nachgeschminkt Februar 2017: Mauve it, mauve it!

nachgeschminkt Februar 2017 grüne Augen Naturkosmetik
Unaufgeregt aufgeregt ist es, dieses schöne Spiel mit neutralen Tönen, die trotz Zurückhaltung ihre Intensität nicht verfehlen.
Als ich die Vorlage des aktuellen Nachgeschminkt-Looks sah, kam ich aus dem Schmachten nicht mehr raus, was sicherlich auch an Chloes irischem Akzent lag und mich an meine Zeit auf der grünen Insel erinnerte. Sofort musste ich bei den erdigen Farben mit einem Hauch Mauve auf den Lidern an meine Lidschattenpalette von nvey denken, die nach einem Sturz auf den Boden vor lauter Reparatur-Prokrastination tatsächlich schon etwas Staub angesetzt hatte.
Nach dem neu Pressen des gebrochenen Lidschattens habe dem Universums zufrieden zurückgezwinkert, fleißig die Pinsel geschwungen und die Instagram Baddie-Vorlage etwas entschärft: kein messerscharfer winged Liner, keine false Lashes, keine Vamp-Allüren.
Herausgekommen ist ein sehr tragbares Make Up mit strahlendem Teint, viel Tiefe in der Lidfalte und einer matt rosigen Lippe.

nachgeschminkt Februar 2017 Naturkosmetik

Teint
Den Reiz dieses Make Up macht neben den ausdrucksstarken Augen der makellose Teint aus. Ich trage selten Foundation und noch seltener bin ich von Textur & Auftrageverhalten flüssiger Foundations im NK-Bereich angetan. Das 2-Phasen Make Up von Studio 78 hingegen ist da eine echte Ausnahme. Ich mag die leichte Formulierung und den leicht gelbstichigen Ton der hellen Variante „Energizing Mist“ sehr, denn sie gleicht das Hautbild schön natürlich aus, lässt meine Rötungen um Mund und Nase verschwinden und fettet auf meiner Mischhaut nicht so sehr. Nach dem Auftrag der Foundation mit dem Beautyblender habe ich ganz vorsichtig mit dem Organic Wear Loose Powder „beige organics“ von Physicians Formula (hallo Matteffekt²) abgepudert. Ich mag die Puder von PF extrem gern und hab mich riesig darüber gefreut, dass die Marke und ein Teil der Organic Wear-Linie nun auch bei Douglas erhältlich  ist.
Obwohl das Puder von PF schon stark deckt und mattiert, habe ich nach dem Schminken der Augen noch etwas Extra-Mattierung mit dem benecos Translucent Powder in die T-Zone gegeben, die letzten Krümel vom Lidschatten unterm Auge weggefegt und meinen Concealer gesettet. Ich bin derzeit wirklich begeistert vom Inika Perfection Concealer: „Light“ ist schön hell, deckt gut und lässt sich prima ohne fleckiges Geschiebe in die Haut einarbeiten und schichten. Diesen und auch das Loose Mineral Blush „Blooming Nude“ hab ich kürzlich sehr günstig ergattern können und ich glaube, das könnte eine lange Inika-Liebesgeschichte werden. Blooming Nude ist ein wunderschönes bräunliches Rot, quasi eine Mischung aus Bronzer und Blush. Es wärmt das Gesicht herrlich an und ist sehr stark & ultrafein pigmentiert. Ich habe ich ihn hier nur sehr dezent eingesetzt, da geht aber je nach Belieben auch noch deutlich mehr.
nachgeschminkt Februar 2017 Teint Naturkosmetik

Augen, Brauen & Lippen
Um den Lidschatten lange haltbar zu machen und das beste aus den Farben meiner nvey Lidschattenpalette Nr. 6 herauszukitzeln habe ich die puroBIO Eye Pimer Base verwendet, die ich wirklich gern nutze, da sie nicht klebt oder schliert und schnell wegzieht. Schon ein stecknadelgroßer Miniklecks reicht mir pro Auge völlig, die leichte Tönung gleicht Unebenheiten ganz leicht aus. Mit einem breiten Lidschattenpinsel habe ich das gesamte Lid mit der hellsten Nuance Nr. 168, einem wunderschönen Champagnerton mit feinem weißlichen Schimmer, aufgehellt und optisch hervorgeholt. In die Lidfalte habe ich dann mit der Spitze meines Blenders reichlich vom bräunlichen Taupe (172) gesetzt und vor allem nach oben in Richtung Brauenbogen gut verblendet, um dem Bereich der Lidfalte und knapp darüber optisch mehr Tiefe zu geben. Zusätzlich habe ich mit einem Präzionspinsel und dem Mauve-Ton 171 den Bogen meiner Lidfalte nochmals etwas stärker herausgearbeitet und diesen auch in den äußeren Winkel meines unterem Wimpernkranz gesetzt. Grundsätzlich ist zu dieser Palette zu sagen, dass die Lidschatten allesamt recht trocken sind und daher im Auftrag ein bisschen tricky, sie halten sich dafür aber sehr lange auf meinen Lidern. Diese Palette#6 heißt nicht zu Unrecht Black Gold Velvet, denn einige der Töne kommen mit feinem goldenen Schimmer daher, eine wie ich finde sehr schnieke Farbzusammenstellung. Die Farben sind zwar eher mittelmäßig stark pigmentiert, lassen sich aber je nach Laune gut aufbauen und profitieren definitiv von einer Lidschattenbase.
Nachdem ich die mauvige Linie in der Lidfalte nochmals verblendet hatte, kamen Kajal, Eyeliner und Wimperntusche dazu. Den unteren Wimpernkranz habe ich zusätzlich zum Mauve mit dem herrlich aschigen Jumbo Eye Pencil N°48* von Couleur Caramel betont. Ich mag softe Linien am unteren Wimpernkranz, dieses langanhaltende Graubraun aus der aktuellen „Sonntag in Deauville“LE ist dafür wie gemacht. Seit Ewigkeiten hatte ich auch mal wieder einen Flüssig-Eyeliner in der Hand. Dass mein letzter Lidstrich offenbar schon etwas länger her war, merkte ich daran, dass mein damals heiß geliebter Eyeliner von Alterra eingetrocknet war und mir der Eyeliner von alverde in die Hände fiel. Der alverde Eyeliner ist satt schwarz und die Haltbarkeit ist klasse, da das Pinselchen allerdings viel zu breit für mein feines Linienziel ist, habe ich kurzerhand den Alterra-Pinsel  zum Auftrag genutzt und eins steht fest, ich werde es wieder tun. Meine Wimpern habe ich mit meinem derzeitigen Drogerie-Liebling getuscht, der Extreme Black Mascara von Terra Naturi, die ich gar nicht hoch genug loben kann. Das buschige Bürstchen gibt gut Farbe ab und zaubert ein ausgewogenes Verhältnis von Volumen & Länge auf meine Wimpern und jetzt kommts: die Haltbarkeit ist bombig und daher absolut schlupflidtauglich.
Meine Brauen fülle ich für gewöhnlich mit Brauenpuder auf, diesmal hat der aschige Ton des Alterra Augenbrauenstifts „Light Brown“ besser gefallen. Er geht farblich leicht in die Graphit-Richtung, gibt gut Farbe und ist dabei aber nicht zu dunkel. Tadaa, mit ein paar Strichen hat man plötzlich wieder Augenbrauen.
Das Schöne bei Liplinern ist ja, dass sie alleine oft schon wirklich schön aussehen. Die Lippen habe ich mit „pretty mauve“ von alverde nachgezogen und komplett ausgemalt. Vor ein paar Jahren hätte ich wohl nie für möglich gehalten, dass mir diese cremig-matte und kräftig pigmentierte Mischung aus Pink & Rosenholz so gut gefallen würde. Nun, jetzt weiß ichs.

nachgeschminkt Februar 2017 nvey Eyeshadow Naturkosmetik
Auch wenn ich niemals ein Instagram Baddie sein werde, gefallen mir die erdigen Töne dieses Looks mit den kleinen mauvigen Farb-iTüpfelchen so sehr. Das Mauve holt das Grün meiner Augen wunderbar hervor und wird jetzt sicher öfter auf meinen Lidern landen.
Falls ihr auch Lust auf mauve habt und euch mit dem aktuellen Nachgeschminkt-Look austoben möchtet, findet ihr bei Der Blasse Schimmer alle Einzelheiten dazu und beim Fräulein Immergrün eine weitere Interpretation des Looks mit Naturkosmetik.

Wie gefällt euch der aktuelle Nachgeschminkt Look?
Greift ihr auch gern zu mauve?

Kennt ihr die nvey Lidschatten?

In diesem Sinne,
mauvit it, mauve it & liebste Grüße,
Mexi

*PR-Sample –wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

nachgeschminkt Februar 2017 Make Up Naturkosmetik

meine Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015

Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015
Auch wenn 2016 bereits im vollen Gange ist, hab ich eins nicht vergessen, nämlich bei aller Liebe zur Gegenwart von Zeit zu Zeit in die Vergangenheit zurückzuspulen, denn manchmal lehrt sie uns Dinge, die von Bedeutung sind. Hier an dieser Stelle wird es zwar keine geschichtsträchtigen Ereignisse mit eindeutigen Kausalzusammenhängen geben, dennoch möchte ich die Gelegenheit ergreifen und kurz und knackig über meine Beautylieblinge aus 2015 plaudern, denn einige davon werden mich wohl definitiv länger begleiten. Und ja verdammt, dieses 2015 wird ein Jahr bleiben, an das ich mich erinnern werde.
A propos Gegenwart, für 2016 habe ich ganz bodenständige und pragmatische Vorsätze ins Auge gefasst. Ich möchte mehr glitzern, mehr Kuchen essen und bei dringender Notwendigkeit mehr pöbeln. Nun sitze ich hier mit einer dampfenden Kanne Drei Zimt Tee, PJ Harvey, einem überdimensional großen Stück Schokokuchen und besinne mich nochmal kurz auf meine Ziele. Da es grad keinen Grund zum Pöbeln gibt, gibts stattdessen Glitzer.
Ich spule zurück, Bahn frei für meine Liebhaber des letzten Jahres.

Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015 dekorative Kosmetik
dekorative Kosmetik
Los gehts mit meinen liebsten dekorativen Begleitern. Einige davon werden mich aus Gründen leider nur bis zum letzten Krümel begleiten, denn ja, es sind limitierte oder inzwischen ausgelistete Sachen dabei. Nichtsdestotrotz bleibt auch ein limitiertes Produkt mit Begeisterungspotential ein gutes Produkt, auch wenn weder ich noch irgendjemand anderes es (nach-)kaufen kann und genau deshalb sollen auch jene an dieser Stelle wohlverdiente Würdigung finden.
Gute Texturen und Naturkosmetik wollen nicht immer gut miteinander funktionieren, manchmal aber sehr wohl, auch im dekorativen Bereich. 2015 war definitiv ein Jahr, in dem ich die Liebe zu Cremetexturen für mich entdeckt habe. Grundsätzlich schminke ich mich inzwischen tendenziell weniger, dafür aber anders. Obwohl meine Haut um einiges ruhiger geworden ist, greife ich immer mal wieder gern zu Kompaktmakeups, um Müdigkeit oder kleinere Rötungen aus meinem Gesicht zu vertreiben. Zu schade, dass ich nicht eher auf das 2in1 Cream To Powder Make-up von Terra Naturi (leider ausgelistet) gekommen bin, denn die leicht gelbstichige Nuance passt sich meinem hellen Hautton perfekt an ohne kalkweiß, schweinchenrosa oder braungefleckt im Gesicht auszusehen. Es deckt je nach Dosierung gut bis sehr gut ohne merkwürdige Streifenbildung, so dass ich eigentlich kaum zusätzlich Concealer brauche und das beste ist, dass ich damit stundenlang angenehm matt bleibe. Im Zuge des cremigen Make Up-Auftrags habe ich mein ebelin Make Up Ei zu schätzen gelernt und endlich verstanden, warum diese Schwämmchen seit Erscheinen so sehr gehypt werden. Es ist so herrlich einfach, damit gleichmäßig und obendrein flott Foundation aufzutragen und diese eben nicht nur aufzutragen, sondern ordentlich in die Haut einzuarbeiten. Oftmals war es mir bei Foundations, egal ob Naturkosmetik oder konventionell, zu mühselig, so viel Zeit für einen gleichmäßigen Auftrag zu investieren, der dann doch manchmal maskenhaft oder over the top war, inzwischen mache ich das morgens mit links, auch im Halbschlaf und möchte unbedingt irgendwann mal den originalen Beautyblender ausprobieren. Brauche ich doch hier oder dort mal etwas zusätzliche Deckkraft, ist der „un“ cover-up von rms jederzeit eine sichere Bank. Ich hatte ihn mir damals als Tröster für meine Augenringe zugelegt, aufgrund der recht reichhaltigen Textur konnte er jedoch speziell im Augenbereich nie meinem geliebten Studio 78 Concealer das Wasser reichen, da er dafür einfach zu cremig ist und sich für meinen Geschmack zu schnell in die (Lid-)Falten absetzt. Dafür hat er andere Qualitäten, nämlich seine starke Deckkraft, die ich mir am liebsten punktuell zu Nutze mache. Er lässt Unreinheiten zuverlässig und langanhaltend verschwinden und die gelbstichige Nuance „11“ passt mir persönlich perfekt, das war Liebe auf den zweiten Blick. Liebe auf den ersten Blick war es übrigens, als ich das UNE Breezy Cheeks Blush „B23“ im Budni in der Europa Passage in Hamburg vor mir hatte. Die Nummer „B23“ würde ich als peach mit kraftigem Rosteinschlag beschreiben, welcher das Gesicht schön anwärmt und nicht nur Frische, sondern zugleich auch einen kleinen Sonnenkuss auf die Wangen zaubert. Ich liebe diese intensive und feine Pigmentierung, die sich so herrlich gleichmäßig auftragen lässt und mir ist jetzt schon klar: das wird nicht mein letztes Cremerouge von UNE bleiben, denn wenn die eins können, dann Cremerouge. Noch eins drauf in Sachen Wangen setzt der Magic Touch Highlighter von Couleur Caramel (Ethno Summer LE), der für mich ein echtes Highlight im wahrsten Sinne ist. Im Vergleich zum bekanntem Living Luminizer kommt er nicht so fettig und eher pudrig daher, strahlt dafür aber mit der Sonne um die Wette, auch wenn sie mal nicht scheint. Den Schimmer hat CC mal wieder vielschichtig gehalten, denn der sehr helle, weißlich schimmernde Rosaton wirkt zwar erstmal eher kühl, der feine Hauch Gold darin gibt je nach Lichtverhältnissen noch ein bisschen Wärme mit rein. Auf den Wangenknochen geht er sowieso immer, ich gebe ihn auch sehr gern in den Augeninnenwinkel und zack, der Blick wirkt geöffnet, ich sehe sofort wacher aus. A propos wacher, ich habe letztes Jahr nochwas gelernt. Ich wollte es erst nicht glauben, aber es leuchtet ein: lieber oben ohne als unten ohne. Gemeint ist der Lidstrich, auf den ich als Rahmengeber am oberen Wimpernkranz jahrelang nicht verzichten wollte, inzwischen lasse ich diesen weg und betone eher den unteren Wimpernkranz mit dem dunkelbraunen Alterra Khol Kajal 04 Dark Nights, der ohne viel Druck gut Farbe abgibt und sich gut verblenden lässt. Warum? Die Linie oben drückt optisch zu sehr auf meine ohnehin kleinen Augen, eine Rahmung untenrum macht viel mehr her. Optional gibt mir Mascara am oberen Wimpernkranz einen fluffigeren Rahmen obendrauf und da kommt „Nightfall“ von ILIA* ins Spiel, eine Mascara, die ich vor noch nicht allzu langer Zeit lieben gelernt habe und das, obwohl ich das Gummibürstchen unterirdisch finde. Ich hatte schon ein bisschen in meinem Post zur Puritybag von ihr geschwärmt und bin noch immer begeistert von ihrer astreinen Haltbarkeit und dem natürlichen Wimpernergebnis. Für mich ist sie eine wunderbare Alltagsmascara: ich finde sie so toll, dass ich die Umständlichkeit in Kauf nehme und regelmäßig mein ausrangiertes Mascaravolumenbürstchen in die Kartusche stecke – ohne Wimpernzucken, weil ich die Mascara mag. Auf den Lidern mag ich es nach wie vor natürlich und arbeite gern mit Licht und Schatten. Die für mich perfekte Base für jedes Augen Make Up ist der alverde Mono Matt „Vanilla 20“ (ehemals warm vanilla), den ich aus Begeisterung schon unzählige Male nachgekauft habe. Er hellt das Lid schön auf, mattiert und lässt sich durch die intensiv feine, fast schon seidige Pigmentierung hervorragend verteilen. Soviel zum Licht mit warmer Vanille, was die Schatten angeht, hatte ich seit der Jahresmitte fast  täglich die (limitierte) Lidschattenpalette „Diary of Love“ von Terra Naturi beim Wickel. Gleich mal vorweg: ja, na klar, es gibt besser pigmentierte Lidschatten im Naturkosmetikbereich und ich muss hier keine Namen nennen, dennoch begeistert mich diese Palette durch ihre sehr (!) kompakte Form und die natürlich wirkenden, teils ins rötliche gehenden Lidschatten. Man kann sie kaum überdosieren und ist damit auch im morgendlichen Schlaftaumel immer auf der sicheren Seite. Falls ihr sie in eurem Müller noch entdeckt, kauft sie.
Euch wundert es wahrscheinlich nicht, das Ylang Ylang Aroma Spray von Florascent hier bei der Deko zu sehen, denn eins ist klar: ich bin und bleibe ein Blumenmädchen und Düfte/ speziell Parfums laufen bei mir unter der Kategorie das gewisse Etwas. Ylang Ylang gilt bekanntlich als Blume der Blumen und das möchte ich unterschreiben. Jederzeit könnte ich mich in diesem sinnlich-femininen Duft baden, dieser florale Zauber beflügelt meinen Geist immer wieder, für mich ist er das perfekte Accessoire.
Hach!Naturkosmetik Beauty Favoriten 2015 Pflege
Pflege
Wo wir gerade bei floralen Düften sind, mache ich gleich mal weiter. Der Flower Power Badeextrakt von Maienfelser ist ein wahrer Blütenreigen, aus u.a. Ylang Ylang, Jasmin, Lindenblüte, Holunderblüte und der intensive (!) Duft verwandelt beim Baden nicht nur meinen Körper und mein Badezimmer in eine Blumenwiese, sondern die ganze Wohnung gleich mit. Ich liebe diesen Duft und könnte mir diesen sogar als verspieltes Parfum vorstellen, deshalb ist es jammerschade, dass sich dieser Badezusatz sang- und klanglos aus dem Sortiment verabschiedet hat, ein Nachfolger wird dringend gesucht. Ebenfalls herrlich blütig schnuppert das Königin der Nacht Körperöl von farfalla*, welches florale Noten aus Jasmin und Ylang Ylang mit einem klitzekleinen Hauch fruchtiger Mandarine verbindet und so intensiv duftet, dass ich mir ein zusätzliches Parfum fast schon sparen kann. Ich liebe die sinnliche und reichhaltige Begegnung mit Hautölen (in diesem Fall Jojobaöl) ohnehin, auf diesem hier steht ganz eindeutig mein Name drauf. Oh, und einen hab ich noch. Bevor mir „Lilac Blossom“ von deep steep vor die Nase kam, ist mir noch keine Bodylotion mit fröhlichem Fliederduft untergekommen und ich  l i e b e  sie, aber nicht nur wegen der Blümchen, sondern viel mehr, weil deep steep einfach göttliche Bodylotions macht, die statt Wasser & Alkohol reichlich Aloe Vera & Sheabutter enthalten und großartig langanhaltend pflegen. Obendrein sind die Duftkombis toll und wann immer ich bei Tk Maxx eine deep steep Bodylotion sehe, kaufe ich sie. Bei aller Liebe zu Düften habe ich in puncto Gesichtspflege mittlerweile einen anderen Weg eingeschlagen und pflege & reinige weitestgehend ohne Beduftung, mild, ohne Alkohol. Meine sensible Mischhaut dankt es mir, indem sie deutlich ruhiger geworden ist und durch den Verzicht auf Reizpotential zu einer neuen Balance gefunden hat. Was die Reinigung angeht, habe ich das Mizellenwasser von Jonzac aus der REhydrate-Serie in mein Herz geschlossen, welches meine Haut abends schonmal recht gründlich und ruchzuck von Make Up und den Spuren des Tages befreit. Das hier gezeigte ist sehr mild beduftet, von Jonzac gibt es in der REactive-Linie aber auch noch noch ein ganz unbeduftetes Wässerchen, das weit oben auf meinem Wunschzettel steht, da mich die Reinigung mit Mizellenwasser einigermaßen begeistert. Morgens bzw. im Anschluss ans Mizellenwasser reinige ich mein Gesicht mit der No Perfume Reinigungsmilch von urtekram nach. Ich mag sie unheimlich gern, da sie schön milchig ist, gut emulgiert und meine Haut gründlich, aber dabei schön sanft reinigt. Zum Schluss möchte ich noch ein kleines Liebeslied auf die noch relativ neue Haarpflege von benecos singen. Mein feines Haar ist zwar relativ schnell überpflegt und hängt schlapp und schwer herunter, braucht aber trotzdem bei und nach der Wäsche immer einen Happen Pflege, um gesund und vor allem glänzend zu sein. Genau diesen Bogen schaffen viele Haarprodukte für mich nicht, denn entweder bringen sie zuviel des Guten, oder zu wenig davon. Anders ist es beim Aprikose & Holunderblüte Shampoo von benecos*, welches für mich die perfekte Mischung aus zuverlässiger Reinigung und einer Idee Pflege in sich vereint, genau deshalb habe ich mir neulich gleich schonmal Nachschub davon geordert. Noch lange nicht leer ist mein benecos Conditioner Melisse*, der soo unfassbar reichhaltig cremig ist, dass ich davon nach dem Waschen nur eine Fingerspitze benötige, um meine Längen kämmbar zu machen. Obendrein mag ich den authentisch frischen Duft nach Melisse sehr. Diese beiden Haarmeister hat benecos auf den Punkt hinbekommen und ähnliches ist mir bislang bei so günstiger NK für die Haare noch nicht untergekommen.
Ich ziehe meinen Hut, die Rückspultaste ploppt hoch und das Tape stoppt.

Was sind/waren für euch die Dauerbrenner aus 2015?
Was wünscht ihr euch für 2016?
Wenn ihr ein limitiertes/ nicht mehr erhältliches Produkt zurückholen könntet, welches wäre das?

Liebste & glitzernde Grüße von hier nach dort,
Mexi
Wintersonnenwende 2015
*wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

strahlt: der neue alverde Eye Brightener

alverde Eye Brightener kristallblau

Hallo Herbst, hallo neu, alle Jahre wieder.
Als mir im September die Ankündigung der Neuigkeiten zur alverde Herbst-Sortimentsumstellung in den Briefkasten flatterte, war ich ja zuerst ein bisschen skeptisch, ob ein Blau auf der Wasserlinie tatsächlich im Alterssegment 29b salonfähig sein kann. Ich trage gern mal Kajal auf der Wasserlinie, allerdings griff ich bislang eher zu einem hellen, natürlichen Ton, nämlich zum Klassiker „white“ von benecos.

das sagt alverde
„Der Eye Brightener ist perfekt für die Wasserlinie geeignet und sorgt durch seine lichtreflektierenden Pigmente für strahlende Augen – natürlich auch als Eyeliner verwendbar! Die hellblaue Farbe reflektiert das Licht und bringt die Augen zum Strahlen.
Mit Mandel und Sesamöl aus kontrolliert biologischem Anbau.“

technische Daten
Der Eye Brightener* in kristallblau kommt klassischer Kajalstiftform daher, kostet günstige 1,75€ und enthält 1,1g Produkt.
Er ist vegan und ist natrue-zertifiziert.

Farbton & Pigmentierung
Als ich ihn zum ersten Mal ausprobierte und auf der Hand swatchte, fiel mir sofort die unglaublich weiche und intensive (!) Farbabgabe auf, die gerade für die Arbeit am Auge und erst recht auf der Wasserlinie wohl absolut Pflicht, aber keine Selbstverständlichkeit ist.
Himmel, wie cremig ist der denn bitte, das dachte ich in jenem Moment und das denke ich mir immer wieder, wenn ich diesen Stift in der Hand habe.
Den Farbton würde ich als ein sehr helles Rauchblau beschreiben. Auf meiner Wasserlinie kommt er sehr kräftig und strahlend heraus und ich bin selbst überrascht, denn ich mag diesen rauchig-blauen Ton sehr. Ausgelobt werden seine lichtreflektierenden Partikel, die so fein sind, dass man sie mit bloßem Auge eigentlich kaum erkennen kann und das spricht absolut für ihn: hier funkelt nix discokugelmäßig, aber irgenwie leuchtet er trotzdem so sehr.
Zu meinen grünen Augen passt er hervorragend und ich denke, dass er auch den Blauäugigen hervorragend stehen wird. Einzig bei den dunklen Schönheiten unter euch, die es gern natürlich haben, könnte ich mir vorstellen, dass das Rauchblau zusammen mit Braun mitunter etwas künstlich aussehen könnte. Der Eye Brightener lässt sich natürlich auch als Kajal einsetzen, ich persönlich bevorzuge ihn aber ganz klar jenseits des oberen & unteren Wimpernkranz und trage ihn ausschließlich auf der Waterline. Ich schminke meine Augen leidenschaftlich gern, lege dabei aber Wert auf Stimmigkeit. Klar darfs auch gern mal etwas mehr sein, aber bitteschön immer im Rahmen einer eleganten Natürlichkeit.
Oh, ich schweife ab, das ist wohl  ganz klar Geschmacks- und Typsache.

alverde Eye Brightener kristallblau

Auftrag & Halt
Die granatenstarke Pigmentierung hatte ich ja bereits erwähnt und genau diese zusammen mit der cremigen Textur machen es spielend einfach, Farbe auf die Wasserlinie zu bringen. Wichtig ist nur, dass der Stift beim Auftrag gespitzt und das untere Augenlid gut gestrafft wird, sonst bleiben euch gleich mal ein paar Krümelchen am unteren Wimpernkranz hängen, denn ja, der Stift gibt einfach unfassbar gut Farbe ab und zwar ÜBERALL dort, wo er Kontakt hat, soviel ist gewiss, etwaige Wacklerkrümelchen am Wimpernkranz bessere ich mit der Fingerspitze oder einem Q-Tip nach.
Mir persönlich reicht eine ganz dünne Schicht bis ungefähr zur Mitte der Wasserlinie völlig aus, um meinen Blick zu öffnen und das, ohne dabei auszusehen als käme ich von einem anderem Stern. Für diejenigen, die es betont kräftig mögen, lässt sich das ganze durch Schichten ganz hervorragend aufbauen, allerdings ist hier für meinen Geschmack weniger mehr.
A propos mehr, ich finde, dass diese blaue Variante im Vergleich zum cremigen neigeweiß von benecos eindeutig mehr strahlt und in Bezug auf die Farbintensität einfach mal eiskalt einen draufsetzt, das hat alverde echt gut hingekriegt. Nicht nur die Farbstärke ist kräftig, die Haltbarkeit ists auch, denn er hält sich bei mir so einige Stunden, bis er allmählich verblasst.
Achja, nochwas. Ich bin an den Augen ein echtes Sensibelchen was Mascara, Concealer und Kajal angeht und komme nach anfänglichem Schluckauf (Gott hab ihn selig) hervorragend mit ihm zurecht.

alverde Eye Brightener kristallblau

Inhaltsstoffe
Octyldocecyl Stearoyl Stearate, C10 – 18 Triglycerides, Olus Oil, Mica, Prunus Amygdalus Dulcis Oil*, Hydrogenated Vegetable Oil, Copernicia Cerifera Cera, Euphorbia Cerifera Cera, Sesamum Indicum Seed Oil*, Polyglyceryl – 3 Diisostearate, Glyceryl Caprylate, Tocopherol, CI 77891, CI 77007

Gemäß günstiger Naturkosmetik kann ich nicht besser klagen. Die wachsig-ölige Textur zusammen mit Mica und ein bisschen Farbe machen ihn zu dem, was er ist.

unterm Strich
Hier hat sich alverde was getraut und einen verdammt gut pigmentierten Strahlekünstler hingekriegt, der sich dezent aufgetragen tatsächlich im Alltag macht.
Der ist definitiv erstmal anders, sieht aber toll aus.
Hingehen, angucken!
Weitere Informationen und Swatches der alverde Herbstneuheiten findet ihr u.a. bei Erbse, Beautyjagd und der lieben Konsumfrau.

Was sagt ihr zu den Herbstneuheiten von alverde?
Was habt ihr schon probiert, was steht noch auf eurem Wunschzettel?
Was überzeugt euch, was nicht?
Was kommt bei euch auf die Wasserlinie, kennt ihr den Eye Brightener schon?

Strahlende Grüße,
Mexi.

*wurde mir von pinkmelon zum Prüfen der Genialität zur Verfügung gestellt

Rise & Shine: von Steinen, Chlorophyll, Ernährung & leeren Tuben

aufgebraucht Instagram Naturkosmetik Oktober 2015

Es rauscht und raschelt, ich komme dann jetzt auch mal wieder aus der Hecke.
Viel Zeit ist ins Land gegangen, verdammt viel ist passiert und nun sitze ich hier und weiß absolut nicht, wo ich anfangen soll.
Sicherlich habt ihr euch schon gefragt, in welcher Galaxie ich umherschwebe und ob ihr hier jemals wieder von mir hören werdet. Die Antwort lautet: Hier, wo ich nun stehe, ist es wunderbar. Es fühlt sich alles rund und richtig an und ja, das werdet ihr.

Nachdem ich euch kurz nach meiner SD Op im März schon auf den neuesten Stand brachte, war ich damals noch euphorisch und völlig berauscht davon, mich meinem lang prokrastinierten gesundheitlichen Sorgenkind auf der mittleren Geraden zwischen Kopf und Herz gestellt zu haben. Versteht mich nicht falsch, die Entscheidung, meine Schilddrüse loszulassen, einen Termin im Krankenhaus zu machen und dann tatsächlich auch durchzuziehen, war wahrscheinlich die wichtigste und richtigste, die ich seit langem getroffen habe. Dennoch folgte nach dem tapfer sein im Krankenhaus eine noch viel längere Phase der Tapferkeit, denn Hormone sind doch deutlich langsamer und leider auch mächtiger als ich dachte. Nach der Euphorie schlug mir erstmal blanke Ernüchterung ins Gesicht, gepaart mit all den widerlichen Dingen, die es so mit sich bringt, wenn der Schilddrüsenwert längerfristig untertourig vor sich hin siecht. Als wäre es nicht schon schlimm genug, körperlich langsam zu sein, gefühlt in Zeitlupe herumzuwaten und so gar nicht aus der Knete zu kommen, die besagte Langsamkeit machte sich freilich auch im Kopf breit, und das beim vollem gelähmten Bewusstsein, dass man sich gerade selbst nicht genügt, die Welt sich trotzdem weiterdreht, alles bitteschön schneller gehen muss, weil man Erwartungen zu erfüllen hat und schließlich funktionieren muss.

rise & shine
Seltsam, ich Nebel zu wandern, so umschrieb es Hermann Hesse und genau so würde auch ich dieses abgründige Gefühl beschreiben, das mich während der Suche eines hübschen L-Thyroxinwerts umgab. Wenn ich ich ganz ehrlich zu mir selbst bin und zurückblicke, war mir der Gedankendunst aber auch schon lange vor der Op auf den Fersen. Zumindest kann ich jetzt sagen, dass ich inzwischen auf eine merkwürdige Weise klarer und anders sehe und dass sich seitdem so viel für mich verändert hat. Es kamen Veränderungen, vor denen ich stets zurückgeschreckt bin, die mich nun allerdings zu einem völlig neuen Zugang zu mir selbst, meinem Körper und dem, was mich umgibt, gebracht haben. Plötzlich waren die Zusammenhänge da, halleluja.

Im Schnelldurchlauf: ich hatte nach der Op monströsen Haarausfall, noch viel monströseres Hormonkarussel, genoss einen hellen & fürstlichen Sommer, machte meinen ersten Segeltörn, ließ die Sonne rein, kaufte mir einen Hochleistungsmixer, fand heraus, dass all die Leute mit ihren grünen Smoothies doch nicht nur ultrahippe Hipster sind und dass andere Wege auch schöne Steine haben, ließ mich davon nicht beirren, machte meinen Frieden mit alten Kameraden, entdeckte meine Leidenschaft für Wildgrün, Botanik und das alte Wissen dahinter, guckte mir Faith No More in Berlin, einen fabulösen Brant Bjork in Hannover, zuletzt Causa Sui in München und viele andere großartige Kapellen live an, hatte mein erstes Facial bei OLE Berlin mit der glorreichen Silberlinie von JULISIS, sammelte unendlich Inspiration an allem Grandiosen, das mir vor die Füße kam, war wann immer es ging draußen in der Welt, stellte fest, dass es mein vibe ist, der meinen tribe beeinflusst und ernähre mich mittlerweile völlig zwanglos zu  irgendwo zwischen 90 und 100% vegan, mit recht ordentlichem Grünanteil und wo immer möglich roh und wenig verarbeitet. Vor allem der Punkt mit der Ernährung hat mich zu einem völlig anderen Energielevel und damit zu einem guten Stück mehr Lebensqualität gebracht, von dem ich gar nicht wusste, dass es existiert. Ich erwische mich inzwischen dabei, vorm Weckerklingeln fit zu sein, ohne nach mindestens 8 Stunden Dornröschenkoma wie ein chinesischer Faltenhund aufzuwachen, grundsätzlich wendiger und wacher zu sein, gern erstmal positiv zu denken und auch dabei, weniger Concealer benutzen zu müssen.
Und nochwas wurde mir klar: das letzte Jahr hat bedeutend zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen und mich zu einem ganz anderen Bewusstsein gebracht.

aufgebraucht Naturkosmetik oktober 2015

aufgebraucht
Ihr seht schon, es ist ein wenig mehr und um ehrlich zu sein längst nicht alles, was mir unterwegs so leergegangen ist. Aus praktischen Gründen bin ich so frei, mir ein paar Dinge herauszupicken, die mir wichtig erscheinen. Sollte euch mein Urteil zum ein oder anderen doch noch mehr interessieren, gebt gern Laut, ich werde darauf eingehen. Der warm wohlige Duft der alverde Pflegedusche Kardamom Vanille aus der letzten Winter LE hat mir unheimlich gut gefallen. Um so schöner, dass er jetzt wieder in limitierter Form erhältlich sein wird, denn nicht nur für die kalte Jahreszeit ist dieses Duschgel ein wahrer Seelenwärmer. Ebenfalls begeistert hat mich das 2in1 Weiße Heilerde Minze Duschgel von Cattier, welches ich zunächst mit Skepsis aus der Biobox Beauty & Care fischte. Wer mich kennt, weiß, dass ich eine absolute Pfefferminzprinzessin bin und egal ob unter der Dusche oder als Shampoo hat es mir stets einen gehörigen Frischekick verpasst und war trotz ALS absolut zu vertragen auf der (Kopf-)Haut. Ich hab hier noch ein paar andere Flaschen zum Duschen und Shampoonieren zu stehen, aber dieses werde ich mir bestimmt mal nachkaufen, denn Minze finde ich absolut prickelnd, das fetzt!. Den Speick Deostick habe ich mir ganz zu Beginn meiner NK Phase zugelegt und fand ihn überraschend zuverlässig und um Längen besser als all die anderen Naturkosmetikdeos, die man in der Drogerie kaufen kann, auch wenn dieser hier eher naturnah ist. Nachkaufen werde ich mir diesen auch auch die herrlich cremigen und absolut zuverlässigen Ponyhütchen Deos (Blütenzauber & das herb-frische a perfect match(a)) trotzdem erstmal nicht, da es so viel günstiger, wirksamer und obendrein spaßiger ist, sich sein Lieblingsdeo selbst anzurühren. Ich hab in letzter Zeit ein bisschen an einem stickfähigen Deo á la Schmidt’s herumgebastelt und genau dafür hab ich die alte Hülse des Speick Sticks aufgehoben, seid gespannt, ich werde das Rezept nicht für mich behalten. In puncto Gesichtspflege hab ich in den letzten Monaten ordentlich herumgewirbelt. Meine Haut ist deutlich fauler geworden und braucht mehr Pflege. Ihr wisst ja, dass ich auf Gesichtsöle stehe, dennoch bin ich nach Miraculous Therapy von Shamanic*, estelle & thild, dem großartigen Gesichtsöl von Pure Chimp (mit Hanföl und Bananenextrakt) und Co. erstmal wieder bei Cremes gelandet und pflege derzeit absolut begeistert mit ananne und gern auch möglichst reizarm. Die Weleda Reinigungsmilch Mandel ist so ein toller Kandidat, den ich aus Begeisterung schon mehrfach nachgekauft habe. Sehr exzessiv habe ich Lights Off von aem* verschlungen, zunächst nur als Reinigungsöl und dann recht schnell auch als Nachtpflege. Lights Off emulgiert beim Kontakt mit Wasser sofort und entwickelt sich zu einer zart cremigen Reinigungsmilch, die den Schmutz vom Tag einerseits zuverlässig runternimmt, gleichzeitig aber ganz wunderbar streichelzart und aalglatt pflegt. Dieses Hautgefühl vorm ins Bett hüpfen war schlichtweg gigantisch, allerdings muss ich sagen, dass mir der kleine Spender mit Blick auf den Preis und etwa 6 Wochen Benutzungsdauer doch etwas zu schnell leerging. Zu einem verlässlichen Partner ist der for your beauty Konjac (hier in der Variante mit schwarzer Bambuskohle) geworden. Ich nutze den Konjac nicht täglich, aber ungefähr alle 1-2 Wochen kommt er bei mir als abschließendes Peeling nach der Gesichtsreinigung zum Einsatz. Er macht meine Haut schnell mal schön glatt und rosig und das ganz ohne zusätzliche Peelingprodukte, stark.
Zwei dekorative Produkte habe ich bis auf den letzten Krümel geleert: meinen allerliebsten Studio 78 Concealer im helleren Ton „at dawn“*, von dem ich euch hier schon lang und breit vorgeschwärmt habe und das großartige Physicians Formula Organic Wear Puder. Beide hab ich mir nachgekauft, bei letzterem hatte ich Glück, es bei Tk Maxx zu erwischen, denn leider hat PF die Organic Wear-Reihe ordentlich zusammengekürzt und dabei ging es auch diesem Puder an den Kragen, ein Jammer, aber ich werde meine Backups in Würde aufbrauchen.

Ich danke dem Universum, danke den prächtigen Steinen auf meinem Weg und danke Volcano Choir fürs kurzweilig treibende Taktschlagen meiner Gedanken, während ich hier auf meinen Tasten herumklimperte und überhaupt, danke. . .
Und achja, nochwas muss ich schnell noch loswerden. Solltet ihr seit ungefähr drölf Tagen, Wochen und Monaten auf eine Antwort eurer Mails, Kommentare und Nachrichten auf sämtlichen Kanälen warten, ich werde dieses häppchenweise und step by step angehen, denn ich habe sie alle gelesen und obwohl mir das alles sehr am Herzen liegt, war ich mir diese Pause wohl ganz eindeutig mehr als schuldig.
Dies ist keine Entschuldigung, sondern vielmehr ein Erklärung.

Liebste Grüße nach da draußen.

*PR-Sample, wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

meine Naturkosmetik Beauty Favoriten 2014

Beauty Favoriten Naturkosmetik 2014 Herz
Zu recht könnte ich diesen Beitrag beginnen mit einem zerknitterten „Oh, wie die Zeit vergeht, der Wind mich verweht und was wieder so los war in den letzten Wochen, in denen es hier auf dem Blog eher ruhig zuging.“, mache ich aber nicht, denn ich freue mich, heute endlich ein bisschen über meine liebsten Naturkosmetik-Sternchen aus 2014 plaudern.
Dazu muss ich sagen, dass ich die Auswahl meiner persönlichen Lieblinge unter dem Blickwinkel dauerhaft starke Performanz mit Nachkaufpotential getroffen habe, ganz bewusst ohne gezwungenermaßen in jeder Kategorie einen Pokal zu vergeben. Im letzten Jahr habe ich unheimlich viele neue Schönheiten kennengelernt, die vielleicht auch ihre Berechtigung hätten, hier ihren Platz zu finden, dennoch möchte ich mich auf die Dinge beschränken, die mir lieb und teuer geworden sind und zu denen ich immer wieder gern greife, weil ich sie schlichtweg stark finde.

Beauty Favoriten Naturkosmetik 2014 Pflege
Was die Pflege angeht, fange ich gleich mal mit einem Sternchen an, welches ich nun schon einige Male begeistert nachgekauft habe. Bei mir geht morgens nichts mehr ohne den Kneipp Regeneration Augen Roll-On, der synchron mit meinem Guten Morgen-Kaffee auf meinen morgens oft geschwollenen Lidern landet. Ich stehe ja auf solche Roller und dieser hier gefällt mir von der Zusammensetzung mit den schönen Ölen, Pflanzenextrakten und der Abwesenheit von Alkohol sehr sehr gut. Das milchig weiße Cremegel klebt nicht und beschert meiner Augenpartie nicht nur einen erfrischenden Hallo wach-Effekt, sondern pflegt sie nebenbei auch sehr schön. Reinigungstechnisch habe ich festgestellt, dass ich mit nicht schäumenden Saubermachern á la Reinigungsmilch & Co. auf Dauer sanfter fahre, da meine empfindliche Mischhaut mehr als nachtragend ist und gern mit Rötungen und trockenen Stellen reagiert. Stellvertretend für meine Begeisterung für cremige Reiniger hat mich die i+m Hydro-Performance Reinigungsmilch wirklich überrascht. Sie holt mein Make Up mitsamt Eyeliner und Mascara sehr zuverlässig runter und ich finde die cremige, aber nicht zu reiche Konsistenz äußerst gelungen. Weil sich das Einmassieren so gut anfühlt, artet mein abendliches Abschminkritual damit oft in eine kleine Gesichtsmassage aus. Mein Gesicht ist nach der Reinigung herrlich entspannt und blitzeblank – entgegen meiner jahrelang gehegten Befürchtung, dass gründliche Reinigung den Schaumschlägern vorbehalten ist. Die Salvia Mask von Martina Gebhardt gehört inzwischen zu meinen liebsten Masken überhaupt, denn sie wirkt wie kaum eine andere. Je nach Hormon-, Stress- und Ernährungskurve neigt meine Haut hier und da zu Unreinheiten, gegen die gefühlt manchmal kein Kraut gewachsen ist. In diesem Fall schon, denn diese Mischung aus Meister Salbei, Pflanzenauszügen und Kaoliniten & Montmorilloniten schafft es, Unreinheiten und Entzündungen schneller abklingen zu lassen und verhilft meiner Haut immer wieder zu neuer Balance. Die Textur ist leicht und eher dünnflüssig und trocknet trotz der enthaltenen Erden nicht an. Die feine Körnung gibt der Maske noch einen zusätzlichen Peelingeffekt, den ich beim Abnehmen gern genüsslich mitnehme. Kokosöl ist ja so ein Allrounder, der sich vielfältig einsetzen lässt und längst kein Geheimtipp mehr ist. Ich verwende es gern als Schmelzkomponente in meinem selbstgerührten Bodymousse – und ganz regelmäßig als ultimative Après-Pflege nach der Epilation, denn in meinem Bad gibts keinen Rasierer mehr und trotzdem finde ich Haare an mir wimpernabwärts einigermaßen überflüssig. Grundsätzlich epiliere ich insbesondere die pikanten Stellen gern abends, damit meine Haut über Nacht Zeit zum Erholen hat, das Kokosöl unterstützt und beschleunigt diese Regeneration erstaunlich gut – ohne Brennen und Ziepen. Wo wir grade schon beim pikante Stellen-Thema sind, mache ich gleich mal mit meinem liebsten Deo weiter, dem blumig schnuppernden Ylang Ylang + Calendula von Schmidt’s, von dem ich euch hier schon ausführlich vorgeschwärmt habe. Manche sagen, dass die Schmidt’s Deocremes zu fest und zu krümelig und daher nervenaufreibend im Auftrag sind, ich finde sie genau deshalb spitzenmäßig, denn die Festigkeit sorgt dafür, dass sie nicht wie manch andere Deocreme flugs wegzieht, sondern die Haut umhüllt und somit sorgfältig den ganzen Tag vorm Müffeln schützt. Meine Haare entwirre ich seit einiger Zeit vor allem nach der Wäsche nur noch mit Detanglerbürsten und war immer hin- und hergerissen zwischen den megasanften und weichen Silikonborsten der Tangle Angel und den etwas härteren des Tangle Teezers. Beide haben ihre Stärken & Schwächen: während der Engel es nur mäßig schafft, im Nasszustand nach dem Waschen durch mein Haar zu kommen, macht sich der Teezer deutlich besser, flutscht mir mit feuchten Händen aber immer wieder aus den Fingern. Eine Lösung für dieses flutschige Entwirrproblem habe ich in dem kleinen runden Haarbürstchen von BUDNI gefunden. Zwar ist es etwas kleiner und bietet weniger Oberfläche als der Tangle Teezer, liegt deshalb und dank des Griffs aber viel besser in der Hand und entwirrt mein feines und empfindliches Haar spitzenmäßig. Die Koffein Aufbauspülung von alva finde ich im wahrsten Sinne des Wortes glänzend und nebenbei geht sie meinem kleinen gelben Entwirrfreund ganz fleißig zur Hand. Sie ist herrlich cremig und mir reicht eine kleine Menge davon locker aus, um meine Längen nach der Wäsche geschmeidig zu machen. Mein Haar glänzt recht amtlich, genau wie die übersichtliche aber dennoch großartige Zutatenliste, die erfreulicherweise ohne Alkohol und Glycerin, dafür mit reichlich Aloe Vera, Zitronenwasser und Jojobaöl daherkommt . Bombe! Bereits im letzten Jahr hat es das alverde Olive Henna Shampoo in meine Jahresfavoriten geschafft, allerdings zu diesem Zeitpunkt noch mit alter Rezeptur und ausschließlich zum Zweck der sorgfältigen Durchreinigung von Zeit zu Zeit. Seit der Umformulierung ist es noch immer ein absolut zuverlässiges, nun mit neuer Rezeptur aber definitiv weniger austrocknendes Shampoo, dem ich fast schon eine leichte Pflegewirkung und noch mehr Alltagstauglichkeit zuschreiben würde. Mir gibt es die perfekte Balance zwischen Reinigungsleistung und Pflege und genau deshalb bin ich als überzeugte Shampoo-Abwechslungsliebhaberin erstaunlich treu geworden. Ich färbe nun schon seit knapp zwei Jahren mit Henna und Pflanzenhaarfarben, aber keine hat mich so umgehauen wie das Wine Red von Radico, welches seiner Farbbezeichnung tatsächlich alle Ehre macht und das, obwohl ich schwören wollte, dass so ein Weinrot mit Henna & Co. unmöglich ist. Tja, es geht doch und das satte Farbergebnis macht mich noch immer jedes Mal baff, die Hartnäckigkeit in puncto Haltbarkeit übrigens auch.

Beauty Favoriten Naturkosmetik 2014 dekorative Kosmetik
Vielleicht gehts euch auch so, bei dekorativer Naturkosmetik erwische ich mich manchmal dabei, wie ich heimlich vergleiche, ob sich Produkt xy denn ähnlich gut schlägt wie ein vergleichbares Äquivalent aus dem konventionellen Bereich, denn bei aller Liebe möchte man auf nichts verzichten. 2014 hat mir in Sachen dekorativer Kosmetik so einige neue Schönheiten beschert, die mich nichts vermissen lassen.
Der geschwungene Lidstrich ist ein Accessoire, ohne das ich nur sehr selten aus dem Haus gehe, allerdings muss dieser bei meinen Schlupflidern einiges aushalten. Der Alterra Liquid Eyeliner hat mich absolut überzeugt, weil er zum einen Farbe satt abgibt und tatsächlich den ganzen Tag dort sitzt, wo er hingehört und zum anderen, weil dank der dünnen und flexiblen Pinselspitze selbst hauchfeine Linien kein Problem sind. Ein ebenso starker Kandidat in puncto Haftfestigkeit ist die SANTE Mascara Volume + Eye Brightener*, die für mich inzwischen zu einem kleinen Alltagshelden geworden ist. Der Fakt, dass NK Mascaras ohnehin oftmals weniger lange durchhalten und meine schlüpfrigen Lider dazu machen es nicht einfach und krönen für mich persönlich die Haltbarkeit zum Qualitätsmerkmal No. 1. Da die Formulierung recht cremig ist, braucht sie zwar ein wenig Geduld beim Auftragen, gibt aber ordentlich Volumen, das erstaunlicherweise nicht klumpt und wie gesagt ewig hält, yeah! Ein Multi-Use Künstler ist das Dr. Hauschka Eyeshadow Duo 07 aus der leider längst vergangenen Slow Mood LE. Der hellere Braunton „soft cinnamon“ macht sich hervorragend und ganz natürlich auf dem beweglichen Lid, während das dunklere Braun „deep bronze“ meine Lidfalte und den äußeren Augenwinkel vertieft – eine simple und wunderschöne Alltagskombi, die immer geht. Bestens macht sich der dunklere Braunton auch als Brauenpuder: mit einem Geleyeliner-Pinsel aufgetragen fülle ich damit meine Brauen auf und auch wenn das im Vergleich zu gefärbtem Brauengel oder flottem Nachstricheln mit Kajal etwas länger dauert, ist der Effekt tausendmal gewaltiger – hallo Augenbrauen! Naturkosmetische Teintprodukte müssen mir immer doppelt beweisen, was sie können und gefühlt hat es die Naturkosmetik schwerer, gute Formulierungen ohne Silikonöle zustande zu bringen, die streichfähig sind, Deckkraft bieten und auch noch haltbar sind. Der Studio 78 Concealer „at dawn“* ist so einer, der wie ich finde richtig was kann, denn die feste, aber dennoch samtig schmelzende Textur ist großartig und auch sein Gelbstich hat bei meinen Augenschatten und Rötungen einen herrlich ausgleichenden Effekt, der definitiv auch bei Blassnasen funktioniert. Die mittlere Deckkraft reicht mir für gewöhnlich völlig aus, zum punktuellen Abdecken von größeren Sorgenkindern greife ich immer wieder gern zur alverde Camouflage in „sand“, die schon einiges mitgemacht hat. Die cremige Textur und die hohe Deckkraft der Camouflage machen da weiter, wo andere Abdeckprodukte aufhören – mein ungeschlagener Liebling aus der alverde Dekotheke. Zum Setten des Concealers und zum Mattieren gehört für mich ein kleiner Hauch Puder unbedingt dazu. Das transparente Physicians Formula Matte Finishing Veil aus der Organic Wear Reihe gefällt mir nicht nur wegen seines langanhaltenden Matt-Effekt sehr, sondern auch die talkum- und parfumfreie Zusammensetzung, die ich extrem gut vertragen habe und das ist leider nicht immer der Fall. Schade eigentlich, dass PF alle pudrigen Organic Wear Produkte abgestoßen und in die Mineral Wear Ecke verschoben hat, ich find die nämlich super. Selten hat mich ein Lippenprodukt so begeistert wie der Zuii Satin Lip Colour „willow“*, einem wunderschönen Rosenholzton, der mein natürliches Lippenrot herrlich betont und wunderschön frisch macht. Die neuen Satin Lip Colours werden als flüssige Lippenstifte ausgelobt, ich würde ihnen lieber noch das Prädikat megapigmentierter Lip Stain verleihen, denn nachdem sich die pflegend-glossige Formulierung auf den Lippen niedergelassen hat, bleibt die blanke Farbe noch Stunden später auf den Lippen – die Haltbarkeit ist wahnsinnig gut und dank der starken Pigmentierung reichen mir 4 kleine Tupfer (mit dem Finger verstrichen) auf den Lippen völlig aus, um ein farbintensives Ergebnis zu erzielen. Mit meiner leidenschaftlichen Schwäche für klassische Nagellack-Rottöne ist es eigentlich kein Wunder, dass „paris, paris“ von treat collection* genau in mein Beuteschema fällt. Dieses zeitlos schöne Rot sieht auf den Nägeln aus wie die saftige Glasur eines Zuckerapfels mit Megaglanz obendrauf. Die 5-free Formulierung hält sich auf meinen lackierfaulen Nägeln auch ohne Base- und Topcoat bombastisch gut und ich fühle mich immer wie ne echte Lady, wenn mich dieser Lack anfunkelt. Nicht nur für die Rotliebhaberinnen ist die gigantische Farbpalette bei treat collection wie ich finde absolut einen Blick wert, denn die legt mit 50 (!) Nuancen ordentlich vor.

Was sind eure absoluten Beauty Dauerbrenner des Jahres 2014?
Kennt und verwendet ihr eins meiner Dauerbrenner selbst?

Liebste Grüße von hier nach dort,
Mexi

*PR-Sample

Gedankenspaziergang: alverde Bloggerevent & die neue alverde LE „Schneewittchen“

alverde Bloggerevent 8.11.2014 Kronenschlösschen Eltville
Wahrscheinlich gehts euch auch so: das Beschäftigen mit Beautythemen entführt mich immer wieder in eine andere, wunderschöne Welt, von der ich mich und meine Gedanken leidenschaftlich gern zerstreuen lasse.
Eine sehr märchenhafte Entführung in eine andere Welt liegt nun tatsächlich hinter mir, der Zauber wirkt noch nach. Es trug sich so zu, dass alverde 9 Bloggerinnen ins Kronenschlösschen nach Eltville am Rhein einlud und was soll ich sagen: wir hatten ja allesamt keine Ahnung. ,)

Für mich war dieses Ereignis in vielerlei Hinsicht spannend. Zum einen war ich im Vorfeld unheimlich neugierig auf die heimlichen Neuigkeiten bei alverde, denn es lag doch auf der Hand, dass wir uns dort nicht einfach mal so auf einen Kaffee treffen. Zum anderen war ich gespannt darauf, die Menschen, Hintergründe, das Miteinander und vor allem das Wie kennenzulernen. alverde kennen wir ja alle, man steht im Dm und sieht die Produkte in einem großen Gefüge zusammen mit anderen Marken, aber alles, was dahinter ist, das lässt sich nur erahnen. Außerdem freute ich mich natürlich riesig darauf, die anderen Bloggerladies zu sehen und für mich persönlich war es obendrein mal wieder ein Vergnügen, ein paar ganz besondere Ladies wiederzusehen und zu herzen. Ich weiß solche Begegnungen unheimlich zu schätzen, denn sie sind alles andere als alltäglich und geben der Bloggerei und mir ein herzliches und warmes Extra-Sahnehäubchen on top.

alverde blogger event 2014 Schneewittchen

Einblicke & Neuigkeiten, ein Gedankenspaziergang
Der Freitagabend stand ganz im Zeichen des An- und Zusammenkommens in feuchtfröhlicher Runde mit malerischer Kulisse und echten Gaumenfreuden. Es waren sicherlich nicht nur die fabulösen Weine, die das Eis brachen und uns ins rege Gespräch brachten, sondern vielmehr das Zusammensein in dieser Konstellation: 13 passionierte Köpfe mit Beautybackground am Rund des Tischs, holla, die Waldfee. Mittendrin in dieser Runde ertappte ich mich dabei, wie ich gedanklich innehielt und mich fragte, ob und wenn ja wie man sowas eigentlich planen kann, denn die Themen & Gespräche waren anregend, gekonnt aufrichtig, erhellend und mit Blick auf die Menschen hinter alverde unheimlich aufschlussreich. Unglaublich, aber wahr: es sind tatsächlich nur 5 Menschen, die im Hintergrund der Dm Eigenmarke alverde werkeln. Angefangen beim Rohstoffeinkauf, über die Produktentwicklung bis zur freundlichen Betreuung der Socialmedia-Kanäle (mit teils bewundernswerten Seelsorge-Qualitäten auf Facebook) scheint das alverde-Gefüge im Kern aus einer gehörigen Portion Leidenschaft und mindestens doppelt soviel Professionalität zu bestehen, zumindest war genau das der Eindruck, der sich in meinem Kopf zementierte.
Gestern ging es dann mit den Neuigkeiten bei alverde weiter. Ganz neu ab Dezember wird die Zell Aktiv Serie (bestehend aus einer Augencreme, einer Tages- und Nachtcreme und einem Serum) Einzug in die Regale halten. Die Wirkstoffe aus Japanischem Knöterich und  Blauem Hibiskus sollen die Haut ab 30 jung halten und pflegen. Das uns bereits im Vorfeld angekündigte Motto „Schneewittchen“ hätte es eigentlich schon erahnen lassen können: es gibt eine neue LE, die sicherlich einige ansprechen wird, denn der Reiz von hellem Teint und rosiger Frische auf Lippen und Wangen ist beinahe klassisch und passt wie ich finde perfekt in die kalte Jahreszeit. Die LE besteht aus 3 Lippis, einem Liquid Rouge, einem Transparentpuder, einer CC Cream in 2 Nuancen, einer schwarzen Mascara und einem Kabuki und ist bis auf letzteren nicht vegan (VÖ 13.11.2014).
Wir haben uns die neue LE schonmal vorab anschauen dürfen und spielten dann bei der Gelegenheit auch gleich mal Schneewittchen, nur ohne Zwerge hinter den Alfelder Bergen. Heraus kamen übrigens wunderschöne Bilder und jede Menge Spaß.

alverde Schneewittchen LE Preview Gesicht

die Schneewittchen LE, erste Eindrücke & Swatches
Nicht schlecht: mein erster Eindruck dieser LE fällt durchweg positiv aus, denn die Produkte zeigen mal wieder, dass alverde nicht im Glassarg schlummert. Die Optik in rot & schwarz ist gewohnt lecker und sehr stimmig, sowohl die Produktauswahl sowie deren Umsetzung finde ich schnieke. Am meisten aber hat mich diesmal die Qualität der LE überrascht, denn die ist durch die Bank weg stark.
Die hellere der beiden CC Creams ( 30ml á 4,45€) passt mir Blassnase farblich hervorragend und obwohl ich sie über meinem Gesichtsöl getragen habe, hat sie nicht übermäßig gefettet, sondern meinen Teint sogar mattiert und durch die leichte Deckkraft zusätzlich etwas ausgeglichen. Auch das transparente Snow White Powder (9g á 3,95€) macht einen top Job und mattiert meine zu Fettglanz neigende Mischhaut ganz hervorragend, das hat bislang noch keines der alverde Puder geschafft. Der Pinselkopf des Kabukis (4,95€, vegan) ist schön groß, so dass man damit prima großflächig arbeiten kann. Die Pinselhaare sind schön weich, sehr dicht und nicht zu lose gebunden, so dass der Pinsel einen guten Widerstand hat. Sehr erstaunt hat mich die Haltbarkeit der Long Lash Mascara (8ml á 3,75€). Obwohl ich nicht so der Gummibürstenfreund bin, macht sie mir mit Hilfestellung eines ausrangierten Mascarabürstchens schöne Klimperwimpern, die auch nach Stunden noch perfekt sitzen, yeah! Das in der Hülse blutrot anmutende Liquid Blush (6ml á 3,95€) kommt auf den Wangen eher als zartes und wunderschönes Rosarot raus. Vor diesem Produkt und vor allem dem Auftrag hatte ich am meisten Respekt, weil ich befürchtete, dass es fleckig werden könnte, de facto klappt das Auftragen mit Schaumapplikator und Verteilen mit den Fingern aber mühelos und es bringt eine schöne aber nicht zu pinkige Frische auf meine Wangen. Bei den Lippenstiften (4g á 3,25€) könnte man ja jetzt ganz ketzerisch sein und sagen, dass das ja immer das gleiche ist. Stimmt eigentlich auch, denn die Farben 10 „berry kiss“, 20 „red kiss“ und 30 „plum kiss“ sind an sich nichts außergewöhnlich neues, aber dafür ist die Farbabgabe tiptop und durch die feine, aber nicht zu schmierige Cremigkeit lassen sie sich super auftragen, aufbauen und halten auch ganz hervorragend auf den Lippen.
Ihr merkt schon, von mir gibts kräftigen Applaus für diese LE, die wie ich finde durchaus mehr als nur einen Blick wert ist, allein schon wegen der beachtlichen Performanz.

alverde Schneewittchen LE swatches Lippenstift Liquid Blush

Hach, märchenhaft wars, unglaublich.
Mit von der Zauberpartie waren außerdem Pretty Green Woman, Beautyjungle, Tried it outOhne mit, Lenas Sofa, goldenbeautymoments, Luisa und Beautyhexerei.

Spricht euch die neue alverde LE an, worauf freut ihr euch?
Habt ihr ein Lieblings-alverdeprodukt?

Was erwartet ihr euch (in Zukunft) von Drogerie-Naturkosmetik?
Wie ist das bei euch, beschäftigt euch das Drumherum um eine Kosmetikmarke oder gehts euch vorrangig um die Produkte?

Verzauberte Grüße.
Mexi

coming soon: alverde LE Mix & Match

alverde Mix & Match LE 2014
Ihr Lieben,
seit Montag steht die die letzte alverde LE reduziert im Dm, zumindest die allerletzten Reste davon, denn bei meinem Dm ist sie schon völlig ausgeräubert und kam wohl mehr als gut an.
Heute in genau einer Woche, also am Donnerstag den 6.3.2014, wird es eine neue Limited Edition geben: die Mix & Match LE, welche übrigens diesmal auch in Österreich zu haben sein wird.

Die Box + Rouge
Die Basis dieser LE bildet eine kleine magnetische Leerpalette in alverde-typischen Grün mit integriertem Spiegel, welche bereits ein Rouge in drei möglichen Farbnuancen Coral, Rosé und Berry (alle leider nicht vegan) beinhaltet.
Preis je Box inklusive Rouge mit ca. 4,6g Inhalt: 4,95€

9 magnetische Monos
Bestückt wird diese Box von euch selbst nach eurem Belieben, denn ihr könnt zwischen neun verschiedenen (schimmernden) Lidschatten wählen: Nature, Sand, Purple, Terra, Bronze, Graphit, Heaven, Pearl und Smoke (alle vegan). Diese Lidschattenmonos kommen in kleinen rechteckigen Pfännchen und es passen neben dem Rouge vier weitere Lidschatten eurer Wahl hinein, beziehungsweise insgesamt sechs, falls ihr eine reine Lidschattenpalette basteln wollt. Diese könnt ihr dank Magnetfunktion beliebig austauschen und auf eure Farbgelüste abstimmen.
Preis pro Lidschatten-Pfännchen mit ca. 2,2g Inhalt: 2,95€

alverde Mix & Match LE 2014 palette magnetisch

To mix or not to match? 
Gerade durch den Mangel an schönen Lidschattenpaletten im Naturkosmetikbereich trifft diese LE-Idee wie ich finde absolut ins Schwarze und ich kann nur immer wieder lobend erwähnen, dass sich die Macher immer wieder schöne Sachen einfallen lassen, auch wenn diese leider limitierte Box jetzt schon nach Refills schreit, denn in der Wiederbefüllbarkeit steckt ja der eigentliche Sinn solcher auf Fortsetzung angelegten Zauberkisten.
Die Rougefarben sehen interessant aus, besonders Berry scheint mir dem Vorschaubild nach eine Farbe zu sein, die ich noch nicht in meiner Sammlung hätte. Was die Auswahl der Lidschattentöne angeht, scheinen sie durchaus tragbar zu sein und haben viele natürliche und helle Basistöne- und Nuancen dabei (siehe Swatches), wenngleich ich jetzt schon weiß, dass ich mit dem blauen Lidschatten wohl nichts anfangen kann. ,) Alle weiteren werde ich mir aber bestimmt mal angucken und es dann von der Pigmentierung und der Farbwirkung abhängig machen, ob ich mir eine Box zusammenstellen werde oder nur die Idee dahinter bewundere, denn ein Selbstzusammenstellen von Lidschatten in der Drogerie kam mir bislang noch nicht unter, voll toll!
Summa Summarum kommt man mit einer voll befüllten Palette mit einem Rouge und vier Lidschatten auf 16,75€, was ich absolut okay finde, zumal die alverde Monos regulär preislich genau gleich sind und in den Pfännchen der LE sogar noch mehr enthalten ist. Schade eigentlich, dass diese laut alverde Facebookseite alle schimmern, denn ich hätte mich auch sehr über ein paar matte gefreut und verbleibe erstmal voller Spannung, bis ich mich in einer Woche auf die Tester am Display stürze.

Was haltet ihr von dieser Idee/ Werdet ihr euch eine eigene alverde Palette basteln?
Kennt ihr tolle (Naturkosmetik-)Lidschattenpaletten oder habt ihr euch längst eure eigene zusammengestellt?
Was tragt ihr lieber: matt, schimmernd oder beides?

Allerliebste Grüße
Mexi

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