Wirsingsuppe vegan Rezept wie bei Oma

lecker & deftig: Wirsingsuppe mit Räuchertofu nach Omas Art

Wirsingsuppe vegan Rezept wie bei Oma
Es ist kalt geworden.
Inzwischen hat der Wind alle Blätter von den Bäumen gefegt, der Winter steht quasi vor der Tür und ich bin bereits seit Wochen im Suppenfieber. Suppen sind für mich der Inbegriff von Soulfood, sie wärmen den Bauch und die Seele und sind obendrein so einfach und schnell zubereitet. Ich liebe es, einfach alles in einen Topf zu werfen und mich dann ein paar Tage daran zu erfreuen.
Heute möchte ich euch ein ganz einfaches Rezept für eine schnelle und deftige Wirsingsuppe mit Räuchertofu zeigen, die garantiert wie bei Oma schmeckt. Heimlicher Star des Rezepts ist übrigens mein liebster Räuchertofu von enerBio, der dank seines unvergleichlich intensiven Räucheraromas ordentlich Geschmack zum Kohl bringt und schön bissfest ist.
Also an die Suppenschüsseln, fertig, los!

Zutaten
1 kleiner Wirsing (ca. 1200-1400g)
1 kleine Zwiebel
125g Räuchertofu
200ml Kokosmilch
1 gehäufter EL Gemüsebrühe
2-2,5 Liter Wasser
Gewürze (2-3 Lorbeerblätter, 5-6 Wacholderbeeren, Muskat, Salz nach Geschmack)

Zubereitung
1. Den Tofu würfeln, die Zwiebel fein hacken und beides in einem großen hohen Topf kurz anbraten. In der Zwischenzeit wird der Wirsing zerkleinert. Dazu zuerst die äußeren Blätter des Wirsings entfernen, bis er schön geschlossen ist. Dann den Wirsing halbieren, vierteln und bei den Wirsingvierteln den festen Strunk schräg wegschneiden. Die vier Strunkstücke kommen gleich auch mit in die Suppe, die sie zusätzlich Geschmack bringen. Die geviertelten Wirsingstücke nochmals halbieren und in feine Streifen schneiden.
Psst. Eine tolle Anleitung zum Schneiden des Wirsings in bewegten Bildern findet ihr hier beim Biokoch.

2. Die Wirsingstreifen kommen nun mit den Gewürzen in den Topf und werden mit Wasser und Gemüsebrühe aufgefüllt. Es machts nichts, wenn ein paar Wirsingstückchen aus dem Wasser herausgucken, die fallen beim Kochen gleich eh etwas in sich ein. Die Lorbeerblätter gebe ich immer so mit in den Topf, bei den Wacholderbeeren und Nelken empfiehlt es sich, diese in einen kleinen Teebeutel zur Suppe zu geben, denn der lässt sich nach dem Kochen einfach wieder entfernen.
Durch die Gemüsebrühe ist schon gut Salz dran, wer es gern noch salziger haben möchte, gibt noch etwas Salz hinzu.

3. Die Kokosmilch hinzugeben, alles gut umrühren und bei kleiner Hitze 35-45 Minuten kochen und ab und zu umrühren. Fertig.

Wie alle Suppen schmeckt die Wirsingsuppe am besten, wenn sie ein bisschen Zeit zum Durchziehen hatte. Die Gewürze könnt ihr natürlich auch nach Herzenslust und Geschmack variieren. Statt der klassischen Würzung mit Wacholder, Lorbeer, Nelke & Co. finde ich beispielsweise auch eine kräftige Mischung aus Salz, Pfeffer & Chili (oder noch besser einen Schuss Chiliöl) sehr passend und lecker. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch ein paar gewürfelte Kartoffeln mit zur Suppe geben, die passt geschmacklich super, macht das ganze noch sättigender und etwas weniger kohlig. Probierts einfach mal aus.
Ich wünsche euch viel Freude beim Schlemmen und Schlürfen und eine gemütliche Winterzeit.

Linsen, Kartoffeln, Kohl & Co. – Esst ihr auch so gern deftige Suppen und Eintöpfe?

Wirsing Suppe vegan Rezept Zutaten

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Vegan Box Adventskalender 2017

24 süße Türchen: der Vegan Box Adventskalender

Vegan Box Adventskalender 2017
Langsam rückt sie näher, die Zeit der Leckereien und Heimlichkeiten und noch knapp anderthalb Wochen, dann ist er da, der Dezember
Tatsächlich hatte ich schon länger keinen Adventskalender mehr. Als ich kürzlich gefragt wurde, ob ich Lust auf süße vegane Weihnachten mit dem Vegan Box Adventskalender* habe, war ich plötzlich wieder gefühlte fünf Jahre alt.
„Rettet das Innere Kind!“ flüsterte die Naschkatze in mir und natürlich konnte ich nicht widerstehen.

Mehr als nur Schokolade
Hinter den 24 Türchen des Adventskalenders versteckt sich eine bunte Mischung an veganen Kleinigkeiten zum Naschen und Pflegen – teils aus kleinen Manufakturen, mit Liebe und Sorgfalt ausgesucht und größtenteils in Bio-Qualität. So zuckersüß wie er aussieht, könnte der Würfel schon als Geschenk durchgehen, das Verpackungsmaterial ist zu 100% recyclebar. Da ich die Vegan Box selbst lange im Abo hatte und sie mich immer wieder überrascht und begeistert hat, bin ich nun um so gespannter auf die leckeren Türchen dieser Box, die man mehr als nur einmal gespannt aufmacht, aber im Prinzip nach dem gleichen Überraschungs- und Kennenlernmechanismus funktioniert.
Den Adventskalender der Vegan Box gibt es nun seit drei Jahren und auch in diesem Jahr ist er wieder streng limitiert. Falls ihr euch einen solchen noch zulegen wollt, müsst ihr euch beeilen, denn es sind nur noch wenige Exemplare da. Der Kalender hat einen Gesamtwert von rund 45€, kostet 33€ (inklusive Versand) und ist auf vegan-box.de erhältlich.
Update 22.11.2017: Der Vegan Box Adventskalender ist nun vergriffen.

Vegan Box Adventskalender vegane weihnachten

Von Kosmetik bis zuckerfrei – die Auswahl an Adventskalendern ist mittlerweile riesig, auch was die veganen Versionen angeht. Eine bunte Zusammenstellung veganer Adventskalender findet ihr bei Bissen für’s Gewissen und eine weitere Übersicht & viele andere Kalender hier bei Mein-Adventskalender.de. Eine schöne Sammlung an Adventskalendern mit Naturkosmetik hat Washing Green zusammengestellt.
Für die kreativen DIY Begeisterten und Zero Waste Freunde unter euch habe ich bei Ich lebe Grün! eine tolle Anleitung für einen Upcycling Adventskalender gefunden.

Mehr wird erstmal noch nicht verraten. Ich bin schon vorfreudig gespannt auf das, was mich erwarten wird und werde meinen Kalender auf Instagram mit euch auspacken.
Ich wünsche euch allen einen leckeren und gemütlichen Dezember!

Oh, und apropos Instagram.
Fall ihr keinen Vegan Box Adventskalender mehr ergattern konntet und jetzt so richtig Lust auf vegane Leckereien bekommen habt, schaut doch mal bei meinem Instagram Gewinnspiel vorbei. Ich verlose bis Sonntag, den 26.11.2017 einen Foodist Active Adventskalender.
Drücke euch die Däumchen!

Habt ihr dieses Jahr einen (veganen) Adventskalender?
Worauf freut ihr euch im Dezember? 

Liebste Grüße
von der Naschkatze.

*wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

Duft & Inspiration: Walden Natural Perfumes

Walden Natural Perfume A little Star-Dust Perfum
Parfums und Düfte sind ein bisschen wie Literatur, denn sie sind aus Metaphern gemacht, die uns olfaktorisch von einer Welt in die andere ziehen. Sie beflügeln die Sinne, wecken Erinnerungen & Emotionen und nehmen uns mit in eine sinnliche Welt, eine Dimension zwischen Realität und Traum.
Düfte als hochkomplexe Gefüge aus Aromen und auch die Gefühle, die sie in uns wachrütteln, lassen sich oftmals kaum mit Worten beschreiben. Eternity, Cool Water, Trésor, La Vie est belle und wie sie alle heißen, die Sprache der Düfte bedient sich immer wieder der Metapher als Bedeutungsträger: die Metapher haucht dem Duft einen Namen und Bedeutung ein, während der Duft selbst zum Medium der Botschaft wird. Inspiriert vom Wirkungsgefüge Metapher und Duft möchte ich euch heute in die Welt der Walden Parfums mitnehmen.

Walden und die Sprache der Düfte

Wahrscheinlich hätte sich Philosoph und Querdenker Henry David Thoreau 1854 niemals träumen lassen, dass seine Ideen und sein Werk „Walden“ einmal als Inspiration für Parfum aufgegriffen werden würden. Walden Perfumes ist eine recht junge Marke aus England, die sich nicht nur auf Thoreaus Ideen, sondern auch auf die gute alte Parfumeurskunst zurückbesinnt. Wie in den alten Tagen werden die Walden Düfte in kleinen Chargen hergestellt und setzen sich aus naturreinen und hochkonzentrierten Absolues, Harzen und ätherischen Ölen zusammen.
Castles in the Air, The Solid Earth, Two Eternities, A Different Drummer und A little Star-Dust*, das sind die Namen der fünf Düfte. Sie basieren allesamt auf Zitaten aus Walden und schlagen auf sinnliche und wie ich finde sehr besondere Art und Weise die Brücke zwischen Thoreau und dem, was beim Schnuppern der Walden Perfumes in der Nase passiert.

Walden Natural Perfume Gift Set Samples

Castles in the Air
Wie Träume und Luftschlösser duften? Nun, bei Walden schnuppern sie glasklar, blumig und zitrisch frisch. Dieser feminine Duft eröffnet mit zitrischen Noten aus Bergamotte, Zitrone und Petitgrain und setzt sich blumig verträumt mit Iris, Ylang Ylang, Champaka und Lavendel fort – ein sehr frischer und floraler Duft.

Two Eternities
Deutlich eleganter und noch blütiger kommt die Mischung aus Jasmin, wilder Rose und Iris daher, die eingangs kurz von frischen Zitrusnoten aus Orange, Mandarine und Bergamotte begleitet wird – duftet wie ein wunderschönes wildes Blumensträußchen aus dem Sommergarten.

A little Star-Dust
Sternenstaub ist bei Walden offenbar aus Blüten gemacht. Dieser verspielt sinnliche Duft aus Iris, Jasmin und Ylang Ylang ist wahnsinnig üppig und wird durch die süßlich cremigen Noten von Tonka und Sandelholz warm umarmt.
Wenn Ylang Ylang die Essenz aus Sternenstaub ist, dann brauche ich als Blumenkind dringend mehr davon.

The Solid Earth
Holzig, erdig und frisch, so würde ich diesen Duft beschreiben. Während Petitgrain als zitrische Kopfnote für einen Hauch Frische sorgt, breitet sich in der Basis eine warm-würzige Note aus schwarzem Pfeffer, Rosenholz und Patchouli aus und endet in Amyris (Sandelholz) und Vetiver – ein herrlich erdiger, aber trotzdem frischer Duft, den ich mir verdammt gut auch als Herrenduft vorstellen kann.

A Different Drummer
Diesen würzigen, süßlich-erdigen Duft würde ich neben The Solid Earth als zweiten unisex Duft bei Walden einordnen. Frische Noten von Pfeffer gepaart mit Bergamotte in der Kopfnote geben den erdig warmen Nuancen von Zedern- und Sandelholz eine gewisse Leichtigkeit, die durch süße Noten von Tonka und Vanille abgerundet wird.

Walden Natural Perfume Ingredients INCI

Ein Konzert der Düfte!
Die Parfums sind im Gesamtschnuppereindruck alle für sich besonders. Sie sind komplex und rund, auf den ersten Riecher irgendwie unbeschreiblich magisch, um dann mit der Zeit nacheinander die Einzelkomponenten freizugeben. Die Düfte halten sich ungefähr drei bis vier Stunden auf der Haut und sind danach kaum noch wahrnehmbar.
Wenn ich mich zwischen den blumig frischen und den erdig würzigen Düften bei Walden entscheiden müsste, würde meine Wahl eindeutig in den floralen Varianten fallen und das nicht, weil ich erdige Noten nicht mag, sondern vielmehr, weil man mich mit Blütendüften einfach immer kriegt. Mein Favorit ist A Little Star-Dust*, der mich übrigens schon beim Lesen des Namens und dann erst recht beim Überfliegen der blütigen Duftkomposition in den Bann gezogen hat – ein bisschen Zauber für jeden Tag, Blütenstaub zum Aufsprühen & Träumen.

Sieht man von den edlen Düften und der ganz schön fancy minimalistischen Optik des schweren Glasflakons mit Holzdeckel mal ab, bleibt unter dem Strich trotzdem noch ein komplexes Gesamtkunstwerk aus Idee, Metaphern und Minimalismus. Auch auf dem Umkarton, auf dem die Zitate zu den jeweiligen Düften nochmals in Gänze aufgegriffen werden.

Erhältlich sind sie derzeit jeweils in drei verschiedenen Größen: als 50ml Vollgröße, im 15ml Handtaschenformat, als 5ml Minigröße zum Probeschnuppern und als Gift Set mit allen fünf Düften á 5ml. Der Preis für die Vollgröße ist mit 55€ zwar alles andere als günstig, allerdings sind es die durch und durch luxuriösen Düfte auch nicht und der Flakon ist mit 50ml Eau de Parfum sehr ordentlich befüllt. Lanciert wurden sie Anfang des Jahres erstmals bei LoveLula in England, seit kurzem sind die duften Wässerchen aber auch hierzulande bei Savue erhältlich.

Da Düfte etwas sehr persönliches sind, würde ich euch definitiv zum Probeschnuppern raten bevor ihr euch zu einem der Düfte hinreißen lasst. Falls ihr in Berlin seid, schaut unbedingt im Savue Green Beauty Showroom in Friedrichshain vorbei und lasst euch von Swantje und Annika beraten. Die beiden nehmen sich gern viel Zeit für euch und ihr könnt alles in Ruhe probieren und schnuppern.

Weitere Duftimpressionen und Assoziationen findet ihr bei Untainted und auch Julia von Beautyjagd hat sich von Thoreau und den Walden Parfums inspirieren lassen, schreibt sehr hintergründig zur Entstehung von Walden und schwärmt von Two Eternities, ihrem Favorit der Walden Düfte. Einen sehr umfassenden Überblick zum Thema Naturparfum allgemein findet ihr auch bei Natürlich Schöner.

Nutzt ihr (Natur-)Parfum?
Welcher der Düfte würde euch spontan am meisten ansprechen?
Kennt ihr Walden schon?

*wurde mir kosten- und bedingungslos von LoveLula zur Verfügung gestellt

Walden Natural Perfume A little Star-Dust Naturparfum vegan

Neues von der BioNord 2017


Am vergangenen Wochenende war es mal wieder soweit. Die Bio-Branche traf sich zum vierzehnten Mal auf der BioNord in Hannover um die neuesten Neuigkeiten im Bereich Bio-Lebensmittel, Reformwaren und Naturkosmetik zu präsentieren und in den direkten Austausch miteinander zu kommen.
Für mich als Hildesheimerin ist die BioNord immer ein kleines Heimspiel und zugleich ein Vorgeschmack auf das, was im Februar auf Biofach und Vivaness kommt. Ich habe fleißig gestöbert, genascht und probiert und vor allem im Foodbereich fiel mir auf, dass das Angebot stets vielfältiger, veganer und glutenfreier wird. Angefangen bei der Vielfalt an glutenfreien Mehlen (z.B. von Rapunzel) über die Goodel von Govinda bis hin zur bratfertigen Hierl Kichernudel (in Schupfnudelform auf Kichererbsenbasis) bieten sich tolle Alternativen.
Schön war es, ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen und auch wenn die ganz großen Neuigkeiten erst im neuen Jahr präsentiert werden, habe ich gestern doch ein paar leckere und schöne Neuigkeiten entdeckt.


Ben & Anna Deodorant
Die natronbasierten Deodorants von Ben & Anna sind nun ein knappes Jahr auf dem Markt und haben einen beachtlichen Start hingelegt. Während sie anfangs in Umsetzung und Design noch sehr an die Deos von Schmidts erinnerten, schlagen sie nun eindeutig ihre eigene Richtung ein. Präsentiert wurden die beiden neuen Duftrichtungen „Indian Mandarine“ und „Pink Grapefruit“ und das neue Verpackungsdesign aus Recyclingpapier. Die neue runde Hülse aus Pappe kommt ganz ohne Plastik aus: das Deo wird mit der Kraft des Daumens nach oben geschoben und kann nach dem Entleeren ins Altpapier zurückgeführt werden.
Psst, an die Freunde aus Österreich: ein Vögelchen zwitscherte mir, dass die Deos bald im dm erhältlich sein werden.


Primavera
Bei Primavera geht es jetzt schon winterlich und wie immer sehr dufte zu. Pünktlich zum Jahresende und zur Geschenkezeit sind wieder schöne Geschenksets dabei, zum Beispiel das Duftarmband mit silberfarbenen Medaillon und vier Filzeinlegern zum Beduften & Wechseln. Außerdem wieder da ist die fruchtig süße Winterduftmischung „Bratapfel“ (Mjammi!) und passend dazu das Geschenkset „Duftende Winterzeit“ mit dem Bratapfelduft und kleinen hölzernen Tannenbäumen als Duftträger. Wie immer wird es auch in diesem Jahr wieder einen duftenden Adventskalender mit einem Duftstein und 23 ätherischen Ölen und Duftmischungen geben, der diesmal zusätzlich eine Rezeptbroschüre mit tollen Infos & Tipps rund um die ätherischen Öle bietet.


Lenz Naturpflege
Tolle Schaumbäder im Naturkosmetikbereich gibt es für meinen Geschmack noch immer viel zu wenige, ganz neu gibt es bei Lenz jetzt das Schaumbad Hopfenblüte & Sonnenhut zum gepflegten Abtauchen. Außerdem neu ist der wasserfreie Wetterschutzbalsam aus der Baby & Kind Reihe, der übrigens ohne deklarationspflichtige Duftstoffe und wie die gesamte Pflege bei Lenz natürlich vegan ist.


Bergland
Da Augencremes ohne Beduftung im Naturkosmetik-Bereich rar sind, habe ich mich gefreut, bei Bergland eine unparfümierte Creme mit Aloe Vera, Augentrost, Gurkenhydrolat und Hyaluron zu finden. Auf meinem Handrücken zog sie flott weg und fühlte sich schön leicht, zugleich aber sehr nährend an.


Ayluna
Sehr gespannt war ich auf Ayluna, eine ganz neue Marke, die einen sinnlichen Hauch Orient und eine sehr breite Palette an Pflanzenhaarfarben auf den hiesigen Naturkosmetikmarkt bringt. Das Haarfarben basieren auf den färbenden Bestandteilen Henna und Indigo und pflegenden Kräutern wie Amla, Kamille, Brahmi & Co., derzeit gibt es zehn verschiedene Pflanzenhaarfarben, sowie eine pflegende farblose Cassia Haarkur.
Außerdem umfasst das Ayluna Sortiment auch verschiedene Duschbäder, Badeschaum, Körperöle und Haarpflege, die nach Halal-Zertifizierung gänzlich ohne Alkohol formuliert ist.


Logona
Neu bei Logona ist die Vanilla Feeling LE mit Duschbad und Handcreme, die herrlich wohlig warm nach Orange und Vanille schnuppert – ein kuschliger Winterduft-Klassiker. Außerdem neu ist der feuchtigkeitsspendene Lip Balm mit Hyaluron (vegan, yay!) und die frisch überarbeitete Logodent-Zahnpflegelinie Logodent.


Green Heart
Wenn ihr mich nach meiner wärmsten BioNord-Foodempfehlung fragen würdet, würde ich definitiv die veganen Frischecremes von Green Heart nennen, eine vegane Alternative nach Art eines Frischkäses auf Mandelbasis in sehr leckeren Varianten wie gegrillte Paprika, Meerrettich und Bärlauch. Das tolle an den Cremes ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die Idee, die Cremes verhältnismäßig günstig anzubieten (1,99€ für 150g) und somit eine vegane Käsealternative auf den Markt zu bringen, die erschwinglich ist und kein Luxusgut darstellt, wie es oft bei veganen Alternativen der Fall ist. Soo lecker!


Taifun
Sehr lecker war es auch bei Taifun mal wieder und da die Tofuvariationen sowieso regelmäßig in meinem Einkaufskörbchen landen, hatte ich eigentlich auch nichts anderes erwartet. Ich liebe die fermentierten Fetos und die unnachahmlich lecker rauchige Note des Black Forst Tofus, ganz neu ist der Tofu mit Curcuma, der super zu indischen und asiatischen Gerichten passt.

Fazit:
Lecker und schön wars.
Weitere Impressionen von der BioNord findet ihr auch bei Washing Green, falls ihr Lust auf weitere Neuigkeiten habt, schaut gern auch bei den wöchentlichen News der Schwarzen Schönheit vorbei.

 

neue Liebe: alverde Augenbrauenpomade & Matt Lipstick „Chocolate Shock“


Ende letzter Woche bin ich eigentlich nur schnell bei dm vorbeigehuscht, um Nachschub der tollsten Haselnusscreme der Welt zu besorgen, hielt auf Verdacht kurz an der alverde Theke an und blieb gleich noch ein bisschen länger dort stehen, denn die Neuheiten aus dem Sortimentswechsel waren bereits aufgebaut.

Der herbstliche Wechsel bringt tatsächlich einige spannende Neuheiten mit, die wie ich finde diesmal echte Cheap Thrill-Qualitäten haben und zum Großteil sogar vegan sind, eine Preview mit den neuen alverde Produkten findet ihr bei der Schwarzen Schönheit.
Nach kurzer Sichtung war klar, dass zwei Kandidaten unbedingt mit müssen: die Augenbrauenpomade und der Matt Lipstick „Chocolate Shock“ und weil ich beide wirklich großartig finde, gibt es nun ein paar erste Eindrücke, Swatches und ein bisschen Schwärmerei.

Wow Brows^^
Ich fange gleich mal mit meinem liebsten alverde Neuzugang an, der Augenbrauenpomade.
Tatsächlich habe ich das Thema Augenbrauen viel zu lange unterschätzt. Meine von Natur aus recht hellen und unregelmäßigen Brauen kommen mit etwas Form und Farbe deutlich ausdrucksstärker daher und inzwischen weiß ich, wie wichtig sie doch sind.
Das Geniale an Brauenpomade ist, dass sie im Vergleich zu Augenbrauenstift oder Brauenpuder etwas mehr Wumms mitbringt und so kleine Lücken viel zuverlässiger wegzaubert. Mit dem beiliegenden abgeschrägten Pinsel aufgetragen färbt sie durch ihre wachsig-pudrige Textur nicht nur die Brauenhärchen, sondern schummelt dort, wo nicht viel wächst, die Illusion einer formschönen Braue hin und macht insgesamt ein schönes weiches und natürliches Ergebnis. Auf Beduftung wurde verzichtet, was für alverde sehr untypisch ist, mich aber sehr freut. Der aschige Farbton wird außerdem diejenigen freuen, die die beiden Nuancen des alverde Augenbrauenpuders bislang miteinander gemischt haben, um den perfekten Ton zu erzielen. Für mich persönlich passt das Graubraun farblich gerade so, dunkler dürfte es allerdings nicht sein. Zwar glaube ich nicht so recht daran, aber heimlich hoffe ich für alle, denen „Ash Taupe“ farblich nicht passt, dass alverde hier irgendwann nochmal eine Nuance nachlegen wird.
Mein vorläufiges Fazit: die kann was! Mit Blick auf die anderen im Vergleich recht kostspieligen Brauenpomaden im Naturkosmetikbereich haben sich die drei Euro fuffzich hier mehr als gelohnt. Unbedingt angucken!

Matt Lipstick „Chocolate Shock“
Bislang sah es in puncto vegane Lippenprodukte in der Drogerie immer mehr als mau aus, deshalb freut es mich um so mehr, dass alverde diese Lücke jetzt mit ein paar neuen Produkten schließt. Ich habe mich für Chocolate Shock entscheiden, einer dunklen und intensiven Schneewittchen-Nuance, die jetzt perfekt in den Herbst passt und meiner hellen Haut und den grünen Augen schmeichelt. So richtig kann sich die Nuance Chocolate Shock nicht entscheiden, ob sie ein bräunliches Rot oder ein rötliches Braun ist, macht aber nichts, denn die Farbe ist wunderschön. Sie ist cremig im Auftrag, lässt sich gleichmäßig auf die Lippen bringen, trocknet relativ flott und matt an (aber nicht aus) und hält für einen NK Lippi dieser Preisklasse wirklich lange durch. Bei mir sitzt er selbst nach einigen Stunden, kleinen Snacks und Nippen an meiner Teetasse noch an Ort und Stelle, nach dem Essen ist bei dieser dunklen Nuance allerdings ein Blick in den Spiegel und eine neue Schicht Farbe fällig.
Insgesamt sind gleich vier neue matte und vegane Lippenstiftnuancen zum alverde Sortiment hinzugekommen, außerdem gibt es vier neue Jelly Pudding Lipglosse, von den drei (10, 20 & 30) ebenfalls vegan sind.
Die matten Lippis sind dank Chubby Stick-Form einfach in der Handhabung und mit knapp drei Euro sehr sehr günstig.


Ihr merkt schon, ich bin ein bisschen begeistert und wenn ich so drüber nachdenke, war ich wahrscheinlich selten so aus dem Häuschen bei einem alverde Sortimentswechsel.
Günstige Naturkosmetik aus der Drogerie goes vegan, hurra! Ich bin gespannt, wie es zukünftig bei alverde weitergehen wird und freu mich bis dahin erstmal noch ein bisschen weiter.

Habt ihr euch das neue alverde Sortiment schon angeschaut?
Wie gefallen euch die Neuzugänge, ist etwas für euch dabei?

Bunte Grüße,
Mexi

Light Mountain Henna hair

Hennaliebe: Light Mountain Bright Red


Seit dem letzten Henna-Beitrag hier auf dem Blog ist viel Zeit vergangen.
Ich liebe meine rote Mähne und färbe sie nun seit über vier Jahren mit Henna. Inzwischen zähle ich ein paar graue Haare mehr, habe beim Färben einige neue Pflanzenhaarfarben und Tricks probiert und dabei einen neuen Liebling gefunden, nämlich das Bright Red von Light Mountain.
Da mich noch immer viele Fragen und Nachrichten zum Thema Henna erreichen, soll es  heute um meine aktuelle Färberoutine gehen.

Light Mountain kurz vorgestellt
Höchstwahrscheinlich werdet ihr Light Mountain noch nicht kennen, ich kannte die Marke nämlich auch nicht, bis ich sie vor etwa einem Jahr bei iHerb entdeckte. Aus Neugier bestellte ich eine Packung Henna mit und komme seitdem nicht mehr davon los.
Light Mountain ist eine amerikanische Marke mit Sitz in Twin Lakes/ Wisconsin, die sich seit Mitte der 80er den Pflanzenhaarfarben verschrieben hat. Die Farbpalette ist mit derzeit 16 Nuancen (siehe hier) breit gefächert und reicht von rötlichen Blondtönen über braun bis hin zu schwarz, zum Einsatz kommen dabei je nach Nuance Cassia, Henna und Indigo, sonst nix. Neben den klassischen zwölf Farben gibt es auch eine Linie für graues Haar, die in einem zweistufigen Färbeprozess für mehr Deckkraft sorgen soll.
Alle Farben sind naturrein, cruelty free & vegan und tragen das USDA Bio-Siegel.

Henna anrühren Kamillentee Essig

Vorbereitung und Henna anrühren
Goldene Henna Regel Nr. 1: Geduld ist eine Tugend.
Gewissenhafte Vorbereitung und etwas Zeit sind das A und O für schöne Farbergebnisse mit Henna.
Wasser erwärmen, Hennapulver unterrühren, warten: im Vergleich zu chemischen Colorationen nimmt allein das Anrühren von Pflanzenhaarfarben schon etwas mehr Zeit in Anspruch. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass nicht nur die Einwirkzeit, sondern vor allem die Ziehzeit zwischen Anrühren und dem Auftrag eine ganz entscheidende Rolle für intensive Farbergebnisse spielt. Ich persönlich rühre mein Henna immer einige Stunden/ vorzugsweise schon am Vorabend des eigentlichen Färbetages an und lasse es abgedeckt bei Zimmertemperatur ziehen, damit es genug Zeit hat, die eigentliche Färbekraft freizugeben (= Dye Release). Da ich nicht zu dunkel werden möchte, rühre ich die Farbe gern mit einem starken Kamillentee an. Rotfärbende Pflanzenhaarfarben ohne Indigoanteil lieben es sauer, deshalb gebe ich immer zusätzlich einen Schuss Zitronensaft/ Rotweinessig zum Ansäuern hinzu.

Auf dem Bild unten seht ihr links die typisch grüne, ganz frisch angerührte Farbe und rechts die fertig durchgezogene Farbmischung, die nun einen deutlichen Farbwechsel vollzogen hat und bereit für den Auftrag ist.
Die Farbmischung sollte nicht zu pastig und nicht zu flüssig sein, eine joghurtartige Konsistenz funktioniert für mich am besten. Bei Light Mountain stelle ich immer wieder begeistert fest, wie  ultrafein das Pulver gemahlen ist. Das sorgt zum einen für eine wunderbar homogene (fast schon gelige!) Masse, die sich leicht auftragen & verteilen lässt, zum anderen lässt sie sich ganz unkompliziert ausspülen und bröselt nicht während der Anwendung.

Dye Release Light Mountain Henna

auftragen, einwirken lassen & ausspülen
Henna liebt Wärme. Während ich die fertig durchgezogene Farbmischung in einem Wasserbad nochmals erwärme, wasche ich mein Haar, lasse es kurz im Handtuch trocknen und lege mir schonmal alles bereit, was ich zum Färben brauche (Pinsel, Handschuhe, Frischaltefolie, Mütze ect.) und im Bad alles aus dem Weg, was nicht rot gefärbt werden soll. Dann geht es los: die Farbe wird scheitelweise auf dem Haaransatz gepinselt. Da meine Längen durch das jahrelange und regelmäßige Färben mit Henna sehr gesättigt mit Farbe sind, bin ich dazu übergegangen, nur meine Ansätze alle 5-6 Wochen nachzufärben. Ich mache mir dazu gern einen Mittelscheitel und bearbeite zuerst die eine, dann die andere Seite am Oberkopf und behandle den Rest im Nacken nochmals extra. Ebenso gebe ich an der wohl wichtigsten Stelle der Ansatzfärbung, der sichtbaren Linie zwischen Haaransatz und Gesicht, nochmal etwas Farbe nach und stelle sicher, dass ich nichts vergessen habe. Auch wichtig: Henna färbt nur solange es feucht ist. Ich bin geübt im Auftrag und schnell durch mit der Ansatzfärbung, dennoch feuchte ich vor allem die Stellen, mit denen ich begonnen habe gern nochmals ein wenig an. Dazu dippe ich meinen Färbepinsel kurz ins Wasser, streiche damit übers eingepinselte Haar und massiere nochmals alles kurz durch.
Eventuelle Farbreste friere ich entweder ein oder mische mir aus dem Rest und etwas Conditioner eine leicht färbende Farbkur zusammen, die ich nach der Ansatzfärbung in den Längen verteile.

Wenn mein Schopf fertig eingepinselt ist, wird er vorm Austrocknen geschützt und warm eingepackt.
Ich lege mir meine Längen dicht um den Kopf herum und drücke sie fest oder mache mir einen kleinen Dutt und umhülle und fixiere alles mit einigen Lagen Frischhaltefolie. Wichtig ist, dass wirklich alle Partien gut bedeckt und feucht gehalten werden, denn sobald die Farbmasse antrocknet, gibt sie keine Farbe mehr ans Haar ab. Ein alter dünner Stoffschal und eine ausgediente Pudelmütze dienen als Tropfschutz und halten den Kopf schön warm, während ich mich so nun aufs Sofa oder in die Badewanne verkrümele.
Von einst sechs Stunden oder über Nacht einwirken lassen habe ich die Einwirkzeit Stück für Stück auf zwei Stunden verkürzt und bin mehr als zufrieden mit der Intensität und Deckkraft des Bright Red von Light Mountain.

Ausgespült wird ohne Shampoo in mehreren Spülgängen. Etwas Conditioner hilft, die Hennareste aus dem Haar zu holen und macht es schön kämmbar und glänzend.

Light Mountain Henna Bright Red Hair

Farbergebnisse & Haargefühl
Ich liebe dieses leuchtende und satte Hennarot. Nach dem Färben sind meine mittelblonden Ansätze und auch die Silberhaare verschwunden und das warm kupfrige Leuchten gibt dem tiefen Rot etwas ganz Besonderes. Mein feines Haar fühlt sich nach der Anwendung nicht übermäßig gepflegt oder beschwert, dafür aber herrlich griffig & kräftig an und glänzt toll. Die Farbe sitzt bombenfest und verblasst bei mir über die Wochen kaum.
Auf den Bildern oben sehr ihr meinen herausgewachsenen Haaransatz nach fünf Wochen und daneben das Farbergebnis etwa eine Woche nach dem Färben, sowie meinen ganzen Schopf im halb sonnigen-halb schattigen Licht. Auf den Ansatzbildern lässt sich ganz gut erkennen, dass die frisch gefärbte Hennaschicht am Ansatz im Vergleich zu den gesättigten Längen stets etwas heller wirkt, in mehreren Schichten wird das Henna-Farbergebnis deutlich tiefer und dunkler.

Light Mountain Henna hair

unterm Strich
Auch wenn ich demnächst unbedingt noch zwei andere Marken probieren möchte, steht eines schonmal fest: zum Bright Red von Light Mountain werde ich wohl immer wieder zurückkehren. Es überzeugt mich mit Farbintensität und feinster Qualität und ist nebenbei auch noch unschlagbar günstig (113g kosten umgerechnet rund 5€). Für eine Ansatzfärbung benötige ich ca. 50g Henna, somit reicht eine Packung locker für zweimal Färben. Zu schade, dass die Marke nicht in Deutschland vertrieben wird und der Umweg über iHerb bislang unumgänglich ist.
Erfrischend anders und sehr informativ finde ich übrigens auch die Packungsbeilage bzw. den Anwendungshinweis bei Light Mountain. Während die ein oder andere PHF Marke versucht ist, den geneigten Anwender bloß nicht mit langen Zieh- oder Einwirkzeiten zu verschrecken, wird hier ganz klipp und klar empfohlen, die roten Nuancen vor der Anwendung durchziehen zu lassen. Yeahsss.

Wie gefällt euch das Bright Red von Light Mountain?
Färbt ihr eure Haare regelmäßig (mit Pflanzenhaarfarben)?

Liebste Grüße
Mexi

Kürbispizza Hokkaido vegan Rezept

Herbstliebe: Hokkaido Pizza mit Hummus

Kürbispizza Hokkaido vegan Rezept
Hurra, der Herbst ist da und mit ihm mein derzeit liebstes Gemüse, der Hokkaido.
Passend zur Kürbis-Saison habe ich heute mein heißgeliebtes Pizzarezept für euch: hausgemachter, knuspriger Teig aus Dinkelmehl trifft auf Hummus, Räuchertofu, rote Zwiebeln, jede Menge Hokkaido und den weltbesten veganen Pizzaschmelz von Simply V.

Diese Pizza schmeckt herrlich pikant und ist dank Kürbiskönig Würzmischung von Herbaria perfekt für diejenigen, die bislang nicht dran geglaubt haben, dass man Kürbis lecker und ganz einfach fancy würzen kann.
Und jetzt Bühne frei für Liebe vom Blech – ein Hochgenuss für kalte Abende auf dem Sofa ❤

Zutaten
200ml Pflanzenmilch
1 Packung Trockenhefe
1 TL Agavendicksaft
375g Mehl + 1EL zum Bestäuben
3 EL Olivenöl
1 TL Salz (+ Gewürze: 1 TL Oregano, 1 TL Bohnenkraut, 1 TL Kräuter der Provence)

1 kleiner Hokkaido (ca. 750g)
1 TL Olivenöl
1 gehäufter TL Kürbiskönig von Herbaria
175g Räuchertofu
1 Becher Hummus (200g)
1 rote Zwiebel
ca. 75g Keese von Simply V

Zubereitung
1. Den Kürbis gründlich waschen. Pflanzenmilch mit Agavendicksaft leicht erwärmen, die Trockenhefe einrühren, kräftig umrühren und kurz stehenlassen. Während die Hefe „arbeitet“, den Kürbis halbieren, die Kerne mit einem großen Löffel auskratzen, die Enden entfernen und zuerst in Scheiben und diese dann in kleine Würfel schneiden. Den Räuchertofu ebenfalls würfeln.

2. Das Mehl, das Salz, die Gewürze, die Hefe-Pflanzenmilch-Mischung und zum Schluss das Olivenöl in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken so lange bearbeiten, bis der Teig genug hat (alternativ mit der Hand: mit einem großen Löffel kräftig umrühren, bis eine homogene Masse entsteht, dann mit den Händen nochmals durchkneten). Der Teig sollte sich nun schön samtig weich anfühlen und weder zu klebrig, noch zu fest sein.
Sollte er doch noch zu feucht sein, gebt noch etwas Mehl dazu und knetet nochmals durch.

3. Die Oberfläche des Teigs leicht bemehlen, auf Backpapier dünn ausrollen und vorsichtig aufs Backblech ziehen. Während der Kürbis nun gewürzt und im Ofen vorgegart wird, kann der Teig in eurer warmen Küche in Ruhe gehen.
Zum Würzen gebt ihr die Kürbiswürfel mit 1 TL Olivenöl in eine große Schüssel, schüttelt gut durch, gebt ca. 1 TL vom Kürbiskönig darüber und schüttelt nochmals gut durch, damit alles gleichmäßig gewürzt ist. Den Kürbis und die Tofuwürfel in einer großen Form verteilen und bei 180 Grad für 15 Minuten garen.
In der Zeit könnt ihr die Zwiebelringe vorbereiten und -falls Streukäse nicht zur Hand- die Keesescheiben in kleine Würfel schneiden. Gefällt mir persönlich sogar noch besser, da der Schmelz der Genießerscheiben noch eine Idee schmatziger ist als bei der Variante zum Streuen.

4. Den Pizzateig mit Hummus bestreichen, den Hokkaido und Räuchertofu darauf verteilen. Die Zwiebelringe und den Käse oben drauf und die Pizza je nach Knusperfaktor für 15-20min bei 180 Grad backen.

Ich wünsche euch eine leckere Herbstzeit und ganz viel Spaß beim Ausprobieren & Schlemmen.

Freut ihr euch auch so auf den Herbst und ganz viel Hokkaido?
Suppe, Pizza, Ofenkürbis und mehr- wie esst ihr Kürbis am liebsten?

Bunte Grüße,
Mexi

Tipp: Wer eine Heißluft-Fritteuse besitzt, sollte sie benutzen. Darin lassen sich der Kürbis und die Tofuwürfel auch ganz hervorragend vorgaren. Den Pizzateig könnt ihr währenddessen dann statt in der warmen Küche für 10min bei 50 Grad im Backofen gehen lassen.

veganes Lippenrot #1: Pacifica Lipstick „Firebird“


Irgendwie hab ich ihn nie verstanden, diesen Nude Lips-Trend. Frei nach meinem Motto „Lieber öfter mal ne rote Lippe riskieren“ greife ich gern zu kräftigem Rot und beerigen Tönen und weil das so schön ist, habe ich eine heimliche Lippenstift-Leidenschaft entwickelt.

Auf meiner Reise durch die vegane Naturkosmetikwelt habe ich viel Neues entdeckt und nach anfänglichem Zweifel bin ich mir nun sicher: veganes Lippenrot gibt es auch im Naturkosmetikbereich. Pflanzliche Wachse, Rote Bete und Frucht-, Mineral und Blütenpigmente, ich finde es spannend zu sehen, wie sich der Markt entwickelt, dass immer mehr (neue) Brands vegane Lippis lancieren und cremige und farbintensive Lippenstift-Texturen auch bestens ohne Bienenwachs und Karmin funktionieren.

Genug der Vorrede, ein Hoch auf rote Lippen!
Heute startet meine Blogreihe zum Thema vegane Lippenstifte und beginnen möchte ich mit einem meiner Lieblinge, nämlich Firebird von Pacifica.
Pacifica ist eine tierversuchsfreie, gänzlich vegane Marke aus Portland, die hierzulande noch etwas unterrepräsentiert ist. Ich mag die dekorative Kosmetik von Pacifica sehr und auch im Bereich Lippenrot gibt es hier von Lip Tints bis zu Liquid Lipsticks einige schöne Rottöne zu sehen. Firebird ist einer von derzeit sechs Nuancen der Devocean Lippenstift-Reihe und was nun folgt, ist ein Liebeslied auf dieses herrliche Rot.

Farbe, Auftrag & Haltbarkeit
Firebird würde ich als klassischen Rotton bezeichnen, ein sattes, strahlendes und sehr intensiv pigmentiertes Rot ganz ohne Schimmer. Da die Textur ist wunderbar buttrig-cremig ist, lässt er sich spielend leicht auftragen, gleitet quasi wie von selbst über die Lippen und lässt einiges an Pflege und Glanz da. Obwohl er so cremig ist, fühlt er sich trotzdem schön leicht auf den Lippen an. Frisch und großzügig aufgetragen hat er einen ganz leichten warmen Unterton, der nach einiger Zeit auf den Lippen eher kühl und matt antrocknet. Die Haltbarkeit würde ich als normal für einen NK-Lippi einschätzen: Trinken und kleine Naschereien übersteht er ganz gut, er verblasst mit der Zeit und hinterlässt dabei über Stunden einen schönen Stain auf den Lippen ohne dass ich gleich wieder Farbe nachlegen muss.

Da ich recht schmale Lippen habe, bevorzuge ich für gewöhnlich den Auftrag mit einem Lippenpinsel, da die Devocean Lippis im Vergleich zu anderen Lippenstiften eine sehr schmale Form haben, klappt das aber auch ohne ganz gut. Trotz aller Bequemlichkeit finde ich trotzdem, dass sich die 2-3 Minuten Mehraufwand mit dem Pinsel wirklich lohnen, denn damit lässt sich die Intensität des Lippenstifts ganz anders steuern. Beispielsweise trage ich gern zuerst eine dünne Schicht Lippi als Grundierung mit dem Pinsel auf, drücke den Farbüberschuss mit einem Kosmetiktuch weg und lege anschließend nochmal eine gute Schicht nach. Manchmal tupfe ich nach der ersten Schicht auch nur ohne viel Druck mit der Spitze des Lippenstifts noch etwas Farbe nach und fertig ist die etwas sheerere rote Lippe.

INCI
Die Pacifica Lippenstifte basieren unter anderem auf verarbeitetem Sonnenblumenöl, Sheabutter, Kokosöl und Candelillawachs. Die intensive rote Farbe rührt neben mineralischen Pigmenten von Extrakten aus Neem, Scharlachranke , Karotte, Tomate und Rote Bete – ein Knaller-Rot ohne synthetische Pigmente.

unterm Strich
Ich muss eigentlich gar nicht mehr viel sagen, oder? Die farbintensive und pflegende Textur hat Pacifica wie ich finde ganz wunderbar hingekriegt und ich bin ganz vernarrt in dieses wunderschöne, satte Rot.
Ich habe meinen Feuervogel damals für rund zehn Euro gekauft, preislich liegt er im Moment umgerechnet bei rund 15€ . Mit schmalen 2g Inhalt ist er sicherlich nicht der günstigste seiner Klasse, aber ich finde den Preis im Verhältnis zur Qualität absolut in Ordnung und irgendwie auch toll, dass ich Aussicht darauf habe, ihn in Lebenszeit aufbrauchen zu können. Während Pacifica in Amerika in Drogerien erhältlich ist, ist die Marke hier in Deutschland eher selten zu finden und da auch die Boutique Vegan die Devocean Lippis leider nicht führt, kommt man derzeit um eine Bestellung im Ausland nicht herum, zum Beispiel LoveLula oder etwas günstiger bei iHerb.
Eine weitere Kurzreview zu Firebird findet ihr bei Pinks Charming und alle sechs Lippenstift-Nuancen nebeneinander bei Like Dust I Rise

Wie gefällt euch Firebird von Pacifica?
Tragt ihr auch so gern knallrote Lippenstifte?

Bunte Grüße von hier nach da,
Mexi

vegane dekorative Naturkosmetik von Sante


Neulich habe ich mir in meinem Bioladen die neuen Naturtalente von Sante angeschaut.
Im Mai diesen Jahres wurde die dekorative Kosmetik von Sante kräftig überarbeitet.
Neben den zahlreichen Neuprodukten kommt die Kosmetiktheke nun deutlich frischer, farbiger und schnieker daher. Der frische Wind, der sich schon bei den letzten Limited Editions ankündigte, zieht nun durchs gesamte dekorative Sortiment und ist wie ich finde durchaus einen Blick wert.
Ich habe ein paar Blicke mehr riskiert und die neue vegane dekorative Kosmetik von Sante aufgelistet.

Augen
Mademoiselle Sensitive Mascara
Curl Extend Extreme Mascara
Big Catwalk Lashes Mascara
Mini Makes Mega Lashes
Fresh Volume Mascara
Mascara Volume 01, 02
Mono Shade 01, 02, 03, 04, 05, 06
Liquid Eyeshadow Base
Eyeshadow Base Loose Powder
Eyeliner Pencil No. 00, No. 01, No. 04, No. 06, No. 07, No. 10

Augenbrauen & Wimpernpflege
Eyebrow Talent Kit
Tinted Brow Talent 01, 02
Clear Lash & Brow Talent
Lash Balm
Lash Extension

Teint
Camouflage Concealer 01, 02
Correcting Concealer
Matte Matt Evermat Mineral Make Up 01, 02, 03
All Day Moisture 24h Fresh Skin Foundation 01, 02, 03
Compact Make Up 01, 02, 03
Compact Powder 02, 03
Soft Cream Foundation 01, 02, 03
CC Cream 10, 20, 30
Loose Matte Mineral Powder 01, 02
2in1 Contouring & Bronzer Powder 01, 02

Lippen
Lip Lacqueur 01 style me nude
Nourishing Lip Base
Nourishing Lip Peeling

meine Eindrücke
Ich finde den Relaunch der neuen dekorativen Produkte wirklich gelungen und auch wenn es in Sachen Lippenrot und Blush ein bisschen mau aussieht, sind doch einige wirklich spannende vegane Sachen dabei, zum Beispiel die Madmoiselle Sensitive Mascara, die gänzlich unbeduftet ist und mich von der Haltbarkeit absolut überzeugt hat (hurra!). Ich mag die Sante Mascaras sowieso sehr gern – um so toller, dass all die neuen Mascaras vegan sind.
Die Farben der neuen Mono-Lidschatten sind überaus tragbar, gut pigmentiert und schön samtig. Auch die Texturen der Concealer, Make Ups und Teintschmeichler finde ich toll und werde da demnächst nochmal einen Blick drauf werfen.
Insgesamt wirkt das Sortiment hochwertiger und das, obwohl die Preise nun im Vergleich deutlich günstiger sind. Vor allem für die Neulinge im Sortiment bezahlt man teils nicht viel mehr als für alverde & Co, hier hat sich einiges getan.
Mehr zu den neuen Sante Naturtalenten findet ihr auch bei 50 Percent Green, Natürlich Schöner und auf sante.de.

Habt ihr euch das neue dekorative Sante Sortiment schon angeschaut?
Wie gefallen euch die neuen Sante Naturtalente?


fruchtig lecker: Brombeer Flammkuchen

Oh, du süße Beerenzeit!
Aromatisch, regional und saisonal:  das vollmundige Aroma frisch gepflückter Brombeeren ist einfach unvergleichlich und ich kann derzeit einfach nicht genug davon bekommen.
Passend zur Brombeer-Hochsaison gibts heute einen fruchtig leckeren Flammkuchen vom Blech. Einfach gemacht und echt mal was anderes.
Appetit bekommen? – So gehts.

Zutaten
375g Dinkelmehl + 1 EL zum Bestäuben
1 Pkg Trockenhefe, 1 TL Agavendicksaft
200ml Pflanzenmilch
4 EL Olivenöl
1 TL Salz

1 Becher Creme Vega
1 rote Zwiebel
500g Brombeeren, am besten direkt vom Strauch
1-2 handvoll Basilikum
Pfeffer

Zubereitung
1. Die Pflanzenmilch mit Agavendicksaft in einer großen Tasse leicht erwärmen (bitte nicht zu heiß), die Hefe dazu geben, gut durchrühren und kurz stehen lassen.

2. In der Zwischenzeit das Mehl abwiegen, Salz, die Hefemilchmischung und das Öl hinzugeben und entweder mit dem Löffel oder dem Knethaken kräftig durchrühren und kneten bis sich Mehl und Flüssigkeit gut verbunden haben. Die Teigmasse sollte nun schön homogen sein und sich ohne viel Nachdruck vom Knethaken lösen. Sollte der Teig noch zu feucht/ zu klebrig sein, gebt ihr noch etwas Mehl dazu und knetet nochmals durch.

3. Das Backpapier ausbreiten, leicht bemehlen,  den Teig darauf dünn ausrollen und anschließend vorsichtig aufs Backblech ziehen. Für 5-10 Minuten bei 50 Grad im Backofen gehen lassen.

4. In der Zwischenzeit die Zwiebel in Ringe schneiden und die Basilikumblätter zupfen. Ca. 1 EL Pflanzenmilch mit der Creme Vega verrühren, damit sie etwas steichfähiger wird und für ein ganzes Blech reicht.

5. Den Teig aus dem Ofen nehmen, mit Creme Vega bestreichen, die Brombeeren und Zwiebeln darauf verteilen und bei 180 Grad für 15-20 Minuten backen

6. Mit frisch gemahlenen Pfeffer würzen, die Basilikumblätter verteilen und genießen.

Der Flammkuchen schmeckt herrlich saftig und die fruchtige Kombination mit Zwiebel und Basilikum macht richtig Musik auf der Zunge. Ich hoffe, ihr probierts auch mal aus und genießt die Beerensaison nochmal bevor der Herbst kommt.

Guten Hunger und bunte Grüße!

Tipp: Reife Beeren wollen gepflückt werden und fallen quasi von selbst vom Strauch. Die voll ausgereifte Brombeere erkennt ihr daran, dass sich die weiche und pralle Frucht ohne viel Druck lösen lässt und genau dann hat sie ihr volles Aroma erreicht.