhr gespannt darauf. Außerdem freue ich mich auf den Scotch Naturals Überlack „on the Rocks“ (14,99€) und möchte herausfinden, ob und wie lange er meine 5free Lacke haltbarer macht.

Hautbalance
Ein bisschen länger her ist meine Bestellung bei Hautbalance schon her. Ich habe den Osterrabatt (daher auch die sehr krummen Preise) vorrangig dazu genutzt, um mich recht ordentlich mit meiner liebsten Pflanzenhaarfarbe, nämlich dem reinen Khadi Henna (6x je 5,91€), einzudecken. Auf den benecos Kajal (2,54€) hatte ich es schon länger für die Wasserlinie abgesehen, denn „white“ sieht gar nicht soo weiß, sondern sehr schön natürlich aus. Für mich als chronische Eisenmangel-Kandidatin musste auch dringend wieder ein neuer Eisensaft her, da mein Kräuterblut von Floradix zur Neige ging. Ich mag diese Eisensäfte sehr gern, da sie deutlich bekömmlicher sind und meinen Stoffwechsel nicht durcheinander bringen. Das Eisen Vital F von Hübner (500ml für 11,48€) ist im Vergleich zum Kräuterblut etwas höher dosiert und schmeckt angenehm mild.

Was ist euch kürzlich ins Körchen gehüpft?
Kennt ihr eins der Produkte schon/ interessiert euch etwas ganz besonders?

Liebste Grüße, habt alle einen sonnigen Restsonntag!

 

It’s magic: Shamanic Miraculous Therapy/ oder anders gesagt: meine aktuelle Tagespflege

shamanic miraculous therapy 1b

Ihr Lieben,

als Bloggerin erhalte ich manchmal sehr zwielichtige Anfragen, bei denen mir manchmal die Ohren heftig schlackern. Ganz anders war es allerdings, als mich die Amarantus Lounge, ein großartiger Naturkosmetik Onlineshop mit sehr erlesenem & höchst eigenwilligem Sortiment, vor einiger Zeit kontaktierte und mir anbot, eines der Gesichtsöle von Shamanic auf Genialität zu untersuchen. Nach einem kurzen Blick auf die Rezeptur der drei magischen Öle von Shamanic und ein bisschen Recherche zur Philosophie dahinter habe ich nicht lange zögern müssen, zumal ich derzeit wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt völlig angezaubert von der Gesichtspflege mit Ölen bin.
Meine Wahl fiel ganz eindeutig auf „Miraculous Therapy“* und ganz gespannt begab ich mich auf einen Exkurs in einen besonderen besonderen Bereich der Naturkosmetik, den ich irgendwo zwischen Luxussektor, Eigensinn und Handeln aus Überzeugung einordnen würde.
Dieses Öl verwende ich derzeit als alleinige Tagespflege, was ich mein Gesicht nachts so treibt, werde ich euch demnächst erzählen. .)

Shamanic – Wer oder was ist das eigentlich?
shamanic miraculous therapy 2aVor genau dieser Frage stand ich anfangs auch, denn bislang ist mir dieser Name in der Naturkosmetikwelt noch nicht untergekommen. Grundsätzlich handelt es bei Shamanic um Naturkosmetik, die allerdings noch einen Schritt weiter geht bei der Auswahl der Rohstoffe und deren Verarbeitung. Ich würde mich selbst durchaus als „gläubig“ im unkonventionellen Sinn mit verschwindend geringem Hang zur Esoterik beschreiben, musste aber ganz ehrlich gesagt bei Wortwendungen wie „magisches Öl“ zunächst erstmal schlucken, bis mir einleuchtete, dass das mehr als nur Schall & Rauch ist. Ich möchte an dieser Stelle eigentlich gar nicht so sehr auf die schamanische Tradition und Ritualisierung eingehen, muss aber sagen, dass mich das Konzept der Ganzheitlichkeit dahinter schwer begeistert. Würde ich trotzdem noch etwas weiter abschweifen wollen, kann ich den grundsätzlichen Gedanken zur Rückbesinnung auf die Natur nur unterschreiben und denke nur allzu oft über unsere Entfremdung nach. Eigentlich klingt es erstmal verrückt zu lesen, dass Tilo Plöger selbst Chemiker, Ökonom und Schamane ist. Als Begründer von Shamanic ist er gleichzeitig Geschäftsführer von LR Health & Beauty Systems, dennoch finde ich den Eigensinn und die Philosophie dahinter mitsamt Charityprojekt herrlich subversiv.

Miraculous Therapy und meine Erfahrungen
shamanic miraculous therapy 3cWas bei dem Öl sofort ins Auge fällt, ist die intensiv orangerote Färbung, welche vom Carotin des enthaltenen Sanddorn- und Acaiöls rührt. Die Färbung mag erstmal schocken, ich schätze dieses Öl inzwischen nicht nur wegen der großartigen Pflegewirkung sehr, sondern auch wegen der schönen leichten (!) Tönung, die meinem Blassnasenteint eine angenehme Frische verleiht. Ich verwende es nun schon seit knapp zwei Monaten, anfangs sowohl morgens als auch abends, inzwischen kommt es bei mir nur noch morgens als Tagespflege zum Einsatz. Ich trage es nach dem Duschen direkt auf mein noch tröpchennasses Gesicht auf und massiere es kurz ein. Das Öl fühlt sich schön leicht auf der Haut an, lässt sich gut verteilen und zieht flott weg. Bei mir hinterlässt es nach dem Wegziehen einen ganz zarten Hauch Farbe und Pflege auf dem Gesicht. Ausgelobt wird es als regenerierendes Öl für trockene und sensible Haut und genau das kann ich nur bekräftigen. Meine empfindliche Mischhaut kommt mit dem Öl prima zur Ruhe und ist auch feuchtigkeitstechnisch optimal versorgt. Selbst meine empfindlichen Augenpartie freut sich über da Öl und in letzter Zeit hatte ich eher seltener ein zusätzliches Augenöl im Einsatz, da die Pflege wirklich unheimlich nährend ist. Die Reichhaltigkeit würde ich im Vergleich zum Sacha Inchi Öl von Primavera als etwas stärker beschreiben und ich fette in der T-Zone eine kleine Idee schneller nach. Nicht nur die leichte Tönung lässt mein Gesicht deutlich ebenmäßiger erscheinen, überhaupt wirkt mein Gesicht schön entspannt und die Kombination der Öle und Wirkstoffe funktionieren für mich Sensibelchen mit Tendenz zu Pickelchen & Entzündungen hervorragend. Das Öl ist befindet sich in einem Fläschchen aus Violettglas, welches so optimal vor dem Verfall geschützt wird. Die Verpackung finde ich sehr hochwertig und das schlichte Design gibt dem ganzen irgendwie etwas Edles und Besonderes. Großartig finde ich, dass im Deckelchen des Verschluss eine Pipette sitzt, mit dem sich das Öl tröpfchengenau und hygienisch dosieren lässt. Der ganz dezente Duft erinnert mich an eine Sommerwiese mit trockenen Gräsern und ich würde ihn zwar als erdig, aber gleichzeitig frisch beschreiben.

Inhaltsstoffe/ INCI und Produktionsbedingungen
INCI: Squalane, Rosa canina, Buxus chinenis, Genuina avellana Molina, Plukenetia volubilis, Prunus dulcis, Hippophae rhamnoides, Euterpe oleracea.

Inhaltsstoffe: Squalan, Rosenöl, Jojoba, Avellana, Sacha Inchi, Mandelöl, Sanddornfruchtfleisch, Acaiöl

shamanic miraculous therapy 4aMit insgesamt 8 Inhaltsstoffen finde ich diese Rezeptur angenehm übersichtlich, sehr hochwertig und schön verdichtet. Ins Auge fällt, dass Squalan als antioxidativer und regenerierender Hautbefeuchter an erster Stelle auftaucht und wahrscheinlich ist genau diese hautähnliche Lipidkomponente dafür verantwortlich, dass das Öl so gut von der Haut aufgenommen wird und sich fast schon wie eine Creme anfühlt. Einen sehr spannenden Beitrag dazu findet ihr übrigens bei Victorias beautyjungle. Auf der Seite der antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffe spielen Sanddorn- und Acaiöl mit, die auch für die kräftige Tönung verantwortlich sind. Interessant finde ich auch das enthaltene Avellana, welches sogar für einen kleinen natürlichen Lichtschutzfaktor sorgen soll (mehr dazu bei Olionatura).
Da davon ausgegangen wird, dass die Gesamtheit immer mehr als die Summe der einzelnen Teile ausmacht, werden die traditionell und rituell gewonnenen Inhaltsstoffe, die teils aus Wildsammlung und teils aus Bio-Anbau stammen, als Ganzes behandelt. Die Produktion und Verarbeitung erfolgt konsequent in Manufakturmanier in kleinen Chargen in Deutschland.

Unterm Strich
Tja, wahrscheinlich muss ich meine Begeisterung für diese großartige Komposition hier gar nicht nochmal zum Ausdruck bringen. Das Öl funktioniert für mich wunderbar als nicht reizende und nährende Tagespflege, die durch die leichte Tönung ganz nebenbei eine schöne Frische in meinen blassen Teint zaubert. Neben den tollen pflegenden Eigenschaften von Miraculous Therapy imponieren mir die Philosophie und vor allem die Achtsamkeit und Wertschätzung dahinter unheimlich.
Der Preis von 70€ für 30ml steht freilich erstmal für sich, Geldmacherei kann man Shamanic allerdings keineswegs vorwerfen, denn dafür steckt hinter diesem Namen nicht nur zuviel Eigensinn, sondern auch der Umstand, dass ein Großteil des Umsatz in die Tropenwaldschutzprojekte von OROVERDE fließt. Die Shamanic Produkte werden übrigens ohne hauseigenen Webshop oder Ladengeschäfte vertrieben und sind bei der Amarantus Lounge erhältlich.

Habt ihr Gesichtsöle im Einsatz und welche funktionieren für euch?
Habt ihr schonmal ein Öl mit Tönung probiert?
Kennt ihr die Amarantus Lounge?
Was sagt ihr zu so viel Eigensinn in der Naturkosmetik – imponiert euch das oder erschreckt es euch?

Allerliebste Grüße
Mexi

*PR Sample [dieses Produkt wurde mir zum kosten- und bedingungslosen Test zur Verfügung gestellt]

[TAG] meine Naturkosmetik Wishlist

naturkosmetik wishlist neu

Ihr Lieben,
in letzter Zeit habe ich viel über Kosmetik nachgedacht und auch darüber, wo ich momentan eigentlich stehe.
Eigentlich bin ich soweit hervorragendst zufrieden. In Sachen Haarpflege habe ich mir mittlerweile eine Routine angelacht, mit der ich prima zurechtkomme, obwohl ich mich zunächst erstmal damit abfinden musste, dass es für mich nicht die Dauerprodukte gibt, denn mein feines Haar liebt die Abwechslung zwischen leichterer und reichhaltiger Pflege. Auch meiner Gesichtspflege mit Ölen bin ich mittlerweile seit fast einem Vierteljahr mit wechselnden Öl-Liebhabern treu und fühle mich grundsätzlich angekommen (mehr dazu in Kürze!).
Hier und da gibt es allerdings so ein paar Ergänzungen und „Lücken“, die ich schließen möchte und zu denen gesellen sich bereits ein paar Objekte meiner Begierde, die ich bislang sporadisch auf Pinterest vor dem Vergessen gerettet habe und zu denen ich teils durch Inspirationen von lieben Bloggerkolleginnen, teils durch eigene Recherchen gefunden habe.
Was nun folgt, ist meine kleine Wunschliste in willkürlicher Reihenfolge.

Pflanzenhaarfarbe von CulumNatura
Obwohl ich sehr zufrieden bin mit meinem reinen Henna von Khadi, reizen mich die Farben der Reihe satuscolor von CulumNatura doch sehr. Leider gibt es für diese keinen Onlinevertrieb; sie sind ausschließlich bei Naturfriseuren und Naturkosmetikern erhältlich, für mich definitiv ein Grund, mich dort mal ein bisschen beraten zu lassen.

LOGONA Lash Activating Duo [erledigt, Testphase läuft! ,)]
Derzeit verwende ich den alverde Lash Booster und da dieser mir und meinem von Natur aus spärlichem Wimpernwuchs tatsächlich schon etwas mehr Fülle beschert hat, bin ich total gespannt darauf, ob die LOGONA-Variante mit zusätzlicher Extrapflege für die Wimpern noch mehr kann.

Soapwalla Deodorant Cream
Mittlerweile nutze ich gar keine Deos mit Aluminiumsalzen mehr und bin mit den SAGA Seifen Deocremes und der Anno 1950 Deocreme von Wolkenseifen sehr zufrieden. Auf das Deo aus der Soapwallaküche bin ich sehr neugierig, da es keine synthetischen Duftstoffe enthält und trotzdem sehr gut wirken soll.

Kneipp Regeneration Augen Roll On [erledigt, war in meiner tollen BIOty Box]
Da ich oftmals über Nacht quasi implodiere, greife ich morgens gern zu solchen Roll-Ons. Dabei setze ich nicht unbedingt auf großartige Pflegewirkung, sondern schlichtweg auf die abschwellende und kühlende Wirkung. Bislang habe ich den (nun ausgelisteten) von Alterra verwendet, den von Kneipp finde ich insofern spannend, als dass kein Alkohol darin enthalten ist.

Sensisana  Maritim Reinigung
So richtig angekommen bin ich bei meinen Reinigungsprodukten vor allem für die allabendliche Reinigung noch nicht. Diese tensidfreie Reinigungsmilch soll sehr schonend reinigen und die sehr übersichtliche INCI-Liste mit vielen schnieken Inhaltsstoffen aus Bio-Anbau lassen mich jubeln.

Zuii Lidschatten „chestnut“
Generell muss ich sagen, dass ich eine kleine Obsession für die Zuii Lidschatten entwickelt habe, denn sie sind unvergleich hoch pigmentiert, halten auch ohne Base bombastisch gut und die Farbpalette ist einfach großartig. Die Kastanie hat es mir besonders angetan, bei meinem nächsten Besuch in Hamburg muss ich definitiv mal beim Zuii-Counter vorbeigucken und werde dort bestimmt wieder stundenlang swatchen.

RMS Beauty Living Luminizer
Dieser Highlighter ist längst kein Geheimtipp mehr und ich habe schon soo viel gutes davon gehört und gelesen. Ich habe bislang noch keinen Creme-Highlighter probiert, bin aber megagespannt auf den subtilen und edlen Schimmer, den er schenken soll ohne dabei klebrig zu sein.

Lulu Organics Trockenshampoo Jasmin [erledigt, siehe mein Haul im Mai]
Ab und an ist es so, dass ich eine Haarwäsche aus Zeitgründen verschieben oder einfach zwischendrin ganz flott lästige Strähnen loswerden möchte. Dazu verwende ich bislang Heilerde und das klappt auch sehr gut, dennoch reizt mich die Kleingröße von Lulu Organics in Jasmin sehr, perfekt zum Ausprobieren!

Maienfelser Badeextrakt „Flower-Power“
Auf der Seite von Maienfelser wird dieses Produkt als „berauschender Badezusatz“ angepriesen und ich als Blumenmädchen fühle mich davon sofort angesprochen.

PHB Black All-In-One Mascara [erledigt, war in meiner tollen BIOty Box]
Von der PHB Mascara habe ich gehört, dass die Haltbarkeit unglaublich gut sein soll, was für mich mit meinen Schlupflidern das Qualitätskriterium für eine Wimperntusche ist, denn Farbe und Fülle geben sie ja mehr oder weniger alle. Von Herstellerseite wird sie sogar als wasserfest beworben. Die PHB Mascara hört sich ganz so an, als wäre sie wie für mich gemacht und der Sache mit der Wasserfestigkeit muss ich wohl unbedingt auf den Grund gehen. ,) Ulkigerweise ist sie mit zwei unterschiedlichen Artikelbezeichnungen gelistet, hierzulande lässt sie sich auch unter dem Namen „PHB Mineral Miracles Natural Mascara“ zum Beispiel bei Ecco Verde finden.

Wo fühlt ihr euch kosmetiktechnisch angekommen, wo noch nicht?
Was steht derzeit auf eurer Wunschliste ganz oben?

Auch auf die Gefahr hin, dass sich meine Wunschliste dadurch noch vergrößern wird, bin ich total gespannt, was auf eurem Wunschzettel steht und würde mich sehr freuen, wenn ihr euch in den Kommentaren dazu fleißig austobt oder die Wishlist als TAG wahrnehmmt, fühlt euch alle getaggt,
also Feuer frei! .)
Auf den Blogs von Allerlei Julchen und Sugarlime, sowie bei pretty green wo|man, Anitas WeltNixenhaar, Jellys Welt, Kosmetik natürlich und Strawberrymouse’s Mailbox findet ihr viele schnieke Naturkosmetik Wunschlisten zum Stöbern und Staunen, macht gern auch mit!

Liebste Grüße
Mexi

Primavera Inka Nuss Öl – Öl für fettige Haut?

primavera Inka Nuss Öl Gesichtsöl sacha inchi n

Hallo ihr Lieben,

in meinem letzten Post zu den VIVANESS Beauty-Neuheiten hatte ich euch das Inka Nuss Öl von Primavera bereits kurz vorgestellt. Dieses ist ganz neu seit Anfang März im Handel und ich hatte das Glück, dieses Öl schon vor dem offiziellen Erscheinen ausprobieren zu können und somit endlich den Einstieg in die Welt der Gesichtsöle zu wagen. Ich verwende es nun schon ein paar Wochen morgens und abends und möchte meine ersten Eindrücke und Erfahrungen im Umgang mit dem Öl mit euch teilen und  um es schonmal vorweg zu nehmen,
ja, ich bin mehr als von den Socken.

Öl für ölige Haut?
Weit verbreitet in der Pflege -und Beautywelt ist, dass dazu geraten wird, öliger und fettiger Haut mit entfettender Reinigung zu Leibe zu rücken, sie eher mit leichten Fluids & Gel zu pflegen und ihr bloß nicht noch mehr Fett zuzuführen, da sie davon ja eh schon genug hat. Das klingt erstmal logisch und macht den Gedanken an Gesichtspflege mit Ölen bei fettiger Haut schier absurd, wenn man das Pferd andersherum aufzäumt und bedenkt, dass die Haut durch scharfe, austrocknende Reinigungsmittelchen erst förmlich zur Fettproduktion angeregt wird, weil sie dieses herbeigerufene Ungleichgewicht zu balancieren versucht, kommt man ins Grübeln, denn da liegt der Hase im Pfeffer.  Sehr gute Erfahrungen habe ich bereits mit dem Melvita Avocadoöl als Augenpflege gemacht, da es wirklich sehr reichhaltig und nährend ist, allerdings für mich nur auf den Augen funktioniert, da es für meine restliche Gesichtshaut etwas over the Top ist und mir prompt Pickelchen beschert, wenn ich es außerhalb der Augenpartie auftrage. Das hat mir ganz deutlich gezeigt hat, dass Öle durchaus auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt werden sollten. Interessiert habe ich Julchens Erfahrungen mit Gesichtsölen verfolgt und bin immer mal wieder bei Beautyjagd über verschiedene Gesichtsöle und einen tollen zusammenfassenden Post gestolpert, habe aber aufgrund der Fülle und Vielfalt an Ölen nie so recht gewusst, welches Öl sich denn gut für meine sehr empfindliche Mischhaut eignen würde. So hat meine Unentschlossenheit erstmal über meine Neugier gesiegt und ich war so froh, dieses Öl aus der Post zu fischen, zumal meine letzte Gesichtscreme sich gerade dem Ende neigte, na denn mal los!

Zusammensetzung des Öls und die Inka-Erdnuss, was kann die so?
primavera Inka Nuss Öl natrueDas Primavera Inka Nuss Öl (Sacha Inchi) ist ein reines Planzenöl [plukenetia volubilis seed oil] aus Bio-Anbau mit 3 naTrue-Sternchen stammt aus dem hauseigenen Anbauprojekt im Amazonas Regenwald und wird durch Kaltpressung gewonnen. Nicht nur aus kosmetischer Sicht zeichnet es sich durch den galaktisch hohen Gehalt an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren und Tocopherol (Vitamin E) aus und genau daher rührt auch die tolle regenerierende Wirkung des Öls, welches aufgrund der mehrfach ungesättigten Fettsäuren natürlich auch als sehr wertvolles Speiseöl gilt.

 

Auftrag, Verwendung und Duft
Wie schon gesagt verwende ich das Öl morgens und abends nach der Reinigung anstelle einer Creme auf dem noch feuchten (nicht abgetrockneten!) Gesicht. Ich gebe mir dazu eine kleine Menge des hellgelben Öls in den Handteller und massiere es kurz ein. Die Reste an meinen Fingern verstreiche ich vorn auf Hals und Dekolleté, aber nicht zu  weit Richtung Ohren, da meine feinen Haare zweimal Öl am Tag nicht so gut vertragen. ,) Großartig finde ich, dass es bei mir sehr flott wegzieht und ich mit meinen Fingern quasi über mein Gesicht gleite, eine kleine Wohltat! primavera Inka Nuss Öl gelbDas Öl fühlt sich auf der Haut eher leicht an und ist nach etwa 10 Minuten rückstandslos weggezogen. Nach den ersten Malen war ich echt überrascht, wie gut meine Haut das Öl aufgenommen und gezogen hat, auch auf den öligen Stellen an Nase und Kinn. Einzig und allein meckern muss ich an dem Flakon, denn daran befindet sich zum Dosieren kein Tröpfchensieb und auch im Deckelchen keine Pipette, so dass es etwas Fingerspitzengefühl braucht, um nicht zuviel Öl aus der Öffnung herauslaufen zu lassen. Gerade anfangs habe ich nicht nur dadurch immer vieel zu viel Öl verwendet, mittlerweile klappt das Entnehmen aber ganz gut. Den Duft würde ich als sehr intensiv erdig-nussig beschreiben und obwohl ich diesen erstmal als gewöhnungsbedürftig empfunden habe, finde ich es toll, dass darin keine zusätzlichen Duftstoffe sind, mit denen ich im Gesicht eh vorsichtig bin.

Hautzustand, Hautgefühl und „Fettfaktor“
Das Öl wirkt auf meine empfindliche Haut herrlich besänftigend und meine manchmal geröteten Stellen um Nase und Mund beruhigt es ganz wunderbar. Insgesamt ist meine Haut ruhiger geworden und fühlt sich schön weich und genährt an. Ich habe außerdem den Eindruck, dass mein Gesicht reiner und feinporiger geworden ist und für meine Verhältnisse sehr balanciert, denn sonst reagiert sie auf kleinste Veränderungen im Wetter und meiner Ernährung schneller mit Reizungen oder Pickelchen, welche sich zwar je nach Hormonkurve trotzdem noch einstellen, aber deutlich schneller abheilen. Auch meine eher trockeneren Stellen an Stirn und Wangen fühlen sich ohne Extrapflege gut genährt an. Was den Fettfaktor angeht, muss ich sagen, dass sich gerade auf der Nase und den Grinsebäckchen, auf denen ich meist schon nach ein paar Stunden trotz ordentlich Puder speckig glänze, sich sehr schnell Besserung eingestellt hat, was ich nie für möglich gehalten hätte. Natürlich glänzt mein Gesicht gegen Ende des Tages an besagten Stellen zwar schon ein bisschen, aber bei weitem nicht so sehr wie mit meiner vorigen Creme und bleibt dabei viel länger matt.

Unterm Strich
Einen besseren Einstieg in die Verwendung von Ölen fürs Gesicht hätte ich wohl kaum haben können und ich bin so froh, diesen Versuch gewagt zu haben, denn meiner Haut gehts prächtig. Den Preis von knapp 14€ für 30ml finde ich in Anbetracht der der Ergiebigkeit und der Hochwertigkeit in Bio-Qualität absolut in Ordnung. Ich bin begeistert, aber auch einigermaßen überrascht von der ausgleichenden und beruhigenden Wirkung des Öls und bin nun doch ein bisschen angefixt von der Idee, weitere Öle anstelle von Cremes auszuprobieren und wenn es so sein soll, jederzeit zu diesem zurückzukehren.  Obwohl auf diesem Öl scheinbar mein Name in Großbuchstaben mit Ausrufezeichen draufsteht, bin ich mir absolut bewusst, dass die Inkanuss ein echter Glücksgriff für mich ist und dass ich beim weiteren Probieren und Experimentieren mit Ölen nicht immer so laufen muss. Ich bin dennoch sehr gespannt, was ich dabei noch so entdecken werde und kann, denn Öle und deren Wirkungsweisen und Zusammensetzung finde ich extrem spannend. Die Pflege mit hochwertigen Ölen ist die wohl reinste Form von Hautpflege und ich bin sehr angetan von dieser ungeahnt tollen eine Haut – ein Öl-Strategie, die meiner Haut mehr gibt als ich je gedacht hätte.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Gesichtsölen gemacht,
vielleicht auch bei fettiger Haut/ Mischhaut?
Welche Öle verwendet ihr gern, welche vertragt ihr gut?
Gibt es ein Öl/ einen Inhaltsstoff in Cremes, von dem ihr wisst, dass ihr ihn absolut nicht vertragt?
Kämpft ihr auch mit fettiger, unreiner oder großporiger Haut?
Was macht ihr, um eure fettigen Hautpartien in den Griff zu bekommen?

Liebste Grüße mit Hennaturban auf dem Kopf
Mexi