ausgepackt: Biobox Beauty & Care April 2014

biobox frühlingserwachen

Mal wieder war es soweit, die Biobox Beauty & Care hat in meiner Packstation brav auf mich gewartet und nach den letzten beiden guten Boxen war ich sehr gespannt, was mich diesmal erwarten würde und ob die Box es schafft, die selbst gesteckte Messlatte oben zu halten.

Das Motto der Box im April ist  passenderweise „Frühlingserwachen“ und die Box enthält fünf Produkte, davon vier zur Pflege und ein dekoratives Produkt:
biobox beauty & care april 2014 inhalt

Mein erster Eindruck: Ernüchterung, denn ein irgendwie grüßen wieder die alten Bekannten, die wir mittlerweile schon aus früheren Boxen kennen und nimmt der Box den frischen Schwung, den sie mit den neuen Namen in der Februarausgabe aufgenommen hat.

1. Speick Natural Aktiv Deo Roll-On 50ml [Originalgröße, 6,29€]
Ich persönlich komme mit geligen/ flüssigen Deos nicht ganz so gut zurecht, da sie mir irgendwie ein permanentes Nässegfühl geben und von der Wirkung wie ich finde nicht mit cremigen Deodorants mithalten können, erst recht nicht, wenn es wärmer wird. Ich war wirklich enttäuscht, als ich den Deo Roll-On gesehen habe, zumal genau dieser bereits letztes Jahr im Juni in der Biobox war, aus meiner Sicht ein echter Fauxpas.

biobox Luvos Peelingsmaske2. Luvos Soft-Peeling -Maske 2 x 7,5ml [Originalgröße, 1,29€]
Da isser wieder, der gute alte Luvos.
Scherz lass nach! ,) Masken mache ich regelmäßig und gern und noch lieber mache ich sie, wenn sie meine empfindliche Haut sanft reinigen. Die Inhaltsstoffe dieser BDIH-zertifizierten Maske finde ich für den günstigen Preis in Ordnung, wenn auch mit Alkohol und Glycerin auf den vorderen Plätzen nicht überragend. Jojobaöl, Pfirsichkernöl und Sonnenblumenöl spielen als pflegende Komponenten mit, Heilerde und Silberweide wirken entzündungshemmend. Die gelbliche Maske ist überraschend cremig, fein und enthält keine Peelingpartikel.

biobox benecos natural baked colous amazing gebackener Lidschatten3. benecos Lidschatten „amazing“ [Originalgröße, 4,49€]
Schön, dass diesmal wieder ein Dekoprodukt in der Box war. Benecos mag ich sehr gern, dieser rauchig blaugraue gebackene Lidschatten in der Nuance „amazing“ hat meinen Farbnerv leider zielsicher verfehlt. Schade eigentlich, denn wäre einer der anderen drei gebackenen Nuancen (mokka, melange oder chocolate) dabei gewesen, wäre ich wahrlich begeisterter gewesen. In Anbetracht der Tatsache, dass schon in der Dezemberbox ein benecos Lidschatten dabei war, hätte ich mich auch sehr über eine andere Produktkategorie gefreut.

4. Cattier Verwöhnende Körperlotion Weißer Lotus 200ml [Originalgröße, 14,49€]
Den blumigen Duft dieser Lotion finde ich grooßartig, die Inhaltsstoffe haben ihre Highlights mit Sheabutter, Distelöl und Aloe Vera aus Bioanbau, machen mich insgesamt mit Blick auf den Preis nicht so sehr an, denn auf den vorderen Rängen tummeln sich nach Wasser erstmal reichlich Glattmacher und Emulgatoren.

biobox organicum shampoo5. organicum Shampoo 3 x 15ml [Sondergröße, 1,50€]
„ohne Silikone, Alkohol, Glycerin, künstliche Farbstoffe, ALS, SLS, SLES, Parabene, Lanolin, EDTA, Paraffin, Palmöl“ Na, das klingt ja erstmal phantastisch und zudem ist organicum ein Name, der mir so noch nicht untergekommen ist. Bei genauerem Blick tun sich jedoch einige Ungereimtheiten auf, denn die gelisteten Inhaltsstoffe auf den Sachets unterscheiden sich von denen, die auf der Papphülle angegeben werden. So findet sich auf dem Sachet auf Platz 11 der Zutatenliste Glycerin, welches laut Umverpackung nicht enthalten sein sollAußerdem lese ich von  Polyquaternium-10, C12-15 Alkyl Lactate (chem. Konservierungsmittel) und Climbazole (chem. Konservierungsmittel) und fühle mich auf deutsch gesagt in mehrfacher Hinsicht verarscht, denn da können auch Wirkstoffe wie Brennessel, Salbei, Lorbeer und Hopfen nichts mehr rausreißen. Dieses Produkt hat deshalb aus meiner Sicht rein gar nix in der Biobox verloren.

Unterm Strich
Die Box hat einen Gesamtwert von rund 28€ und das Motto geht zwar mit dem Frühling d’accord und auf Nummer sicher, allerdings vermisse ich Abwechslung was die Marken- und Produktauswahl angeht. Auf den Speick Deo Roll-On als Wiederholungsprodukt und das organicum Shampoo als Totalausfall hätte ich absolut verzichten können. Abgesehen von dem problematischen Shampoo selbst kann ich mich mit Probesachets in Boxen, die als vollwertiges Produkt zählen sollen, nicht anfreunden. Als Goodie okay, als vollwertiges Produkt definitiv nay!

Was sagt ihr zu dieser Ausgabe der Biobox Beauty & Care?
Kennt ihr eines der Produkte schon?

Liebste Grüße
Mexi

 

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Die Deocremes von SAGA Seifen

Saga Seifen

Ihr Lieben,
die Diskussion um Aluminiumsalze in Deodorants geistert schon ein ganzes Weilchen nicht nur durch meinen, sondern auch durch viele andere Köpfe.
Brandaktuell rät das Bundesinstitut für Risikobewertung in Fragen und Antworten zur Risikobewertung von kosmetischen Mitteln vom 27.1.2014 dazu, nicht nur „nach der Rasur oder bei geschädigter Achselhaut ein Deodorant ohne Aluminiumsalze“ zu verwenden, sondern auch, auf einen „übermäßigen Gebrauch von aluminiumhaltigen Antitranspirantien“ zu verzichten. Ich halte dieses erfreulich vernichtende  offizielle Statement als schönes und mehr als passendes Plädoyer, das liebe Deo-Thema auch hier auf dem Blog mal wieder aufzugreifen.

Wie ihr wisst, bin ich im letzten Jahr endgültig auf Deodorants ohne Aluminium umgestiegen und habe erstmal ganz schön suchen müssen, um einen würdigen Ersatz für mein zuvor heißgeliebtes Deo von Rexona zu finden.
Auf meiner Suche habe ich viel gegoogelt & gesucht und musste feststellen, dass sich der Markt an Deocremes ziemlich überschaubar gestaltet, denn ich habe nur um die fünf Quellen für Deocremes erspäht. Gelandet bin ich bei SAGA Seifen, einer kleinen Seifenmanufaktur aus Gelsenkirchen, die neben handgesiedeten Seifen und Badekosmetik auch Deocremes hervorbringt und um genau die soll es nun gehen.

Verpackung, Inhalt & Preis
saga seifen petit jardin deo 1aDie Deocremes mit 50ml Inhalt kommen in einem kleinen Plastiktöpfchen mit Schraubdeckel, an dem mit einem kleinen Bändchen die Inhaltssoffe und das MHD vermerkt sind.
Sie kosten 6,50€, zeitweise sind sie im Rahmen von Angeboten auf der Seite etwas günstiger zu haben.
Die Ladies von SAGA Seifen versenden sehr flott mit dem DPD und packen auch immer ganz fleißig Pröbchen zur Bestellung dazu. Die Versandkosten betragen 4,80€, ab 44€ ist der Versand kostenfrei.
Im Moment leidet der Shop noch unter geschrumpften Beständen und den Nachwehen des Weihnachtsgeschäfts. Derzeit werden alle Bestellungen deshalb über den SAGA DaWanda-Shop abgewickelt.

Sortiment und Düfte
Da Susanne so lieb war, mir ein kleines Paket mit Probetöpfchen zusammenzuschnüren, konnte ich mir einen Überblick über die Deocremes verschaffen.
Im Moment umfasst das SAGA Seifen Deocremesortiment sechs wunderbar schnuppernde Deodorants:

saga seifen deocreme 1n

Nostalgie
riecht original und intensiv nach Nivea-Creme, mehr muss ich nicht sagen, oder? ,)

Femme Fatale
was für ein Name für einen schönen weiblichen Duft! Femme Fatale duftet angenehm blumig-fruchtig, dabei aber nicht zu süß. Perfekt für die frechen Früchtchen unter euch und toll für den Sommer.

Limette
riecht sehr frisch und natürlich nach (wer hätte das gedacht) Limette und ist ebenfalls ein schöner erfrischender Sommerduft.

Rosmarin Limette
schnuppert durch die ätherischen Öle sehr natürlich und dabei vorwiegend würzig nach Rosmarin, bekommt durch die Limette aber einen kleinen Frischekick obendrauf.

Petit Jardin
heißt zu gut deutsch „kleiner Garten“ und ist durch seine phantastische blumige Note aus Lilie, Rose und Jasmin ein sehr femininer, eleganter Duft. Mein absoluter Favorit! .)

Sensitive
enthält keine Dufstoffe, ist daher absolut duftneutral und besteht aus Kokosöl, Natron, Sheabutter, Zinkoxid & Reiskeimöl

Auftrag & Deowirkung
saga seifen deocreme petit jardin deo 2aDie Deocreme wird mit dem Finger oder Spatel entnommen und auf die (vorzugsweise feuchte) Haut aufgetragen und gut in der Achselregion verrieben. Sie weißelt dabei etwas, hinterlässt aber keine merkwürdigen Flecken auf der Kleidung, welche mich bei Deo mit Aluminium mit meinen fröhlich schwarzen Shirts immer in den Wahnsinn getrieben haben.
Beim Entnehmen ist sie zunächst recht fest und pastenartig, schmilzt durch die Körperwärme aber quasi auf der Haut und lässt sich so wunderbar verteilen. Die Konsistenz war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig, denn sie ist im Auftrag bei allen Varianten etwas körnig, nach dem „Einziehen“ merke ich von den Körnchen nichts mehr. Pro Achsel verwende ich nach dem Duschen eine ordentliche Fingerspitze und komme damit absolut müffelfrei durch den Tag. Ich habe festgestellt, dass ich die Deowirkung an Tagen, bei denen ich schon morgens weiß, dass sie sehr lang und schweißtreibend werden, durch Nachlegen einer zweiten Schicht kurze Zeit nach der ersten deutlich potenzieren kann. Schwitzen wird durch die Deocremes zwar nicht verhindert, dennoch begeistern sie mich durch die Bank weg mit ihrer astreinen Deowirkung und ich weine meinem konventionellen Deo mittlerweile keine Träne mehr nach.
Aus Begeisterung zugelegt habe ich mir nach meinem ausgiebigen Schwitz- und Schnuppertest übrigens Nostalgie und Petit Jardin, von dem ich auch schon in meinen Jahresfavoriten vorgeschwärmt habe.

Inhaltsstoffe
Alle sechs Deocremes sind vegan, enthalten keine Konservierungsmittel und basieren allesamt grundsätzlich auf Kokosöl, Natron, Sheabutter, Zinkoxid & Reiskeimöl. Zur Beduftung werden einerseits ätherische Öle eingesetzt, bei den parfumartig anmutenden Deocremes wie Nostalgie, Femme Fatale und Petit Jardin rühren die tollen Düfte (ähnlich wie bei den sehr prominenten Deocremes von Wolkenseifen) von synthetischen Duftstoffen und sind ganz sicher auch etwas für Ladies, die sich mit Naturkosmetikdüften nicht anfreunden können und wollen.  Grundsätzlich bin ich mit der Deowirkung bei allen Deocremes sehr zufrieden, muss aber sagen, dass die mit ätherischen Ölen bedufteten Cremes gegenüber denen mit synthetischen Duftstoffen einen kleinen Tick schwächer in der Wirkung sind.

Unterm Strich
Deocremes sind eine grooßartige Erfindung bieten in meinen Augen mehr als würdigen Ersatz zur Aluminiumkeule.
Bis ichs selbst ausprobiert habe, hätte ich nie gedacht, dass so eine Creme für die Achseln einen derart zuverlässigen Effekt haben würde.
Falls ihr auch schon auf alufrei umsteigen wolltet, euch die Wirkung der Deos aus der Drogerie nicht ausgereicht hat und ihr daraufhin verzweifelt aufgegeben habt, dann kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen, den Deocremes eine Chance zu geben.
Dat funktioniert! .)

Seid ihr Viel- oder Wenigschwitzer?
Nutzt ihr Deos mit Alumiumsalzen?
Habt ihr einen (aluminiumfreien) Deo-Favoriten?
Kennt ihr SAGA Seifen?

Liebste Grüße
& ein schönes Wochenende euch allen
Mexi

Für Kräuterhexen: der Speick Natural Deo Stick

speick deo stick 1

Hallo ihr Lieben,
vor einiger Zeit habe ich euch bereits in einem „dirty little secrets“ – Deodorant Post erzählt, warum ich auf Deos ohne Aluminiumsalze umgestiegen bin. Leider ist es gar nicht so einfach, ein Deo zu finden, welches zuverlässig den ganzen Tag vor Müffelgeruch schützt. Der Deo Stick von Speick war das erste Deo meines alumiumfreien Achselprojekts und ich hatte diesen zwar schon mehrmals hier erwähnt, heute soll es aber mal etwas genauer um meinen kleinen grünen Achselfreund gehen.

Dieser gehört der Speick Natural-Reihe an und ist sowohl für Männlein als auch für Weiblein gedacht.

speick deo stick 2aDas sagt der Hersteller:
“Der Speick Natural Deo Stick schützt durch sein effektives Deo-Wirkprinzip und pflegt zugleich durch ausgewählte Pflanzensubstanzen. Diese Deopflege eignet sich besonders für sensible Haut.”

Inhalt, Preis & Verpackung
Ich habe den Deostick mit 40ml Inhalt für etwa 4 Euro bei Dm gekauft, ihr findet ihn aber auch bei Rossmann und Müller im Speick-Regal. Er kommt in einer weißen Plastikverpackung, welche sich mit einem Schraubdeckelchen fest verschließen lässt. Der Deostick wird durch Drehen an dem geriffelten Fuß des Sticks hochgebracht.
Da dieser Deostick keine schweißhemmenden Stoffe enthält, die natürlichen Hautprozesse respektiert und die Ausgänge der Schweißdrüsen nicht verschließt, fällt es nicht unter die Kategorie Antitranspirant, sondern zählt zu den Deodorants.

speick deo stick 3a

Duft, Auftrag und Wirkung
Den Geruch würde ich als sehr intensiv und kräuterig beschreiben, welcher in meiner Nase aber trotzdem sehr frisch rüberkommt. Enthalten sind desodorierende Wirkstoffe wie Salbei, Baldrian und Lavendel, die man auch sehr deutlich herausriechen kann. Das Deo sieht im Ganzen erstmal erschreckend grün aus, aber keine Angst, es hat meine Achseln in keinster Weise grün verfärbt. ,)
Der Stick hat an sich eine recht feste Konsistenz und lässt sich mit etwas Druck problemlos unter den Achseln verteilen. Das Gefühl auf der Haut nach dem Auftrag ist angenehm und er hinterlässt einen minimalen hauchfeinen fettigen Film, der aber keinesfalls ölig ist und meiner Meinung nach ist genau dieser der Schlüssel zum Wirkprinzip dieses grandiosen Deos.
Lange habe ich als mittelmäßige Schwitzerin nach einem Deo ohne Aluminiumsalze gesucht, welches mich wirklich den ganzen Tag vor Schweißgeruch bewahrt und genau dieser kleine grüne Kerl schafft das. Morgens aufgetragen kommt auch nach einem langen Tag bei mir kein unangenehmer Geruch durch und ich dufte noch mehrere Stunden nach dem Auftrag nach Kräuterbonbon unter den Armen. Natürlich sorgt es nicht dafür, Schwitzen und Nässe gänzlich zu unterbinden, aber es schützt sehr zuverlässig vor Schweißgeruch. Auch an warmen Sommertagen hat mich der Deostick nicht im Stich gelassen.
Lobenswert finde ich auch die unglaublich gute Ergiebigkeit des Sticks. Ich habe mein Exemplar nun schon seit einem guten halben Jahr im Gebrauch und es ist noch etwa ein Viertel drin.

Inhaltsstoffe laut Codecheck.info
Dipropylene Glycol, Octyldodecanol, alcohol, Sodium Stearate, Parfum, Propylene Glycol, VALERIANA OFFICINALIS (Extract), Salvia Officinalis (Extract), Lavandula Angustifolia (Oil), CI 75810, Benzyl Salicylate, Citral, Citronellol, Eugenol, Farnesol, Geraniol, Limonene, Linalool

Speick bietet eine Vielzahl von zertifizierten Naturkosmetikprodukten an, der Deostick trägt jedoch kein NK-Siegel. Zwei der Inhaltsstoffe, nämlich Dipropylene Glycol (Lösemittel) und Octyldodecanol (Lipid) sind chemischer Natur und werden als weniger empfehlenswert eingestuft. Der Alkohol an dritter Stelle der Zutatenliste hat meiner Haut trotz Rasur nicht geschadet, kein Brennen, keine Rötungen, alles gut! .)

Unterm Strich:
Meine absolute Empfehlung: für mich das aluminiumfreie Deo aus der Drogerie.
Endlich ein Deodorant ohne Aluminiumsalze, welches tatsächlich den ganzen Tag wirkt und ich würde immer wieder darauf zurückkommen, denn hier stimmt nicht nur der Preis sondern vor allem auch die Leistung.
Der Duft ist sicher nicht jedermanns Sache und für die ein oder andere vielleicht nicht feminin genug  und mich als  Kräuterhexe würde es sehr freuen, wenn der Lavendelanteil noch etwas stärker ausfallen würde. Soweit ich weiß, gibt es außer diesem noch ein Speick Deo für die Herren der Schöpfung, weshalb also eigentlich keines explizit für die Ladys?
Großartig finde ich, dass er wirklich nahezu flächendeckend in allen Drogerien zu finden ist und deshalb ohne Schwierigkeiten in eurer Körbchen hüpfen kann. Es gibt inzwischen natürlich auch tolle Deocremes, die auch sehr wirksam sind und noch großartiger duften, die sich allerdings nur im Netz bestellen lassen.
[Mehr zu Deocremes und meinen Erfahrungen damit werdet ihr übrigens demnächst hören.]

Verwendet ihr Deos ohne Alumium und wie kommt ihr damit zurecht?
Habt ihr einen Deo Favoriten?
Seid ihr Viel- oder Wenigschwitzer?

Liebste Grüße
Mexi

getestet: Jukona Deogel Rose

jukona1

Ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich schonmal über das Thema Aluminiumsalze in herkömmlichen Deodorants berichtet und bin seitdem stets auf der Suche nach einer zuverlässigen Alternative. Gerade jetzt, wo die Temperaturen wieder in den roten Bereich steigen, ist das Thema Deo wieder ganz heiß und neben einem guten Schutz ist mir unheimlich wichtig, was ich auf die Haut unter den Achseln auftrage, da das Deo schließlich den ganzen Tag auf meiner Haut verbleibt.
Im Zuge dessen habe ich dank Jukona das Deogel Rose getestet und möchte euch heute davon berichten.

Jukona ist ein noch relativ junges Naturkosmetik-Unternehmen mit dem Anspruch, in ihren Produkten Wirksamkeit, Verträglichkeit und Nachhaltigkeit miteinander zu vereinen. Dabei wird auf Silikone, Paraffine, künstliche Farbstoffe und weitestgehend auf den Einsatz tierischer Rohstoffe verzichtet und außerdem ressourcenschonend und in kleinen Mengen produziert.

Jukona zum Deogel Rose:
Dieses milde Deodorantgel enthält keine Aluminiumsalze und ist dank seiner einzigartigen Schutzformel besonders wirksam. Mit der gewählten Zusammensetzung bleibt der natürliche Transpirationsprozess des Körpers erhalten. Das Gel wird, anders als bei herkömmlichen Deos, nicht gesprüht, sondern direkt auf die entsprechenden Körperstellen aufgetragen. Der dezente Rosenduft sorgt für einen angenehm weichen Duft, der sich sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden tragen lässt. Im Vordergrund stehen Akzente von Rose, Jasmin und Lavendel, die von sanften Nuancen der Bergamotte und Limette begleitet werden. Würzig-holzige Noten wie z. B. Amyris und Rosenholz runden diese edle Komposition ab.

jukona2

Auftrag, Duft & Preis:
Das Deogel lässt sich dem speziellen Airless-Pumpspender kleckerfrei und einfach entnehmen. Es wird mit den Fingern in der Achselhöhle verrieben. Ein Pumpstoß reicht locker pro Achsel und die enthaltenen 30ml Inhalt sind sehr ergiebig. Die Textur des milchig weißen Gels ist recht flüssig ,lässt sich wunderbar verteilen und das Nässegefühl unter den Armen ist schnell weg, da es gut und flott einzieht. Den Duft finde ich feminin frisch und unheimlich natürlich nach Rose mit einer ganz hauchzarten Zitrusnote, sehr angenehm.
Es ist im Jukona Onlineshop für 6€ zu haben.

Inhaltsstoffe:
Aqua (Wasser), Alcohol (Ethanol), Prunus Domestica Kernel Oil (Pflaumenkernöl), Cetyl Alcohol, Chitosan, Hydrogenated Jojoba Oil (Jojobawachs), Hydroxyethylcellulose (Cellulose), Parfum**, Lactic acid (Milchsäure), Bisabolol, Tocopherol, Citronellol**, Limonene**, Geraniol**, Linalool**, Eugenol**, Citral**, Farnesol**
**Duftstoffe in diesem Gel sind zu 100 Prozent natürlich und entsprechen der ISO-Norm 9235

Wie ihr vielleicht wisst, versuche ich für gewöhnlich in Sachen Alkohol bei Körper- und Haarpflege eher auf Sparflamme zu haushalten, weil er austrocknend wirkt. Der Alkohol an zweiter Stelle der Zutatenliste hat hier allerdings durchaus praktische Gründe, da er zusätzlich zur Desinfizierung dient und den Bakterien die Grundlage nimmt. Selbst auf meiner frisch rasierten Achselhaut hat er ürbigens überraschenderweise keine Probleme gemacht.

Wirkung
jukona deogel roseIch finde super, dass dieses Deo meine natürlichen Hautfunktionen respektiert und meine Poren nicht verschließt. Was man bei der Deoverwendung wie ich finde nicht außer Acht lassen sollte ist, dass die Natur hat nicht ohne Grund den Regulationsmechanismus des Schwitzens eingerichtet hat. Schwitzen an sich ist etwas ganz natürliches und es wird durch das Deogel auch nicht verhindert. Seitdem ich Deos ohne Aluminiumsalze verwende, achte ich auch auf eine etwas intensivere Achselhygiene: morgens unter der Dusche wasche ich mich unter den Armen nicht mehr nur mit Duschgel, sondern zusätzlich mit Pflanzenseife, um wirklich rambazamba zu machen. Schweiß ist im Grunde geruchslos, die Bakterien sind es, die ihr übriges zu den „Gerüchen“ tun und diesen rücke ich somit irgendwie besser auf die Pelle. Das Deogel hält sich bei mir in den ersten Stunden sehr tapfer, verströmt diesen herrlich blumigen Duft und vermittelt ein sehr angenehmes Frische-Gefühl. Allerdings muss ich sagen, dass ich als wenig-mittelmäßig Schwitzerin besonders an langen oder warmen Tagen damit nicht den ganzen Tag müffelfrei überstehe. Dagegen hilft zwar eine kleine Achselreinigung zwischendurch und erneutes Nachlegen des sehr handlichen Deogels, aber dazu kommt man leider nicht immer und muss immer das passende Equipment dabei haben. Schlichtweg zwischendurch eine neue Schicht davon aufzutragen hat bei mir gegen den Geruch nicht ankommen können. Als Rundumgeruchssorgloswaffe eignet sich das Deogel Rose speziell in meinem Fall nicht und ich habe mich hin- und hergewunden, woran das liegen könnte. Ich vermute, dass es die eigentlich tolle Duftkomposition ist, die einfach mit meinem eigenen Geruch nicht ganz so gut harmoniert. In puncto Verträglichkeit, Inhaltsstoffe und Handhabung kann ich es wirklich empfehlen und ich nutze es sehr gern an ruhigen Tagen als sehr milde Deovariante.

Jukona ist sehr bemüht, an den Qualitätsstandards der angebotenen Produkte zu arbeiten & die Belange der Kunden ernst zu nehmen und setzt daher auch auf einen engen Kundenkontakt. So werden neue Produkte beispielsweise als „First Edition“ angeboten. Im Deosortiment von Jukona gibt es derzeit auch 3 Deosprays als solche zu kaufen. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, könnt ihr im Rahmen dieser First Edition Reihe die Möglichkeit nutzen, neue Produkte auf Herz und Nieren zu prüfen und euren Einsatz mit einem 10€ Gutschein von Jukona belohnen zu lassen.

Was ist euch bei einem Deo wichtiger: Inhaltsstoffe oder Wirkung?
Seid ihr Viel- oder Wenigschwitzer?
Welches Deo verwendet ihr derzeit am liebsten?

Liebste Grüße
eure Mexi

dirty little secrets in meinem Deo?

Ihr Lieben,

rexona maximum protection aluminium

Ich habe mir eigentlich, bevor ich mich etwas mehr mit den Inhaltsstoffen in Kosmetika beschäftigt habe, kaum Gedanken darum gemacht, was ich mir da eigentlich täglich mit meinem Deo unter die Achseln und damit direkt auf die Haut sprühe. Dabei war mir immer am wichtigsten, dass mein Deo frisch duftet und mich zuverlässig den ganzen Tag vor Schweißgeruch schützt und ich habe jahrelang auf Rexona geschwört. Im Falle meines Rexona Maximum Protection Deos taucht Kollege Aluminium in zweiter Stelle der Zutatenliste auf.

Aluminium bewirkt in Deodorants, dass sich die Poren verschließen und so übermäßigem Schwitzen vorbeugen, aber leider kann es sich auch anderweitig auf den Körper auswirken. Vor einiger Zeit habe ich schonmal vom Zusammenhang von Aluminium und Brustkrebsrisiko gehört und mir daraufhin den Deobalsam Zitronenmelisse & Salbei von Alterra ohne Alumiumsalze zugelegt, welchen ich euch neulich schon kurz in meinem „Nachgekauft“-Post vorgestellt habe. Dieses nutze ich seitdem ganz regelmäßig an weniger schweißtreibenden Tagen und es funktioniert für mich als wenig-mittelmäßig stark Schwitzerin ganz wunderbar. Längerfristig werde ich mich mit Aussicht auf einen schönen warmen Sommer mal an die Deocremes von Wolkenseifen heranwagen, die vielleicht auch eine verträgliche Alternative zu herkömmlichen Deos gerade für stärkere SchwitzerInnen sein können, denn da habe ich schon viel gutes zu gehört. Derzeit brauche ich meine herkömmlichen Deos noch auf, beispielsweise an einem langen Arbeitstag, wenn ich Sport mache oder ich unbedingt meine Lieblings-Chiffonbluse anziehen muss, allerdings habe ich die ganz persönliche Entscheidung getroffen, meine Aluminiumzufuhr sehr zu minimieren.

Eine Doku auf Arte zum Thema Aluminium hat mich neulich nochmal ganz anders aufgerüttelt.

Habt ihr auch Die Akte Aluminium gesehen?
Falls ihr es verpasst habt und es euch interessiert, habe ich euch hier mal das Video dazu verlinkt, welches freundlicherweise auf Youtube in voller Länge zu sehen ist.

Welche Deos nutzt ihr?
Habt ihr schonmal Deos ohne Aluminiumsalze ausprobiert und wie zufrieden seid ihr damit?
Kennt ihr Tipps & Tricks gegen lästiges Schwitzen?

Schwitzige Grüße
eure Mexi