meine Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015

Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015
Auch wenn 2016 bereits im vollen Gange ist, hab ich eins nicht vergessen, nämlich bei aller Liebe zur Gegenwart von Zeit zu Zeit in die Vergangenheit zurückzuspulen, denn manchmal lehrt sie uns Dinge, die von Bedeutung sind. Hier an dieser Stelle wird es zwar keine geschichtsträchtigen Ereignisse mit eindeutigen Kausalzusammenhängen geben, dennoch möchte ich die Gelegenheit ergreifen und kurz und knackig über meine Beautylieblinge aus 2015 plaudern, denn einige davon werden mich wohl definitiv länger begleiten. Und ja verdammt, dieses 2015 wird ein Jahr bleiben, an das ich mich erinnern werde.
A propos Gegenwart, für 2016 habe ich ganz bodenständige und pragmatische Vorsätze ins Auge gefasst. Ich möchte mehr glitzern, mehr Kuchen essen und bei dringender Notwendigkeit mehr pöbeln. Nun sitze ich hier mit einer dampfenden Kanne Drei Zimt Tee, PJ Harvey, einem überdimensional großen Stück Schokokuchen und besinne mich nochmal kurz auf meine Ziele. Da es grad keinen Grund zum Pöbeln gibt, gibts stattdessen Glitzer.
Ich spule zurück, Bahn frei für meine Liebhaber des letzten Jahres.

Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015 dekorative Kosmetik
dekorative Kosmetik
Los gehts mit meinen liebsten dekorativen Begleitern. Einige davon werden mich aus Gründen leider nur bis zum letzten Krümel begleiten, denn ja, es sind limitierte oder inzwischen ausgelistete Sachen dabei. Nichtsdestotrotz bleibt auch ein limitiertes Produkt mit Begeisterungspotential ein gutes Produkt, auch wenn weder ich noch irgendjemand anderes es (nach-)kaufen kann und genau deshalb sollen auch jene an dieser Stelle wohlverdiente Würdigung finden.
Gute Texturen und Naturkosmetik wollen nicht immer gut miteinander funktionieren, manchmal aber sehr wohl, auch im dekorativen Bereich. 2015 war definitiv ein Jahr, in dem ich die Liebe zu Cremetexturen für mich entdeckt habe. Grundsätzlich schminke ich mich inzwischen tendenziell weniger, dafür aber anders. Obwohl meine Haut um einiges ruhiger geworden ist, greife ich immer mal wieder gern zu Kompaktmakeups, um Müdigkeit oder kleinere Rötungen aus meinem Gesicht zu vertreiben. Zu schade, dass ich nicht eher auf das 2in1 Cream To Powder Make-up von Terra Naturi (leider ausgelistet) gekommen bin, denn die leicht gelbstichige Nuance passt sich meinem hellen Hautton perfekt an ohne kalkweiß, schweinchenrosa oder braungefleckt im Gesicht auszusehen. Es deckt je nach Dosierung gut bis sehr gut ohne merkwürdige Streifenbildung, so dass ich eigentlich kaum zusätzlich Concealer brauche und das beste ist, dass ich damit stundenlang angenehm matt bleibe. Im Zuge des cremigen Make Up-Auftrags habe ich mein ebelin Make Up Ei zu schätzen gelernt und endlich verstanden, warum diese Schwämmchen seit Erscheinen so sehr gehypt werden. Es ist so herrlich einfach, damit gleichmäßig und obendrein flott Foundation aufzutragen und diese eben nicht nur aufzutragen, sondern ordentlich in die Haut einzuarbeiten. Oftmals war es mir bei Foundations, egal ob Naturkosmetik oder konventionell, zu mühselig, so viel Zeit für einen gleichmäßigen Auftrag zu investieren, der dann doch manchmal maskenhaft oder over the top war, inzwischen mache ich das morgens mit links, auch im Halbschlaf und möchte unbedingt irgendwann mal den originalen Beautyblender ausprobieren. Brauche ich doch hier oder dort mal etwas zusätzliche Deckkraft, ist der „un“ cover-up von rms jederzeit eine sichere Bank. Ich hatte ihn mir damals als Tröster für meine Augenringe zugelegt, aufgrund der recht reichhaltigen Textur konnte er jedoch speziell im Augenbereich nie meinem geliebten Studio 78 Concealer das Wasser reichen, da er dafür einfach zu cremig ist und sich für meinen Geschmack zu schnell in die (Lid-)Falten absetzt. Dafür hat er andere Qualitäten, nämlich seine starke Deckkraft, die ich mir am liebsten punktuell zu Nutze mache. Er lässt Unreinheiten zuverlässig und langanhaltend verschwinden und die gelbstichige Nuance „11“ passt mir persönlich perfekt, das war Liebe auf den zweiten Blick. Liebe auf den ersten Blick war es übrigens, als ich das UNE Breezy Cheeks Blush „B23“ im Budni in der Europa Passage in Hamburg vor mir hatte. Die Nummer „B23“ würde ich als peach mit kraftigem Rosteinschlag beschreiben, welcher das Gesicht schön anwärmt und nicht nur Frische, sondern zugleich auch einen kleinen Sonnenkuss auf die Wangen zaubert. Ich liebe diese intensive und feine Pigmentierung, die sich so herrlich gleichmäßig auftragen lässt und mir ist jetzt schon klar: das wird nicht mein letztes Cremerouge von UNE bleiben, denn wenn die eins können, dann Cremerouge. Noch eins drauf in Sachen Wangen setzt der Magic Touch Highlighter von Couleur Caramel (Ethno Summer LE), der für mich ein echtes Highlight im wahrsten Sinne ist. Im Vergleich zum bekanntem Living Luminizer kommt er nicht so fettig und eher pudrig daher, strahlt dafür aber mit der Sonne um die Wette, auch wenn sie mal nicht scheint. Den Schimmer hat CC mal wieder vielschichtig gehalten, denn der sehr helle, weißlich schimmernde Rosaton wirkt zwar erstmal eher kühl, der feine Hauch Gold darin gibt je nach Lichtverhältnissen noch ein bisschen Wärme mit rein. Auf den Wangenknochen geht er sowieso immer, ich gebe ihn auch sehr gern in den Augeninnenwinkel und zack, der Blick wirkt geöffnet, ich sehe sofort wacher aus. A propos wacher, ich habe letztes Jahr nochwas gelernt. Ich wollte es erst nicht glauben, aber es leuchtet ein: lieber oben ohne als unten ohne. Gemeint ist der Lidstrich, auf den ich als Rahmengeber am oberen Wimpernkranz jahrelang nicht verzichten wollte, inzwischen lasse ich diesen weg und betone eher den unteren Wimpernkranz mit dem dunkelbraunen Alterra Khol Kajal 04 Dark Nights, der ohne viel Druck gut Farbe abgibt und sich gut verblenden lässt. Warum? Die Linie oben drückt optisch zu sehr auf meine ohnehin kleinen Augen, eine Rahmung untenrum macht viel mehr her. Optional gibt mir Mascara am oberen Wimpernkranz einen fluffigeren Rahmen obendrauf und da kommt „Nightfall“ von ILIA* ins Spiel, eine Mascara, die ich vor noch nicht allzu langer Zeit lieben gelernt habe und das, obwohl ich das Gummibürstchen unterirdisch finde. Ich hatte schon ein bisschen in meinem Post zur Puritybag von ihr geschwärmt und bin noch immer begeistert von ihrer astreinen Haltbarkeit und dem natürlichen Wimpernergebnis. Für mich ist sie eine wunderbare Alltagsmascara: ich finde sie so toll, dass ich die Umständlichkeit in Kauf nehme und regelmäßig mein ausrangiertes Mascaravolumenbürstchen in die Kartusche stecke – ohne Wimpernzucken, weil ich die Mascara mag. Auf den Lidern mag ich es nach wie vor natürlich und arbeite gern mit Licht und Schatten. Die für mich perfekte Base für jedes Augen Make Up ist der alverde Mono Matt „Vanilla 20“ (ehemals warm vanilla), den ich aus Begeisterung schon unzählige Male nachgekauft habe. Er hellt das Lid schön auf, mattiert und lässt sich durch die intensiv feine, fast schon seidige Pigmentierung hervorragend verteilen. Soviel zum Licht mit warmer Vanille, was die Schatten angeht, hatte ich seit der Jahresmitte fast  täglich die (limitierte) Lidschattenpalette „Diary of Love“ von Terra Naturi beim Wickel. Gleich mal vorweg: ja, na klar, es gibt besser pigmentierte Lidschatten im Naturkosmetikbereich und ich muss hier keine Namen nennen, dennoch begeistert mich diese Palette durch ihre sehr (!) kompakte Form und die natürlich wirkenden, teils ins rötliche gehenden Lidschatten. Man kann sie kaum überdosieren und ist damit auch im morgendlichen Schlaftaumel immer auf der sicheren Seite. Falls ihr sie in eurem Müller noch entdeckt, kauft sie.
Euch wundert es wahrscheinlich nicht, das Ylang Ylang Aroma Spray von Florascent hier bei der Deko zu sehen, denn eins ist klar: ich bin und bleibe ein Blumenmädchen und Düfte/ speziell Parfums laufen bei mir unter der Kategorie das gewisse Etwas. Ylang Ylang gilt bekanntlich als Blume der Blumen und das möchte ich unterschreiben. Jederzeit könnte ich mich in diesem sinnlich-femininen Duft baden, dieser florale Zauber beflügelt meinen Geist immer wieder, für mich ist er das perfekte Accessoire.
Hach!Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015 Pflege
Pflege
Wo wir gerade bei floralen Düften sind, mache ich gleich mal weiter. Der Flower Power Badeextrakt von Maienfelser ist ein wahrer Blütenreigen, aus u.a. Ylang Ylang, Jasmin, Lindenblüte, Holunderblüte und der intensive (!) Duft verwandelt beim Baden nicht nur meinen Körper und mein Badezimmer in eine Blumenwiese, sondern die ganze Wohnung gleich mit. Ich liebe diesen Duft und könnte mir diesen sogar als verspieltes Parfum vorstellen, deshalb ist es jammerschade, dass sich dieser Badezusatz sang- und klanglos aus dem Sortiment verabschiedet hat, ein Nachfolger wird dringend gesucht. Ebenfalls herrlich blütig schnuppert das Königin der Nacht Körperöl von farfalla*, welches florale Noten aus Jasmin und Ylang Ylang mit einem klitzekleinen Hauch fruchtiger Mandarine verbindet und so intensiv duftet, dass ich mir ein zusätzliches Parfum fast schon sparen kann. Ich liebe die sinnliche und reichhaltige Begegnung mit Hautölen (in diesem Fall Jojobaöl) ohnehin, auf diesem hier steht ganz eindeutig mein Name drauf. Oh, und einen hab ich noch. Bevor mir „Lilac Blossom“ von deep steep vor die Nase kam, ist mir noch keine Bodylotion mit fröhlichem Fliederduft untergekommen und ich  l i e b e  sie, aber nicht nur wegen der Blümchen, sondern viel mehr, weil deep steep einfach göttliche Bodylotions macht, die statt Wasser & Alkohol reichlich Aloe Vera & Sheabutter enthalten und großartig langanhaltend pflegen. Obendrein sind die Duftkombis toll und wann immer ich bei Tk Maxx eine deep steep Bodylotion sehe, kaufe ich sie. Bei aller Liebe zu Düften habe ich in puncto Gesichtspflege mittlerweile einen anderen Weg eingeschlagen und pflege & reinige weitestgehend ohne Beduftung, mild, ohne Alkohol. Meine sensible Mischhaut dankt es mir, indem sie deutlich ruhiger geworden ist und durch den Verzicht auf Reizpotential zu einer neuen Balance gefunden hat. Was die Reinigung angeht, habe ich das Mizellenwasser von Jonzac aus der REhydrate-Serie in mein Herz geschlossen, welches meine Haut abends schonmal recht gründlich und ruchzuck von Make Up und den Spuren des Tages befreit. Das hier gezeigte ist sehr mild beduftet, von Jonzac gibt es in der REactive-Linie aber auch noch noch ein ganz unbeduftetes Wässerchen, das weit oben auf meinem Wunschzettel steht, da mich die Reinigung mit Mizellenwasser einigermaßen begeistert. Morgens bzw. im Anschluss ans Mizellenwasser reinige ich mein Gesicht mit der No Perfume Reinigungsmilch von urtekram nach. Ich mag sie unheimlich gern, da sie schön milchig ist, gut emulgiert und meine Haut gründlich, aber dabei schön sanft reinigt. Zum Schluss möchte ich noch ein kleines Liebeslied auf die noch relativ neue Haarpflege von benecos singen. Mein feines Haar ist zwar relativ schnell überpflegt und hängt schlapp und schwer herunter, braucht aber trotzdem bei und nach der Wäsche immer einen Happen Pflege, um gesund und vor allem glänzend zu sein. Genau diesen Bogen schaffen viele Haarprodukte für mich nicht, denn entweder bringen sie zuviel des Guten, oder zu wenig davon. Anders ist es beim Aprikose & Holunderblüte Shampoo von benecos*, welches für mich die perfekte Mischung aus zuverlässiger Reinigung und einer Idee Pflege in sich vereint, genau deshalb habe ich mir neulich gleich schonmal Nachschub davon geordert. Noch lange nicht leer ist mein benecos Conditioner Melisse*, der soo unfassbar reichhaltig cremig ist, dass ich davon nach dem Waschen nur eine Fingerspitze benötige, um meine Längen kämmbar zu machen. Obendrein mag ich den authentisch frischen Duft nach Melisse sehr. Diese beiden Haarmeister hat benecos auf den Punkt hinbekommen und ähnliches ist mir bislang bei so günstiger NK für die Haare noch nicht untergekommen.
Ich ziehe meinen Hut, die Rückspultaste ploppt hoch und das Tape stoppt.

Was sind/waren für euch die Dauerbrenner aus 2015?
Was wünscht ihr euch für 2016?
Wenn ihr ein limitiertes/ nicht mehr erhältliches Produkt zurückholen könntet, welches wäre das?

Liebste & glitzernde Grüße von hier nach dort,
Mexi
Wintersonnenwende 2015
*wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

dufte Körperöle: Primavera Streicheleinheiten für Haut & Sinne 

primavera Glück Teilen Streicheleinheiten
Ich gestehe: ich bin ein Pflegejunkie und zwar nicht nur der Pflege wegen. Jetzt in der kalten Jahreszeit braucht meine Haut nach der morgendlichen Dusche sowieso wesentlich mehr Pflege, generell gönne ich mir einfach gern tägliche Pflegeauszeiten und für diese sinnliche Entschleunigung finde ich morgens (fast) immer Zeit, weil sie mir wichtig geworden ist. Ihr wisst ja, dass ich eine ausgesprochene Ölliebhaberin bin. Öle und Ölmischungen sind für mich eine wunderbare Reduktion aufs Wesentliche und ich genieße es förmlich, mich von Kopf bis Fuß damit zu verwöhnen und das Öl genüsslich mit den Händen in meine Haut zu massieren. Neben der Pflegewirkung von Ölen sehe ich diesen kurzen (Öl-)Moment zwischen dem aus der Dusche hüpfen und Anziehen als eine bewusste, liebevolle Begegnung mit meinem ganzen Körper und treffender hätte es der Name des Primavera Körperölset Streicheleinheiten für Haut & Sinne wohl nicht auf den Punkt bringen können.

primavera Glück Teilen Streicheleinheiten Körperöl
die Düfte
Das Streicheleinheiten-Quattro vereint in Kleingrößen alle vier derzeit erhältlichen Primavera Körperöle entsprechend der Wirkgruppen Harmonie, Vitalität, Entspannung und Lebensfreude.
Vielleicht ist es gar nicht so verrückt, dass ich gerade jetzt besonders an grauen Tagen ganz besonders auf Zitrusdüfte abfahre. Das Körperöl Ingwer Limette schnuppert limettenmäßig spritzig zitrisch und ist morgens ein wunderbarer Wach- und Gute Launemacher. Etwas weniger zitrisch, aber dennoch sehr anregend duftet Wacholder Zypresse. Dieser Duft hört sich vielleicht erstmal sehr erdig an, die Zypresse im Vordergrund gibt dem Öl aber eine wie ich finde sehr erfrischende, fast schon zitrische Note. Die Kombination aus Lavendel Vanille finde ich besonders, da der Hauch Vanille vom Lavendel etwas weiches und kuscheliges gibt, was nicht nur Lavendelfreunden wie mir gefallen wird. Mein absoluter Favorit dieses Duftreigens ist die sehr sinnliche Komposition Rose Sanddorn, zu der ich übrigens prägeburtstagsdepressiv wie ich war an meinem dreißigsten Level Up gegriffen habe und nicht nur an besagten Tag, sondern immer wenn ich dieses Öl trage, fühle ich mich wie eine junge Göttin. Speziell diese warme Rosennote finde ich hier grandios umgesetzt, weil sie nicht zu süß, sondern irgendwie auch ein klitzekleines bisschen frisch daherkommt, eine kleine Ode an die Weiblichkeit quasi.
Insgesamt kommen die Düfte aller vier Körperöle schön intensiv rüber und gehen nicht nur beim Auftragen in Nase und Gehirn über. Die Düfte sind auch nach einigen Stunden noch auf der Haut schnupperbar, verblassen aber mit der Zeit.

Pflegewirkung und Zusammensetzung
Ich trage die Öle zusammen mit der Restfeuchtigkeit nach dem Duschen auf meiner Haut auf und das Verteilen klappt bei mir wunderbar, sogar fast schon etwas schneller als das teils mühselige Einarbeiten von NK Bodylotions- oder Buttern, die manchmal gemeine Schlierenzieher sind und gut verstrichen werden wollen. Obendrein graut es mir manchmal schon vor dem Anblick der kalten Tube Bodylotion, der warme Auftrag von Ölen gefällt mir Frostbeule da schon viel besser. Die Öffnung der kleinen Flaschen kennt ihr vielleicht, denn die ist identisch mit denen der Gesichtsöle von Primavera. Da ich für den Körper etwas mehr Produkt benötige als ein paar Tröpfchen fürs Gesicht, finde ich die Größe der Öffnung in diesem Fall sehr praktikabel: Fläschen am Handteller ansetzen, eine kleine Menge Öl reinschütten und ab auf die Haut damit. Die Pflegewirkung finde ich durch die Bank weg wunderbar und meine Haut, die sich derzeit ganz ohne zusätzliche Pflege zwei Nummern zu klein anfühlt und teils spannt, atmet auf und wird schön weich.
Die Körperöle basieren mit Ausnahme des Wacholder Zypresse Öls (mit Mandelöl als Basisöl) auf Bio-Jojobaöl. Neben weiteren schönen Ölen wie Macadamiaöl und Aprikosenkernöl tummeln sich je nach Duftrichtung auch die Öle der Namensgeber selbst in den INCI-Listen. Die herrlichen Düfte kommen also nicht von irgendwoher, beispielsweise beim Rose Sanddorn Körperöl wären das ätherisches Rosenöl, Wildrosenöl und Sanddornfruchtfleischöl, von welchem auch die leicht rötliche Färbung des Öls rührt.

primavera Körperöl INCI ingedients
Verpackung, Inhalt & Preis…geschenkverdächtig
Die vier Öle kommen in Kleingrößen á 30ml daher und verstecken sich in einem schicken und schlicht gehaltenen Karton: rein optisch ist das wie ich finde quasi schon eine kleine Schatzkiste ohne zusätzliche Verpackung. Gekauft habe ich dieses Set übrigens bei naturpflege.de zu einem spektakulären Preis von 9,95€ (die UVP liegt regulär bei 19,50€) und ich traute meinen Augen erst nicht, bis ich dann nicht anders konnte und zuschlug. In Relation zur Vollgröße eines Primavera Öls mit 100ml für 21€ bekommt man hier 120ml zum Reinschnuppern, hervorragend!
Den Naturkosmetik Onlineshop Naturpflege kann ich übrigens wärmstens empfehlen und ich habe dort schon desöfteren bestellt: schöne Markenauswahl, der Versand ist günstig (2,95€) & sehr flott.

Für diejenigen, die sich eh in die Düfte bei Primavera reinschnuppern wollten, halte ich dieses Set für ideal zum Ausprobieren. Solltet ihr außerdem jemanden kennen, den ihr mit einer Kleinigkeit verwöhnen wollt, dann nur zu, denn bald ist ja dieses Fest der schönen Geschenke und ja, ich weiß auch schon jemanden, der genau diese Schatzkiste von mir bekommen wird. ,)
Beautyjagd hat übrigens kürzlich unter anderem auch schon von diesem Set berichtet, schnuppert gern mal vorbei, wenn ihr noch andere dufte Geschenkideen sucht.

primavera Glück teilen Körperöl Streicheleinheiten Geschenkset
Wie pflegt ihr eure (Winter-)Haut derzeit am liebsten?
Kennt ihr die Körperöle von Primavera? Habt ihr einen Duftfavoriten?

Wie empfindet ihr Körperpflege – als bloße Notwendigkeit oder ists für euch auch viel mehr als das?
Verschenkt ihr Naturkosmetik zu Weihnachten? – Lasst uns sammeln: her mit euren Geschenketipps!
.)

Liebste Grüße
Mexi

echt stark: die Deocremes von Schmidt’s

Schmidts Deodorant Deocremes ohne Aluminium

Hand aufs Herz: egal ob mit Aluminiumsalzen oder ohne, bei Deos zählt in erster Linie die Wirksamkeit, denn genau deshalb greifen wir ja überhaupt täglich zu Tiegel, Roll-On oder Zerstäuber.
Grundsätzlich habe ich mit den euch sicher schon einschlägig bekannten üblichen Verdächtigen á la Ponyhütchen, Wolkenseifen, SAGA Seifen & Co. sehr gute Erfahrungen machen können. Nicht nur die gute Wirkung allgemein, sondern generell die Umstellung auf Deocremes hat mir ein ganz anderes Achselverhalten beschert, denn interessanterweise müffle ich mittlerweile deutlich weniger und wenn doch, dann irgendwie anders als mit Aludeos.
Was die Wirkung von Natrondeocremes angeht, machte ich bislang die Erfahrung, dass synthetisch beduftete Cremes es eher schafften, mich zuverlässig und müffelfrei durch den ganzen Tag zu bringen, während ich mit denen, die rein natürlich mit ätherischen Ölen beduftet sind, nicht hundertprozentig sicher durchgehalten habe. Die Deocremes von Schmidt’s haben mich eines Besseren belehrt und genau deshalb folgt jetzt ein kleines Lobeslied auf eben jene.

Schmidts Deodorant Deocreme

die Düfte
Ihr seht schon: ich wollte es wissen. Aus Neugier bestellte ich mir zuerst zwei Varianten direkt in den Staaten und dann aus lauter Begeisterung noch zwei weitere. Das derzeitige Sortiment bei Schmidt’s umfasst 5 Duftrichtungen: Cedarwood + Juniper, Fragrance-Free, Lavender + Sage, Bergamot + Lime und  Ylang Ylang + Calendula, wobei letztere meine absolute Lieblingsduftrichtung ist.  Die Düfte würde ich insgesamt als kräftig, herrlich natürlich und schön rund beschreiben. Dabei gibt die jeweils erstgenannte Duftnote definitiv den Ton an. Cedarwood + Juniper riecht wie es der Name schon verrät angenehm warm und holzig, ein besonderer Duft fernab von allen deotypischen Zitrus- und Blumendüften. Dieser dürfte übrigens sicher auch was für die Herren der Schöpfung sein. Die Lavender + Sage Creme schnuppert angenehm kräftig und natürlich nach Lavendel, aber überhaupt nicht süß, sondern eher herb durch den Hauch Salbei. Habe ich schonmal erwähnt, dass ich den frisch-fröhlichen Geruch von Bergamotte liebe? Genauso riecht Bergamot + Lime, sehr frisch und sonnig, die Limettennote gibt ihr nochmal einen Extra-Frischekick obendrauf. Der Ylang Ylang + Calendula würde ich von allen Duftvarianten am ehesten eine feminine Note zuschreiben, welche trotz Ylang Ylang keineswegs zu schwer ist. Kein Wunder, dass ich Blumenmädchen so sehr drauf abfahre.

Verpackung, Inhalt & Preis
Die Schmidt’s Deocremes kommen in einem Glastiegel mit 2oz/ 56,7g (entspricht etwa 60ml) Inhalt und kosten hierzulande um die 10€. Damit sind sie schon eine Idee preisintensiver als manch andere Deocreme, enthalten aber auch vergleichsweise nicht nur etwas mehr Inhalt, sondern besonders Wirkung und Zusammensetzung sprechen wie ich finde für sich.
Die Achselwunder von Schmidt’s wurden von der Gründerin Jaime Schmidt ganz klassisch quasi aus der Not heraus geboren, da sie selbst mit den üblichen natürlichen Deos am Markt nicht zurechtkam, sich 2012 einfach ihr eigenes zusammenrührte, ihren Bekanntenkreis in Portland damit anfixte und wer hätte es gedacht, ihre Deos drehen nun mittlerweile deutlich größere Runden. Alle Deocremes von Schmidt’s sind vegan und tierversuchsfrei.
Erhältlich sind sie mittlerweile in einigen Onlineshops, beispielsweise bei All for Evesmy CoraliePonyhütchenWolkenseifen, Ecco Verde und ganz neu auch bei najoba, wo es mit dem Code „early20“ übrigens noch bis morgen (22.11.) 20% Rabatt auf alles gibt.

Schmidts Deodorant Deocreme Ylang Ylang Calendula

Konsistenz, Auftragsweise & Wirkung
Es hat durchaus einen Grund, warum den Schmidt’s Deos ein kleiner Spatel beiliegt, denn sie sind in ihrer Konsistenz schon sehr fest, was sicher an den buttrigen Zutaten liegt. Zum Entnehmen muss man schon ein wenig mit dem Spatel kratzen, um das gute Zeug aus dem Tiegel zu bekommen. Für eine zuverlässige Wirkkraft, die tatsächlich auch den ganzen Tag durchhält, habe ich mir mit Deocremes eine Doppeldecker-Auftragsweise angewöhnt. Ich trage generell zunächst eine kleine Fingerspitze dünn auf beiden Achseln auf und direkt im Anschluss eine weitere dünne Schicht und ich fahre damit auch an langen Tagen ganz hervorragend. Direkt nach dem Duschen und Abtrocknen lässt sich die (überhaupt nicht körnige & angenehm glatte) Creme mit der Restfeuchtigkeit auf der Haut prima verteilen, auch wenn sie durch die Körperwärme nicht wirklich auf der Haut schmilzt, sondern eher vom sehr festen in einen pastigen Zustand übergeht. Diese Festigkeit scheint meine Haut ein bisschen zu umschirmen und meine Theorie ist, dass genau dies der Schlüssel zu der beachtlichen Wirkkraft der Deos liegt, denn sie ziehen gefühlt nicht ganz so flott weg. Der Duft der ätherischen Öle in den Cremes lässt sich in den ersten Stunden nach dem Auftrag noch deutlich erschnuppern, er verfliegt im Vergleich zu synthetisch bedufteten Deocremes aber etwas schneller.

Inhaltsstoffe
Die Deocremes von Schmidt’s basieren allesamt auf Sheabutter, Natron, Pfeilwurzelstärke, Kakaobutter, Tocopherol, ätherischen Ölen und Hopfenextrakt.
Interessant dabei ist, dass sie im Vergleich zu manch anderer Deocreme keine Öle enthalten, sondern sich ausschließlich aus festen Fetten zusammensetzen und es liegt auf der Hand, dass die Festigkeit von der ordentlichen Menge Sheabutter und Kakaobutter rührt. Die Pfeilwurzelstärke als feuchtigkeitsabsorbierende Komponente und das Fehlen von Zinkoxid scheinen auf Dauer deutlich sanfter zu meiner Achselpartie zu sein. Im Sommer hatte ich besonders an heißen Tagen mit manch anderer Deocreme das Problem, dass meine Haut oft doch sehr gereizt war und manchmal sogar gebrannt hat, bei den Schmidt’s Deos war das erstaunlicherweise nicht so. Der Hopfenextrakt mag erstmal exotisch klingen, dieser spielt als antibakterielle, beruhigende und konservierende Zutat mit.
Die Zusammensetzung wirkt insgesamt angenehm übersichtlich und simpel, sollte ich demnächst Lust haben, mir mal wieder ein Deo selbst zusammenzurührern, werde ich diese feste Variante definitiv mal anvisieren.

Butyrospermum parkii (shea butter), Sodium bicarbonate (baking soda), Maranta arundinacea (arrowroot) powder, Theobroma cacao (cocoa) seed butter, Tocopherol (vitamin E), Calendula officinalis (calendula) essential oil, Cananga odorata (ylang-ylang) essential oil, Humulus lupulus (hop) extract

Unterm Strich
Die Schmidt’s Deo sind meine allererste Wahl was rein natürlich beduftete Deocremes angeht, denn Wirkung und Verträglichkeit begeistern mich restlos und hey, Ylang Ylang & Calendula: ein Gedicht und von meiner Seite ein echter Reinschnuppertipp! .)

Schmidts Deodorant Deocreme INCI
Kennt ihr die Schmidt’s Deos, habt ihr schonmal probegeschnuppert?
Welche Duftrichtung spricht euch am meisten an?

Welche Erfahrungen habt ihr mit Deocremes gemacht?
Was ist euch bei Deos am wichtigsten, wo macht ihr Kompromisse?
Habt ihr ein absolutes Lieblingsdeo?

Liebste Grüße
Mexi

meine Erfahrungen mit der Lunette Menstruationskappe

lunette Menstruationskappe lucia gelb
Gewisse Tage im Monat sind für uns Ladies ja unumstößlich und genau deshalb gibts heute mal einen ganz speziellen Ladies-Post.
Ich muss sagen, dass ich eben diesen trotz Ziepen hier und da und den prämenstruellen Schwankungen (hallo Apokalypse, hallo Hautchaos, hallo Breakouts), die mich regelmäßig kurz vorher heimsuchen, grundsätzlich sehr wohlgesonnen bin. In der Zeit des Zyklusbeginns scheint sich nicht nur in meiner Körpermitte Erneuerung einzustellen, sondern auch meine Haut sieht auf Schlag mit Beginn der Tage reiner und frischer aus und fängt gefühlt irgendwie wieder von null an. Ich empfinde diese Tage als meine persönliche „Grundreinigung“ und besonders nach Absetzen der Pille im letzten Jahr fiel mir übrigens auf, dass ich ein viel bewussteres Gefühl für meinen Zyklus und meinen Körper entwickelt habe. Als eingefleischte Tamponnutzerin bin ich zwar hin und wieder auf Blogs und im Netz über alternative Lösungen zur Monatshygiene gestolpert, konnte mir aber nie so recht vorstellen, dass so eine Menstruationskappe auch mir „passen“ würde. Als ich auf der VIVANESS dann die Gelegenheit hatte, die Lunette vor Ort in die Finger zu bekommen, veränderte sich dieses Gefühl des fremdartigen Respekts in echte Neugier und als mich Lunette anschrieb und mir ein Exemplar zum Ausprobieren anbot, war ich mehr als gespannt darauf herauszufinden, ob es sie denn wirklich gibt, die nicer periods.

Die Lunette, wer oder was ist das eigentlich?
Lunette Menstruationskappen bestehen aus medizinischem Silikon, welches sehr biegsam & elastisch ist. Sie werden wie Tampons in der Scheide getragen, im Gegensatz zu Tampons saugen sie das Blut nicht auf, sondern sammeln es. Sie sind derzeit in fünf Farbvarianten zu jeweils zwei verschieden Größen erhältlich: Modell 1 für leichte Blutung und Modell zwei für normale bis starke Blutung. Da ich recht schmal gebaut bin und meine Blutung generell eher schwach ausfällt, entschied mich für das Modell 1 der sonnig-gelben Lucia*, der kleineren der beiden erhältlichen Größen. Zum Schutz und zur Aufbewahrung werden die Kappen mit einem fusselfreien Satinbeutelchen geliefert.

lunette Menstruationskappe beutel

meine Erfahrungen: vom ersten Mal bis zum Happybecher
Zugegeben: als es soweit war und meine Lucia zum ersten mal zum Einsatz kommen sollte, war ich plötzlich aufgeregt wie ein kleines Mädchen. Als aufgeklärte Frau und jahrelange Tamponnutzerin wurde ich beim Einführen dann doch ein bisschen nervös. Das beiliegende Infomaterial zur Benutzung der Lunette ist sehr anschaulich, auch die Videos im Youtubekanal empfand ich im Vorfeld als sehr hilfreich und nun war ich selbst dran: falten, durchatmen, ein Bein auf den Badewannenrand und ab dafür. Mein erstes Tragegefühl hat mich doppelt begeistert: zum einen hielt die Kappe absolut zuverlässig dicht, zum anderen empfand ich sie irgendwie als sehr anregend. Gerade letzteres war und ist etwas, womit ich so keinesfalls gerechnet hätte und obwohl sie nicht drückt oder deutlich spürbar ist, macht der Rand der Lunette etwas mit mir, das mir verrückterweise beim Tragen gute Laune macht (huch, habe ich das gerade wirklich geschrieben?). Meine liebste Falttechnik ist inzwischen eine Kombination aus Muschelfaltung und Herzfaltung, ich drücke den Rand der Lunette zuerst etwas nach innen und falte sie dann einmal in der Mitte. Die Lunette ist im gefalteten Zustand nur unwesentlich größer als ein Tampon und ploppt nach dem Einführen quasi in der Scheide auf. Am besten klappt das bei mir übrigens wenn die Lunette ein bisschen feucht ist, deshalb verbinde ich das Einführen der Lunette gern mit meiner Morgentoilette und setze sie morgens gleich unter der Dusche ein. Die Oberfläche der Lunette ist im Gegensatz zu Tampons wunderbar glatt: kein Rubbeln, kein Austrocknen, keine Flusen, keine Fusseln und somit auch nichts, was nicht hundertprozentig entfernt werden könnte. Ein bisschen Respekt hatte ich tatsächlich auch vor dem ersten Entfernen der Kappe, welche zwar nicht ganz so hoch sitzt wie Tampons, bei mir wandert sie aber tagsüber oft etwas nach oben, so dass das Ende des Bändchens gerade so greifbar ist. Am besten klappt das Herausholen bei mir tatsächlich, wenn ich auf dem stillen Örtchen sitze und entspannt bin. Dazu greife ich mir den Silikonstiel mit der einen Hand, fahre mit dem Zeigefinger der anderen Hand bis an den Becherboden und drücke dort ganz leicht um den Unterdruck zu lösen. Inhalt in die Toilette entleeren, mit Wasser abspülen, fertig. Empfohlen wird, die Lunette 2-4 Mal täglich zu leeren, was natürlich auch von der Blutungsmenge abhängt. In mein kleineres Modell eins passen gut zwei Esslöffel Flüssigkeit herein, eine Menge, die ich persönlich selbst an den blutungsstärksten ersten Tagen an einem Tag nicht erreiche und deshalb reicht es mir vollkommen aus, die Kappe in der Tagesmitte einmalig zu leeren. Als ich noch Tampons verwendet habe, hatte ich selbst bei den Minigrößen das Problem, diese nie ganz auszufüllen, aber trotzdem aufgrund der TSS-Risikos regelmäßig wechseln zu müssen, ein regelmäßiger austrocknender Wahnsinn für mich und nebenbei aus ökologischer Sicht ein horrender Wegwerfwahnsinn.
Ich hätte es ja nicht erwartet, aber die Lunette ist mittlerweile zu meinem persönlichen Happybecher geworden und genau so nenne ich sie übrigens auch. Sie gibt mir ein angenehmes Gefühl bei absoluter Sicherheit und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Motto „For nicer periods“ nicht von irgendwoher kommt.

lunette faltung faltung einführen
Reinigung & Pflege zwischendurch und danach
Wie schon erwähnt setze ich meine Lunette morgens und abends ein und spüle sie zwischendurch nach dem Entleeren einfach gründlich mit Wasser ab. Sie lässt sich übrigens auch von innen nach außen stülpen, so dass man sie ganz hervorragend von allen Seiten sauber bekommt. Solltet ihr unterwegs wechseln müssen, könnt ihr behelfsmäßig auch die Lunette Reinigungstücher oder einfach Toilettenpapier zum Reinigen benutzen. Nach der Periode koche ich die Lunette für etwa fünf Minuten in einem kleinen Topf aus, manchmal gebe ich auch einen kleinen Schuss Essig als natürlichen Saubermacher und Desinfizierer dazu.
Danach wandert sie in ihr Satinbettchen und freut sich auf ihren nächsten Happybecher-Einsatz.
Ich habe meine Lunette übrigens nun schon seit einem knappen Dreivierteljahr in Benutzung: sie ist in Form und Farbe unverändert top in Schuss und ich hoffe, dass sie mir noch ganz lange schöne Tage bescheren wird.

Falls ihr nicht schon selbst auf die Menstruationskappe gekommen und jetzt neugierig oder unschlüssig seid, könnt ihr für weitere Erfahrungsberichte auch bei Beautyjungle, Kosmetik natürlich und Pura Liv weiterschmökern oder euch Erbses Video dazu anschauen.
Freuen würde ich mich auch sehr über eure Erfahrungen mit Menstruationstassen & Co. oder einfach ein wenig Period Talk-Tacheles. ,)
lunette lucia größe 1

Was ist eure bevorzugte Variante zur Monatshygiene?
Wie sind eure Erfahrungen mit Menstruationsbechern, alternativer Monatshygiene & Co?

Welches Modell/ welche Falttechnik hat bei euch die Nase vorn?
Wo seht ihr für euch persönlich den größten Vorteil dieser Form von Monatshygiene?

*die kleine Lucia wurde mir von Lunette kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

richtig dufte: die Osiris von Dr. Röska

Dr. Röska Pflanzenölseife Osiris Naturseife
Vielleicht ist es auch meine ganz subjektive Wahrnehmung, aber Seifen erleben momentan ja wieder eine echte Hochzeit und es gibt neben den alten Bekannten soo viele wunderbare kleine Manufakturen, auf die man meist eher durch Zufall oder durch begeisterte Mundpropaganda stößt.
Genau so ging es mir mit Dr. Röska und es war wohl eigentlich eher Glück, dass ich bei pinkmelon.de auf die Pflanzenölseife Osiris gestoßen bin. Zuvor hatte ich noch nie feste Seife für den ganzen Körper verwendet, sondern beim Duschen nur regelmäßig zusätzlich zum Duschgel eine Seife für die gründliche Reinigung der Achselregion im Einsatz und war dementsprechend mehr als gespannt darauf, wie sich die Seife zur täglichen Körperpflege macht und ob sie denn mehr kann als nur Saubermachen.

Doktor wer?
Dr. Röska ist eine kleine Seifenmanufaktur aus Bayern, die von Dr. Günther Röska und seiner Frau betrieben wird. Das Sortiment umfasst neben Körperbuttern und Badezusätzen im Moment 42 (!) verschiedene Naturseifen, die von A wie „Aquarello“ über S wie „Silbernixe“ bis Z wie „Ziegensahne“ einiges zu bieten haben. Eingesetzt werden ausschließlich pflanzliche Rohstoffe; keine synthetischen Duft- und Farbstabilisatoren, keine Konservierungsmittel. Die Produkte werden nicht über einen hauseigenen Webshop vertrieben, sondern sind auf Märkten, in einigen wenigen Partnergeschäften und online bei Ludwig Beck erhältlich.
Frei nach dem Motto „Friss oder, äh Probiers doch mal selbst aus!“ ist die Seite eher betont übersichtlich gehalten und man findet nur sehr knappe Informationen zu den Produkten selbst. Deshalb habe ich ein bisschen weitergehend recherchiert und bin auch dieses Video bei Youtube gestoßen, welches einen kleinen sympathischen Einblick in die Seifenküche und das Seifensieden bei Dr. Röska gibt.

Die Pflanzenölseife Osiris
„Königliches Vergnügen mit der altindischen Duftkombination aus Rosen- und Sandelholzöl. Cremig, rückfettend und vitaminreich macht die Seife ihre Haut herrlich geschmeidig und versorgt sie mit Vitaminen und pflegenden Essenzen. Sie beugt rissiger und schuppiger Haut vor und wirkt gegen Hautalterung und Altersfältchen.“

Gewicht, Preis & Verpackung
Mein Seifenstück mit 100g kam in einem kleinen transparenten Plastikbeutelchen verpackt, welches die wunderschöne Optik der Osiris wie ich finde ganz prima rausbringt und jetzt mal ehrlich, sieht sie nicht wunderschön aus mit dem rosa- und orangenen Farbverlauf? Bei Ludwig Beck habe ich übrigens gesehen, dass die Seifen regulär in einem kleinen weißen Karton kommen, der ganz in Röska-Manier schön pur gehalten ist. Wie alle anderen Röska-Seifen kostet sie dort 7,50€, was sich erstmal vielleicht nach einer Menge Holz anhört und das ist es auch, jedoch versuche ich mir immer ganz klar bewusst zu machen, dass wir es hier mit Handarbeit zu tun haben, mal ganz abgesehen von den Rohstoffen, die sich darin tummeln.
Dr Röska Pflanzenölseife Osiris Seifenbeutel

Duft, Schaum & Reinigungswirkung
Die Osiris schnuppert ganz wunderbar nach Rose mit einer klitzekleinen hauchfein herben Sandelholznote. Ich empfinde den Duft als sehr feminin und edel und freue mich sehr, dass er so unbeschreiblich natürlich ist. Viele Seifendüfte finde ich manchmal ein bisschen muffig oder gar zu sehr gewollt, bei der Osiris ist das nicht der Fall, denn genauso stelle ich mir eine wohlbeduftete Naturseife vor. Auf der Haut hält sich der Duft nach dem Duschen zwar nur kurz, die Pflegewirkung macht sich bei mir hingegen deutlich länger bemerkbar, denn die enthaltenen Öle machen nicht nur einen sehr (!) cremig-reichhaltigen (aber dabei nicht schmierigen) Schaum, sondern pflegen dabei auch ganz toll und meine Haut wird auch ohne anschließende Lotion göttlich weich. Zum Aufschäumen habe ich sie in meinem geliebten Seifenbeutel geschubst, der das Einseifen doch sehr erleichtert, da die Seife so nicht so schnell wegflutschen kann, der Beutel obendrein einen leichten Peeling- und Aufweckeffekt hat und mir ganz prima zum Aufbrauchen der kleinsten Seifenreste taugt.

Inhaltsstoffe
Aqua, Cocos Nucifera Oil (Kokosöl), Olea Europaea Oil (Olivenöl), Carthamus Tinctorius Oil (Distelöl), Elaeis Guineensis Oil (Palmkernöl), Sodium Hydroxide, Cream, Theobroma Cacao Butter (Kakaobutter), Prunus Amygdalus Dulcis Oil (Mandelöl), Juglans Regia Oil (Walnusskernöl), Sesamum Indicum Oil (Sesamöl), Ricinus Communis Oil (Rizinusöl), Mel (Honig), Mica (Glimmer), Amyris Balsamifera Oil (Sandelholz), Rosa Centifolia Oil (Rose), Argilla (Tonerde)

Ihr seht schon, hier schlummert eine ganz beachtliche Komposition verschiedenster Öle, die wie ich finde absolut für sich stehen und diese Seife zu einer echten Pflege-Granate machen. Mir gefällt die volle Deklaration sehr, allerdings liest sich das Palmkernöl für mich in der sonst formidablen Liste nicht ganz so schön. Woher der unheimlich cremige und reichhaltige Schaum rührt, das macht die Zutatenliste ganz hervorragend deutlich.
Dr Röska Pflanzenölseife Osiris Inhaltsstoffe

Unterm Strich
Der natürliche & wunderschöne Duft und die vielen pflegenden Öle haben diese Seife für mich zu meinem in der letzten Zeit allerliebsten Duschbuddy gemacht. Die spitzenmäßige Pflegewirkung und meine weiche Haut haben mich schwer begeistert und sollte ich demnächst in der mir im Norden nächstgelegenen Verkaufsstelle in Lübeck vorbeikommen, wird allerspätestens dann die nächste Duschseife fällig, ich befürchte aber, dass das schon viel eher der Fall sein wird. Generell sehe ich mich mehr und mehr interessiert am Thema Seifen allgemein, weil ich merke, dass sie in ihrer reichhaltigen Form in Sachen Pflege echt was können und damit dem Duschgel eine ganze Nasenlänge voraus. Interessiert ist dafür fast das falsche Wort, denn fasziniert trifft es eigentlich viel besser: ich habe hier schon länger ein bisschen Seifenequipment (Sheabutter, Kakaobutter, verschiedene Basisöle, 1 Kg NaOH und viele, viele ätherische Öle) zu liegen und mir damals bei meinem Besuch im Kosmetik Bazar in Hannover einige schöne Anregungen geholt, Rezepte gewälzt und bestaune bislang noch immer den Prozess. Nunja, einfach mal machen, nech?
Wundert euch nicht, wenn ihr hier bald eine verrückte Seifenkreation oder erstmal ein völlig missratenes Experiment seht.
Achja, zum Thema Seifen habe ich hier übrigens ein paar schöne und zusammenfassende Gedanken gefunden.

Benutzt ihr auch gern feste Seifen zur Körperpflege?
Was ist euch bei Seifen besonders wichtig?
Kennt ihr tolle Seifen/ kleine Seifenmanufakturen, die ihr empfehlen könnt? Her damit!
Habt ihr euch schonmal selbst ans Seifensieden gemacht?

Liebste Grüße
Mexi

Adieu Juni – Monatsrückblick & aufgebraucht

juni aufgebraucht monatsrückblick instagram
Der Juni verging wie im Fluge und schwupp, war der Juli da.
Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass es letzten Monat etwas ruhiger hier auf dem Blog zuging, was vor allem damit zusammenhing, dass ich ab der zweiten Junihälfte einen kleinen oder besser gesagt ganz schön großen Abstecher zu zwei Festivals gemacht habe. Die Reise hat mich zuerst aufs wie immer brütend heiße Novarock nach Nickelsdorf und anschließend aufs eher mäßig temperierte Hurricane Festival nach Scheeßel geführt. Auf beiden Festivals habe ich wie immer unfassbar viel gearbeitet, gefunkt, den Seelentröster gespielt, telefoniert, tragische & witzige Geschichten gehört (am Infopoint: „Wurde hier zufällig meine Hose abgegeben?“), hatte eine tolle Crew um mich herum und habe nach Feierabend sogar ein paar Bands sehen können. Da ich vor und nach meinen langen Schichten zusehen musste, zumindest ein bisschen zu schlafen, blieb mir nicht viel Raum für viel „Beautykram“ zwischendrin, aber meine Zeit fürs Schön sein und Schönmachen morgens und mein geplättetes Abschminkritual abends habe ich dafür um so mehr ausgekostet.
Ein bisschen stolz bin ich schon irgendwie, denn inzwischen gelingt es mir immer besser, mich kosmetiktechnisch aufs wesentliche zu beschränken, während ich vor ein paar Jahren noch am liebsten mein ganzes Badezimmerinventar mitgenommen hätte. Zwar kostet es mich beim Zusammenschütten meiner Tasche zielgenaue Planung und zweckgemäße Überlegung, was denn nun mit soll, jedoch packe ich nichts mehr ein, was ich eventuell verwenden könnte, sondern nur noch das, was ich wirklich brauche.
Wie sah mein Festival-Kosmetikgepäck für die beiden Festivals nun also aus?
kosmetik festival sommer 2014 novarock Hurricane Festival
Geduscht habe ich mit dem lavera Pink Energy Duschgel, dessen fruchtig herber Duft mir sehr zusagt. Nach der morgendlichen Dusche habe ich mir trotz Kürze der Zeit eine Extraportion Pflege mit der Bodylotion Lavendel Vanille von Primavera gegönnt. Ich liebe den göttlich frischen Duft der Lotion, die flott einzieht und sehr leicht ist, aber dennoch streichelweich pflegt. Besonders auf dem heißen Nova habe ich meiner Haut nach vieeel Sonne mit dem noch relativ neuen alverde Après Gel Aloe Vera etwas Feuchtigkeit zurückgeben können. Das Gel hat eine flüssig-gelige Konsistenz und klebt zu meiner Überraschung keine Spur. Die Inhaltsstoffe sind mit Wasser, Aloe Vera Saft, Glycerin und Alkohol auf den vorderen Rängen alverdetypisch günstig, aber die pflegende und erfrischende Wirkung ist super. Toll, dass alverde nun auch ein Aloe Gel im Sortiment hat. Als Sonnenschutz hatte ich das lavera Family Sun Spray mit praktischem Sprühkopf für Cremefaule dabei. Obwohl es mit LSF 15 nur einen mittleren Schutz bietet, habe ich mich als Blassnase damit gut aufgehoben gefühlt und den Lichtschutz empfinde ich als gefühlt deutlich höher. Trotzdem habe ich mir aus Nachlässigkeit und Unerreichbarkeit einen ordentlichen Sonnenbrand im Nacken und am oberen Teil meines dank luftiger Kleidung freigelegten Rückenausschnitts eingefangen, der sich recht kräftig gepellt hat. Meine Haut kam mit so viel Verhornung auf einen Schlag gar nicht klar und die unzähligen Punkte und Pickelchen behandle ich momentan noch immer jeden Tag morgens unter der Dusche mit meiner liebsten Armverlängerung, einer Rückenbürste mit Naturborsten, und milder Reinigung. Und die Moral von der Geschicht: Vergiss das Eincremen lassen auch am Rücken nicht.
Auch auf die Deocreme „A perfect match(a)“ von Ponyhütchen war Verlass und ich mag den herb-frischen Duft, der original nach Elizabeth Ardens „Grean Tea“ schnuppert, soo gern. Die Deowirkung finde ich gut, bei Sonne total, viel Rumgeflitze und gefühlten 40 Grad auf dem Nova habe ich meine Achseln meist aber bei Tagesmitte mit einem Feuchttuch nachgereinigt und neu gecremt, denn da hätte wohl jedes Deo schlapp gemacht. Zur Gesichtsreinigung hatte ich die alverde Baby Pflegetücher und meine geliebte Mandel Reinigungsmilch von Weleda dabei, die auch mein Augen Make Up zuverlässig und sanft herunter nimmt. Mein Gesicht habe ich morgens und abends mit meiner neuesten Liebe gepflegt: dem Kameliensamenöl von Primavera, welches meine empfindliche Gesichtshaut ganz wunderbar beruhigt und nährt. Ich trage es auf mein nach der Reinigung noch tröpfchennasses Gesicht auf und für mich bilden Öl und Wasser derzeit die simpelste & tollste Gesichtscreme der ganzen Welt. Die Zähne putze ich mir momentan sehr gern mit der fluoridfreien Zahncreme Kräuter von Alviana, welche nicht nur prima reinigt, sondern auch schön kräuterig frisch schmeckt und mir für eine Naturkosmetik-Zahncreme auch lange einen frischen Atem beschert. Meine Nägel habe ich mir mit dem wunderschönen Koralleton „coral hibiscus“ von Korres lackiert, welcher mir richtig gute Laune macht und auch zu leicht gebräunter Haut wie meiner nach dem Novarock formidable aussieht. Die Deckkraft des Lacks ist eher mittelmäßig und man braucht definitiv zwei Schichten Lack, aber dann sieht er super aus und hält auch wacker ein paar Tage durch. Zur Haarwäsche hatte ich das regulierende Pflegeshampoo von Pinus Vital aus der letzten Biobox dabei, welches mich wirklich überrascht hat. Den Duft hätte ich mir lange nicht so frisch vorgestellt und auch die Waschwirkung fand ich trotz Ultra-Festivalstaub auf dem Kopf super. Meine Haare glänzten nach der Wäsche sehr ordentlich, haben sich sehr gut gepflegt angefühlt und eigentlich hätte ich die lavera Sofort Pflege Sprühkur zum Entwirren nach der Wäsche gar nicht unbedingt gebraucht, ein tolles Shampoo! Da Festivals nicht wirklich zum Düfte-Paradies zählen und ich gern etwas heimeliges in der Nase habe, durfte das nach Rose und Orange schnuppernde SOS Spray als duftes und erfrischendes Wässerchen für zwischendurch mit und auch mein Kopfkissen habe ich damit eingesprüht.
Geschminkt habe ich auf den Festivals wirklich nur das nötigste ohne viele aufwändige Spielereien: Concealer (für die müden Augen und zum Ausgleichen von Rötungen (Studio 78 Off we go „at dawn“), Puder zum Mattieren (alverde mattierender Puder aus der Elegant Dark LE), Lidschatten (Dr. Hauschka Eyeshadow Duo 07 aus der Slow Mood LE & alverde Mono Lidschatten „20 warm vanilla“), Eyeliner (Alterra Liquid Eyeliner), Augenbrauen (Alterra Kajal Eyeliner 10 Taupe & alverde Brauengel blond), Rouge (lavera „charming rose“ )und etwas getönte Lippenpflege/ Lipgloss (Alterra Wellness Pflege LE Lippenbalsam Kirsche & benecos Lipgloss „kiss me“).

Aufgebraucht im Juni 2014
aufgebraucht Naturkosmetik 2014 neuSchon Anfang des Monats leergegangen ist meine SAGA Seifen Deocreme „Nostalgie“, welche original nach Nivea Creme schnuppert und dessen Deowirkung mich nie im Stich gelassen hat. Im Moment probiere ich andere Deocremes aus, da sie mir aber ganz hervorragend gefallen hat, würde ich sie mir in jedem Fall nachkaufen. Neugierig ausprobiert habe ich im vergangenen Monat eine neue Pflanzenhaarfarbe, von der ihr hier bald genaueres lesen werdet. Das Farbergebnis mit unglaublich sattem Rot lässt mich kaum glauben, dass es sich hierbei um eine rein pflanzliche Farbe handelt und auch die Pflegewirkung hat mich sehr begeistert. Außerdem leergemacht habe ich die alverde 5 in 1 Mundspülung Nanaminze (mit Fluorid, ohne Alkohol) , welche ich wohl nicht wirklich vermissen werde. Der süßlich-minzige Geschmack war in Ordnung, einen echten Frischekick hat sie mir jedoch nicht verpasst. Die Kneipp Reinigungsmilch war sehr ergiebig und über die vielen schönen Öle darin kann ich mich wirklich nicht beklagen. Auch der praktische Spender hat mir sehr gut gefallen, jedoch ist mir der relativ starke Duft und das schmierige Gefühl auf der Haut während der Reinigung auf Dauer dann doch ein bisschen auf die Nerven gegangen. Das Primavera Gesichtspflegeöl Neroli Cassis (eine Ölmischung aus Jojobaöl, Mandelöl, Aprikosenkernöl und Johannisbeersamenöl) hat mir aufgrund der guten (im Vergleich zum Inka Nuss Öl etwas reichhaltigeren) Pflegewirkung sehr gut gefallen, auch wenn mich der intensive frisch-fruchtige Duft im Gesicht zunächst erstmal verdutzt hat, denn im Vergleich zu den Gesichtsölen, die ich bislang verwendet habe, schnuppert dieses alles andere als nach purem Öl, was natürlich auch an der Beduftung mit ätherischen Ölen liegt. Als Dickes Plus empfinde ich den kleinen Pumpspender, der ein kleckerfreies und zielgenaues Dosieren möglich macht und den ich mir für alle Primavera Gesichtsöle wirklich wünschen würde. Die lavera Baby & Kinder Sonnenmilch LSF 20 hatte ich im letzten Jahr schon fleißig im Einsatz, nicht ganz aufgebraucht und den Versuch gewagt, sie über den Winter einzumotten, leider ist sie mir in der Zwischenzeit gekippt und in ihre Einzelbestandteile zerfallen. Den Sonnenschutz, die Verteilbarkeit und die Überraschend gute Wasserabweisung beim Planschen fand ich aber auch als nicht mehr ganz soo kleines Kind echt gut. Der blumig-feminine Duft der Amitola Body Lotion hat mir ganz wunderbar gefallen. Die Konsistenz ist eher milchig, sie fühlt sich schön leicht auf der Haut an und ich möchte in diesem herrlichen Geruch baden, allerdings braucht sie ihre Zeit, um sie auf der Haut zu verteilen, denn das Cremen damit war teils ein echtes weißelndes Geschiebe, sehr schade. Das Love Your Planet Duschgel Orange (ohne Alkohol) riecht tatsächlich so, als würde jemand eine Orange schälen und ich habe es aufgrund des tollen zitrisch-herben Dufts sehr gern verwendet. Die Primavera Feuchtigkeitscreme Neroli Cassis (Kleingröße) ist eigentlich als Gesichtspflege für normale bis trockene Haut gedacht, da ich mein Gesicht momentan ausschließlich mit Ölen pflege, hat mir diese kleine Tube als sehr (!) reichhaltige und nährende Handpflege hervorragende Dienste geleistet, mir samtweiche Pfötchen beschert und nochmals bekräftigt, dass die Neroli Cassis-Reihe eine wunderbar pflegende ist.

Und sonst so?
Ich freue mich tierisch, denn schon am Freitag werde ich endlich mal wieder einen kleinen Abstecher nach Berlin machen, diesmal aber nicht, um liebe Leute zu besuchen oder der Musik zu frönen, sondern um das erste mal die Berliner Fashion Week live und in Farbe zu sehen. Im Juni habe ich freudigst meine Akkreditierungsunterlagen für den lavera Show­floor erhalten und ich bin schon total gespannt, ahh!

Wie war euer Beauty-Monat Juni?
Habt ihr den Festivalsommer schon eingeläutet, was musste bei euch unbedingt mit?

Kennt & verwendet ihr eines meiner erwähnten Produkte?

Liebste Grüße
Mexi

[TAG] meine Naturkosmetik Wishlist

naturkosmetik wishlist neu

Ihr Lieben,
in letzter Zeit habe ich viel über Kosmetik nachgedacht und auch darüber, wo ich momentan eigentlich stehe.
Eigentlich bin ich soweit hervorragendst zufrieden. In Sachen Haarpflege habe ich mir mittlerweile eine Routine angelacht, mit der ich prima zurechtkomme, obwohl ich mich zunächst erstmal damit abfinden musste, dass es für mich nicht die Dauerprodukte gibt, denn mein feines Haar liebt die Abwechslung zwischen leichterer und reichhaltiger Pflege. Auch meiner Gesichtspflege mit Ölen bin ich mittlerweile seit fast einem Vierteljahr mit wechselnden Öl-Liebhabern treu und fühle mich grundsätzlich angekommen (mehr dazu in Kürze!).
Hier und da gibt es allerdings so ein paar Ergänzungen und „Lücken“, die ich schließen möchte und zu denen gesellen sich bereits ein paar Objekte meiner Begierde, die ich bislang sporadisch auf Pinterest vor dem Vergessen gerettet habe und zu denen ich teils durch Inspirationen von lieben Bloggerkolleginnen, teils durch eigene Recherchen gefunden habe.
Was nun folgt, ist meine kleine Wunschliste in willkürlicher Reihenfolge.

Pflanzenhaarfarbe von CulumNatura
Obwohl ich sehr zufrieden bin mit meinem reinen Henna von Khadi, reizen mich die Farben der Reihe satuscolor von CulumNatura doch sehr. Leider gibt es für diese keinen Onlinevertrieb; sie sind ausschließlich bei Naturfriseuren und Naturkosmetikern erhältlich, für mich definitiv ein Grund, mich dort mal ein bisschen beraten zu lassen.

LOGONA Lash Activating Duo [erledigt, Testphase läuft! ,)]
Derzeit verwende ich den alverde Lash Booster und da dieser mir und meinem von Natur aus spärlichem Wimpernwuchs tatsächlich schon etwas mehr Fülle beschert hat, bin ich total gespannt darauf, ob die LOGONA-Variante mit zusätzlicher Extrapflege für die Wimpern noch mehr kann.

Soapwalla Deodorant Cream
Mittlerweile nutze ich gar keine Deos mit Aluminiumsalzen mehr und bin mit den SAGA Seifen Deocremes und der Anno 1950 Deocreme von Wolkenseifen sehr zufrieden. Auf das Deo aus der Soapwallaküche bin ich sehr neugierig, da es keine synthetischen Duftstoffe enthält und trotzdem sehr gut wirken soll.

Kneipp Regeneration Augen Roll On [erledigt, war in meiner tollen BIOty Box]
Da ich oftmals über Nacht quasi implodiere, greife ich morgens gern zu solchen Roll-Ons. Dabei setze ich nicht unbedingt auf großartige Pflegewirkung, sondern schlichtweg auf die abschwellende und kühlende Wirkung. Bislang habe ich den (nun ausgelisteten) von Alterra verwendet, den von Kneipp finde ich insofern spannend, als dass kein Alkohol darin enthalten ist.

Sensisana  Maritim Reinigung
So richtig angekommen bin ich bei meinen Reinigungsprodukten vor allem für die allabendliche Reinigung noch nicht. Diese tensidfreie Reinigungsmilch soll sehr schonend reinigen und die sehr übersichtliche INCI-Liste mit vielen schnieken Inhaltsstoffen aus Bio-Anbau lassen mich jubeln.

Zuii Lidschatten „chestnut“
Generell muss ich sagen, dass ich eine kleine Obsession für die Zuii Lidschatten entwickelt habe, denn sie sind unvergleich hoch pigmentiert, halten auch ohne Base bombastisch gut und die Farbpalette ist einfach großartig. Die Kastanie hat es mir besonders angetan, bei meinem nächsten Besuch in Hamburg muss ich definitiv mal beim Zuii-Counter vorbeigucken und werde dort bestimmt wieder stundenlang swatchen.

RMS Beauty Living Luminizer
Dieser Highlighter ist längst kein Geheimtipp mehr und ich habe schon soo viel gutes davon gehört und gelesen. Ich habe bislang noch keinen Creme-Highlighter probiert, bin aber megagespannt auf den subtilen und edlen Schimmer, den er schenken soll ohne dabei klebrig zu sein.

Lulu Organics Trockenshampoo Jasmin [erledigt, siehe mein Haul im Mai]
Ab und an ist es so, dass ich eine Haarwäsche aus Zeitgründen verschieben oder einfach zwischendrin ganz flott lästige Strähnen loswerden möchte. Dazu verwende ich bislang Heilerde und das klappt auch sehr gut, dennoch reizt mich die Kleingröße von Lulu Organics in Jasmin sehr, perfekt zum Ausprobieren!

Maienfelser Badeextrakt „Flower-Power“
Auf der Seite von Maienfelser wird dieses Produkt als „berauschender Badezusatz“ angepriesen und ich als Blumenmädchen fühle mich davon sofort angesprochen.

PHB Black All-In-One Mascara [erledigt, war in meiner tollen BIOty Box]
Von der PHB Mascara habe ich gehört, dass die Haltbarkeit unglaublich gut sein soll, was für mich mit meinen Schlupflidern das Qualitätskriterium für eine Wimperntusche ist, denn Farbe und Fülle geben sie ja mehr oder weniger alle. Von Herstellerseite wird sie sogar als wasserfest beworben. Die PHB Mascara hört sich ganz so an, als wäre sie wie für mich gemacht und der Sache mit der Wasserfestigkeit muss ich wohl unbedingt auf den Grund gehen. ,) Ulkigerweise ist sie mit zwei unterschiedlichen Artikelbezeichnungen gelistet, hierzulande lässt sie sich auch unter dem Namen „PHB Mineral Miracles Natural Mascara“ zum Beispiel bei Ecco Verde finden.

Wo fühlt ihr euch kosmetiktechnisch angekommen, wo noch nicht?
Was steht derzeit auf eurer Wunschliste ganz oben?

Auch auf die Gefahr hin, dass sich meine Wunschliste dadurch noch vergrößern wird, bin ich total gespannt, was auf eurem Wunschzettel steht und würde mich sehr freuen, wenn ihr euch in den Kommentaren dazu fleißig austobt oder die Wishlist als TAG wahrnehmmt, fühlt euch alle getaggt,
also Feuer frei! .)
Auf den Blogs von Allerlei Julchen und Sugarlime, sowie bei pretty green wo|man, Anitas WeltNixenhaar, Jellys Welt, Kosmetik natürlich und Strawberrymouse’s Mailbox findet ihr viele schnieke Naturkosmetik Wunschlisten zum Stöbern und Staunen, macht gern auch mit!

Liebste Grüße
Mexi