Haarbande: Schlafen mit langen Haaren

Diesen Monat widmen wir uns in der Haarbande dem Thema Schlafen mit langen Haaren.
Flechten, das Haar zum tiefen Pferdeschwanz binden, einen hohen Dutt machen: je nach Haarlänge- und Beschaffenheit gibt es viele Möglichkeiten, lange Haare über Nacht zu bändigen oder in Form zu bringen.
Mein Haar ist von Natur aus glatt, fein und leicht durchgestuft. Heute möchte ich euch zeigen, wie ich ganz einfach mehr Schwung, Fülle und große Wellen in mein Haar zaubere.

Meine liebste Nachtfrisur ist im Prinzip eine stark vereinfachte Variante von Pin Up Victory Rolls, die ich euch vor ein paar Jahren schon einmal hier gezeigt habe. Dabei kommt es nicht unbedingt auf perfekt drapierte Röllchen am Oberkopf an, sondern vielmehr darauf, dass das Haar möglichst gleichmäßig gerollt und gut festgesteckt wird.
Alles, was ihr dazu braucht, sind jede Menge lange Bobby Pins/ Haarnadeln mit Riffeln, eine Bürste, ein paar Haarklemmen und etwas Geduld.
Ich mache mir meine Nachtfrisur mittlerweile auch im Dunkeln ohne Spiegel und kämme manchmal auch nur mit den Händen durch, wie schon gesagt: es geht nicht um Perfektion.

so gehts:
1. Kämmt eure Haare mit der Bürste ordentlich durch. Den Scheitel könnt ihr so ziehen, wie ihr das Haar normalerweise tragt. Teilt das Haar ab Ohrhöhe zuerst in Deckhaar und Unterhaar ab und steckt die obere Partie weg.

2. Das Unterhaar im Nacken in zwei Partien teilen und mit einer Haarklemme wegstecken oder zur Seite legen.

3. Jetzt kommt der Part, für den ihr etwas Geduld und Übung benötigt: das Einrollen. Ich halte dazu mit der rechten Hand den unteren Teil meiner Haare etwa eine Hand breit über den Spitzen fest und wickle sie mit der linken um den Zeige- und Mittelfinger meiner rechten Hand und forme so eine Rolle.

4. Dann rolle ich weiter bis nach oben zum Haaransatz und stecke meine Haar-Rolle von beiden Seiten am Hinterkopf fest. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Rolle gut fixiert wird, damit sie die Nacht gut übersteht. Am besten klappt das Feststecken, wenn ihr die Bobby Pins über Kreuz steckt, so dass die geriffelte Oberfläche der beiden Pins ineinander greift. Für normalen Halt könnt ihr die Pins auch einfach parallel feststecken.

5. Wiederholt das ganze mit den anderen Haarpartien, legt euch schlafen und freut euch über tolle Wellen beim Aufstehen.

Übrigens mache ich genau diese Frisur auch, wenn ich meine Haare nach dem Waschen Partie für Partie über die Rundbürste gefönt habe. Ich stecke die Partien wie bei der Nachtfrisur dann einfach zum Auskühlen am Kopf fest und fertig sind die Wellen ohne Wickler & Co.
Alle weiteren Beiträge zum Thema Schlafen mit langen Haaren findet ihr wie immer gesammelt hier im aktuellen Haarbande Beitrag.
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Schmökern und Nachmachen.

Wie tragt ihr euer Haar über Nacht?
Macht ihr auch eine Nachtfrisur?

Liebste Grüße,
Mexi

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vegane dekorative Naturkosmetik von Sante


Neulich habe ich mir in meinem Bioladen die neuen Naturtalente von Sante angeschaut.
Im Mai diesen Jahres wurde die dekorative Kosmetik von Sante kräftig überarbeitet.
Neben den zahlreichen Neuprodukten kommt die Kosmetiktheke nun deutlich frischer, farbiger und schnieker daher. Der frische Wind, der sich schon bei den letzten Limited Editions ankündigte, zieht nun durchs gesamte dekorative Sortiment und ist wie ich finde durchaus einen Blick wert.
Ich habe ein paar Blicke mehr riskiert und die neue vegane dekorative Kosmetik von Sante aufgelistet.

Augen
Mademoiselle Sensitive Mascara
Curl Extend Extreme Mascara
Big Catwalk Lashes Mascara
Mini Makes Mega Lashes
Fresh Volume Mascara
Mascara Volume 01, 02
Mono Shade 01, 02, 03, 04, 05, 06
Liquid Eyeshadow Base
Eyeshadow Base Loose Powder
Eyeliner Pencil No. 00, No. 01, No. 04, No. 06, No. 07, No. 10

Augenbrauen & Wimpernpflege
Eyebrow Talent Kit
Tinted Brow Talent 01, 02
Clear Lash & Brow Talent
Lash Balm
Lash Extension

Teint
Camouflage Concealer 01, 02
Correcting Concealer
Matte Matt Evermat Mineral Make Up 01, 02, 03
All Day Moisture 24h Fresh Skin Foundation 01, 02, 03
Compact Make Up 01, 02, 03
Compact Powder 02, 03
Soft Cream Foundation 01, 02, 03
CC Cream 10, 20, 30
Loose Matte Mineral Powder 01, 02
2in1 Contouring & Bronzer Powder 01, 02

Lippen
Lip Lacqueur 01 style me nude
Nourishing Lip Base
Nourishing Lip Peeling

meine Eindrücke
Ich finde den Relaunch der neuen dekorativen Produkte wirklich gelungen und auch wenn es in Sachen Lippenrot und Blush ein bisschen mau aussieht, sind doch einige wirklich spannende vegane Sachen dabei, zum Beispiel die Madmoiselle Sensitive Mascara, die gänzlich unbeduftet ist und mich von der Haltbarkeit absolut überzeugt hat (hurra!). Ich mag die Sante Mascaras sowieso sehr gern – um so toller, dass all die neuen Mascaras vegan sind.
Die Farben der neuen Mono-Lidschatten sind überaus tragbar, gut pigmentiert und schön samtig. Auch die Texturen der Concealer, Make Ups und Teintschmeichler finde ich toll und werde da demnächst nochmal einen Blick drauf werfen.
Insgesamt wirkt das Sortiment hochwertiger und das, obwohl die Preise nun im Vergleich deutlich günstiger sind. Vor allem für die Neulinge im Sortiment bezahlt man teils nicht viel mehr als für alverde & Co, hier hat sich einiges getan.
Mehr zu den neuen Sante Naturtalenten findet ihr auch bei 50 Percent Green, Natürlich Schöner und auf sante.de.

Habt ihr euch das neue dekorative Sante Sortiment schon angeschaut?
Wie gefallen euch die neuen Sante Naturtalente?


fruchtig lecker: Brombeer Flammkuchen

Oh, du süße Beerenzeit!
Aromatisch, regional und saisonal:  das vollmundige Aroma frisch gepflückter Brombeeren ist einfach unvergleichlich und ich kann derzeit einfach nicht genug davon bekommen.
Passend zur Brombeer-Hochsaison gibts heute einen fruchtig leckeren Flammkuchen vom Blech. Einfach gemacht und echt mal was anderes.
Appetit bekommen? – So gehts.

Zutaten
375g Dinkelmehl + 1 EL zum Bestäuben
1 Pkg Trockenhefe, 1 TL Agavendicksaft
200ml Pflanzenmilch
4 EL Olivenöl
1 TL Salz

1 Becher Creme Vega
1 rote Zwiebel
500g Brombeeren, am besten direkt vom Strauch
1-2 handvoll Basilikum
Pfeffer

Zubereitung
1. Die Pflanzenmilch mit Agavendicksaft in einer großen Tasse leicht erwärmen (bitte nicht zu heiß), die Hefe dazu geben, gut durchrühren und kurz stehen lassen.

2. In der Zwischenzeit das Mehl abwiegen, Salz, die Hefemilchmischung und das Öl hinzugeben und entweder mit dem Löffel oder dem Knethaken kräftig durchrühren und kneten bis sich Mehl und Flüssigkeit gut verbunden haben. Die Teigmasse sollte nun schön homogen sein und sich ohne viel Nachdruck vom Knethaken lösen. Sollte der Teig noch zu feucht/ zu klebrig sein, gebt ihr noch etwas Mehl dazu und knetet nochmals durch.

3. Das Backpapier ausbreiten, leicht bemehlen,  den Teig darauf dünn ausrollen und anschließend vorsichtig aufs Backblech ziehen. Für 5-10 Minuten bei 50 Grad im Backofen gehen lassen.

4. In der Zwischenzeit die Zwiebel in Ringe schneiden und die Basilikumblätter zupfen. Ca. 1 EL Pflanzenmilch mit der Creme Vega verrühren, damit sie etwas steichfähiger wird und für ein ganzes Blech reicht.

5. Den Teig aus dem Ofen nehmen, mit Creme Vega bestreichen, die Brombeeren und Zwiebeln darauf verteilen und bei 180 Grad für 15-20 Minuten backen

6. Mit frisch gemahlenen Pfeffer würzen, die Basilikumblätter verteilen und genießen.

Der Flammkuchen schmeckt herrlich saftig und die fruchtige Kombination mit Zwiebel und Basilikum macht richtig Musik auf der Zunge. Ich hoffe, ihr probierts auch mal aus und genießt die Beerensaison nochmal bevor der Herbst kommt.

Guten Hunger und bunte Grüße!

Tipp: Reife Beeren wollen gepflückt werden und fallen quasi von selbst vom Strauch. Die voll ausgereifte Brombeere erkennt ihr daran, dass sich die weiche und pralle Frucht ohne viel Druck lösen lässt und genau dann hat sie ihr volles Aroma erreicht.


Haarbande: von Traumhaaren & Wunschlängen


Ja genau, ihr guckt richtig.
Als frisch gebackenes Mitglied gebe ich heute meinen Einstand in der Runde der Haarbande, einem Zusammenschluss von derzeit 12 Bloggerinnen, die aus Liebe zum Haar einmal monatlich gemeinsam ein Thema besprechen.

Je nach Thema, Zeit und Laune werdet ihr hier auf dem Blog nun häufiger sehen, was wir in der Bande wieder mal ausgeheckt haben und ich persönlich freue mich schon sehr auf mehr Haarcontent hier.
Los geht es heute mit einem kurzen Gedankenspaziergang meinerseits zum Thema Traumhaare und Wunschlängen.


meine Haare
Wenn ich so zurückdenke, habe ich mit meinem von Natur aus mittelblondem Schopf schon so einiges durchprobiert. Angefangen bei Haaren bis zur Hüfte mit Pony, über Dauerwelle, Platinblond, Dreadlocks bis hin zur knallroten Mähne war ich Experimenten und Typveränderungen nicht abgeneigt. Eines blieb dabei jedoch im Großen und Ganzen immer gleich: die Länge. Mein Haar trage ich seitdem ich denken kann lang, derzeit reicht es bis zum BH-Verschluss und ich färbe seit 2013 begeistert mit Henna und Pflanzenhaarfaben.

von Traumhaaren & Wunschlängen
Langes, glänzendes und volles Haar ist seit jeher der Inbegriff von Weiblichkeit, Schönheit & Gesundheit. Haare sind ein nicht zu übersehendes Körpermerkmal und entscheiden maßgeblich über den berühmt berüchtigten ersten Eindruck mit. Genau deshalb riskieren wir gern einen Blick mehr aufs Haar, denn es sagt viel über uns aus. Es ist mehr als nur schöner Kopfschmuck, sondern als leicht zu veränderndes Mittel auch Ausdruck der Persönlichkeit.

Gerade beim Thema Haare liegen oft Welten zwischen Traum und Wirklichkeit und manchmal wünscht man sich einmal mehr genau das, was man nicht hat.
Auch ich bin davon nicht ganz frei. Einmal diese glänzende, endlos lange und unwirklich schöne Lockenpracht des Models aus der Gliss Kur Werbung aus den 90ern bitte. Mehr Stand am Ansatz, mehr Volumen, mehr Wallemähne und mehr Locken in meinem von Natur aus sehr glattem und feinem Haar. Noch vor ein paar Jahren hat es mich ganz verrückt gemacht zu sehen, wie meine dicke Mähne immer feiner wurde und ich habe keine Tricks ausgelassen, um mehr dorthin zu schummeln, wo gefühlt zu wenig war.

Vielleicht ist es dieses Erwachsensein, was mich mit den Jahren etwas ruhiger und gelassener in puncto Haarträume gemacht hat. Ich bin an einem Punkt angelangt, mich und mein Haar zu mögen. Auch wenn ich mit regelmäßigem Färben, sorgsamer Pflege und dem Fönen über die Rundbürste freilich noch genug Aufwand betreibe, um mein Haar in Form zu bringen, bin ich zufrieden mit dem, was da ist und werde mir wahrscheinlich noch in ein paar Jahrzehnten als verrückte Omi durch mein feines, hennarotes Feenhaar streichen.
Und ja, es ist so schön, angekommen zu sein.

Wenn ihr noch ein bisschen weiterschmökern wollt, findet ihr alle weiteren Beiträge zum Thema Haarträume hier auf dem Haarbande Blog verlinkt.
Wie sehen eure Traumhaare aus?
Seid ihr zufrieden mit euren Haaren?

In diesem Sinne,
Love, Peace & Hair.

ein Frühlingstraum: Pacifica French Lilac Parfum


Wenn es um Düfte geht, bin ich ein absolutes Blumenmädchen.
Ich liebe florale, frische Düfte und möchte meine Nase im Frühling und Sommer eigentlich permanent in alle Blüten stecken, die mir vor die Füße kommen. Ich genieße dieses Duftspektakel immer sehr. Nun ist der August da, die Blütensaison noch im vollen Gange, aber einer meiner duften Lieblinge längst verblüht, der Flieder.
Eben drum und weil ich ihn so mag, ist bei mir ganzjährig Fliederfrühling mit „French Lilac“ von Pacifica – Frühling im Handtaschenformat.

der Duft
„Der Flieder riecht lila, auch wenn er weiß blüht.“ heißt es und genau so ist es auch bei den Frech Lilac Düften von Pacifica: dieser Fliederduft ist so herrlich üppig, intensiv und riecht so, als wäre ich gerade an einem dieser hübschen lila Sträucher vorbeigegangen, nur nicht ganz so ohnmächtig süß, sondern ein bisschen fruchtig im Abgang. Beschrieben wird der Duft laut Pacifica als Mischung aus Flieder, Magnolie, Vanilleblume, Hyazinthe und einer leichten Nektarinenote. Blumig-pudrig, Wunderbar!

Die Pacifica Düfte gibt es als Sprühflakon und im kleineren Format als Roll-On und festes Parfum. Schon länger benutze ich den French Lilac Roll-On (via iHerb) und seit Anfang des Jahres nun auch die Parfumcreme im Döschen* (via Lovelula). Beide halten sich bei mir unheimlich lange auf der Haut, duften nach dem Auftrag zuerst sehr intensiv, verblassen langsam und sind trotzdem selbst einige Stunden später noch wahrnehmbar. Hätte ich vorher gewettet, ob sich der Duft des Roll-Ons oder des festen Parfums länger auf der Haut hält, hätte ich alles auf letzteres gesetzt. Zu meiner Überraschung verfliegt das feste Parfum schneller und entwickelt sich etwas anders auf der Haut, während der Duft des Roll-Ons deutlich länger hält. Morgens aufgetragen rieche ich abends noch danach, dieser Duft hat es in sich.

Inhaltsstoffe
Während der Duft im Roll-On klassischerweise auf Alkohol, einer ätherischen Öle-Spezialmischung und Wasser basiert, sorgen die festen Wachse aus Kokos-, Soja- und Aprikose im festen Parfum für eine Cremekonsistenz.
Aus Begeisterung über die dekorative Kosmetik von Pacifica bin ich damals zu den Düften gekommen und da ich weiß, dass einige Produkte bei Pacifica nur naturnah sind, habe ich bezüglich der Inhaltsstoffe der Düfte nochmal genauer nachgefragt. Das Geheimrezept um die Bestandteile und was neben den ätherischen Ölen für die wundervollen Duftkompositionen sorgt, bzw. inwiefern die Aromen natürlich sind, konnte ich Pacifica nicht entlocken, vielleicht ist euch die Antwort dennoch hilfreich:

„We use a blend of essential oils, absolutes, fragrant extracts and naturally derived fragrance and flavor materials.  All of our fragrances and flavors are phthalate-free and do not contain any ingredients that do not meet our internal ingredient standards or our internal banned list which is about 1500 ingredients.  Our fragrances are 100% vegan and are not tested on animals.  In addition, all of our fragrances adhere to the following lists and do not contain ingredients banned on these lists: Cradle to Cradle Banned List, IFRA Regulations, The EU Endocrine list, California Prop 65 list, Chemicals of high concern to children and the EPA toxic chemical list, The Candidate List of Substances of Very High Concern (EU), PETA.“

INCI French Lilac Perfume Roll-On:
Alcohol denat. (natural grain), parfum (Pacifica’s own fragrance blend with natural and essential oils), aqua (water)

INCI French Lilac Solid Perfume:
cocos nucifera wax (coconut wax), glycine soja wax (soy wax), parfum (Pacifica’s own perfume blend with natural and essential oils), prunus armeniaca wax (apricot wax), caprylic/capric triglyceride (coconut source)

unterm Strich
Ich bin diesem Duft absolut erlegen. Ich finde das kleine, handtaschentaugliche Format äußerst praktisch, um den Duft überall mitnehmen zu können und für diejenigen empfehlenswert, die sich einfach mal reinschnuppern möchten oder nicht so oft zum Parfum greifen und einen großen Flakon zu Lebzeiten wahrscheinlich nicht aufbrauchen würden. Ich persönlich könnte ich mich Tag und Nacht in Flieder baden und finde, dass er sich gern öfter im NK-Bereich sehen lassen könnte (bei deep steep gibts übrigens auch eine herrliche Lilac Blossom Bodylotion).

Und a propos öfter sehen lassen: Pacifica ist in Deutschland leider irgendwie noch ein bisschen unterrepräsentiert. Die Düfte sind hierzulande bei der Boutique Vegan  erhältlich, wie so oft bei Marken aus dem Ausland findet ihr sie auch etwas günstiger bei LoveLula.
Auch Tried it out und Once upon a cream mögen die Pacifica Düfte gern. Fall ihr noch weitere vegane Düfte sucht, findet ihr bei Erbse einen veganen Pafum Guide.

Kennt ihr die Düfte von Pacifica?
Habt ihr ein (Naturkosmetik)-Lieblingsparfum?
Welcher Dufttyp seid ihr?

Dufte Grüße,
Mexi

*wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

Vegan Beauty Basket Mai Beauty Box

ausgepackt: Vegan Beauty Basket (mit Kurzreviews)

Vegan Beauty Basket Mai Beauty Box
Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass mir die Vegan Beauty Basket* ins Haus geflattert ist, dennoch möchte ich sie euch zeigen und gerade weil ich die Produkte nun schon eine Weile fleißig im Gebrauch habe, natürlich auch erzählen, wie ich sie finde.

Allgemeines zur Box
Mittlerweile gibt es schon so einige Beauty-Abos mit Naturkosmetik.
Biobox, Fairybox, Puritybag – von bunt durcheinandergewürfelten Überraschungsboxen bis hin zu Highend-Luxus mit Individualisierungsoption ist alles dabei. Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim Vegan Beauty Basket um eine Box mit veganer Naturkosmetik, die alle zwei Monate erscheint.
Die Box gibt es nun seit zwei Jahren und schaut man sich die streng limitierten Baskets so an, sieht man sofort, dass hier ganz viel Herz drinsteckt. Gründerin Ina und ihr kleines Team leben selbst vegan, legen Wert auf sinnige und nachhaltige Verpackung und bevor ein Produkt in der Box landet, wird ausgiebig recherchiert und getestet. Die Box hebt sich zum einen durch das persönliche Auswahlprodukt ab (yay!), zum anderen bietet sie eine sehr vielfältige Auswahl an Marken, die definitiv besonders ist: angefangen bei Little Ondine Nagellacken, Uoga Uoga, Dabba, Highdroxy, Cremekampagne, i+m bis hin zu Studio 78 überrascht die Box immer wieder mit ordentlich Abwechslung und neuen Marken.

1. Ben & Anna Deostick Persian Lime 60g [Originalgröße, 7,99€]
Ich fange gleich mal mit dem Auswahlprodukt des VBB an, dem Deodorant von Ben & Anna. Via Mail konnte ich mich vorab für meine bevorzugte Duftrichtung entscheiden und meine Wahl fiel auf das zitrisch frische, intensiv nach Limette duftende „Persian Lime“.
Die Deos erfreuen sich seit Anfang des Jahres großer Beliebtheit und auch ich finde sie toll. Die selbsternannten „Wie Schmidt’s, nur besser“-Deodorants sind im Vergleich herrlich cremig und lassen sich ohne viel Druck krümelfrei auf der Haut verteilen, was viele am „Original“ gestört hat. Von der Deowirkung her sind sie beide eine sichere Bank, tatsächlich finde ich die Ben & Anna Deos angenehmer und weniger klebrig im Auftrag. Obwohl ich die Deos von Schmidt’s noch immer mag, haben die Ben & Anna Deos hier die Nase vorn. Außerdem finde ich, dass sie eine Idee milder sind, besonders an heißen Tagen bleiben meine Achseln entspannt, kein Brennen, kein Müffeln, alles im grünen Bereich.
Übrigens haben die Deos kürzlich nochmals ein kleines Facelift und Zuwachs bekommen: es gibt sie nun in sechs verschiedenen Sorten, darunter auch die beiden neuen Duftrichtungen Pink Grapefruit und Indian Mandarine.

2. puroBIO Loose Primer Powder 5g [Originalgröße, 6,99€]
Bislang habe ich Primer immer nur in Cremeform benutzt und hätte nie gedacht, wie toll das auch als Puder funktionieren kann, vor allem im Sommer in der öligen T-Zone. Der lose Primer ist sehr fein und macht ein samtig mattes Hautbild – die ideale Vorbereitung fürs Make Up und gleichzeitig ein geniales Fixierpuder, das sich auf meiner hellen Haut ganz prima auch als Löschblatt über dem Sonnenschutz macht. Inzwischen hat der Primer einen festen Platz in meiner Schminkroutine und bildet als transparentes Settingpuder stets den Abschluss meiner Pinseleien. Das Puder ist talkumfrei und basiert auf Mica, Reispulver, Maisstärke & Kieselsäure – eine sehr feine mattierende Kombi und mein heimlicher Favorit der Box.

3. puroBIO Puderpinsel n.01 [Originalgröße, 16,99€]
Passend zum Primer gibt es gleich noch den Pinsel dazu, juchu.
Dieser große Puderpinsel ist hochwertig verarbeitet, traumhaft weich und da die langen Pinselhaare schön fluffig und nicht zu fest gebunden sind, eignet er sich bestens vor allem für lose Puder. Der üppige Pinselkopf ermöglicht ein schnelles flächiges Arbeiten, piekst nicht an den Augen und schluckt nicht übermäßig viel Produkt – optimal zum Setten.

4. Barbara Hofmann Wimpernrundbürste [Originalgröße, 2,95€]
Und noch ein feiner Helfer in der Box, der sich auch dazu eignet, die Augenbrauen in Form zu bürsten. Wenn ich Mascara auftrage, muss ich spätestens bei der zweiten Schicht so ein Teilchen zum Trennen zur Hand nehmen, damit die Wimpern nicht verkleben und schön voll und definiert sind. So ein richtiges Wimpernbürstchen hatte ich tatsächlich noch nicht (nur ein altes ausrangiertes Mascarabürstchen und Trenner aus Silikon) und mag das Bürstchen und den langen Stiel sehr, denn damit kommt man in jede Ecke.

5. SISKYN Körperöl Grapefruit & Sweet Fennel, 30ml [Kleingröße, 10,50€]
Ein bisschen Luxus kommt mit dem Körperöl von SISKYN, einer kleinen Manufaktur aus England, ins Spiel. Ich mag Körperöle, auch im Sommer. Dieses hier ist ein schönes Beispiel dafür, dass sie auch in der warmen Jahreszeit prima funktionieren, denn es fühlt sich schön leicht auf der Haut an, zieht flott ein und nährt die Haut dabei sehr. Während die meisten Körperöle auf Jojobaöl basieren, glänzt das Öl u.a. mit Trauben- und Aprikosenkernöl, Avocadoöl und Haselnussöl und der intensiv süßliche Fenchelduft ist wirklich besonders und wirkt unheimlich erfrischend und belebend – großes Sinnes-Kino für Haut und Nase.

6. lipfein Lippenpeeling Rose-Kokos [Originalgröße, 9,99€]
Schon allein #weilküssenfetzt sind die niedlichen lipfein Döschen zum Knutschen. Das Rose-Kokos Peeling besteht aus nur sechs Zutaten, darunter Kokosflocken und getrocknete Rosenblüten, die den Peelingeffekt ausmachen, während Kokos-, Mandel- und Granatapfelsamenöl für reichlich Pflege sorgen. Das Peeling macht die Lippen glatt und weich und ist an sich unbeduftet, schnuppert aber unfassbar lecker nach Rose & Kokos und schmeckt übrigens auch so.
Handgemacht mit viel Liebe aus Dresden.

Goodie: Your Superfoods Energy Bomb 5g [Portionspackung 10x5g  14,90€]
Sehr lecker und tatsächlich ein kleines Energiebömbchen war dieses Probesachet von Your Superfoods. Ich bin gerade beim Wort Superfood manchmal superkritisch mit dem Hype, aber bei Guarana werde selbst ich schwach.
Ich habe mir das Pülverchen aus Acai, Maca und Lucuma mit einer reifen Banane und etwas Sojavanillejoghurt gegönnt und ja, es war lecker.

Vegan Beauty Basket Mai 2017 Inhalt

unterm Strich
Ein duftes, leichtes Körperöl, ein verlässliches Deo, dazu ein mattierendes Prime- und Fixierpuder und all die anderen Produkte machen dieses Vegan Beauty Basket zu einer wirklich gelungenen Sommerbox.
Diese Ausgabe kommt wie immer mit einer ausgewogenen Mischung an dekorativer und pflegender Kosmetik daher und übertrifft mit rund 55€ den Kaufpreis der Box allemal. Mit 24,90€/ 23,30€ im 3er-Abo liegt sie preislich im Mittelfeld und obwohl ich mich derzeit eher aufs Aufbrauchen meines Bestands konzentriere und mich gelassen an meinen Lieblingsprodukten erfreue, ist diese Box die aus meiner Sicht aufregendste im NK-Bereich. Die liebevolle Auswahl an Marken und die persönliche Auswahlmöglichkeit beim VBB beweisen, dass Naturkosmetik im Abo auch erfrischend anders geht.

Bei 50 Percent Green und Almostylish könnt ihr die aktuelle Juli-Ausgabe des Vegan Beauty Baskets bestaunen und euch hier auf der Infoseite des Vegan Beauty Baskets durch die vergangenen Boxen klicken, wenn ihr mögt.

Wie findet ihr die Vegan Beauty Basket, kennt ihr einige Produkte selbst?
Habt ihr derzeit eine Beautybox im Abo?

Liebste Grüße,
Mexi

*wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

Vegan Beauty Basket lipfein Peeling

Pure Chimp Reinigungsmilch

mild & gut: der Pure Chimp Super Cleanser

PureChimp Cleanser
Nachdem ich euch neulich meine aktuelle Gesichtspflege im Urlaub gezeigt habe, soll es heute um einen Cleanser gehen, der aus Platzgründen zu Hause bleiben musste. Den Pure Chimp Super Cleanser* verwende ich nun seit einigen Wochen zur morgendlichen Gesichtsreinigung und eines kann ich vorweg schonmal sagen: sein Name ist Programm.

Schon vor zwei Jahren stolperte ich bei LoveLula über ein Gesichtsöl mit Hanföl und Bananenextrakt und blieb bei PureChimp, einer kleinen, 2013 gegründeten  Naturkosmetikmanufaktur aus England, hängen. Ich mag es, wenn Naturkosmetik simpel und mild formuliert ist und dabei das tut, was sie soll. Genau diese simple, tensidfreie Formulierung war es, die mich neugierig gemacht hat.

Pure Chimp Reinigungsmilch
Anwendung, Reinigungswirkung und Hautgefühl
Wie ihr schon seht, ist der Super Cleanser eine Art feste Masse, die mich übrigens sofort an die Hauschka Gesichtswaschcreme erinnert hat, welche ich vor ein paar Jahren unheimlich gern verwendet habe.
Im Grunde ist die Anwendung auch die gleiche. Ich entnehme mit der Fingerspitze eine kleine Menge, gebe sie in die Mitte meiner Handinnenfläche, träufle ein paar Tropfen Wasser hinzu und rühre beides mit dem Finger zusammen. Der Duft des Bananenextrakts strömt mir direkt in die Nase (lecker!), während das Gemisch nun ganz leicht emulgiert und bereit für den Auftrag ist. Ich verteile die Masse in beiden Handinnenflächen, drücke sie aufs Gesicht, verteile sie in sanft kreisenden Bewegungen auf der Haut und lasse sie kurz einwirken. Beim Einmassieren merkt man die feinen, runden Körnchen des enthaltenen Mandelmehls, nach dem Abspülen die nährende Wirkung der enthaltenen Öle und natürlich die herrlich sanfte Reinigungswirkung der weißen Tonerde (Kaolin). Diese hat durch die feine Partikelgröße die Eigenschaft, Schmutz an sich zu binden. Ich liebe die milde Waschkraft von Kaolin in Gesichtsmasken und tatsächlich habe ich den Super Cleanser auch schon sehr oft als Maske angewandt und einfach die doppelte Menge genommen und die Einwirkzeit von rund einer Minute auf zehn erhöht und dann abgewaschen.
Das Hautgefühl danach ist einfach wunderbar: mein Gesichtshaut fühlt sich weich, glatt und genährt an und ein hauchfeiner, samtiger Pflegefilm liegt auf der Haut.

PureChimp Cleanser Reinigungsmilch Wasser
Inhalt & Preis
Mit 80g ist das Glas wirklich gut befüllt und da ich pro Anwendung nur eine Fingerspitze brauche, bin ich damit ganz schön lange hingekommen. Den Preis von umgerechnet rund 13€ finde ich in Relation zu den INCIs und der Ergiebigkeit absolut okay. Leider gibt es keinen Vertrieb in Deutschland, bei LoveLula gibt es die Marke wie gesagt schon eine ganze Weile im Sortiment. 5% des Umsatzes geht übrigens an Save the Chimps.

Inhaltsstoffe
Mandelmehl, Glycerin, Olivenöl, Kaolin, Ringelblumenblüten, Bananenextrakt, Sanddornöl, Tocopherol, that’s it.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich diese simple Zusammensetzung toll finde?
Im Gegensatz zur Waschcreme vom Doc wird hier auf ätherische Öle und deklarationspflichtige Duftstoffe verzichtet, vorausgesetzt man drückt bei den Ringelblumenblüten ein Auge zu, denn streng genommen ist in den getrockneten Blüten natürlich auch ätherisches Öl drin. Der intensive, extrem leckere Duft nach Bananen stammt von Bananenextrakt, der sich in allen PureChimp Produkten wiederfindet. Dieser liefert Vitamine wie Vitamin A & E, Mineralien und soll entzündungshemmend und antioxidativ wirken (mehr dazu hier im PureChimp Blog). Während Kaolin und Mandelmehl sanft reinigen, sorgt das Oliven- und Sanddornöl für leichte Rückfettung.

Mein Glas neigt sich langsam sehr sicher dem Ende zu und der Cleanser steht schon auf der Wenn-es-soweit-ist-Nachkaufliste. Vorher werde ich mich aber mal wieder an ein DIY-Experiment wagen und versuchen, diese superduper Kaolin-Reinigungsmilch nachzubasteln, nur ohne Banane und Ringelblumen. Obwohl ich noch ein bisschen Reinigungsmilch zum Aufbrauchen da habe, brauche ich jetzt doch ganz bald Nachschub – schon allein, um ihn als Turbo-Reinigungsmaske unter der Dusche zu verwenden.
Diese wunderbar einfache Rezeptur schreit meinen Namen.

PureChimp Cleanser INCI

Seid ihr auch so angetan von Kaolin und Waschcremes zur Gesichtsreinigung?
Kennt ihr PureChimp?

Liebste Grüße,
Mexi

*wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

Brötchen einschneiden Rezept

lecker & schnell: Brötchen selber backen

Brötchen selber machen
Es ist Sonntag.
Der Duft von frisch gebackenen Brötchen liegt in der Luft.
Heute ist es soweit, ich verrate euch mein Geheimnis für selbstgemachte, knackige Brötchen, die garantiert gelingen und schneller gemacht sind, als ihr denkt.

Zutaten
175ml Pflanzenmilch
1 EL Agavendicksaft
1/2 Packung Trockenhefe
300g Dinkelmehl
2-3 gehäufte EL geschrotete Leinsamen
1-2 handvoll Kerne
1 EL Sonnenblumenöl
1 Prise Salz

Zubereitung
1. Pflanzenmilch in einer großen Tasse leicht erwärmen (keinesfalls zu heiß), Agavendicksaft und Hefe dazu, gut durchrühren und stehen lassen.

2. In der Zwischenzeit das Mehl abwiegen und in eine Schüssel geben, die Leinsamen, Kerne und Salz dazu und alles mit einem Löffel gut durchmischen.

3. Die Hefemilchmischung und das Öl hinzugießen und mit dem Löffel kräftig durchrühren bis sich Mehl und Flüssigkeit schon gut verbunden haben. Die Teigmasse sollte weder zu fest, noch zu klebrig sein. Der Teig wird nun mit den Händen nochmals kurz durchgeknetet, sollte er doch noch zu feucht und klebrig sein, gebt ihr noch etwas Mehl dazu (der Teig sollte sich nun weich und samtig anfühlen). Abschließend gebt ihr eine dünne Mehlschicht auf beide Seiten des Teigs, so lässt er sich super teilen und formen.

4. Die Teigmasse zuerst in zwei gleich große Teile teilen und daraus jeweils drei kleine Brötchen daraus formen. Damit die Brötchen beim Backen nicht an der Seite aufbrechen, schneidet ihr sie oben mit einem Messer in der Mitte ein.

5. Nun kommen die Brötchen bei 180 Grad für 25min in den Backofen bei Ober-/Unterhitze, gleiches gilt für Umluft, damit gehts sogar noch schneller. Während der kalte Ofen auf Betriebstemperatur kommt, haben die Brötchen nun kurz Zeit zum Gehen.
Alternativ könnt ihr die Brötchen auch bei 50 Grad für 10min in den Ofen schieben, dann auf 180 Grad hochschalten und für 15-20min backen.
Tisch decken, Kaffee kochen, an den frischen warmen Brötchen schnuppern und voilá, fertig.

Brötchen selber machen Zutaten vegan

Die Brötchen lassen sich natürlich auch prima nach Lust und Laune variieren.
Statt Sonnenblumen- und Kürbiskernen kann man beispielsweise auch grob gehackte Cashews verwenden, statt Mandelmilch (die mag ich am liebsten) schmeckt in süßen Brötchen auch die Schoko-Sojavariante sehr lecker. Für eine rustikale Variante könnt ihr auch eine Mischung aus Dinkel- und Dinkelvollkornmehl nehmen.
Auf Instagram findet ihr ein Video zur Zubereitung, welches zwar etwas ruckelig ist, die Arbeitsschritte sollten aber erkennbar sein und vielleicht hilft es euch.

Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachmachen und lasst es euch schmecken. Lasst mich gern wissen, wie sie euch gefallen haben.

Liebe Grüße,
Mexi

Brötchen einschneiden Rezept

Sonnenuntergang Moon Bay Strunjan Slowenien

Naturkosmetik unterwegs: meine Gesichtspflege im Urlaub

Gesichtspflege Naturkosmetik Urlaub
Gerade sitze ich auf der Terrasse unserer Airbnb Ferienwohnung in Seča nicht weit entfernt von der slowenischen Küste und dachte eben noch über einen längeren Instagram-Post nach, stoppte mich dann aber doch dabei und beschloss kurzerhand, diese Zeilen hier im Blog zu tippen. Okay, na dann mal los. zurück zu den Wurzeln.
Früher fiel es mir auf Reisen immer unheimlich schwer, mich auf wenige Produkte zu beschränken. Weniger einzupacken fühlte sich immer ein bisschen nach Verzicht an. Inzwischen schaffe ich es, meine Maske und selbst die Augencreme zu Hause zu lassen ohne dass mir unterwegs etwas fehlt und ich freue mich, mit wenigen Basics auszukommen.

Reinigung
Für gewöhnlich reinige ich morgens tensidfrei mit Reinigungsmilch und schminke abends schaumig ab. Zu Gunsten des leichten Reisegepäcks und weil ich absolut überzeugt davon bin, wandert auf Reisen nur ein Reinigungsprodukt in meine Kulturtasche, nämlich das All-Over Wash von Urtekram aus der No Perfume Baby Reihe (hier ganz rechts als kleine Abfüllung). Ich kenne kein anderes Reinigungsprodukt in der Naturkosmetik, das gleichermaßen mild formuliert ist.
Keine Duftstoffe, ohne Alkohol – dafür milde Tenside, die mein Gesicht hervorragend reinigen ohne dieses typisch quietschig ausgetrocknete Gefühl danach auf der Haut. Morgens verwende ich nur einen Miniklecks des Gels und schäume es mit Wasser kurz auf, abends darf es zum Abnehmen von Make Up und Sonnenschutz etwas mehr davon sein. Auch zum Haare waschen eignet es sich für kurze Wochenendtrips übrigens prima.

Pflege & Sonnenschutz
Vielleicht war es die Hektik vorm Urlaub, möglicherweise war es auch der Umstieg auf eine leichtere Creme, die ich eingepackt hatte. Jedenfalls war meine empfindliche Gesichtshaut außer Rand und Band als ich losfuhr und in Slowenien ankam. Brennen, staubtrockene Haut und Schuppen vom Feinsten rund um die Mundpartie. Yay. Ich ohrfeige mich im Nachhinein ein bisschen, Experimente mit neuen Cremes ausgerechnet kurz vor dem Urlaub zu machen, bekam meine Haut dann nach ein paar Tagen wieder in den Griff. Die Experimentiertube wanderte also erstmal auf die Wartebank und statt dessen kam eine Creme ins Spiel, die ich nochmal neu kennengelernt habe, nämlich die alverde Med Pflegecreme. In meiner Not musste sie beim Einkauf bei dm in Portorož mit und ich war heilfroh, a) überhaupt einen dm Markt hier in Slowenien vorzufinden und b) ohne langes Suchen eine milde Creme im Ausland kaufen zu können. Diese Creme hatte ich im letzten Winter schon fleißig in Verwendung und fand sie in Ordnung, wenn auch etwas zu fettig-filmig und für meinen Geschmack zu wenig feuchtigkeitsspendend. Interessanterweise war genau das, was mir im Winter zu viel des Guten war, jetzt genau das richtige für mich, denn meine Haut bettelte quasi nach extra Okklusion und Schutz, halleluja. Über der Creme habe ich besonders gereizte Stellen mit dem Marulaöl von Oils of Heaven*/ Ooh! besänftigt. Ich habe auf Reisen immer eine kleine Größe an Gesichtsöl dabei als Spezial- und Extrapflege und es hat sich diesmal als Rettungsanker Nr. 2 perfekt gemacht. Das hellgelbe Öl zieht erstaunlich schnell weg, fühlt sich herrlich leicht auf der Haut an und eignet sich auch prima als Augenpflege.
Unter meiner Pflege verwende ich morgens und abends den Hyaluron + Bloom Nectar von Lovely Day, den ich bei meiner Bestellung versehentlich als Voll- und nicht als Kleingröße im Paket hatte, als ich mir die Charcoal Manuka PHA Maske kaufte. Inzwischen bin ich dem Praktikanten für diese Verwechselung sehr dankbar, denn dieses Serum ist eine wahre Feuchtigkeitsbombe – wahrscheinlich die beste, die mir bislang in die Finger gekommen ist. Ich liebe die nährende, nicht klebende und zugleich leichte Formulierung aus Kamillenhydrolat, Aloe, Babassu- und Kaktusfeigenöl, die mit Hyaluronsäure und Niacinamiden als aktive Wirkstoffe noch einen drauf setzt. Meine Haut wird damit nachhaltig durchfeuchtet und sieht wunderbar glattgebügelt aus. Das Serum ist unheimlich ergiebig (eine Fingerspitze davon reicht) und die gelige Textur bleibt beim Verteilen auf der Haut lange feucht und verpufft nicht wie manch anderes Serum sofort – Hydration², genial.

Alga Maris Gesicht Sonnenschutz SPF 30 Naturkosmetik
Über dem Serum und der Creme ist Sonnenschutz Pflicht, nicht nur im Urlaub. Ohne die getönte Sonnencreme mit SPF 30 von Alga Maris in der hellen Variante geht bei mir seit Anfang des Jahres nichts mehr – endlich ein mineralischer Breitband-Sonnenschutz (mit Titan- und Zinkoxid) fürs Gesicht, der nicht zu schwer und speckig ist, sich gut einarbeiten lässt und gleichzeitig Unebenheiten ruckizucki verschwinden lässt, jetzt bleibt keine Ausrede mehr für Sonnencreme-Muffel (wie ich übrigens viel zu lange auch einer war). Ich liebe die für einen mineralischen Schutz relativ leichte Textur und die Tönung, die meine Rötungen um Mund und Nase wunderbar ausgleicht. Da sie mir Blassnase auch jetzt im Sommer noch etwas zu dunkel ist, mische ich derzeit zu meinen zwei Pumphüben Sonnenschutz einen halben Pumper der mir momentan zu hellen Ere Perez Oat Milk Foundation in „light“* (mehr dazu bald) und bekomme so das beste aus zwei Welten und meinen perfekten Ton. Im Frühjahr habe ich den Sonnenschutz gern zum Aufhellen mit ein paar Krümeln meiner sehr hellen Mineralfoundation in der Handfläche gemischt und habe so sogar noch mehr Deckkraft erreichen können. Mit kleinem Punktabzug bezüglich der Nuancen ist sie mein liebster Sonnenschutz und ich wünsche mir heimlich, dass hier zusätzlich zu den beiden erhältlichen Farbtönen noch einer für sehr helle Haut nachgelegt wird. Tolle Textur, großartiges Preis-Leistungsverhältnis, absoluter Nachkaufkandidat: da mein PR-Sample von der Vivaness schon fast leer war, musste eine neue Flasche mit ins Gepäck, sicher ist sicher. Pssst, ihr werdet sie wahrscheinlich nirgends günstiger als bei Violey finden.

Kleiner Nachtrag: Für das Erreichen des ausgelobten Sonnenschutz von SPF 30 ist natürlich die Auftragsmenge entscheidend. Die liebe Pretty Green Woman schreibt, dass etwa vier Pumphübe der Creme einem Gramm entsprechen und somit ein guter Richtwert für den vollen ausgelobten Schutz sein dürften. Sie mischt die getönte Version gern mit der ungetönten 30er Variante um ihren hellen Hautton zu treffen, Green Conscience und Fräulein Immergrün machen es ebenso.
In den letzten Tagen habe ich meine tägliche Dosis Sonnenschutz testweise auf drei Pumphübe erhöht und diese mit einer guten Messerspitze von meiner derzeit zu hellen Mineral Foundation von Everyday Minerals (ivory 1n) gemischt und aufgehellt. Diese Variante macht die Sonnencreme noch eine Idee fester und trotzdem noch wunderbar vercrembar und ich büße kein Verwässern des SPF durch die helle Flüssigfoundation ein.

Ich bin nachhaltig beeindruckt von der Schönheit der Natur hier in Slowenien und kann euch einen Abstecher an die Adriaküste nur empfehlen. Selten habe ich so wunderschöne, naturbelassene Strände gesehen und mich unsterblich in die Mondbucht von Strunjan verliebt. Mehr Urlaubsimpressionen und ein paar längere Posts zum Urlaub in Slowenien findet ihr aktuell auch auf Instagram, wenn ihr mögt.

Wart ihr dieses Jahr schon im Urlaub?
Was muss(te) unbedingt mit in euer Naturkosmetik-Reisegepäck?

Sonnige Grüße ,
Mexi

 

Sonnenuntergang Moon Bay Strunjan Slowenien

Naturkosmetik Travel Guide Kopenhagen


Kürzlich verbrachte ich ein paar Tage in Kopenhagen, einer Stadt, die mich in vielerei Hinsicht inspiriert hat. Selten habe ich so viele schöne und tiefenentspannte Menschen an einem Ort gesehen. Hier trifft nordische Gelassenheit auf eine Extraportion Stil.
Es gab so viel zu sehen und zu entdecken, auch in Sachen Naturkosmetik.
Heute gibts meinen kleinen Reisebericht, machts euch bequem und kommt mit auf eine kleine Reise mit Green Beauty Sightseeing-Tour quer durch Kopenhagen. Los gehts.

Übernachten, Essen, Radfahren
Kommen wir erstmal zum Wesentlichen, dem leiblichen Wohl und dem Dach überm Kopf.
Untergebracht waren wir dank Touridat Gutschein sehr (!) preisgünstig für vier Nächte in einem Doppelzimmer mit Frühstück im brandneuen A&O Kopenhagen, welches im szenigen Viertel Nørrebro liegt. Da mir das All Inclusive-Urlaub am Strand-Gen fehlt und mich auch im Urlaub gern autark selbst versorge, war die Mischung aus Hotel und Hostel mit Nutzung der hauseigenen Gästeküche wie für uns gemacht. Die Küche war zwar für unseren Geschmack eine Idee zu klein, dennoch nutzten wir die Chance, unsere Vorräte an Tofu, Schokocreme und Mandelmylch im Kühlschrank zu bunkern, uns morgens unser Snackpaket für unterwegs zu schnüren, zwischendrin immer mal wieder ein Teechen zu kochen und uns abends ein schnelles Essen zu zaubern.

Da Kopenhagen ein recht teures Pflaster ist, empfiehlt es sich sehr, soviel wie möglich an Verpflegung mitzunehmen, erst recht dann, wenn man nicht weiß, was einen im Supermarkt im Ausland so erwartet und man schon im Vorfeld ahnt, dass man wahrscheinlich kein Smørrebrød essen wird.
Generell habe ich das Gefühl, dass vegane Ernährung und Veganismus in Dänemark kein großes Thema zu sein scheint, denn das pflanzenbasierte Angebot in den Regalen kam uns doch sehr schmal vor. Beim Einkaufen vor Ort haben wir einige alte Bekannte getroffen (Aldi & Netto) und im Irma (Bio-Supermarkt) die üblichen Verdächtigen wie Oatly, Alpro und Violife aufgespürt.
Wir haben uns größtenteils selbst bekocht, sehr geschmeckt hat es uns aber auch bei Café Munk in der Innenstadt (Nørre Farimagsgade 55), einem schnucklig-stylischen Inder mit tollen vegetarisch/veganen Optionen, zu dem wir auf Empfehlung hin eingekehrt sind. Dort gab es für mich ein unfassbar leckeres Blumenkohl-Kicherebsen Tikka Masala, das mir heute noch beim Gedanken daran den Mund wässrig macht. Absolut lecker, meine wärmste Empfehlung!

Nachhaltigkeit wird hier in Kopenhagen groß geschrieben, was sich nicht zuletzt an der ausgeprägten Radfahrkultur zeigt. Die Stadt strebt an, bis 2025 die weltweit erste CO2-neutrale Hauptstadt zu sein. Es gibt mehr Fahrräder als Autos, Leihräder an jeder Ecke und die Radwege sind größtenteils so großzügig und selbstverständlich ausgebaut wie die Fahrspuren der Autos auf der Straße. Wir sind natürlich auch aufs Rad gestiegen und haben Kopenhagen auf zwei Rädern erkundet – großartig, wie unkompliziert und flott man hier van A nach B kommt – ohne nervige und teure Parkplatzsuche. Das Auto haben wir erst wieder bei der Heimreise bewegt und auf dem kostenlosen Hostelparkplatz hinter dem Haus geparkt.

Naturkosmetik in Kopenhagen
Besonders spannend fand ich zu sehen, wie präsent Naturkosmetik hier ist.
Grundsätzlich kann man sagen, dass es in Kopenhagen zwar längst nicht so eine ausgeprägte Drogeriekultur wie hier bei uns gibt, dafür bieten Kaufhäuser und Fachgeschäfte ein sehr vielfältiges Angebot an skandinavischer und internationaler Naturkosmetik. Wie auch bei uns gibt es von konventioneller Kosmetik abgegrenzte Bereiche mit Naturkosmetik, die allerdings etwas durchlässiger und weniger strikt wirken, darunter auch einige Marken und Produkte, die in die natürliche Richtung gehen, aber nicht hundertprozentig natürlich sind. Andersherum ist es im Fachgeschäft, in dem auch schonmal ein eher konventionell ausgerichteter dekorativer Tromborg Aufsteller inmitten zertifizierter Naturkosmetik steht.
Dennoch, der grüne Wind weht hier kräftig.
Wenn ihr in Kopenhagen seid und euch nach Naturkosmetik umschauen wollt, kann ich euch vier Shops wärmstens ans Herz legen:

Greenskin
Mein erster Weg führte mich zu Greenskin, einem Naturkosmetiklädchen in der Nordre Frihavnsgade 7 in Østerbro.
Hier habe ich viel Zeit zum Stöbern vebracht und viele Marken entdeckt, die ich hierzulande noch nie im Regal gesehen habe, zum Beispiel dekorative Kosmetik von Jane Iredale, IDUN Minerals aus Schweden und Pür Cosmetics. Außerdem gibt es dort die Seren von Odacité, Sonnenpflege von COOLA und natürlich die luxuriöse Kosmetik von Rudolph Care mit Acai, die ich sehr spannend fand und in Kopenhagen in nahezu jeder Naturkosmetik Ecke vertreten ist.
Bloß gut, dass es im Laden keinen Inika Aufsteller gab, da hätte ich dann nämlich definitv noch ein paar mehr Arme zum Swatchen gebraucht.
Mehr zum Shop auf greenskin.dk

Pure Shop
Der Pure Shop in der Grønnegade 36 ist ein weiteres großes Fachgeschäft für Naturkosmetik, welches ein sehr vielfältiges Angebot an Marken bietet. Less is More, The Organic Pharmacy, Florascent und soo viel mehr, da lacht das Herz.
Hier habe ich an den John Masters und Organic Glam Düften geschnuppert, mich in die unfassbar breite Farbpalette der 5-free Lacke von FNUG verliebt und stand einmal mehr vor der toll formulierten und unbedufteten Rudolph Care Augencreme.
Sehr sympathisch fand ich auch, dass hier im Shop konsequent Wert auf 100% Natürlichkeit gelegt wird. So fand ich beispielsweise im Kjaer Weis Display ein paar Lücken, denn die Nuancen, die synthetische Farben enthalten, sind hier ganz bewusst nicht im Sortiment.
Mehr dazu auf pureshop.dk


Magasin du Nord
Das Magasin ist Skandinaviens ältestes Kaufhaus und auch hier lohnt sich ein Besuch.
In der großzügig gehaltenen Naturkosmetikecke dieses riesigen Kaufhauses finden sich nordische Marken wie Estelle & Thild, Karmameju und Rudolph Care und internationale Bekannte wie Pai, Grown Alchemist, Jane Iredale, Nude by Nature, John Masters Organics und Juice Beauty. Letztere gibt es übrigens ganz neu auch bei Najoba im Sortiment, yay!
Schade, dass es die brandneue dekorative Kosmetik von Estelle & Thild dort nicht zu Bestauen gab, dafür musste ich ein bisschen schmunzeln, als ich einen großen Aufsteller von benecos fand. Touristen genießen im Magasin übrigens 10% Touri-Rabatt.
Mehr dazu auf: magasin.dk

ILLUM
Himmel, was für ein schniekes Kaufhaus im Herzen Kopenhagens!
Schon allein wegen der absolut schicken Einrichtung solltet ihr in der Østergade 52 vorbeischauen (ich hätte bitte auch gern einen dieser Kronleuchter für mein Wohnzimmer). Das Beautydepartment im Erdgeschoss wurde gerade neu umstrukturiert und auch im Naturkosmetiksegment gibts nun einige neue Marken zu bestaunen, darunter die dänische Frischekosmetik von NUORI, de Mamiel, Oskia, rms beauty, MUTI aus München (in Dänemark sehr erfolgreich) und Kjaer Weis.

Witzige Anekdote: Ich stehe im Illum und frage nach dekorativer Naturkosmetik. Die Verkäuferin nickt und führt mich zum neuen Kjaer Weis Display. Meine Augen leuchten, ich habe sofort meine Finger in den herrlich seidigen Lidschatten, schmachte wieder einmal den unfassbar schönen Champagnerton „cloud nine“ an, frage die Dame am Stand danach, welche der dreizehn Nuancen denn nochmal vegan sind und stelle im Gespräch fest, dass Kirsten Kjaer Weis anlässlich des Re-Openings gerade höchstpersönlich vor mir steht. Fangirl Moments!
Psst: bald wird es neben dem Beautiful Oil von Kjaer Weis auch noch weitere vegane Pflegeprodukte geben.
Mehr zu den Illum Beauty Marken findet ihr hier: illum.dk

Hach, soo hyggelig!
Ich bin noch immer ganz verzaubert vom nordischen Charme Kopenhagens und hoffe, dass ich euch ein bisschen inspirieren konnte.
Weitere Kopenhagen Reisetipps findet ihr auch bei Durch grüne Augen und Hey Pretty.

Wart ihr auch schon in Kopenhagen?
Nutzt und kennt ihr skandinavische Kosmetikmarken?
Habt ihr weitere Kopenhagen Tipps? – Her damit für die Nachwelt! 

Hyggelige Grüße,
Mexi